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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Überarbeiteter Leitfaden Prävention</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Der GKV-Spitzenverband hat den neu überarbeiteten Leitfaden Prävention  vorgelegt. Die Kriterien für Präventionsleistungen sollen nun genauer  und systematischer vorgegeben sein. Für Therapeuten sind die Neuerungen  Pflichtlektüre, um entsprechende Präventionsangebote zu entwickeln und  zu ändern.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-Spitzenverband</h2>
<h1>Überarbeiteter Leitfaden Prävention</h1>
<p><strong>Der GKV-Spitzenverband hat den neu überarbeiteten Leitfaden Prävention vorgelegt. Die Kriterien für Präventionsleistungen sollen nun genauer und systematischer vorgegeben sein. Für Therapeuten sind die Neuerungen Pflichtlektüre, um entsprechende Präventionsangebote zu entwickeln und zu ändern.</strong><span id="more-11448"></span></p>
<p>Der Leistungskatalog bliebe durch die Neufassung so umfangreich wie bisher, erklärte der GKV-Spitzenverband in einer Pressemitteilung. „Weiterhin entscheiden die einzelnen Kassen vor Ort selbst, welche konkreten Angebote sie machen; der Leitfaden gibt den verbindlichen Rahmen vor. Der neue Leitfaden fasst die Kriterien für Präventionsleistungen genauer und systematischer. Neben quantitativen Ober- und Untergrenzen für einzelne Leistungen werden deren inhaltliche und methodische Anforderungen präzisiert. Damit soll die Qualität der Angebote verbessert und die in der Vergangenheit vereinzelt aufgetretenen Missbrauchsfälle künftig unterbunden werden“, heißt es weiter.</p>
<p>In dem Leitfaden Prävention ist geregelt, unter welchen Vorausetzungen Präventions-Kurse von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden. Er definiert die inhaltlichen Handlungsfelder und qualitativen Vorgaben für alle gesetzlichen Krankenkassen.</p>
<p>Welche Änderungen genau vorgenommen wurden, können Sie <a href="https://www.gkv-spitzenverband.de/upload/2010_08_27_%C3%84nderungen_Leitfaden_2010_14348.pdf" target="_blank">hier</a> nachlesen.</p>
<p><a href="https://www.gkv-spitzenverband.de/upload/2010_08_27_%C3%84nderungen_Leitfaden_2010_14348.pdf"></a></p>

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		<title>Physiotherapie macht depressive Mütter munter</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Bewegung unter Anleitung von Physiotherapeuten schützt Mütter nach  der Geburt vor einem Stimmungstief und kann das Risiko einer  postnatalen Depression senken. Das ist das Ergebnis einer australischen  Studie, die in der Zeitschrift „Physical Therapy“, dem  wissenschaftlichen Journal der American Physical Therapy Association  veröffentlicht wurde.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Australische Studie</strong></h2>
<h1><strong>Physiotherapie macht depressive Mütter munter</strong></h1>
<p><strong>Bewegung unter Anleitung von Physiotherapeuten schützt Mütter nach der Geburt vor einem Stimmungstief und kann das Risiko einer postnatalen Depression senken. Das ist das Ergebnis einer australischen Studie, die in der Zeitschrift „Physical Therapy“, dem wissenschaftlichen Journal der American Physical Therapy Association veröffentlicht wurde.<span id="more-11397"></span></strong></p>
<p>An der weltweit ersten Studie dieser Art hatten 161 werdende Mütter teilgenommen, die vor der Geburt ihrer Kinder nicht an Depressionen litten. 62 Frauen nahmen an einem achtwöchigen „Mütter – Baby – Programm“ teil, das aus speziell auf Mütter und Babies abgestimmten Sportübungen mit einer Physiotherapeutin und einer 30minütigen Schulung für die jungen Mütter bestand. 73 Frauen erhielten nur schriftliches Schulungsmaterial, 26 Frauen machten weder Sport noch eine Schulung.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse zeigten deutliche Verbesserungen des seelischen Wohlbefindens im Vergleich zur Kontrollgruppe“, berichtete Studienleiterin Emily Norman von der Abteilung Physiotherapie der University of Melbourne. Die Anzahl der Mütter mit einem erhöhten Risiko zur postnatalen Depression sei um die Hälfte gesunken. Dieser positive Effekt habe auch noch einen Monat nach Kursende angehalten.</p>
