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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Attest ab erstem Krankheitstag</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/02/attest-ab-erstem-krankheitstag-17276.html</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Attest.jpg" alt="" width="168" height="119" />Arbeitgeber haben das Recht, für den Fall einer Erkrankung eines Arbeitnehmers, von diesem ein ärztliches Attest bereits ab dem ersten Krankheitstag zu verlangen. Das hat kürzlich das Landesarbeitsgericht Köln noch einmal bestätigt. Praxisinhaber können solche Regelungen in den Arbeitsvertrag aufnehmen, um mögliches „Krankfeiern“ zu erschweren.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Arbeitsrecht: Kranke Mitarbeiter</h2>
<h1>Attest ab erstem Krankheitstag</h1>
<p><strong>Arbeitgeber haben das Recht, für den Fall einer Erkrankung eines Arbeitnehmers, von diesem ein ärztliches Attest bereits ab dem ersten Krankheitstag zu verlangen. Das hat kürzlich das Landesarbeitsgericht Köln noch einmal bestätigt. Praxisinhaber können solche Regelungen in den Arbeitsvertrag aufnehmen, um mögliches „Krankfeiern“ zu erschweren.</strong><span id="more-17276"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 308px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Attest.jpg" alt="" width="298" height="197" /><p class="wp-caption-text">© PeJo - Fotolia.com</p></div>
<p>Wenn ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt, muss er gemäß gesetzlicher Regelungen (<a href="http://dejure.org/gesetze/EntgFG/5.html" target="_blank">§ 5 Ab. 1 EntgFG</a>) spätestens nach Ablauf von drei Kalendertagen eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber vorlegen. Trotzdem ist der Arbeitgeber berechtigt, die Vorlage schon früher zu verlangen. <br />Gegen eine solche Regelung hatte sich eine Arbeitnehmerin vor dem Arbeitsgericht gewehrt, im Ergebnis ohne Erfolg. Das Gericht führte in seinem Urteil aus, dass das Verlangen des Arbeitgebers, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schon ab dem ersten Tag der Krankheit vorzulegen, weder einer Begründung noch eines Sachverhalts bedarf, der Anlass für ein rechtsmissbräuchliches Verhalten des Arbeitnehmers gibt  (LAG Köln, Urteil v. 14.9.2011 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3%20Sa%20597/11" target="_blank">3 Sa 597/11</a>).</p>
<p><span class="UProt">Hinweis:</span> Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfrage wurde die Revision zum Bundesarbeitsgericht zugelassen.</p>
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		<title>Patienten wollen mehr Aufklärung</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Patient_-Gespräch.jpg" alt="" width="168" height="119" />Bei Osteoporose sind Knochendichtemessungen im Alter oft unnötig. Dennoch wünscht sich die Mehrzahl der Patienten eine verstärkte Aufklärung über die Auswirkungen der Krankheit. Das sind die Ergebnisse von zwei neuen Untersuchungen zum Thema Osteoporose – Informationen, die Therapeuten an ihre Patienten weitergeben und sie zudem über Behandlungsmöglichkeiten aufklären können.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Osteoporose</h2>
<h1>Patienten wollen mehr Aufklärung</h1>
<p><strong>Bei Osteoporose sind Knochendichtemessungen im Alter oft unnötig. Dennoch wünscht sich die Mehrzahl der Patienten eine verstärkte Aufklärung über die Auswirkungen der Krankheit. Das sind die Ergebnisse von zwei neuen Untersuchungen zum Thema Osteoporose – Informationen, die Therapeuten an ihre Patienten weitergeben und sie zudem über Behandlungsmöglichkeiten aufklären können.</strong> <span id="more-17272"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Patient_-Gespräch.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© Alexander Raths - Fotolia.com</p></div>
