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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Bayern</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Krankenkassen veröffentlichen Verordnungsdaten 1. bis 3. Quartal 2011</h2>
<h1>Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum</h1>
<p><strong>Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.</strong><span id="more-17003"></span></p>
<p>2011 ist für die Heilmittelerbringer immer noch ein Rekordjahr: In allen drei bisher als Statistik vorliegenden Quartalen sind die Umsätze höher als jemals zuvor. Zum ersten Mal übersteigen die Ausgaben der GKV in jedem einzelnen Quartal 2011 die Milliarden Euro Grenze!</p>
<p>Logopäden sind die absoluten Wachstumsgewinner: 15,4 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr auf Bundesebene. Spitzenreiter sind Berlin (+23,1%), Hamburg (+18,5%) und Niedersachsen (+18,3%); das Schlusslicht Bayern (+9,6%) ist das einzige Bundesland mit einstelligem Wachstum.</p>
<p>Die Ergotherapeuten wachsen immerhin um 6,7 Prozent, was aber schon unter Durchschnitt ist. Die größten Zuwächse findet man in Nordrhein (+12,6%), Mecklenburg-Vorpommern (+12,4%) und Sachsen-Anhalt (+11,5%). Die schwächsten Zuwächse finden sich im Süden: Baden-Württemberg (+1,6%) und Bayern (+1,8%).</p>
<p>Physiotherapeuten wachsen mit 5 Prozent unterdurchschnittlich aber auf hohem Niveau (PT macht rund 80 Prozent der Heilmittelausgaben aus): Spitzenreiter ist Bremen (+12,9%), gefolgt von Sachsen-Anhalt (+10,7%) und Mecklenburg-Vorpommern (+9,3%); Schlusslicht ist erneut Bayern (+2,0%).</p>
<p>Eigentlich können sich die Podologen mit einem Zuwachs von rund 25 Prozent als Wachstumssieger fühlen, aber der Podologieumsatz ist im Vergleich zu allen anderen Fachgruppen so gering (&lt;2,5%), dass diese Berufsgruppe quasi außer Konkurrenz mitläuft.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Alle Informationen findet man wie immer im Internet unter <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder fordert Hilfestellung bei der Aufarbeitung der Daten für Arztgespräche über die up-premium plus Hotline an.</p>
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		<title>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/10/mehr-heilmittel-fur-jeden-wie-lange-noch-16107.html</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 18:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittel - Umsatz - Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Daten für 1. Halbjahr zeigen weiter starkes Wachstum</h2>
<h1>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</h1>
<p><strong>Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittelumsatz-Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</strong><span id="more-16107"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Über 200 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz als im Vorjahreshalbjahr wurde in Deutschland mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von 9,28 Prozent. Zuwachsgewinner sind wieder die Podologen (+27,4%) und Logopäden (+21,9%), während das Wachstum bei den Ergotherapeuten (+9%) und Physiotherapeuten (+7,2%) zwar deutlich schwächer ist, aber trotzdem noch auf hohem Niveau bleibt.</p>
<h3>Physiotherapie mit großen regionalen Unterschieden</h3>
<p>Die Umsatzzuwächse für den Bereich der Physiotherapie sind regional sehr unterschiedlich. Berlin (+3,8%), Baden-Württemberg (+4,6%) und das Saarland (+5,2%) sind die Wachstums-Schlusslichter, während Rheinland-Pfalz (+11%), Sachsen-Anhalt (+14,6%) und Bremen (+16,4%) die Spitzengruppe darstellen. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr als 116 Millionen Euro mehr Physiotherapie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahreshalbjahr.</p>
<h3>Logopädie in allen KVen zweistellig gewachsen</h3>