<p>Weltweit leiden 13 Prozent aller jungen Mütter nach der Geburt an Stimmungsschwankungen, meist in den ersten drei Monaten. Diese können aber bis zu einem Jahr andauern.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Abstract </span>unter:<a href="http://ptjournal.apta.org/cgi/content/short/90/3/348" target="_blank"> http://ptjournal.apta.org/cgi/content/short/90/3/348</a></p>

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</ul>

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		<title>Kredite für Therapeuten</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Schnack</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/09/Kredite.jpg" alt="" width="86" height="65" />Man kann Geld anlegen und Geld verleihen, ohne sich an eine Bank zu  wenden. Online-Kreditbörsen gibt es in USA und England schon seit  einigen Jahren, jetzt finden auch deutsche Ableger wie smava oder  auxmoney Zulauf.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Schnell und günstig </strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Kredite für Therapeuten </strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Man kann Geld anlegen und Geld verleihen, ohne sich an eine Bank zu wenden. Online-Kreditbörsen gibt es in USA und England schon seit einigen Jahren, jetzt finden auch deutsche Ableger wie smava oder auxmoney Zulauf.</strong> <span id="more-11417"></span></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/09/Kredite.jpg" alt="" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Online Kreditbörsen können für Praxisinhaber eine gute Alternative zur Hausbank sein. Foto: © ElenaR - Fotolia.com</p></div>
<p>Sie brauchen Geld für einen Umbau Ihrer Praxis oder für eine private Anschaffung? Oder sind Sie mit der Rendite für Ihr angelegtes Geld auf der Bank nicht mehr zufrieden? In beiden Fällen sollten Sie prüfen, ob eine Online-Kreditbörse eine Alternative für Sie darstellt.</p>
<p>So funktioniert das System, dargestellt am Beispiel smava (steht für „smart value“) in Kurzform: Wer einen Kredit benötigt, beschreibt bei smava sein Projekt und den Zins, den er dafür zu zahlen bereit ist. Wer als Anleger Thema und Zins verlockend findet, kann ein Gebot von mindestens 250 Euro abgeben. Sobald genügend Gebote mit der Gesamthöhe des benötigten Kapitals zusammengekommen sind, wird der Vorgang abgeschlossen, das Geld überwiesen und die Ratenzahlungen fließen zurück.</p>
<h3>eBay für Geld</h3>
<p>„Smava ist wie ein eBay für Geld. Anstatt Sachen oder Trödel zu verkaufen, wird bei smava Geld von Mensch zu Mensch vermittelt“, beschreibt sich das Unternehmen selbst. smava ist eine GmbH in Berlin, mit Einzelpersonen als Gesellschafter, die namentlich aufgeführt sind. Um Verwechslungen zu vorzubeugen: Smava ist keine Bank, sondern bringt nur Anleger und Kreditnehmer zusammen. Ziel ist es, Kosten und Aufwand für alle Teilnehmer zu reduzieren. Während Anleger bei einer Bank keinen Einfluss darauf haben, wie diese mit ihrem Geld arbeitet, entscheiden sie bei smava selbst, für welches Projekt sie Geld zur Verfügung stellen.</p>
<p>Dies haben bislang schon über 10.000 anlegende Privatpersonen getan, außerdem haben rund 3.900 Kreditnehmer seit dem Start im März 2007 davon profitiert. Das vermittelte Kreditvolumen beträgt mehr als 34.000.000 Euro, der Durchschnittskredit liegt bei 8.000 Euro. Smava finanziert sich über eine Umlage, die von Kreditnehmern und -gebern erhoben wird und nach Laufzeit und Betrag gestaffelt ist. Gebühren fallen nur an, wenn eine Vermittlung zustande gekommen ist. Anleger können ab 250 Euro investieren, die maximale Summe beträgt 100.000 Euro. Kredite sind möglich zwischen 1.000 und 50.000 Euro. Voraussetzung für die Teilnahme als Kreditgeber ist ein deutsches Bankkonto und Volljährigkeit. Kreditnehmer müssen die gleichen Bedingungen erfüllen, die im deutschen Bank- und Kreditgewerbe gelten. Kreditnehmer und Anleger erfahren keine persönlichen Daten voneinander und können nicht miteinander in Kontakt treten, Ansprechpartner für beide Seiten ist immer smava.</p>