<p>In der Study of Osteoporotic Fractures, der größten Langzeituntersuchung zum Knochenschwund im Alter, wurden seit Ende der 80er Jahre fast 10.000 Frauen über 65 Jahren regelmäßig untersucht. Bei knapp der Hälfte der Patientinnen wurden wenigstens zweimal Knochendichtemessungen durchgeführt, obwohl die Frauen weder osteoporotische Frakturen erlitten noch sonstige klinische Hinweise auf eine Osteoporose hatten. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlicht.</p>
<h3>Osteoporose erst nach 16,8 Jahren</h3>
<p>Anhand dieser Daten stellte das Team um Margaret Gourlay von der Universität von North Carolina in Chapel Hill fest, dass es bei nur zehn Prozent der Patientinnen mit einem Normalbefund erst nach 16,8 Jahren zu einer Osteoporose gekommen sei. Daher sei eine Wiederholung der Knochendichtemessung, so die Wissenschaftlerin, auch erst nach diesem Zeitraum sinnvoll. Dies gelte auch für Frauen, bei denen eine leichte Minderung der Knochendichte festgestellt wurde. Patientinnen mit einer moderaten Osteopenie sollten alle 4,7 Jahre die Knochendichte kontrollieren lassen, Frauen mit einer schweren Osteopenie dagegen bereits nach 1,1 Jahren.</p>
<h3>Patienten fürchten Auswirkungen auf ihre Lebensqualität</h3>
<p>Eine zweite Untersuchung zum Thema Osteoporose hat ergeben, dass sich Patienten vor den Auswirkungen der Osteoporose auf ihre Lebensqualität weitaus mehr fürchten als Ärzte dies annehmen. Es fehle den Patienten an geeigneten Informationen und Möglichkeiten, um ihre Bedenken zu äußern und ihre Osteoporose-Behandlung zu optimieren, heißt es in einer Pressemitteilung des Kuratoriums Knochengesundheit e.V., die sich auf eine multinationale Umfrage von Patienten und Ärzten der International Osteoporosis Foundation bezieht, die in 13 Ländern in Europa und Australien durchgeführt wurde. Die Ergebnisse offenbarten neue Herausforderungen in der Osteoporose-Behandlung, denen man durch verbesserte Selbstmanagementstrategien für Patienten und Kommunikationsnetzwerke im Gesundheitssystem Rechnung tragen müsse. An dieser Stelle sind auch Therapeuten als Experten gefragt und können ihren Patienten hilfreiche Informationen über Behandlungsmöglichkeiten geben.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Ein Abstract der Studie „Bone-Density Testing Interval an Transition to Osteoporosis in Older Women“ finden Sie im Internet unter<a href="http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1107142" target="_blank"> www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1107142</a></p>
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		<title>9,5 Million Euro mehr Heilmittel in Sachsen-Anhalt</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/01/Flagge-Sachsen-Anhalt.jpg" alt="" width="168" height="119" />9,5 Million Euro mehr Heilmittel können die Ärzte in Sachsen-Anhalt 2012 verordnen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Richtgrößen der Ärzte haben deutlich zugelegt. Außerdem sind die Vorab-Praxisbesonderheiten deutlich ausgeweitet worden.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Richtgrößen für 2012 veröffentlicht</h2>
<h1>9,5 Million Euro mehr Heilmittel in Sachsen-Anhalt</h1>
<p><strong>9,5 Million Euro mehr Heilmittel können die Ärzte in Sachsen-Anhalt 2012 verordnen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Richtgrößen der Ärzte haben deutlich zugelegt. Außerdem sind die Vorab-Praxisbesonderheiten deutlich ausgeweitet worden.</strong><span id="more-17161"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 188px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/01/Flagge-Sachsen-Anhalt.jpg" alt="" width="178" height="119" /><p class="wp-caption-text">© openwater - Fotolia.com</p></div>