<p>Wie auf einem anderen Stern wirkt dagegen das Wachstum der Logopäden: „Schlusslichter“ sind hier Bayern (+14,3%), Sachsen (+15,7%) und Thüringen (+16,1%). Die Top-Länder sind Hessen (+27,2%), Hamburg (+32,6%) und Berlin (34,9%). Im 1. Halbjahr. 2011 wurden insgesamt über 46 Millionen Euro mehr Logopädie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Ergotherapie entwickelt sich uneinheitlich</h3>
<p>Die Ergotherapeuten müssen, ähnlich wie die Physiotherapeuten, mit großen regionalen Unterschieden leben. So fällt das Wachstum am schwächsten in Baden-Württemberg (+3,5%), im Saarland (+3,8%) und in Sachsen (+4,3%) aus. Dagegen sieht man in Hamburg (+14,7%), Nordrhein (+15,3%) und Bremen (+15,4%) die Entwicklung mit großer Freude. Rund 27 Millionen Euro Ergotherapieleistungen wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Regionale Unterschiede nehmen langsam ab</h3>
<p>Auffällig ist, dass sich die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte langsam näher kommen. Zwar ist der Unterschied zwischen Hamburg (44,7 TEURO) und Westfalen-Lippe (25,5 TEURO) erheblich und medizinisch nicht nachvollziehbar, trotzdem lässt sich beobachten, dass sich die Heilmittelumsätze in den Bundesländern ganz langsam auf den Durchschnitt hin bewegen. Inzwischen sind die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte in Bayern und Niedersachsen fast genauso hoch wie der Bundesdurchschnitt (34,5 TEURO).</p>
<p>Jetzt darf man auf die nächsten Monate gespannt sein. Im Oktober sollten die Kassen und die KVen die Heilmittelausgabenvolumen für 2012 veröffentlichen. Hoffentlich werden dann die erheblichen nicht geplanten Umsatzsteigerungen in diesem Jahr in die Planzahlen für 2012 mit eingearbeitet. Dann dürften die KVen langsam anfangen, ihre Ärzte darauf aufmerksam zu machen, dass zu viele Heilmittel verordnet werden. Außerdem ist zu erwarten, dass im letzten Quartal die ersten Regressandrohungen für das Jahr 2010 verschickt werden. Mal sehen, in wie weit das Einfluss auf den Heilmittelumsatz im 2. Halbjahr 2011 haben wird.</p>
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		<title>39. Rheumatologen-Kongress in München</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/39.-Rheumakongress.jpg" alt="" width="144" height="204" />Auf dem 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie diskutieren vom 31. August bis 3. September im Internationalen Congress Centrum München (ICM) Experten fachübergreifend über neue Erkenntnisse aus allen Bereichen der Rheumatologie, von der Grundlagenforschung bis zur Therapie. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Thema „Bewegung und Schmerz“.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Fachübergreifende Expertenrunde</strong></h2>
<h1><strong>39. Rheumatologen-Kongress in München</strong></h1>
<p><strong>Auf dem 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie diskutieren vom 31. August bis 3. September im Internationalen Congress Centrum München (ICM) Experten fachübergreifend über neue Erkenntnisse aus allen Bereichen der Rheumatologie, von der Grundlagenforschung bis zur Therapie. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Thema „Bewegung und Schmerz“.<span id="more-15470"></span></strong></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/39.-Rheumakongress.jpg" alt="" width="187" height="265" />Der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) findet wieder gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) statt. Ein Kongressschwerpunkt ist die Entzündung als wichtigste treibende Kraft rheumatischer Erkrankungen. „Dieser Aspekt ist ganz zentral für die Forschung. Nur wenn wir die Entzündungsprozesse genau kennen und verstehen, können wir gezielt darauf reagieren“, betonte Professor Dr. med. Hendrik Schulze-Koops, DGRh-Kongresspräsident und Leiter der Rheumaeinheit am Klinikum der Universität München. Neben den entzündlichen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis stehen jedoch auch die Arthrose als häufigstes Gelenkleiden sowie die Stoffwechselerkrankungen Osteoporose und Gicht auf dem Kongressprogramm.</p>