<h3>Genaue Projektbeschreibung wichtig</h3>
<p>Wer sich mit smava beschäftigt, wird schnell merken, dass es kaum Wünsche gibt, die hier nicht finanziert werden. Das kann der Umbau einer Physiotherapiepraxis sein, aber auch die Finanzierung eines lange geträumten Wunsches wie die Anschaffung eines Oldtimers. Meist aber brauchen die Kreditnehmer Geld für ganz alltägliche Dinge wie etwa für den Umbau einer Heizungsanlage. Dabei empfiehlt es sich, genau zu beschreiben, wofür das Kapital eingesetzt wird. Anleger tauschen sich in einem Forum aus – hier erfährt man, dass vage Beschreibungen der Projekte nicht gut ankommen.</p>
<p>Auch bei smava gilt, dass ohne Sicherheit kein Geld verliehen wird. Die Onlinebörse kooperiert eng mit einer deutschen Bank, der Bank für Investments und Wertpapiere (biw). Von den Kreditnehmern werden Identität, Bonität und Kapitaldienstfähigkeit in Zusammenarbeit mit der SCHUFA geprüft. Zugleich bietet ein Anleger-Pool eine zusätzliche Sicherheit – aus jeder Einlage wird nach einem Schlüssel in diesen Pool eingezahlt, um mögliche Ausfälle abdecken zu können. Die Erfahrung zeigt, dass unter dem Strich Kreditnehmer- und geber bessere Konditionen erzielen als bei der Bank – die Zinsen liegen höher als etwa bei Sparbriefen oder Festgeld, aber unter dem, was ein Kredit kosten würde.</p>
<p class="UPkasten">
<p><a href="http://www.smava.de" target="_blank">Weitere Informationen unter : www.smava.de</a> oder</p>
<p><a href="http://www.auxmoney.com" target="_blank">www.auxmoney.com</a></p>

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		<title>38. Rheumatologen-Kongress in Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Auf dem 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie  (DGRh) vom 15. bis 18. September in Congress Center Hamburg diskutieren  Experten fachübergeifend über die Entstehung und Therapie von Arthrose.  Für Physio- und Ergotherapeuten gibt es neben zahlreichen  Informationsangeboten auch interessante Workshops.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Fachübergreifende Expertenrunde zum Thema Arthrose </strong></h2>
<h1><strong>38. Rheumatologen-Kongress in Hamburg</strong></h1>
<p><strong>Auf dem 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 15. bis 18. September in Congress Center Hamburg diskutieren Experten fachübergeifend über die Entstehung und Therapie von Arthrose. Für Physio- und Ergotherapeuten gibt es neben zahlreichen Informationsangeboten auch interessante Workshops. <span id="more-11424"></span></strong></p>
<p>In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Menschen an Arthrose. „Diese Zahl ist alarmierend“, betont Kongress-Präsident Professor Dr. Wolfgang Rüther, Direktor des Lehrstuhls für Orthopädie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, „insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir bislang keine wirklich zufriedenstellende Behandlung anbieten können.“</p>
<h3>Neue Wege gemeinsam finden</h3>
<p>Nach jüngsten Forschungsergebnissen ist Arthrose mehr als ein Gelenkverschleiß im Alter, heißt es in einer Pressemitteilung der DGRh. „Bei der Arthrose werden Reaktionsmuster und Signalwege aktiviert, wie sie normalerweise vor der Geburt auftreten – nämlich dann, wenn sich im Embryo die Knochen ausbilden“, erklärt Professor Dr. Thomas Pap, Direktor des Instituts für Experimentelle Muskoloskelettale Medizin an der Universität Münster. Während im Mutterleib jedoch intakte Knochen angelegt würden, zerstöre die Arthrose das Gelenk. Immer noch sei über die Entstehung der schmerzhaften Erkrankung zu wenig bekannt, so Pap weiter, und er fordert eine Verstärkung der Forschung: „Gemeinsam könnten Rheumatologen, Orthopäden und Naturwissenschaftler neue Wege finden, das natürliche Gelenk zu reparieren statt es lediglich durch ein künstliches zu ersetzen.“</p>
