Körperliche Bewegung wichtiger als erbliche Veranlagung
Den Genen ein Schnippchen schlagen
Übergewicht ist teilweise erblich bedingt. Jugendliche, die zum Dicksein neigen, können aber ihre Vorbelastung ausgleichen, wenn sie sich täglich mindestens eine Stunde körperlich bewegen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die “Apotheken Umschau” veröffentlichte.

Eine Stunde Bewegung verhindert genetisch bedingtes Übergewicht bei Kindern. Foto: © Klaus-Peter Adler - Fotolia.com
752 Jugendliche aus neun europäischen Ländern hatten an der Studie zwischen Oktober 2006 und Dezember 2007 teilgenommen. Bei 63 Prozent von ihnen fanden die Wissenschaftler ein Gen, das starkes Übergewicht begünstigt. Die Betroffenen hatten im Schnitt auch einen höheren Body-Mass-Index und mehr Körperfett als erblich unbelastete Teenager. Regelmäßige Bewegung hob diesen Unterschied allerdings vollständig auf.
Die Untersuchung wurde im Rahmen der HELENA-Studie (Healthy Lifestyle in Europe by Nutrition in Adolescents) vorgenommen, die zum Ziel hat, die Gesundheit von Jugendlichen in Europa zu verbessern und späteren Krankheiten vorzubeugen. Finanziert wird das Projekt von der Europäischen Kommission.
Kostenloses Abstract: Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine 2010; 164 (4): 328 – 333
http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/abstract/164/4/328
Tags: Behandlung, Bewegung, Erfolg, Gesundheit, Kinder, Kinderärzte, Kommunikation, Leistung, Patient, Physiotherapie, Prävention, Selbstzahlerangebote, Sportphysiotherapie, Studie, Therapeut, Therapiekonzept, Zielgruppe