<h3><strong>Sport und Rheuma</strong></h3>
<p>Ein weiteres Thema wird Sport und Rheuma sein. „Viele Patienten neigen dazu, sich körperlich mehr als notwendig zu schonen”, berichtet Professor Dr. med. Bernd Kladny, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie/Unfallchirurgie an der m&amp;i-Fachklinik Herzogenaurach, in einer DGRh-Pressemitteilung. Dies sei jedoch ein Fehler, so der Experte. Denn ohne Bewegung komme es auf Dauer zu einem Verlust an Muskelkraft und Koordination. „Und wer körperlich nicht fit ist, hat im Alter ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, so Kladny weiter. Klinische Studien belegten, dass regelmäßige Aktivität die Beschwerden rheumatischer Erkrankungen lindere, und er verweist auf eine jüngst publizierte Studie, nach der Anzahl und Dauer der Klinikaufenthalte von Rheumapatienten zurückgehen, wenn sie regelmäßig Sport treiben. Die Studie wurde im Fachmagazin Arthritis Research &amp; Therapy 2011 Jun 29; 13 (3): R108 veröffentlicht.</p>
<h3><strong>Workshop für Physio- und Ergotherapeuten am 3. September</strong></h3>
<p>Wie in den vergangenen Jahren können sich Patienten und ihre Angehörigen auf dem Kongress im Rahmen eines Patiententages informieren. Dieser findet am 3. September 2011 von 10.30 bis 14 Uhr ebenfalls im ICM statt. Schwerpunkt ist das Thema Bewegung und Schmerz. Der Kongress richtet sich aber auch an Physio- und Ergotherapeuten. Die Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH veranstaltet am 3. September von 8 bis 16 Uhr einen Workshop „Physikalische Medizin, Hilfsmittel und Rehabilitation“. Die Tageskarte kostet bis zum 19. August 90 Euro, ab 31. August 100 Euro, der Besuch des Workshops zusätzlich 80 Euro.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Das Kongressprogramm und weitere Informationen finden Sie im Internet unter <a href="http://dgrh-kongress.de/fileadmin/media/kongress/2011/2011_DGRh_VORPROGRAMM_FINAL_WEB.pdf" target="_blank">http://dgrh-kongress.de/fileadmin/media/kongress/2011/2011_DGRh_VORPROGRAMM_FINAL_WEB.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Heilmittel im Dauerhoch</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/07/heilmittel-im-dauerhoch-15358.html</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Zahlen 1. Quartal 2011</h2>
<h1>Heilmittel im Dauerhoch</h1>
<p><strong>Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<span id="more-15358"></span></strong></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Im Herbst vergangenen Jahres hatten Kassen und Ärzte vereinbart, dass die Heilmittelausgaben in 2011 um rund 140 Millionen Euro wachsen können. Allein im ersten Quartal 2011 sind die Heilmittelumsätze um 124 Millionen Euro gestiegen. Aufgrund der Zuzahlung der Patienten entspricht das einem Ausgabenzuwachs für Heilmittel der GKV von rund 113 Millionen Euro &#8211; mit Sicherheit zu viel, um so den Rest des Jahres weiterzumachen. Dennoch, der Trend für Heilmittelumsätze scheint nur eine Richtung zu kennen, nämlich nach oben. Zwölf Prozent Wachstum in einem Quartal in absoluten Zahlen ist schon beeindruckend. Nimmt man die Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte beträgt das Wachstum sogar 12,4 Prozent.</p>
<h3><strong>Bundesweites Wachstum </strong></h3>
<p>Ein Wachstum, das diesmal in ganz Deutschland zu beobachten ist und mit einem Zuwachs von „nur“ fünf Prozent für Physiotherapie in Berlin anfängt und bis deutlich über 40 Prozent Zuwachs für Logopädie (Rheinland-Pfalz) und Podologie (Hamburg) endet.</p>