<h3><strong>Workshop für Physio- und Ergotherapeuten am 18. September</strong><strong> </strong></h3>
<p>Das Krankheitsbild Rheuma sei so vielfältig, dass für „wegweisende anwendungsorientierte Fortschritte für die Therapie“ ein fachübergreifender Austausch aller Experten notwendig sei, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Daher tage die Gesellschaft bereits zum zweiten Mal zusammen mit der Assoziation für Orthopädische Rheumatologie (ARO) und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR). Der Kongress richtet sich aber auch an Physio- und Ergotherapeuten. Zwei Hamburger Ergotherapeuten werden im Workshop „Physikalische Medizin, Hilfsmittel und Rehabilitation“ am 18. September von 8 bis 16 Uhr über ihre Erfahrungen berichten. Die Tageskarte kostet bis zum 10. September 80 Euro, ab 15. September 100 Euro, der Besuch des Workshops zusätzlich 40 Euro.</p>
<p class="UPkasten">
<p class="UProt">
<p><span class="UProt">Service: </span>Das Kongressprogramm und weiterführende Informationen finden Sie im Internet unter<a href="http://www.dgrh-kongress.de" target="_blank"> www.dgrh-kongress.de</a>.</p>

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		<title>Logopäden als Kooperationspartner gesucht</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das Institut der Kasseler Stottertherapie und die BARMER GEK setzen  weiter auf enge Zusammenarbeit und haben im Juli einen  Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Krankenkasse wird die  Therapiekosten von Kindern ab sechs Jahren übernehmen. Für die ortsnahe  Nachsorge der Patienten sucht das Institut jetzt bundesweit Partner,  unter anderem auch Logopädiepraxen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Kasseler Stottertherapie und BARMER GEK setzen Zusammenarbeit fort</strong></h2>
<h1><strong>Logopäden als Kooperationspartner gesucht</strong></h1>
<p><strong>Das Institut der Kasseler Stottertherapie und die BARMER GEK setzen weiter auf enge Zusammenarbeit und haben im Juli einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Krankenkasse wird die Therapiekosten von Kindern ab sechs Jahren übernehmen. Für die ortsnahe Nachsorge der Patienten sucht das Institut jetzt bundesweit Partner, unter anderem auch Logopädiepraxen.<span id="more-11437"></span></strong></p>
<p>Das Konzept der Kasseler Stottertherapie (KST) basiert auf dem „Precision Fluency-Shaping-Verfahren“, in dem die Betroffenen ein neues Sprechmuster trainieren. Dr. Alexander Wolff von Gudenberg und sein Team haben diese Methode durch den Einsatz der Software „flunatic!“ weiterentwickelt. Dabei lernen die Patienten in einer 14tägigen Intensivtherapie ein neues weiches Sprechmuster -  ganz überspitzt gesagt: Sie lernen neu sprechen. In Auffrischungskursen nach einem, fünf und zehn Monaten soll das Gelernte gefestigt werden. Neu an dem Konzept ist, dass durch eine Compliance-Vereinbarung zwischen den Krankenkassen und Patienten die Erfolge auch langfristig überprüft und gesichert werden können. Die Patienten müssen dafür täglich am Computer üben und ihre in einer Logbuchdatei dokumentierten Ergebnisse zuschicken. Dies entspricht dem immer stärker zunehmenden Trend in der Gesundheitspolitik, die Patienten zu mehr Eigenverantwortung zu verpflichten.</p>
<p>1999 hat der 50jährige Facharzt für Allgemeinmedizin, Stimm- und Sprachstörungen das Institut in Kassel gegründet. Selbst Betroffener hatte er zahlreiche Therapien hinter sich – mit ausbleibendem Erfolg. 1987 lernte er während eines einjährigen Promotionsstipendiums in den USA das „Precision Fluency-Shaping-Konzept“ kennen. Es überzeugte ihn und wurde die Grundlage seiner Arbeit. Begonnen haben sie zu zweit, inzwischen sind im Institut 30 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 15 Therapeuten. Die Anfangsprobleme kennen alle: Kein Geld, keine Zulassung von den Krankenkassen usw. Aber Dr. Wolff von Gudenberg schaffte es &#8211; vom Selbsthilfeprojekt zur Kassenleistung!</p>