<p>Das gibt es vermutlich selten in Deutschland: Die Richtgrößenvolumen der HNO-Ärzte wachsen 2012 um 47 Prozent und die Richtgrößen der Kinderärzte legen um 26 Prozent zu. Alle anderen Facharztgruppen haben „nur“ einen Zuwachs von 9,4 Prozent.<br />In Sachsen-Anhalt gab es bisher zwar zahlreiche Vorab-Praxisbesonderheiten, diese galten jedoch nicht für HNO- und Kinderärzte. Jetzt hat man diese unsinnige Regelung endlich aufgehoben. So wird die Anlage 8 der Prüfvereinbarung der KV Sachsen-Anhalt über Praxisbesonderheiten gem. Heilmittelvereinbarung 2011 im Jahr 2012 auf alle Ärzte ausgeweitet. Die Praxisbesonderheiten der ‚Logopädie’ gelten nun auch für Kinder- und HNO-Ärzte. Die Praxisbesonderheiten der ‚Ergotherapie’ gelten auch für Kinderärzte.</p>
<p><strong><span class="UProt">Ganz konkret</span>:</strong> Jetzt sind Aufklärungsbesuche bei HNO- und Kinderärzten angesagt. Denn die Ausweitung der Vorab-Praxisbesonderheiten dürfte das Verordnungsverhalten dieser Facharztgruppen deutlich beeinflussen – wenn sie denn zu Kenntnis nehmen, dass sich etwas geändert hat. Dabei kann man als Heilmittelerbringer tatkräftig mithelfen.</p>
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		<title>Heilmittel-Hauptstadt im Aufwärtstrend</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/heilmittel-hauptstadt-im-aufwartstrend-17158.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Berlin-Wappen.jpg" alt="" width="168" height="119" />Berlin ist die Heilmittel-Hauptstadt, denn solche Zuwachsraten wie dort gibt es sonst nirgendwo und so unglaublich komfortable Vorab-Praxisbesonderheiten wird man nicht noch einmal finden. Die Heilmittelausgaben 2012 in Berlin wachsen um rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Logopädie und Ergotherapie gelten weiterhin als Vorab-Praxisbesonderheiten.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Richtgrößen für 2012 in Berlin veröffentlicht</h2>
<h1>Heilmittel-Hauptstadt im Aufwärtstrend  </h1>
<p><strong>Berlin ist die Heilmittel-Hauptstadt, denn solche Zuwachsraten wie dort gibt es sonst nirgendwo und so unglaublich komfortable Vorab-Praxisbesonderheiten wird man nicht noch einmal finden. Die Heilmittelausgaben 2012 in Berlin wachsen um rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Logopädie und Ergotherapie gelten weiterhin als Vorab-Praxisbesonderheiten.</strong><span id="more-17158"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Berlin-Wappen.jpg" alt="" width="181" height="117" /><p class="wp-caption-text">© schaltwerk - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Richtgrößen für Berliner Ärzte legen ordentlich zu: Alle Facharztgruppe verzeichnen einen Zuwachs von mehr oder weniger neun Prozent. Diese Wachstumsraten sind schon erstaunlich, denn in Berlin ist die Überschreitung des Heilmittelausgabenvolumens schon Tradition. So wurden in 2010 fast 20 Prozent zu viel Heilmittel verordnet; in 2009 waren es sogar mehr als 22 Prozent Überschreitung! Berlin ist seit langem dabei, sich auf Platz eins der Top-Heilmittel-Verordner zu stellen. In 2010 mussten sich die Berliner Ärzte noch knapp von den sächsischen Ärzten schlagen lassen. Am Ende des dritten Quartals 2011 waren die Berliner mit fast 64.000 Euro Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte dann ganz vorn. Zum Vergleich: Westfalen-Lippe hat im selben Zeitraum nur 38.000 Heilmittel in 1.000 Versicherte investiert.<br />Nach wie vor erstaunlich sind die umfangreichen Vorab-Praxisbesonderheiten in Berlin. Jede Ergotherapie- und Logopädieverordnung ist extrabudgetär. Ein Abzug dieser Verordnung erfolgt – wenn sie formal korrekt ist – ab dem ersten Behandlungsfall. Deswegen ist klar: Berlin wird schon nach Abrechnung des vierten Quartals 2011 mit den Heilmittelausgaben ganz vorn liegen und in 2012 vermutlich deutlich an allen anderen Bundesländern vorbeiziehen. Hauptstadt eben – in jeder Hinsicht.</p>
