Interview
Ende Januar forderten die Grünen im Bundestag die Bundesregierung in einer kleinen Anfrage auf, zur unterschiedlichen Verordnungspraxis in den Bundesländern bei der Physio-, Ergo- und Sprachtherapie Stellung zu beziehen. Maria Klein Schmeink, Mitglied der Grünen und im Gesundheitsausschuss des Bundestages, stellte sich den Fragen von up.
Das Thema Qualität hat für alle Gesundheitsberufe an Bedeutung gewonnen, nicht zuletzt durch die seit 2006 bestehende Verpflichtung für Ärzte zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems. Miriam Techen hat Prof. Dr. Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen, Leiter des Arbeitsbereichs Versorgungsforschung mit Arzneimitteln und sonstigen Leistungen und Mitglied im „Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen“ zur Notwendigkeit von Qualitätsmanagement in Heilmittelerbringerpraxen befragt.
Die meisten Praxisinhaber haben heute eine eigene Website, um ihre Patienten auf ihr Angebot aufmerksam zu machen und neue Patienten dazuzugewinnen. Doch häufig wirkt die pure Leistungsbeschreibung unpersönlich und wenig einladend. Eine Kommunikation mit dem Patient als User findet nicht statt. Mit einem Blog kann man das ändern. Warum ein Blog auch für Heilmittelpraxen sinnvoll sein kann und wie man damit neue Patienten gewinnen und langfristig binden kann, wollte Heidi Kohlwes von Deutschlands Blog-Spezialisten Karl-Heinz Wenzlaff wissen.
Patienten, Ärzte, Krankenkassen, Mitarbeiter, Steuerberater – Praxisinhaber haben jede Menge auf ihrer To do-Liste stehen. Um nicht hilflos im Chaos zu versinken, ist gute Planung das A und O. Doch nicht nur die Planungsinstrumente sind wichtig, sondern auch das richtige Zeitmanagement.
Wer sich spezialisiert, kann besser wahrgenommen werden. Doch darf man für sich selbst als Spezialist werben? Verstößt man damit vielleicht sogar gegen Gesetze und läuft Gefahr kostenpflichtig abgemahnt zu werden? Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Werbung gibt Roland Hein, Rechtsanwalt und Justitiar des ZVK-Landesverbands Baden-Württemberg in einem Gespräch mit Anke Zillessen.
up-aktuell im Interview mit Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, Vorstandsvorsitzender der Gmünder Ersatzkasse.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Für Therapeuten gilt das alte Sprichwort jedenfalls nicht. Denn Therapeuten müssen viel reden. Sie erklären dem Patienten seine Erkrankung, den Sinn der Therapie, leiten ihn in seinen Übungen an und legen ihm die Kosten dar. Trotzdem Heilmittelerbringer viel reden müssen, sind nur die wenigsten in Kommunikation geschult. up wollte von der Kommunikationsexpertin und Buchautorin Dr. Anke Handrock wissen, wie wichtig Kommunikation für Therapeuten wirklich ist.
Jeden Tag liest man in der Presse neue Horrormeldungen über die Schweinegrippe. Auch Praxisinhaber fragen sich, ob die Pandemie für ihre Praxis gefährlich werden könnte. up wollte es genau wissen und hat beim Robert Koch-Institut nachgefragt. Pressesprecher Günther Dettweiler gab beruhigende Antworten.
Stress kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Dass man dagegen etwas tun kann, hat Jan Eßwein am eigenen Leib erfahren: Seinen Tinnitus konnte der Physiotherapeut vor zehn Jahren durch Meditation vollständig loswerden. Wie Jan Eßwein in seiner Münchener Privat-Praxis seither tagtäglich achtsam für seine Balance sorgt, erfuhr Anke Zillessen im Gespräch mit ihm.

Unsere Gesellschaft schrumpft, wird älter und zugleich vielfältiger. Das wirkt sich auch auf den Gesundheitsmarkt aus. Wie Therapiepraxen diese Entwicklung unternehmerisch nutzen können, erfuhr Anke Zillessen von Helge Knut Schumacher, der als Gesundheitsökonom an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld lehrt und forscht.
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