<p>Und auch für die Zukunft werden Pläne geschmiedet: Um die ortsnahe Versorgung mit KST auszubauen, finden im Oktober erste Kurse in Berlin statt. Dafür sucht das Institut u.a. Logopädiepraxen als Kooperationspartner.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Kontakt: </span><strong>Institut der Kasseler Stottertherapie</strong></p>
<p>Habichtshof</p>
<p>Feriendorfstraße 1</p>
<p>34308 Bad Emstal OT Sand</p>
<p>Telefon: (0 56 24) 9 21 – 0</p>
<p>E-Mail:<a href="mailto:info@kasseler-stottertherapie.de" target="_blank"> info@kasseler-stottertherapie.de</a></p>

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</ul>

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		<title>Stimmerkrankungen bei Schauspielern und Sängern</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Erkrankungen der Stimmbänder haben für Schauspieler und Sänger  verheerende Folgen. Daher widmet sich die Klinische Abteilung  Phoniatrie-Logopädie der Medizinischen Universität Wien diesem Thema in  ihrer 14. Vortrags- und Gesprächsrunde „Stimmerkrankungen bei  Schauspielern und Sängern“.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>14. Vortrags- und Gesprächsrunde in Wien</strong></h2>
<h1><strong>Stimmerkrankungen bei Schauspielern und Sängern</strong></h1>
<p><strong>Erkrankungen der Stimmbänder haben für Schauspieler und Sänger verheerende Folgen. Daher widmet sich die Klinische Abteilung Phoniatrie-Logopädie der Medizinischen Universität Wien diesem Thema in ihrer 14. Vortrags- und Gesprächsrunde „Stimmerkrankungen bei Schauspielern und Sängern“.<span id="more-11409"></span></strong></p>
<p>Vom 5. bis 6. November 2010 erhalten Therapeuten neben vielen anderen Themen Informationen zu Grundlagen von Stimmbildung und Klangformung und Ursachen von Stimmerkrankungen und deren Behandlung. Die Wiener Logopädin Alexandra Jurek-Schick wird unter anderem über das Thema „Mit Sigmatismus auf der Bühne“ referieren.</p>
<p>Das Symposium richtet sich an Schauspieler und Sänger, aber auch an Phoniater, HNO-Ärzte, Logopäden sowie Musikerzieher, Gesangspädagogen, Stimmbildner und Chorleiter. Die Teilnahmegebühr beträgt 220 Euro, Anmeldeschluss ist der 31. Oktober.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Service:</span> Das Programm und eine Online-Anmeldung finden Sie im Internet unter: <a href="http://www.boeg.org/download/Programm_2010.pdf." target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.boeg.org/download/Programm_2010.pdf" target="_blank">http://www.boeg.org/download/Programm_2010.pdf</a></p>

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</ul>

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		<title>Interdisziplinäre Impulse für Therapeuten</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Am 7. Oktober 2010 findet die interdisziplinäre Fachtagung  „Gesundheit – ein Erfolgsfaktor für Bildung“ in der Fachhochschule Jena  statt. Inhaltlicher Schwerpunkt wird das Thema „Sehen-Hören-Wahrnehmen:  Defizite erkennen, Handicaps vermeiden!“ sein. Für Therapeuten bietet  sich die Gelegenheit für neue Impulse aus fachfremden Disziplinen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Fachtagung „Gesundheit und Bildung“ in Jena</strong></h2>
<h1><strong>Interdisziplinäre Impulse für Therapeuten</strong></h1>
<p><strong>Am 7. Oktober 2010 findet die interdisziplinäre Fachtagung „Gesundheit – ein Erfolgsfaktor für Bildung“ in der Fachhochschule Jena statt. Inhaltlicher Schwerpunkt wird das Thema „Sehen-Hören-Wahrnehmen: Defizite erkennen, Handicaps vermeiden!“ sein. Für Therapeuten bietet sich die Gelegenheit für neue Impulse aus fachfremden Disziplinen. <span id="more-11432"></span></strong></p>