<p><span class="UProt">Ganz konkret:</span> Leider sind viele Berline Ärzte immer noch nicht angemessen über die Vorab-Praxisbesonderheiten informiert. Deswegen helfen persönliche Aufklärung, um die gute Versorgung der Patienten mit Heilmitteln aufrecht zu erhalten. Die aktuelle Heilmittelvereinbarung 2012, die Richtgrößenprüfung und die Anlage mit den Vorab-Praxisbesonderheiten finden Sie wie immer unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de">www.heilmittel-regress.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>HeilM-RL: interpretiert aus Kassensicht</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/heilm-rl-interpretiert-aus-kassensicht-17165.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Interpretation.jpg" alt="" width="168" height="119" />Die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) lässt weiterhin Interpretationsspielräume zu. Deswegen haben die Gesetzlichen Krankenkassen erneut einen Fragen-/Antworten Katalog (FAK) zusammengestellt und beantworten die wichtigsten Fragen aus ihrer Sicht. Wir dokumentieren alle neuen Fragen und Antworten aus dem FAK und weisen auf Fehlinterpretationen hin.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Fragen-/Antwortenkatalog neu aufgelegt</h2>
<h1>HeilM-RL: interpretiert aus Kassensicht</h1>
<p><strong>Die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) lässt weiterhin Interpretationsspielräume zu. Deswegen haben die Gesetzlichen Krankenkassen erneut einen Fragen-/Antworten Katalog (FAK) zusammengestellt und beantworten die wichtigsten Fragen aus ihrer Sicht. Wir dokumentieren alle neuen Fragen und Antworten aus dem FAK und weisen auf Fehlinterpretationen hin.</strong><span id="more-17165"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Interpretation.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© farsouthtommy - Fotolia.com</p></div>
<p>Mit dem aktuellen FAK (Stand 1.1.2012) haben die Krankenkassen jetzt eine kasseninterne Arbeits- und Interpretationshilfe vorgelegt, um eine möglichst einheitliche Anwendung der HeilM-RL bundesweit zu gewährleisten. Insgesamt 60 Fragen zur Auslegung der HeilM-RL werden aus Sicht der GKV beantwortet. Der FAK wurde 2004 veröffentlicht und damals zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKV-Spitzenverband abgestimmt. Dagegen ist der neue Katalog nicht mehr mit den Kassenärzten abgestimmt und gibt insoweit tatsächlich nur die Interpretation der Kassen wieder. Trotzdem lohnt sich die Lektüre, um zu wissen, wie die Kassen mit bestimmten Fragestellungen umgehen werden. Allerdings sollte man sich hüten, alle von den Krankenkassen gewünschten Interpretationen und Auslegungen unkritisch zu übernehmen. Denn tatsächlich haben sich auch Fehler in den FAK eingeschlichen.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Die Neuerungen des FAK inklusive unserer kritischen Anmerkungen sowie den vollständigen Frage-/Antworten-Katalog können up-premium plus Kunden kostenlos an der Hotline unter 0800-9477360 als PDF-Datei abrufen oder in der Februar Printausgabe nachlesen.</p>
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		</item>
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		<title>Patienten versorgen oder Sparen?</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/meinung/2012/01/patienten-versorgen-oder-sparen-17199.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Fragt man sich, was die Aufgabe einer Krankenkasse ist, dann scheint die zuvorderst das Sparen zu sein. Anders lässt sich der Versuch der Krankenkassen, chronisch Kranke systematisch von der Heilmitteltherapie abzuhalten, nicht erklären.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kommentar</h2>
<h1>Patienten versorgen oder Sparen?</h1>
<p><strong>Fragt man sich, was die Aufgabe einer Krankenkasse ist, dann scheint die zuvorderst das Sparen zu sein. Anders lässt sich der Versuch der Krankenkassen, chronisch Kranke systematisch von der Heilmitteltherapie abzuhalten, nicht erklären.</strong><span id="more-17199"></span></p>
<p>In erster Linie geht es dabei nicht um die optimale und vor allem erleichterte Versorgung von chronisch Kranken, sondern um das gezielte, bürokratische Verhindern von budgetfreien langfristigen Verordnungen. Dabei hat das Bundesgesundheitsministerium ein klares Statement gesetzt, als es die Chroniker-Regelung der Heilmittel-Richtlinie in den <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/32.html" target="_blank">§ 32 SGB V</a> aufgenommen hat. Im Gegensatz zur Bundesregierung scheinen die Kassen allerdings nicht das Wohl ihrer Versicherten vor Augen zu haben, sondern allein ihr „unabsehbares Kostenrisiko“.</p>