<p>Bundesweit ist die Podologie mit 28,9 Prozent (5,6 Mill. €) Zuwachs wiederum Wachstumsgewinner, dicht gefolgt von den Logopäden mit 27,1 Prozent (26,5 Mill. €). Die Ergotherapeuten erreichen mit einem Wachstum von 12,3 Prozent (17,6 Mill. €) gerade knapp den Durchschnitt, während die Physiotherapeuten mit 9,6 Prozent (74,5 Mill. €) wiederum unterdurchschnittlich wachsen. Diese unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten spiegeln sich auch der TOP-15-Liste wieder: Im Vorjahr lagen die Logopäden mit der 45-Minuten-Behandlung noch deutlich hinter der ergotherapeutischen sensomotorisch/perzeptiven Behandlung. Jetzt liegen diese beiden Leistungen gleichauf und die Logopäden werden vermutlich noch in diesem Jahr die Ergotherapeuten vom Platz zwei der Liste verdrängen. Die Position KGG (KG am Gerät) ist im Gegensatz zum Vorjahr nun Schlusslicht der Liste und die Podologie hat erwartungsgemäß mehr Umsatz gemacht als die Position KG-ZNS-Kinder (Platz 11).</p>
<h3><strong>Umsätze verteilen sich auf immer mehr Praxen</strong></h3>
<p>Die Frage mancher Heilmittelerbringer, wo denn bitte dieser Umsatz geblieben ist, lässt sich nur indirekt beantworten. Zum einen dürften Existenzgründungen nach wie vor eine große Rolle bei der Entwicklung der Heilmittelumsätze spielen. Die Hürden einer Praxiseröffnung sind so niedrig, dass es Jahr für Jahr auch frische Berufsanfänger dazu treibt, sich selbstständig zu machen. Dabei wird bevorzugt neu gegründet. So nimmt die Anzahl der Praxen seit Jahren zu und der Mehrumsatz verteilt sich auf deutlich mehr Leistungserbringer. Dazu kommen Ausgründungen von Ärzten, mehrheitlich Orthopäden, die eigene Praxen aufmachen. Dort wird Heilmittelumsatz abgewickelt, der auf Verordnungen basiert, die nur deshalb ausgestellt werden, weil der Umsatz in der eigenen Tasche bleibt.(bu)</p>
<p><strong><span class="UProt">Ganz konkret</span>:</strong> Praxisinhaber können die Zahlen der eigenen Praxis mit den Zahlen ihres Fachbereichs und Bundeslandes vergleichen. Dazu nimmt man die Zahlen auf der Internetseite <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder lässt sich die Daten an der <em>up-premium plus Hotline</em> geben. Sieht die Entwicklung in der eigenen Praxis deutlich anders aus als der Trend aus dem GKV-HIS, kann man analysieren, woran das liegt. Verhalten sich bestimmte Zuweiser anders als sonst? Sind Umsätze von bestimmten Ärzten ausgeblieben? Dann könnte man mit den betreffenden Ärzten sprechen und klären, woran das liegt. Solche Informationsgespräche machen auch dann Sinn, wenn man den ausgefallenen Umsatz durch andere Zuweiser kompensieren konnte.</p>
<p><strong class="UProt">Regress-Prophylaxe:</strong> Bei so heftigen Umsatzzuwächsen wird es nicht lange dauern, bis die Krankenkassen und KVen wieder die Regress-Keule aus dem Schrank holen und den Ärzten Angst vor der Wirtschaftlichkeitsprüfung machen. Daher ist es sehr sinnvoll, mit den Ärzten darüber zu sprechen, wie man Verordnungen „regresssicher“ ausstellt. Ein angemessenes Berichtswesen unterstützt solche Aktivitäten. Außerdem sollte jeder Therapeut die Vorab-Praxisbesonderheiten seines KV-Gebietes kennen. Diese Informationen findet man im Internet unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de/" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a> oder lässt sich die Informationen von der <em>up-premium plus Hotline</em> zumailen.</p>
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		<title>Süd-AOKen weiterhin mit rechtlich fragwürdigen Positionen</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/redaktionsblog/2011/07/sud-aoken-weiterhin-mit-rechtlich-fragwurdigen-positionen-15339.html</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 15:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Süd-AOKen (AOK Bayern und Baden-Württemberg) haben die Heilmittel-Richtlinie schon immer sehr einseitig zu Gunsten der Kostendämpfung ausgelegt. Rechtlich unwirksame Vereinbarungen im Rahmenvertrag gehören genauso dazu, wie das konsequente Ignorieren der Intention des Gemeinsamen Bundesausschuss. Da hilft den betroffenen Heilmittelpraxen nur, die rechtlichen Rahmenbedingungen gut zu kennen und sich darauf zu berufen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>HeilM-RL Fehl-Interpretation</h2>