<p>Hauptaspekt der Fachtagung sei es, Menschen verschiedener Berufsgruppen zusammenzuführen und mit dem Erfolgsfaktor „Gesundheit“ optimales Lernen und Leisten für Lehrende und Lernende zu ermöglichen, heißt es in der Pressemitteilung der Fachhochschule. In enger Kooperation aller Leistungsanbieter sollen gemeinsam Strategien erarbeitet werden, um Defizite zu erkennen, interdisziplinär zu betrachten und Lösungen zu finden. Mit dabei sein wird auch Physiotherapeut Thomas Quaiser, der sich vor allem auf den Kontakt mit anderen Berufsgruppen freut: „Das ganzheitliche Denken ist heutzutage zwar in aller Munde, im täglichen Praxisalltag hat es jedoch nur selten Einzug gehalten“. Er bedauere es, dass durch die zunehmende Spezialisierung im Berufsleben der „Blick für das Ganze“ oft verloren gehe. „Seit ich mich vor acht Jahren selbständig machte, hatte ich immer weniger Zeit für Fachtagungen“, so der Praxisinhaber, der auch schon an der Universität gearbeitet hat. „Nur für fachspezifische Fortbildungen fand ich noch Zeit.“</p>
<p>Thomas Quaiser wünscht sich, dass von allen Fachrichtungen viele zu der Tagung kommen. Dabei freut sich der 43-Jährige aber nicht nur auf Vorträge, die sein Arbeitsgebiet betreffen, wie die Wirbelsäulenproblematik, sondern auch auf Beiträge, „die uns Physiotherapeuten nur am Rand betreffen“. So hofft er in den Workshops mit Logopäden oder Pilates-Trainern auch neue Impulse für seine tägliche Arbeit zu bekommen. Er selbst hat unter seinen Kollegen auch die Werbetrommel gerührt. Allerdings ist er skeptisch, ob sie seinem Ruf folgen werden. „Es ist ein Nachteil, dass die Tagung an einem Wochentag stattfindet“, kritisiert er, denn für die Freigabe eines Therapeuten müsse er 15 Patienten abbestellen. „Besser wäre ein Freitagnachmittag oder das Wochenende…“</p>
<p>Die Fachtagung „Gesundheit – ein Erfolgsfaktor für Bildung“ richtet sich an alle Interessierten, die sich mit Kindern, Schülern und Studenten sowie Bildung und Gesundheit beschäftigen. Neben Fachvorträgen bieten Workshops den Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten praxisnah zu erweitern. Die Tagungspauschale beträgt 50 Euro inklusive Verpflegung. Das Programm und eine Online-Anmeldung finden Sie unter <a href="http://www.jenoptometrie.de" target="_blank">www.jenoptometrie.de</a>.</p>

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		<title>Richtgrößen 2010 für Niedersachsen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 18:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Zwei Prozent höhere Heilmittelrichtgrößen für Niedersachsen als im Jahr  2009 haben die KV Niedersachsen und die Kassen auf Landesebene  vereinbart und diese bereits schon Mitte August 2010 veröffentlicht.  Rund 365 Millionen Euro beträgt das Heilmittelausgabenvolumen für 2010  und liefert damit einen komfortablen Verordnungspuffer für die  niedersächsischen Therapeuten und Ärzte.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Prüfungsfrei für Ärzte</h2>
<h1>Richtgrößen 2010 für Niedersachsen</h1>
<p><strong>Zwei Prozent höhere Heilmittelrichtgrößen für Niedersachsen als im Jahr 2009 haben die KV Niedersachsen und die Kassen auf Landesebene vereinbart und diese bereits schon Mitte August 2010 veröffentlicht. Rund 365 Millionen Euro beträgt das Heilmittelausgabenvolumen für 2010 und liefert damit einen komfortablen Verordnungspuffer für die niedersächsischen Therapeuten und Ärzte.</strong><span id="more-11374"></span></p>
<p>Und wieder gilt in Niedersachsen die Regel:  Richtgrößenprüfungen finden für 2010 im Bereich der Heilmittel nicht statt, wenn die Ärzte zusammen das Heilmittelausgabenvolumen unterschreiten. Eine vergleichsweise einfache Übung, denn die Heilmittelausgaben in 2009 betrugen lediglich 343 Millionen Euro und blieben damit schon 3,3 Prozent unter dem vereinbarten Heilmittelausgabenvolumen.</p>
