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10.06.2010
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Förderprogramm der Robert-Bosch-Stiftung verlängert

Im Ausland hospitieren und neue Erkenntnisse sammeln

Ein „Blick über den Tellerrand“ schafft neue Impulse. Unter diesem Aspekt hat die Robert-Bosch-Stiftung das internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit erneut verlängert. Fachkräfte in Pflege- und Gesundheitsberufen können sich bis Juni 2012 für eine ein- bis maximal dreimonatige Hospitation im Ausland bewerben.

Bereits seit acht Jahren fördert die Robert-Bosch-Stiftung Fachkräfte im Gesundheitswesen, die den Schritt über die Grenze wagen, um neue Erkenntnisse für ihre praktische Arbeit in Deutschland zu sammeln. Die Themen sind frei wählbar, die Zielländer und Gasteinrichtungen auch, hieß es in der Ausschreibung. Neben der Förderung freier Hospitationsthemen werde es erstmals einen Fokus auf den Themenbereich Depression und Suizidalität geben.

Auch für Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden

Das Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit richtet sich an Fachkräfte in der Gesundheitsversorgung, die eigen- oder mitverantwortlich Veränderungen in ihrem Tätigkeitsbereich planen, vermitteln oder umsetzen. Dazu gehören neben Pflegenden aus Praxis, Management und Bildung auch Angehörige anderer Gesundheitsberufe wie beispielsweise Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden oder Diabetesberater. Eine Altersbeschränkung für Bewerber gibt es nicht. Die Programmteilnahme umfasst einen Zuschuss zu Reise- und Aufenthaltskosten der Hospitation sowie die Teilnahme an Vor- und Nachbereitungsseminaren. Bewerbungen können jeweils zum Ende eines Quartals (31.03., 30.06., 30.09., 31.12.) eingereicht werden.

Bis heute haben bereits über 100 Fachkräfte teilgenommen, heißt es in einer Pressemitteilung des Instituts G-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen, das das Programm betreut. G-plus ist Kooperationspartner des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität Witten/Herdecke. Über 80 Erfahrungsberichte zu absolvierten Hospitationen sowie weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen zum Internationalen Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit sind im Internet unter www.g-plus.org eingestellt.

Beratung und Kontakt:
G-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen,
Alfred-Herrhausen-Straße 50

58455 Witten
Telefon: 02302 / 926390

E-Mail: g-plus@uni-wh.de

www.g-plus.org

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