<p>Man erhält den Eindruck, dass sich die gesetzlichen Krankenkassen mit einem Bankinstitut verwechseln und Heilmittelverordnungen allein nach dem Kostenrisiko genehmigen. Dafür scheuen sie auch keinen noch so großen bürokratischen Aufwand, der in keinem Verhältnis zum winzigen Kosten-Kuchenstück Heilmittel im Gesundheitswesen steht. Wahrscheinlich ist aber das genau der Grund, warum die Kassen mit ihrem bürokratischen Hürdenmarathon durchkommen.</p>
<p>Denn wer sollte sich dagegen wehren? Die chronisch kranken Patienten vielleicht? Oder etwa die Heilmittelerbringer, die damit beschäftigt sind, Verordnungen nur ja formal richtig auszufüllen, um ihren Patienten eine optimale Therapie zu ermöglichen? Die traurige Antwort ist wohl: keiner. Solange jedenfalls nicht, bis eine breite Öffentlichkeit über das Prozedere der Krankenkassen informiert ist. Und das wird nur passieren, wenn Heilmittelerbringer unermüdlich Patienten und Ärzte über die Zustände aufklären.</p>
<p>Herzlichst Ihre<br />Heidi Kohlwes<br />Chefredakteurin</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Weniger Kosten durch mehr Prävention</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/weniger-kosten-durch-mehr-pravention-17118.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Kinzigtal-Verminderte-Ausgaben-web.jpg" alt="" width="168" height="119" />Das Integrierte Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“ zeigt erste Erfolge: Die präventiv ausgerichtete medizinische Versorgung hat in den Jahren 2005 bis 2010 zu einem geringeren Kostenanstieg geführt. Das ergab eine Auswertung von knapp 2.000 Versicherten der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK). Insgesamt lagen die Ausgaben pro Versicherten um 327 Euro niedriger als bei LKK-Versicherten anderer Regionen Baden-Württembergs.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Integriertes Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“</h2>
<h1>Weniger Kosten durch mehr Prävention</h1>
<p><strong>Das Integrierte Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“ zeigt erste Erfolge: Die präventiv ausgerichtete medizinische Versorgung hat in den Jahren 2005 bis 2010 zu einem geringeren Kostenanstieg geführt. Das ergab eine Auswertung von knapp 2.000 Versicherten der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK). Insgesamt lagen die Ausgaben pro Versicherten um 327 Euro niedriger als bei LKK-Versicherten anderer Regionen Baden-Württembergs.</strong><span id="more-17118"></span></p>
<p> <img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Kinzigtal-Verminderte-Ausgaben-web.jpg" alt="" width="400" height="396" />„Das Ergebnis ist umso erstaunlicher, da es die durchschnittliche Pro-Kopf-Differenz aller LKK-Versicherten im Kinzigtal und nicht nur der in Gesundes Kinzigtal eingeschriebenen und von kooperierenden Leistungserbringern behandelten Mitglieder wiedergibt“, erklärte Helmut Hildebrandt, Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH und Vorstand OptiMedis AG in einer Pressemitteilung. „Diese Effizienzgewinne werden durch gezielte Vorsorge, eine sektorübergreifende, interdisziplinäre Versorgung und mehr als 20 spezielle Gesundheitsprogramme für einzelne Indikationen und Lebenssituationen ermöglicht.“</p>
<h3>Größte Einsparungen bei Krankenhauskosten</h3>