<h1>Süd-AOKen weiterhin mit rechtlich fragwürdigen Positionen</h1>
<p><strong>Die Süd-AOKen (AOK Bayern und Baden-Württemberg) haben die Heilmittel-Richtlinie schon immer sehr einseitig zu Gunsten der Kostendämpfung ausgelegt. Rechtlich unwirksame Vereinbarungen im Rahmenvertrag gehören genauso dazu, wie das konsequente Ignorieren der Intention des Gemeinsamen Bundesausschuss. Da hilft den betroffenen Heilmittelpraxen nur, die rechtlichen Rahmenbedingungen gut zu kennen und sich darauf zu berufen.</strong><span id="more-15339"></span></p>
<p>Die AOK Bayern meldete sich jüngst mit ihrer Variante der Fehlinterpretation der Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL). Demzufolge sollen Heilmittelerbringer bei zahnärztlichen Verordnungen weiterhin darauf achten, dass auf der Verordnung der „Behandlungsbeginn spätestens bis“ steht oder innerhalb von 14 Kalendertagen die Behandlung begonnen wird. Gerade sind in der aktuellen Neufassung der HeilM-RL jedoch die Zahnärzte ausdrücklich aus dem Adressatenkreis solcher Regelungen herausgenommen worden. Absurd, dass die AOK Bayern nun versucht, in einem Vertrag zwischen AOK und Physiotherapeuten zu regeln, wie Zahnärzte ihre Verordnungen auszufüllen haben. Das Absurdum geht weiter, denn wo Physiotherapeuten nun auf Fristen achten sollen, findet sich im Rahmenvertrag der Logopäden in Bayern interessanterweise kein Hinweis auf die Einhaltung von Fristen.</p>
<p>Noch ärgerlicher ist, dass sowohl die AOK Bayern als auch die AOK Baden-Württemberg versuchen, die alte Regelung zum Thema „begrenzte Massageverordnungen außerhalb des Regelfalls“ wiederzubeleben. Es gab früher einmal eine Vereinbarung zwischen Kassen und Kassenärztlicher Vereinigung, die besagte, Massagen außerhalb des Regelfalls sind nur bis zu maximal zehn Einheiten zu verordnen. Im Rahmen der Neufassung der HeilM-RL sollte diese Regelung in den Richtlinientext aufgenommen werden. Das wurde dann aber aus anderen Gründen (<a href="http://www.up-aktuell.de/news/2011/02/lymphdrainage-nur-noch-begrenzt-verordnungsfahig-13600.html" target="_blank">wir berichteten</a>) wieder rückgängig gemacht. Nun behaupten die beiden AOKen diese Regelung sei trotzdem gültig. Wie sie darauf kommen, bleibt ihr Geheimnis. Denn Tatsache ist, dass das Bundesgesundheitsministerium diese Regelung ausdrücklich aus dem Richtlinientext entfernt hat.</p>
<p>Man darf gespannt sein, wann die nächsten merk- und fragwürdigen Interpretationen das Licht der Krankenkassenwelt erblicken. Eins ist jedenfalls schon jetzt klar: Es geht den AOKen nicht um einen fairen Umgang mit ihren Mitgliedern oder Vertragspartnern, sondern einzig und allein darum, Geld zu sparen und das eben auch gern auf Kosten der Patienten und Heilmittelerbringer!</p>
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		<title> Formal korrekt durch die Urlaubszeit</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<title> So handhaben Sie Terminprobleme</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<title>Veränderungen in den TOP 15</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 19:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit  einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste  Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV  (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier  zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es  Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel  gegeben.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS veröffentlicht Daten</h2>
<h1>Veränderungen in den TOP 15</h1>
<p><strong>Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel gegeben.</strong><span id="more-10960"></span></p>
