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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Berlin</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Heilmittel-Hauptstadt im Aufwärtstrend</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Berlin-Wappen.jpg" alt="" width="168" height="119" />Berlin ist die Heilmittel-Hauptstadt, denn solche Zuwachsraten wie dort gibt es sonst nirgendwo und so unglaublich komfortable Vorab-Praxisbesonderheiten wird man nicht noch einmal finden. Die Heilmittelausgaben 2012 in Berlin wachsen um rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Logopädie und Ergotherapie gelten weiterhin als Vorab-Praxisbesonderheiten.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Richtgrößen für 2012 in Berlin veröffentlicht</h2>
<h1>Heilmittel-Hauptstadt im Aufwärtstrend  </h1>
<p><strong>Berlin ist die Heilmittel-Hauptstadt, denn solche Zuwachsraten wie dort gibt es sonst nirgendwo und so unglaublich komfortable Vorab-Praxisbesonderheiten wird man nicht noch einmal finden. Die Heilmittelausgaben 2012 in Berlin wachsen um rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Logopädie und Ergotherapie gelten weiterhin als Vorab-Praxisbesonderheiten.</strong><span id="more-17158"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Berlin-Wappen.jpg" alt="" width="181" height="117" /><p class="wp-caption-text">© schaltwerk - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Richtgrößen für Berliner Ärzte legen ordentlich zu: Alle Facharztgruppe verzeichnen einen Zuwachs von mehr oder weniger neun Prozent. Diese Wachstumsraten sind schon erstaunlich, denn in Berlin ist die Überschreitung des Heilmittelausgabenvolumens schon Tradition. So wurden in 2010 fast 20 Prozent zu viel Heilmittel verordnet; in 2009 waren es sogar mehr als 22 Prozent Überschreitung! Berlin ist seit langem dabei, sich auf Platz eins der Top-Heilmittel-Verordner zu stellen. In 2010 mussten sich die Berliner Ärzte noch knapp von den sächsischen Ärzten schlagen lassen. Am Ende des dritten Quartals 2011 waren die Berliner mit fast 64.000 Euro Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte dann ganz vorn. Zum Vergleich: Westfalen-Lippe hat im selben Zeitraum nur 38.000 Heilmittel in 1.000 Versicherte investiert.<br />Nach wie vor erstaunlich sind die umfangreichen Vorab-Praxisbesonderheiten in Berlin. Jede Ergotherapie- und Logopädieverordnung ist extrabudgetär. Ein Abzug dieser Verordnung erfolgt – wenn sie formal korrekt ist – ab dem ersten Behandlungsfall. Deswegen ist klar: Berlin wird schon nach Abrechnung des vierten Quartals 2011 mit den Heilmittelausgaben ganz vorn liegen und in 2012 vermutlich deutlich an allen anderen Bundesländern vorbeiziehen. Hauptstadt eben – in jeder Hinsicht.</p>
<p><span class="UProt">Ganz konkret:</span> Leider sind viele Berline Ärzte immer noch nicht angemessen über die Vorab-Praxisbesonderheiten informiert. Deswegen helfen persönliche Aufklärung, um die gute Versorgung der Patienten mit Heilmitteln aufrecht zu erhalten. Die aktuelle Heilmittelvereinbarung 2012, die Richtgrößenprüfung und die Anlage mit den Vorab-Praxisbesonderheiten finden Sie wie immer unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de">www.heilmittel-regress.de</a></p>
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		<title>Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Krankenkassen veröffentlichen Verordnungsdaten 1. bis 3. Quartal 2011</h2>
<h1>Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum</h1>
<p><strong>Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.</strong><span id="more-17003"></span></p>
<p>2011 ist für die Heilmittelerbringer immer noch ein Rekordjahr: In allen drei bisher als Statistik vorliegenden Quartalen sind die Umsätze höher als jemals zuvor. Zum ersten Mal übersteigen die Ausgaben der GKV in jedem einzelnen Quartal 2011 die Milliarden Euro Grenze!</p>
<p>Logopäden sind die absoluten Wachstumsgewinner: 15,4 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr auf Bundesebene. Spitzenreiter sind Berlin (+23,1%), Hamburg (+18,5%) und Niedersachsen (+18,3%); das Schlusslicht Bayern (+9,6%) ist das einzige Bundesland mit einstelligem Wachstum.</p>