<p>Praxisbesonderheiten wurden ebenfalls vereinbart, und zwar für folgende Fälle:</p>
<ul class="UPkasten">
<li>ET und Logo: Pflegestufe I bis III bei Kindern und bei Kindern in teilstationären Einrichtungen oder Sprachheilkindergärten</li>
<li>PT: Pflegestufe I bis III bei Kindern und bei Kindern in teilstationären Einrichtungen</li>
<li>ET, Logo und PT: bei schweren neurologischen Erkrankungen, wie Parkinson, MS und Apoplex</li>
<li>PT: Krankengymnastik für die ersten 3 Monate nach chirurgischen/orthopädischen Eingriffen</li>
<li>PT: Lymphdrainage bei aufgrund onkologischer Behandlung entstandenen Lymphabfluss-Störungen</li>
</ul>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Ganz konkret:</span> Da das Rundschreiben der KV mit den neuen Richtgrößen mitten im Urlaubsmonat August verschickt worden ist und damit zeitgleich auch die Arzneimittelrichtgrößen verkündet wurden, könnte es passieren, dass einige Ärzte die neuen Heilmittelrichtgrößen schlicht übersehen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass alle Praxisinhaber ihre Ärzte ausdrücklich auf die erhöhten Richtgrößen aufmerksam machen, die Praxisbesonderheiten gut kennen lernen und Ärzte im konkreten Fall im Behandlungsbericht darauf hinweisen. Außerdem sollten alle Ärzte darüber informiert werden, dass es „prüfungsfrei“ gibt, selbst wenn sie in 2010 mehr verordnen als in 2009.</p>
<p>Alle Richtgrößen, die Richtgrößenkalkulationstabelle, alle Vereinbarungen und Verträge finden Sie wie immer im Internet unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a>.</p>

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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Krankenkassen sind keine Teppichhändler</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/09/krankenkassen-sind-keine-teppichhandler-11362.html</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 17:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Nicht alles, was Krankenkassen machen, ist auch erlaubt. Das  Bundesversicherungsamt hat seinen Tätigkeitsbericht 2009 vorgelegt und  darin die Krankenkassen aufgefordert, sich besser an die vorgegebenen  Richtlinien zu halten. Zu hohe Provisionszahlungen für  Mitgliederwerbung, unzulässige Übernahme von Beiträgen für  Fitnessstudios und unrechtmäßige Kostenerstattung für Therapie im  Ausland gehören zu den beanstandeten „Werbemaßnahmen“ der Kassen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Bundesversicherungsamt (BVA) kritisiert Ausgabenpraxis</h2>
<h1>Krankenkassen sind keine Teppichhändler</h1>
<p><strong>Nicht alles, was Krankenkassen machen, ist auch erlaubt. Das Bundesversicherungsamt hat seinen Tätigkeitsbericht 2009 vorgelegt und darin die Krankenkassen aufgefordert, sich besser an die vorgegebenen Richtlinien zu halten. Zu hohe Provisionszahlungen für Mitgliederwerbung, unzulässige Übernahme von Beiträgen für Fitnessstudios und unrechtmäßige Kostenerstattung für Therapie im Ausland gehören zu den beanstandeten „Werbemaßnahmen“ der Kassen.</strong><span id="more-11362"></span></p>
<p>„Der Wettbewerb der Krankenkassen um Mitglieder gleicht nicht dem Wettbewerb des Teppichhändlers um den Käufer“, meint Dr. Maximilian Gaßner, Präsident des Bundesversicherungsamtes in seinem Vorwort des Tätigkeitsberichts 2009. Das sehen einige Krankenkassen vermutlich anders. Denn die Praxis der Krankenkassen, Regelungsspielräume zur Mitgliederwerbung zu nutzen, sind den meisten Praxisinhabern hinlänglich aus der täglichen Arbeit bekannt.</p>
<p>So sollen Krankenkassen in ihrer Satzung Leistungen zur primären Prävention vorsehen (§ 20 Abs.1 SGB V). Diese sind in einem Leitfaden Prävention zusammengefasst und veröffentlicht. Trotzdem bezuschussen viele Krankenkassen nicht förderfähige Maßnahmen, wie zum Beisiel Babyschwimmen, Fastenwochen, Freizeitreisen in Kur- oder Gesundheitszentren, sowie Beiträge für Sportvereine bzw. Fitnesszentren. Dabei ist gerade die Kostenübernahme für Vereinsbeiträge zu Sportvereinen, Fitness-Studios etc. durch die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich ausgeschlossen. Ebenso bemängelt der Bericht die gängige Praxis der Kassen, bei einigen Patienten mehrfach Präventionskurse übernommen zu haben.</p>