<p>Mehr als eine Milliarde Euro Heilmittelumsatz im 1. Quartal 2010 (inkl. Zuzahlungen) &#8211; das gab es bisher nur im 1. Quartal 2007. Damals waren es allerdings fast 30 Millionen Euro weniger als in diesem Jahr. Die Summe zeigt, dass der Heilmittelmarkt nach wie vor lukrativ ist und die Umsatzraten über dem Durchschnitt der Ausgabenentwicklung liegen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/07/Balken_2_D_GKV_HIS_BUND_Heilmittel_allgemein_aktuell_geordnet_us_web.jpg" alt="" width="400" height="231" />Liest man die Zuwachsraten des ersten Quartals 2010 im Vergleich zum Vorjahr, dann wird man fast schwindelig: 14,9 Prozent Wachstum im Bundesdurchschnitt, das Saarland (+2,6%), Baden-Württemberg (+3,6%) und Rheinland-Pfalz (+5,6%) wachsen nur einstellig, alle anderen zweistellig. Spitzenreiter sind Mecklenburg-Vorpommern (+21,2%), Niedersachsen (+22,8%) und auf Platz eins steht Westfalen-Lippe (+24,7%). Solche prozentualen Zuwächse sind prima, allerdings dürfte kaum eine Praxis derartige Umsatzsteigerungen im 1. Quartal verbuchen können. Die Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr sind nur deswegen so hoch, weil das 1. Quartal 2009 das zweitschlechteste Quartal seit Bestehen des GKV-HIS war. Wer also wissen will, wie sich die Umsatzzahlen wirklich entwickelt haben, verfolge die Umsatzentwicklung in den einzelnen Bundesländern.</p>
<p>Vergleicht man die Heilmittelausgabenentwicklung der GKV des 1. Quartals 2010 mit den Heilmittelausgaben des 4. Quartals 2009 sieht alles ganz anders aus. Dann ergibt sich im Bundesschnitt ein Rückgang der Heilmittelausgaben um 0,2 Prozent. Verlierer sind das Saarland (-10%), Rheinland-Pfalz (-9%) und Baden-Württemberg (-5,6%). Gewinner sind Niedersachsen (+3,9%), Thüringen (+6,1%) und Sachsen (+7,8%).</p>
<p>Den größten Zuwachs unter allen Heilmittelleistungen verbuchte erneut die „Podologische Komplexbehandlung“. Im 1. Quartal 2008 wurde diese Leistung unter den TOP 15 der Heilmittel (Umsatzstärkste Heilmittel) noch gar nicht erwähnt. Im 1. Quartal 2009 lag sie schon auf Platz 14 vor der Position KG-Gerät. Im 1. Quartal 2010 findet sich Podologie auf Platz 12 nur knapp hinter KG-ZNS-Kinder. Bleibt es bei diesem Zuwachs – und danach sieht alles aus – dürfte der Umsatz mit Podologie zum Jahresende höher sein als der Umsatz mit KG-ZNS-Kinder.</p>
<p>An der Spitze der TOP 15 hat es eine weitere Verschiebung gegeben. Im Gegensatz zum Vorjahr ist im ersten Quartal 2010 deutlich mehr Manuelle Therapie verschrieben worden als KG-ZNS-Erwachsene. Beim Umsatz ist der Unterschied nicht ganz so deutlich.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Service: </span>Alle aktuellen Daten finden Sie wie gewohnt im Internet unter<a href="http://www.gkv-his.de" target="_blank"> www.gkv-his.de</a> oder Sie fordern diese an der Premium-Plus Hotline ab. Dort können Sie auch kostenlos konkrete Auswertungen für Ihre Region, z.B. für Ihre Arztkommunikation anfordern.</p>
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		<title>82 Millionen ungenutztes Heilmittelbudget in 2009</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/04/82-millionen-ungenutztes-heilmittelbudget-in-2009-9429.html</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als 82 Millionen Euro sind trotz eines vereinbarten  Heilmittelbudgets in Deutschland nicht verordnet worden. Das ist das  Ergebnis der gerade veröffentlichten Daten zur Ausgabenentwicklung des  Heilmittelbereichs. Demnach wurde in neun von 16 KVen das  Heilmittelausgabenvolumen zum Teil erheblich unterschritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Regressangst torpediert vereinbarte Versorgungsziele</h2>
<h1>82 Millionen ungenutztes Heilmittelbudget in 2009</h1>