<p>Die größten Einsparungen wurden bei den Krankenhauskosten erzielt, die um 151 Euro geringer waren als in der Kontrollgruppe aus LKK-Versicherten in Baden-Württemberg. „Durch kontinuierliche Verbesserungen in der ambulanten Versorgung können unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden werden“, betonte Dr. Horst E. Michalek, Sprecher des Ärztlichen Beirats im Kinzigtal. Stieg die Zahl der Krankenhausaufenthalte im Kinzigtal zwischen 2005 und 2010 um 10,2 Prozent auf 286 Fälle pro 1.000 Versicherte, so gab es in der Vergleichsgruppe einen Anstieg um 33,1 Prozent auf rund 316 Fälle.   <br />Für sonstige Leistungsausgaben inklusive Krankengeld, unter die auch Heilmitteltherapien fallen, gab es Einsparungen von 110 Euro pro Versicherten.</p>
<h3>Doppelter Nutzen für die Region</h3>
<p>„Wir erzielen im Kinzigtal einen doppelten Nutzen. Die Ausgaben steigen unterproportional, gleichzeitig verbessert sich die medizinische Versorgungsqualität für unsere Versicherten“, sagt Harald Riedel, Leiter des Vertragsreferats der LKK Baden-Württemberg in Stuttgart. Die Krankenkasse der Land- und Forstwirte ist seit Ende 2006 Vertragspartner der Gesundes Kinzigtal GmbH. <br />Das Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal GmbH“, in dem rund 31.000 Versicherte von AOK und LKK eingeschrieben sind, ist eine Gemeinschaftsgründung der auf Integrierte Versorgung spezialisierten Management- und Beteiligungsgesellschaft OptiMedis AG und des Medizinischen Qualitätsnetzes – Ärzteinitiative Kinzigtal e.V. (MQNK).</p>
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		<title>Erster internationaler Kongress zu Musikergesundheit</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/erster-internationaler-kongress-zu-musikergesundheit-17134.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Musiker.jpg" alt="" width="168" height="119" />Premiere in Deutschland: „MusicPhysio“ heißt der erste internationale Kongress zur Musikergesundheit im Kontext von Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie, zu dem die Hochschule Osnabrück vom 16. bis 18. März 2012 einlädt. Experten aus aller Welt befassen sich mit musiker-assoziierten Erkrankungen und der Therapie von Musikern.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>„MusicPhysio“ bietet Forum für interdisziplinären Erfahrungsaustausch</h2>
<h1>Erster internationaler Kongress zu Musikergesundheit</h1>
<p><strong>Premiere in Deutschland: „MusicPhysio“ heißt der erste internationale Kongress zur Musikergesundheit im Kontext von Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie, zu dem die Hochschule Osnabrück vom 16. bis 18. März 2012 einlädt. Experten aus aller Welt befassen sich mit musiker-assoziierten Erkrankungen und der Therapie von Musikern.</strong><span id="more-17134"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 265px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Musiker.jpg" alt="" width="255" height="169" /><p class="wp-caption-text">© Peter Heckmeier - Fotolia.com</p></div>
<p>Es sei schon lange bekannt, dass professionelles Musizieren zu gesundheitlichen Problemen führen kann, heißt es in der Pressemitteilung der Hochschule. Daher hatte die Hochschule bereits 2007 mit einer Kooperation zwischen dem Institut für angewandte Physiotherapie und Osteopathie (INAP/O) und dem Institut für Musik (IfM) begonnen (wir berichteten). Studierte Physiotherapeuten, die selbst Musiker seien, behandelten und berieten Musikstudenten, Orchestermusiker und Musiklehrer. Durch weitere Kooperationen, u.a. mit der deutschen Orchestervereinigung, dem Orchester der städtischen Bühnen Osnabrück und der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung sollen auch wirksame Ansätze zur Prävention von musikerspezifischen Beschwerden entwickelt werden, heißt es in der Mitteilung weiter.<br />Im Juli 2010 startete unter der Leitung von Professor Dr. Christoh Zalpour das zweijährige Forschungsprojekt „Physiotherapeutische Intervention bei Musikern“ (MusikPhysio), das sich sowohl klinisch wie wissenschaftlich mit Lösungsansätzen beschäftigt. Im Rahmen dieses Projektes veranstaltet die Hochschule Osnabrück den dreitägigen Kongress, zu dem hochkarätige Referenten wie die australischen Musiker-Physiotherapeutinnen Dr. Bronwen Ackermann (University of Sydney) und Dr. Sonia Ranelli (Curtin University Perth) erwartet werden. Schwerpunkt ist das wissenschaftliche und klinische Arbeiten im Bereich der therapeutischen Musikertherapie, deren Stellenwert auch im Hinblick auf die fortschreitende Akademisierung der Therapieberufe zunehmend an Bedeutung gewinne.