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18.03.2007
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Rückenschmerz: “Bei keinem anderen Leiden wird so viel gemurkst”

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 4. März 2007 erschien ein interessanter Bericht über Rückenschmerzen, inklusive Plädoyer für die Physiotherapie.

Dieser Artikel dürfte vielen Physiotherapeuten aus der Seele sprechen: Unter der Überschrift “Herr Doktor, ich hab’s am Rücken” wird eindrucksvoll der Leidensweg von Rückenschmerzpatienten in Deutschland geschildert, und der Autor schwört auf Physiotherapie.
Zu häufiges Einrenken wird genauso angeprangert wie nutzloses Operieren, falsche oder sinnlose Medikation ebenso moniert wie unzureichende Diagnostik. Der Autor ist niedergelassener Neurologe und läßt an Klarheit nichts zu wünschen übrig, sein Fazit: “Gelegentliche Rückenschmerzen sind normal. Dauern sie länger, ist Schonung Gift und Bewegung alles. Eine wirklich bedrohliche Chronifizierung erkennt man daran, dass der Betroffene mehr als vier Wochen lang “wegen Rücken” krankgeschrieben ist, dass er mehr als zwei Rückfälle pro Jahr hat oder dass die Schmerzen über mehr als drei Monate hinweg anhalten. Ist auch nur einer dieser Punkte erfüllt, ist es Zeit, sich an einen guten Spezialisten zu wenden. Und in der Praxis eines guten Rückenspezialisten nehmen psychologische Gespräche und krankengymnastische Verschreibungen einen entscheidenden Raum ein. Tun sie es nicht, ist der Arzt kein guter Rückenspezialist.”
Diesen Artikel kann man als Kopie an alle Rückenschmerzpatienten verteilen. Es gibt ihn (gegen Gebühr) im Internet zum Download: www.faz.net, dann links “F.A.S. Texte” wählen. Auf der nun angezeigten Seite klicken Sie links die Rubrik “Wissenschaft” an und schon finden Sie den Artikel!

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