Internet spielt für Gesundheitsfragen eine immer größere Rolle
Für Fragen zur Gesundheit bleibt der Arzt wichtigster Ansprechpartner der Patienten. Die Untersuchung „eHealth Trends 2005 – 2007“ zeigt aber, dass sich immer mehr Menschen in Deutschland im Internet über Gesundheitsthemen informieren. Therapeuten sollten sich auf diese Entwicklung einstellen – etwa mit einer professionellen Homepage.
Die von der EU geförderte Studie, an der sich der Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg beteiligt hat, stellt fest, dass immer noch vier von fünf Deutschen den persönlichen Kontakt mit dem Arzt als wichtigste Informationsquelle in Gesundheitsfragen nennen. Ihr Anteil aber habe sich verringert (2005: 82 Prozent, 2007: 78 Prozent), während die Gruppe derjenigen zunehme, die sich mindestens einmal im Monat über Gesundheitsthemen im Internet informiert (2005: 33,7 Prozent, 2007: 36,8 Prozent). Unter den sieben untersuchten europäischen Ländern belegte Deutschland bei der Internetnutzung den dritten Platz. Die Autoren der Studie raten Ärzten, sich verstärkt auf „informierte und mündige Bürger“ einzustellen. Dies dürfte auch auf die Patienten von Therapeuten zutreffen
Auch unter Therapeuten steigt die Bereitschaft, sich über einen eigenen Webauftritt zu präsentieren. Die Nachfrage nach „Starke Seiten“ von Buchner & Partner nimmt stetig zu, berichtet Projektleiter Stefan Schulz. Wie jüngst berichtet bietet „Starke Seiten“ ein speziell auf Therapeuten zugeschnittenes Komplettpaket an, mit dem in kurzer Zeit eine Praxishomepage erstellt und selbst gepflegt werden kann. Dazu werden typische Merkmale der Praxis wie Logo und Farbgebung aufgegriffen und auf Wunsch auch Texte geliefert (Info: www.meine-praxis.info).