<br />Neben Fachvorträgen werden auch Workshops zu Therapiemöglichkeiten bei Musikern angeboten, mit Themen wie der diagnostische Ultraschall in der Musikerphysiotherapie, Behandlungen von funktionellen Stimmbeschwerden bei Sängern, Osteopathie bei Musikern und ergotherapeutische Einsatzmöglichkeiten in der Musikersprechstunde .</p>
<p><strong>Service:</strong> Die Kosten des Kongresses, der in englischer Sprache abgehalten wird, belaufen sich auf 160 Euro, Studenten erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Weitere Information sind im Internet unter <a href="http://www.musicphysio-congress.hs-osnabrueck.de" target="_blank">www.musicphysio-congress.hs-osnabrueck.de</a> erhältlich.</p>
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		<title>Asthma in der Kindheit erhöht ADHS-Risiko als Jugendlicher</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Asthma.jpg" alt="" width="168" height="119" />Wer als Kind Asthma hatte, für den erhöht sich das Risiko, als Jugendlicher ADHS zu bekommen. Was Mediziner schon lange vermuteten, bestätigt eine schwedische Studie, die im Fachmagazin „Allergy“ veröffentlicht wurde.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Schwedische Studie</h2>
<h1>Asthma in der Kindheit erhöht ADHS-Risiko als Jugendlicher</h1>
<p><strong>Wer als Kind Asthma hatte, für den erhöht sich das Risiko, als Jugendlicher ADHS zu bekommen. Was Mediziner schon lange vermuteten, bestätigt eine schwedische Studie, die im Fachmagazin „Allergy“ veröffentlicht wurde.</strong> <span id="more-17140"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Asthma.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© photomim - Fotolia.com</p></div>
<p>Für die Studie hatten Wissenschaftler vom Karolinska Institut und dem Astrid Lindgren Children´s Hospital die Daten von 1.480 Zwillingspaaren aus dem schwedischen Medical Birth Register erhoben. Parallel dazu hatten sie die Eltern der zwischen 1985 und 1986 geborenen Zwillinge befragt, als diese acht bzw. neun Jahre und 13 bzw. 14 Jahre alt waren. Ausgewertet werden konnten die Daten von 906 Zwillingspaaren.<br />Ihr Fazit: Kinder, die mit acht bzw. neun Jahren Asthma hatten, erkrankten als Jugendliche mit einem zweifach erhöhten Risiko an ADHS als Kinder ohne Asthma. Die Analysen zeigten, dass 68 Prozent des Zusammenhangs zwischen Asthma und ADHS genetisch bedingt seien.<br />Asthma ist mit sechs bis acht Prozent die häufigste chronische Krankheit bei Kindern, unter ADHS leiden etwa drei bis fünf Prozent. Je früher Asthma behandelt wird, desto besser kann das Kind gegen Langzeitschäden geschützt werden.</p>
<p><strong>Service</strong>: Ein kostenloses Abstract der Studie von N. Morgensen et al. Association between childhood asthma and ADHD symptoms in adolescence — a prospective populations-based twin study. Allergy 2011: 66: 1224–30 finden Sie im <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1398-9995.2011.02648.x/abstract" target="_blank">Internet</a>.</p>
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		<title>Starker Anstieg von Übergewicht bei Migranten</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/starker-anstieg-von-ubergewicht-bei-migranten-17126.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zielgruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/uebergewicht_adipositas_nach-bodymassindex_diagramm-web.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Nach wie vor gibt es teils noch große Unterschiede zwischen den Deutschen und den 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, unter anderem im Bereich der Gesundheit. Weniger Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen, mehr Übergewicht und Adipositas bei Migranten. Das ist das Ergebnis des Zweiten Integrationsindikatorenberichts der Bundesregierung. Therapeuten können gezielte Präventions- und Bewegungsangebote für diese Zielgruppe machen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zweiter Integrationsindikatorenbericht der Bundesregierung</h2>