<p>Die Ergotherapeuten wachsen immerhin um 6,7 Prozent, was aber schon unter Durchschnitt ist. Die größten Zuwächse findet man in Nordrhein (+12,6%), Mecklenburg-Vorpommern (+12,4%) und Sachsen-Anhalt (+11,5%). Die schwächsten Zuwächse finden sich im Süden: Baden-Württemberg (+1,6%) und Bayern (+1,8%).</p>
<p>Physiotherapeuten wachsen mit 5 Prozent unterdurchschnittlich aber auf hohem Niveau (PT macht rund 80 Prozent der Heilmittelausgaben aus): Spitzenreiter ist Bremen (+12,9%), gefolgt von Sachsen-Anhalt (+10,7%) und Mecklenburg-Vorpommern (+9,3%); Schlusslicht ist erneut Bayern (+2,0%).</p>
<p>Eigentlich können sich die Podologen mit einem Zuwachs von rund 25 Prozent als Wachstumssieger fühlen, aber der Podologieumsatz ist im Vergleich zu allen anderen Fachgruppen so gering (&lt;2,5%), dass diese Berufsgruppe quasi außer Konkurrenz mitläuft.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Alle Informationen findet man wie immer im Internet unter <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder fordert Hilfestellung bei der Aufarbeitung der Daten für Arztgespräche über die up-premium plus Hotline an.</p>
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		<title>Flickwerk bei Heilmitteln beschert Ärzten regressfrei</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/12/strukturgesetz-verlagert-problematik-16764.html</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 19:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraph.jpg" alt="" width="168" height="119" />Der Deutsche Bundestag hat am 01.12.2011 das „Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG)“ beschlossen. Für Heilmittelerbringer bringt dieses Gesetz wichtige Veränderungen: Chronisch Kranke werden leichter Heilmittel-Verordnungen bekommen, die sogenannten Vorab-Praxisbesonderheiten werden bundesweit vereinheitlicht, Ärzte bekommen bei Überschreiten der Richtgrößen eine zweijährige Schonfrist und Zuwendungen an verordnende Ärzte sind zukünftig verboten.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>GKV-Versorgungsstrukturgesetz (VStG) <br /></strong></h2>
<h1>Flickwerk bei Heilmitteln beschert Ärzten regressfrei</h1>
<p><strong>Der Deutsche Bundestag hat am 01.12.2011 das „Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG)“ beschlossen. Für Heilmittelerbringer bringt dieses Gesetz wichtige Veränderungen: Chronisch Kranke werden leichter Heilmittel-Verordnungen bekommen, die sogenannten Vorab-Praxisbesonderheiten werden bundesweit vereinheitlicht, Ärzte bekommen bei Überschreiten der Richtgrößen eine zweijährige Schonfrist und Zuwendungen an verordnende Ärzte sind zukünftig verboten. <span id="more-16764"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Paragraph.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© ilro - Fotolia.com</p></div>
<p>Nach langer Debatte hat der Deutsche Bundestag nun das „Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG)“ mit Gültigkeit zum 01.01.2012 beschlossen. Damit soll sichergestellt werden, dass Ärzte auch auf dem Land verfügbar sind. Zudem soll zukünftig mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen zu einer besseren Versorgung der Patienten führen. In diesem Zusammenhang sind auch wichtige Änderungen für den Bereich der Heilmittelerbringer beschlossen worden.</p>
<h3><strong>Regressgefahr bleibt bestehen </strong></h3>
<p>Das Gesetz regelt unter anderem die verbesserte Versorgung von chronisch Kranken mit Heilmittel-Verordnungen. Es schafft die Voraussetzungen für Kassen und Ärzte, um sich auf bundeseinheitliche Vorab-Praxisbesonderheiten zu einigen. Besondere Regelungen zum Thema „Heilmittel-Regress“ sollen „Erst-Täter“ davor bewahren, sofort in Regress genommen zu werden. Das wird für spürbare Erleichterung bei den Ärzten sorgen.</p>
<p>Doch leider ändern diese Regelungen nichts an dem Problem, dass Heilmittel verordnende Ärzte durch Wirtschaftlichkeitsprüfungen in Regressgefahr schweben. Auch wenn für chronisch Kranke und einige andere Patientengruppe zukünftig ohne Belastung des Budgets verordnet werden kann, gibt es trotzdem nicht mehr Geld im Heilmittel-Honorar-Topf. Denn das, was für chronisch Kranke und bei den Vorab-Praxisbesonderheiten verordnet wird, muss bei der Höhe der Richtgrößen berücksichtigt werden. Die jeweiligen Richtgrößen werden – vermutlich deutlich – kleiner. Das Gesetz führt also letztlich zu einer Verlagerung von den Verordnungen hin zu den (extrabudgetären) chronisch Kranken und weg vom (regressbedrohten) Normalfall.</p>