<p><strong>Mehr als 82 Millionen Euro sind trotz eines vereinbarten Heilmittelbudgets in Deutschland nicht verordnet worden. Das ist das Ergebnis der gerade veröffentlichten Daten zur Ausgabenentwicklung des Heilmittelbereichs. Demnach wurde in neun von 16 KVen das Heilmittelausgabenvolumen zum Teil erheblich unterschritten.<span id="more-9429"></span></strong></p>
<p>Das Heilmittelinformationssystem der <a href="http://www.GKV-HIS.de" target="_blank">GKV</a> hat Mitte März die aktuellen Verordnungsdaten für das Jahr 2009 veröffentlicht. Stellt man die Ausgaben der Kassen (GKV) den in den jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) vereinbarten Heilmittelausgabenvolumen gegenüber, kann man erkennen, wie viel geplante Heilmittelausgaben nicht genutzt wurden. Spitzenreiter ist wie schon in den Vorjahren die KV Bremen, in deren Einzugsbereich 18,7 Prozent des Heilmittelausgabenvolumens von den Ärzten nicht verordnet wurde. Es folgen Schleswig-Holstein (-7,8%), Westfalen-Lippe (-6%), Hessen (-5,2%), Nordrhein (-4,5%), Niedersachsen (-3,3%), Saarland (-2,7%), Mecklenburg-Vorpommern (-2,2%) und Bayern (-0,4%).</p>
<p>Rechnet man die Differenz zwischen tatsächlichen und geplanten Ausgaben von allen oben genannten KVen zusammen, dann kommt man auf den überraschend hohen Betrag von mehr als 82 Millionen Euro, die die Ärzte hätten verschreiben können, es aber aus Angst vor individuellen Regressen nicht getan haben.</p>
<p>Dafür haben andere KVen deutlich mehr ausgegeben als geplant. Hamburg (+27,5%), Berlin (+22,1%), Sachsen-Anhalt (+21%) und Thüringen (+12,8%) sind die wirklichen Ausreißer nach oben. Baden-Württemberg (+5,2%), Sachsen (+2%), Brandenburg (+1,4%) und Rheinland-Pfalz (+0,5%) haben dagegen nur leichte Überschreitungen zu vermelden.</p>
<p>Verrechnet man die Unter- und Überschreitungen des Heilmittelausgabenvolums auf Bundesebene, liegen die Heilmittelausgaben insgesamt rund 35 Millionen Euro über den vereinbarten Plänen. Das entspricht ziemlich genau einer Überschreitung der Heilmittelbudgets um lediglich 1 Prozent.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Ganz konkret</span>: Praxisinhaber, die ihre Praxis in einem KV Gebiet mit Unterschreitungen haben, sollten ihre Ärzte schnellstmöglich über die Datenlage informieren. Erfahrungsgemäß informieren die KVen ihre Mitglieder meist mit deutlicher Verzögerung. Deshalb können Therapeuten hier doppelt auftrumpfen: Aktuelle und gute Nachrichten!</p>
<p><a href="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg"><img class="size-full wp-image-9768 alignleft" title="Heilmittelausgabenvolumen" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg" alt="" width="578" height="399" /></a></p>
<p><a href="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg"><br />
</a></p>
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		<title>2,2 Prozent mehr Heilmittelausgaben</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[78 Millionen Euro hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 2009  mehr für Heilmittel ausgegeben als im Vorjahr. Das entspricht einem  prozentualen Zuwachs von 2,2 Prozent. Nur in Bayern und Niedersachsen  sind die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Krankenkassen veröffentlichen Zahlen für 2009</h2>
<h1>2,2 Prozent mehr Heilmittelausgaben</h1>
<p><strong>78 Millionen Euro hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 2009 mehr für Heilmittel ausgegeben als im Vorjahr. Das entspricht einem prozentualen Zuwachs von 2,2 Prozent. Nur in Bayern und Niedersachsen sind die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.<span id="more-9460"></span></strong></p>
<p>Nimmt man den Zuwachs der gesamten Ausgaben der GKV für Heilmittel als Maßstab, dann heißen die Gewinner für 2009 Hamburg (+7,6%), Thüringen (+7,2%), Berlin (+7,1%) und Westfalen-Lippe (+6,9%). Klare Verlierer sind Niedersachsen (-4,2%) und Bayern (-3,7%).</p>