<h1>Starker Anstieg von Übergewicht bei Migranten</h1>
<p><strong>Nach wie vor gibt es teils noch große Unterschiede zwischen den Deutschen und den 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, unter anderem im Bereich der Gesundheit. Weniger Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen, mehr Übergewicht und Adipositas bei Migranten. Das ist das Ergebnis des Zweiten Integrationsindikatorenberichts der Bundesregierung. Therapeuten können gezielte Präventions- und Bewegungsangebote für diese Zielgruppe machen.</strong> <span id="more-17126"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/uebergewicht_adipositas_nach-bodymassindex_diagramm-web.jpeg" alt="" width="320" height="278" /> Während in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Frühförderung ein positiver Trend zu verzeichnen sei, gebe es beim Thema Gesundheit noch erhebliche Defizite, heißt es in dem 260-seitigen Bericht, der unter der wissenschaftlichen Leitung des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik in Köln und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung erstellt wurde. Zu den untersuchten Indikatoren gehören Krankenquote, Impfungen, Kindergesundheitsuntersuchungen, Übergewicht/Adipositas sowie Mundgesundheit. Die Daten basieren auf dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts (KiGGS), an dem zwischen 2003 und 2006 knapp 18.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen hatten.<br />Sowohl bei den Impfungen als auch bei den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, die als Indikatoren für die Inanspruchnahme von Angebote zur Gesundheitsvorsorge gewertet werden, gibt es Unterschiede: Über 90 Prozent aller Kinder und Jugendlichen zwischen 2 und 17 Jahren verfügten über eine Grundimmunisierung gegen Polio, Diphterie und Tetanus. Bei allen drei Impfungen zeigte sich jedoch, dass der Anteil der geimpften Kinder mit Migrationshintergrund unter diesem Wert lag.<br />Größere Unterschiede zeigten sich bei der Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen: Während 82,3 Prozent der Kinder in der Gesamtbevölkerung die U3 bis U9 vollständig durchlaufen, seien dies bei Kindern mit Migrationshintergrund nur 70,4 Prozent, bei Kindern ohne deutsche Staatsbürgerschaft sogar nur 62,5 Prozent, heißt es weiter. Entscheidend sei dabei, ob nur ein Elternteil Ausländer ist oder beide.<br />Der Bericht führt weiter aus, dass der Anteil der Personen sowohl mit Übergewicht als auch mit Adipositas zwischen 2005 und 2009 leicht gestiegen sei – sowohl bei der Gesamtbevölkerung (+ 2 % bei Übergewicht und + 8 % bei Adipositas) als auch bei Menschen mit Migrationshintergrund (+ 4 % / + 8 %). Der stärkste Anstieg bezüglich des Übergewichts zeigte sich mit + 6 % bei den ausländischen Mitbürger und mit + 11 % bei Personen ohne eigene Migrationserfahrung.<br />Auch bei den Kindern und Jugendlichen sind über alle Altersklassen und bei beiden Geschlechtern jene mit Migrationshintergrund stärker übergewichtig und adipös (17,7 %) als die gleichaltrige Gesamtbevölkerung (15 %). Ausländische Jugendliche seien mit 21,7 % noch häufiger von Übergewicht und Adipositas betroffen. Am besten schnitten Kinder und Jugendliche mit einseitigem Migrationshintergrund ab (13,7 %).</p>
<p><strong>Service</strong>: Der Zweite Integrationsindikatorenbericht der Bundesregierung ist als pdf-Datei im <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2012/01/2012-01-12-integrationsbericht.pdf;jsessionid=4B133232A0B6E5C87450CA46751D269A.s1t1?__blob=publicationFile" target="_blank">Internet</a> einzusehen.</p>
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