<h3>Mitgliederbindung  durch Kassenkulanz</h3>
<p>Damit die Mitglieder nicht weglaufen, ist die Kostenerstattung für Therapien im Ausland bei manchen Krankenkassen ausgesprochen kulant. Das BVA bemängelt, dass z.B. vorgeschriebene Abschläge bei der Kostenerstattung einfach nicht vorgenommen werden – Hauptsache, das Mitglied ist zufrieden.</p>
<p>Wer als Praxisinhaber Zusatzeinnahmen braucht, könnte in die Mitgliederwerbung bei den Krankenkassen einsteigen. Denn bis zu 150 Euro Kopfgeld hat eine Krankenkasse an externe Mitgliedswerber bezahlt. Eine Kasse hat auch an eigene Mitarbeiter Prämien für die von diesen im Laufe eines Jahres angeworbene Mitglieder gezahlt. Allein ein Vertriebsmitarbeiter hat im Jahr 2007 zusätzlich zu seinem Gehalt für neue Mitgliedschaften mehr als 40.000 € erzielt. Alles zu Unrecht, wie das BVA feststellt: maximal 76 Euro darf eine Kasse höchstens für ein neu geworbenes Mitglied zahlen. Manche Kassen haben im vergangenen Jahr durch kreative Buchführung versucht, diesen Höchstbetrag zu umgehen.</p>
<h3>Auch weiterhin Abrechnungsstress für Praxisinhaber</h3>
<p>Leider hat das BVA auch einen Abrechnungsdienstleister einer Kasse geprüft und verfügt, dass in Zukunft bei der Abrechnungsprüfung von Heil- und Hilfsmitteln strenger geprüft werden soll. Das Thema Abrechnungsstress dürfte also auch zukünftig alle Praxisinhaber beschäftigen.</p>
<p>Alle geprüften Krankenkassen haben versichert, sich in Zukunft an die Regelungen halten zu wollen. Man darf auf den Tätigkeitsbericht im nächsten Jahr gespannt sein.</p>

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		<title>AOK Mecklenburg führt Genehmigungsverfahren wieder ein</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 17:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die AOK Mecklenburg hat das Genehmigungsverfahren für Verordnungen  außerhalb des Regelfalls nach einem Jahr Testphase wieder eingeführt.  Die AOK begründete diesen Schritt mit einer überproportionalen  Steigerung der Heilmittelverordnungen im letzten Jahr.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Verordnungen außerhalb des Regelfalls</h2>
<h1>AOK Mecklenburg führt Genehmigungsverfahren wieder ein</h1>
<p><strong>Die AOK Mecklenburg hat das Genehmigungsverfahren für Verordnungen außerhalb des Regelfalls nach einem Jahr Testphase wieder eingeführt. Die AOK begründete diesen Schritt mit einer überproportionalen Steigerung der Heilmittelverordnungen im letzten Jahr.</strong><span id="more-11369"></span></p>
<p>Am 1. August 2009 hatte die AOK Mecklenburg „zur Vereinfachung und zum Abbau von Bürokratie“ auf das Genehmigungsverfahren verzichtet, erklärte Pressesprecher der AOK Mecklenburg Markus Juhls gegenüber up. Dieser Versuch sei evaluierend verfolgt worden mit dem Ergebnis, dass eine überproportionale Steigerung der Heilmittelverordnungen beobachtet worden sei. Wie hoch diese Steigerung genau war, dazu äußerte sich die Kasse bislang nicht. Juhls erklärte weiter, dass diese Zahlen zur der Wiedereinführung des Genehmigungsverfahrens geführt haben.</p>
<p>Laut Heilmittelkatalog müssen Therapeuten Verordnungen außerhalb des Regelfalls vor der Fortsetzung der Therapie der zuständigen Krankenkasse zur Genehmigung vorlegen. Ab Vorlage der Verordnung bei der Krankenkasse kann die Therapie fortgesetzt werden. Nach Beginn der Behandlung übernimmt diese die Kosten unabhängig von dem Ergebnis der Entscheidung, spätestens jedoch bis zu dem Zeitpunkt einer Ablehnung der Genehmigung. Eine Rückforderung der Kosten bereits erbrachter Leistungen ist unzulässig.</p>

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