Prävention in der Orthopädie
Tipp für Patienten: Vorsorgekalender für orthopädische Erkrankungen
Erkrankungen des muskuloskeletalen Systems verursachen etwa 30 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitszeiten und Frühverrentungen. Der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie (BVO) sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert effektive Vorsorgeprogramme. Zudem macht eine aktuelle Studie des BKK-Bundesverbandes deutlich, dass frühzeitige Prävention notwendig ist: Laut dieser Studie litten 53 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in den vergangenen zwölf Monaten an Rückenschmerzen.
Ein orthopädischer Vorsorgekalender soll helfen, dass Haltungsschäden und andere orthopädische Probleme frühzeitig erkannt werden. Der Kalender empfiehlt sieben Untersuchungstermine. Die meisten Termine, zum Beispiel die Sporttauglichkeitsprüfung, betreffen das Kindheits- und Jugendalter. Der Kalender gibt außerdem eine Übersicht, warum diese Untersuchungen sinnvoll sind und welche Erkrankungen erkannt werden sollen. Auch die Physiotherapie findet sich im Kalender wieder: In der Spalte “Was kann man tun?” empfiehlt er mehrmals krankengymnastische Behandlungen.
Auf den Kalender kann man Patienten im Sinne einer Serviceleistung hinweisen. Ebenso darauf, dass die Krankenkassen die empfohlenen Untersuchungen (bis auf die Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte) nicht bezahlen.
Der Kalender ist unter www.orthofit-aktion.de zu finden.

