Baden-Württemberg
Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsbericht Logopädie Baden-Württemberg hat den ersten Qualitätsbericht der Heilmittelbranche veröffentlicht. Nicht mehr nur reagieren, sondern selbstbewusst den eigenen Berufsstand einer breiten Öffentlichkeit präsentieren – das war das erklärte Ziel der Arbeitsgemeinschaft. Nicht bei allen Kollegen stieß dieses Engagement auf Begeisterung. Heidi Kohlwes sprach mit Petra Krätsch-Sievert über Motive, Arbeitsschweiß und Reaktionen.
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Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
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Die Süd-AOKen (AOK Bayern und Baden-Württemberg) haben die Heilmittel-Richtlinie schon immer sehr einseitig zu Gunsten der Kostendämpfung ausgelegt. Rechtlich unwirksame Vereinbarungen im Rahmenvertrag gehören genauso dazu, wie das konsequente Ignorieren der Intention des Gemeinsamen Bundesausschuss. Da hilft den betroffenen Heilmittelpraxen nur, die rechtlichen Rahmenbedingungen gut zu kennen und sich darauf zu berufen.
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Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat die Ausfüllhilfen für Verordnungen an die neue Heilmittelrichtlinie angepasst und aktualisiert. Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden und Podologen können sich jetzt die Hilfe als PDF im Internet runterladen.
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Kaum ist die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht, flattert den Heilmittelerbringern in Baden-Württemberg Post der AOK ins Haus: Ein Merkblatt zur HeilM-RL soll die Heilmittelerbringer auf die neuen Regelungen einstimmen. Wie erwartet hat die AOK Baden-Württemberg die Neufassung aufmerksam gelesen und kommt zu ähnlichen Ergebnissen wie up bereits im Mai berichtete. Drei hilfreiche Hinweise gibt sie den Heilmittelerbringern.
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So viel Umsatz hat die Heilmittelbranche noch nie gemacht: Mehr als 4,4 Milliarden Euro Einnahmen konnten Heilmittelerbringer in 2010 verbuchen. Das entspricht einem Wachstum von 8,9 Prozent und ist der höchste jemals ausgewiesenen Umsatz im Heilmittel-Informations-System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-HIS), das seit 2004 jedes Quartal differenzierte Verordnungsdaten aus der Heilmittelbranche liefert.
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Unter www.ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de können sich Therapeuten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ein Bild davon machen, was die fünf großen Parteien vor den Landtagswahlen am 27. März zum Thema „Gesundheit“ sagen. Mit Hilfe einiger Klicks können auch Praxisinhaber ermitteln, welche der gesundheitspolitischen Ziele der Parteien am besten zur eigenen Einstellung passen.
Unter dem Titel „Mehrsprachigkeit in Familien als Chance – Informationen für Fachleute“ hat das Gesundheitsamt Stuttgart eine neue Broschüre herausgegeben. Unter den Experten sind auch niedergelassene Logopäden, die bei auftretenden Problemen beim Erlernen der Zweitsprache feststellen können, ob eine behandlungsbedürftige Sprachstörung zugrunde liegt.
Für viele der KVen liegen inzwischen Heilmittelrichtgrößen und auch immer umfangreichere Listen mit Praxisbesonderheiten vor, die Ärzte davor schützen, in einen Verordnungsregress genommen zu werden. Nachdem wir schon in der Januar Ausgabe von up über die ersten Richtgrößenvereinbarungen berichten, zeigen wir hier einen Überblick aller KVen, die bis zum 20. Januar 2011 ihre Daten veröffentlicht haben.
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Die arztindividuellen Heilmittelrichtgrößen in Baden-Württemberg für 2011 sind identisch mit den Richtgrößen 2010. Das hat die KV Baden-Württemberg auf Nachfrage bestätigt. Weiterhin behalten die Vorab-Praxisbesonderheiten ihre Gültigkeit. Damit besteht keine akute Regressgefahr in Baden-Württemberg. Große Zuwächse dürfte es aber im nächsten Jahr ebenfalls nicht geben.
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