<p>Der Umsatzrückgang in Niedersachsen führt immerhin dazu, dass Ärzte in Niedersachsen keinerlei Angst vor Heilmittelregressen haben müssen, weil die Kassen sich vertraglich verpflichtet haben bei einem Rückgang der Heilmittelausgaben von drei Prozent auf Heilmittelregresse auch rückwirkend für 2008 zu verzichten.</p>
<h3>Baden-Württemberg nicht mehr Umsatzkönig</h3>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/KV-Ausgaben.jpg" alt="" width="376" height="519" />Die oben genannten Zahlen relativieren sich allerdings, wenn man die Heilmittelausgaben ins Verhältnis zu der Anzahl der Versicherten setzt. Die offizielle Kennzahl dafür lautet „Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte“ und erlaubt einen Vergleich der Verordnungspraxis der verschiedenen KVen.</p>
<p>Die Bandbreite dieses Wertes sorgt regelmäßig für Irritation. Während in Westfalen-Lippe lediglich 41.355 Euro für die Heilmittelversorgung ausgegeben werden, belaufen sich die Heilmittelausgaben in Berlin auf 75.506 Euro. Das ist fast doppelt so viel. Damit hat Berlin jetzt erstmals Baden-Württemberg als „Umsatzkönig“ abgelöst.</p>
<p>Solche Unterschiede haben sich über Jahrzehnte entwickelt und können zum Beispiel damit erklärt werden, dass traditionell „teure“ KV-Gebiete oft auch auf eine ausgeprägte Bäder- und Kurgeschichte zurückblicken können (Baden-Württemberg, Bayern).</p>
<h3>Wie werden Unterschiede angeglichen?</h3>
<p>Unterschiedliche Ausgaben bedeuten auch unterschiedliche Versorgung. Das ist nicht im Sinne der Patienten und deswegen arbeiten die Politik und die Krankenkassen daran, die Heilmittelausgaben in Richtung auf ein bundesweit ähnliches Niveau zu steuern.</p>
<p>Dabei gibt es zwei Richtungen: Kostenträger argumentieren, dass der niedrigste Wert offensichtlich ausreichend ist und versuchen die Heilmittelausgaben auf den Wert von Westfalen-Lippe zu drücken. Leistungserbringer (Therapeuten, aber auch Ärzte) argumentieren, dass der realistische Wert eher am oberen Ende der Skala zu finden ist und können ihre Argumente beispielsweise durch den Heilmittelkatalog auch gut untermauern. So hat die KV Westfalen-Lippe in 2009 ihre Ärzte ausdrücklich dazu aufgefordert, mehr Heilmittel zu verordnen (<a href="http://www.up-aktuell.de/news/2009/12/kv-fordert-mehr-heilmittel-verschreiben-7058.html?preview=true&amp;preview_id=7058&amp;preview_nonce=c8d6bd576c" target="_blank">wir berichteten</a>).</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist der wirklich interessante Wert der GKV-HIS Zahlen die Veränderung der Heilmittelausgaben je 1.000 Einwohner. Die Frage lautet: Holt Westfalen-Lippe auf? Die Antwort für 2009 ist ein klares Ja. Mit einem Wachstum von 6,9% gelingt es den Lippischen Ärzten erstmals die 40.000 Euro Grenze zu überschreiten – das ist eine echte Kehrtwende von der Entwicklung der letzten vier Jahre.</p>
<p>Die Gewinn in der Rubrik Ausgabenveränderungen je 1.000 Versicherte lauten für 2009: Hamburg (+8,1%), Thüringen (+7,2%) und Westfalen-Lippe (+6,9%). Die Verlierer in dieser Disziplin kennen wir schon von den absoluten Werten: Bayern (-3,8%), Niedersachsen (-0,3%) und Baden-Württemberg (+1,0%). Am Beispiel von Bayern kann man gut erkennen, wie wichtig es ist, ob über die Summe der Heilmittelausgaben einer KV (-0,4%) oder über die Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte (-3,7%) berichtet wird.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Ganz konkret</span>: Für die Kommunikation mit den verordnenden Ärzten ist es vollkommen legitim, den aus Sicht der Ärzte „besseren“ Wert zu nutzen. Im Beispiel Bayern würde man sich für -3,7% entscheiden.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> praxiswissen24-Kunden können bei der Hotline die für sie relevanten Daten abrufen. Bei Unsicherheit, welche Daten für die Arztkommunikation sinnvoller sind, können wir Sie gern beraten.</p>
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