<p>Obwohl das Gesetz vom Titel her den Anspruch auf Strukturveränderungen erhebt, werden genau diese strukturellen Probleme der Heilmittelversorgung der Bevölkerung nicht gelöst. Denn nach wie vor gilt, dass die Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) den Ärzten zwar vorschreibt, bei welcher Indikation Heilmittel in welchem Umfang zu verschreiben sind. Auf der anderen Seite aber müssen dieselben Ärzte sich für die Einhaltung von Richtgrößen verantworten. Diese unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland erheblich und sind zu keinem Zeitpunkt der Höhe nach mit dem in der HeilM-RL festgeschriebenen Bedarf abgestimmt worden. Das hat folgenden Hintergrund: mit Einführung der HeilM-RL im Jahr 2001 war ursprünglich eine Begleitforschung vereinbart worden, die die medizinische Sinnhaftigkeit der in den Heilmittel-Katalogen festgelegten Verordnungsvorgaben für Ärzte überprüfen sollte. Die Ergebnisse dieser Begleitforschung hätte die Heilmittelausgabenvolumen der einzelnen Bundesländer medizinisch sinnvoll anpassen können. Allerdings wurde damals leider von Kassen und Ärzten darauf verzichtet. Man einigte sich billig: Kosten für Forschung sparen (Kassen), dafür ein Jahr ohne Heilmittel-Regress (Ärzte). Das heutige Ergebnis dieser Einigung ist, dass die Heilmittelausgaben je Versicherten ohne erkennbaren medizinischen Grund zum Beispiel in Hamburg 181 Prozent über den Werten von Versicherten in Westfalen-Lippe liegen.</p>
<p>Diese grundsätzlich falsche Struktur hätte man mit dem Versorgungsstrukturgesetz nun ändern können – aber darauf warten Patienten, verordnende Ärzte und Heilmittelerbringer weiterhin vergebens.</p>
<p><em>Alle für Heilmittelerbringer relevanten Änderungen lesen Sie <a href="http://www.up-aktuell.de/?p=17028" target="_blank">hier</a>.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Heilmittelaufschwung deutlich gebremst</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/12/heilmittelaufschwung-deutlich-gebremst-16708.html</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 20:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Finanzentwicklung der GKV ist in den ersten neun Monaten 2011 deutlich besser verlaufen als im vergangenen Jahr. Doch der Zuwachs bei den Heilmitteln schwächt sich deutlich ab und liegt nur noch bei sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist aber immer noch mehr als die durchschnittliche Steigerung der Leistungsausgaben, die mit 2,5 Prozent Wachstum deutlich geringer wachsen als die Heilmittel.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Krankenkassen geht es gut</h2>
<h1>Heilmittelaufschwung deutlich gebremst</h1>
<p><strong>Die Finanzentwicklung der GKV ist in den ersten neun Monaten 2011 deutlich besser verlaufen als im vergangenen Jahr. Doch der Zuwachs bei den Heilmitteln schwächt sich deutlich ab und liegt nur noch bei sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist aber immer noch mehr als die durchschnittliche Steigerung der Leistungsausgaben, die mit 2,5 Prozent Wachstum deutlich geringer wachsen als die Heilmittel.</strong><span id="more-16708"></span></p>
<p>Der Bericht des Bundesgesundheitsministeriums über die GKV-Finanzentwicklung im ersten bis dritten Quartal 2011 bietet Licht und Schatten. Auf der Einnahmenseite sieht es gut aus: die gesetzlichen Krankenversicherungen verfügen über ausreichende Geldmengen und sind teilweise sogar in der Lage, Rücklagen anzusparen. Auch auf der Ausgabenseite findet sich Positives: 5,7 Prozent weniger Ausgaben für Arzneimittel! Das ist doch aus Sicht der Heilmittelbranche eine erfreuliche Entwicklung. Vielleicht kann man diese Entwicklung als Indiz dafür werten, dass endlich die richtigen Prioritäten gesetzt werden?</p>
<p>Das in den Vorquartalen (<a href="http://www.up-aktuell.de/news/2011/09/210-millionen-euro-mehr-heilmittelumsatz-im-1-halbjahr-2011-15792.html" target="_blank">wir berichteten</a>) gemeldete Wachstum bei Heilmitteln ist allerdings inzwischen auf Normalniveau angekommen. Im ersten Quartal betrug das Wachstum bei Heilmitteln noch mehr als elf Prozent, im zweiten Quartal waren es dann nur noch knapp unter zehn Prozent Wachstumsrate und jetzt, bis zum dritten Quartal, beträgt der Zuwachs nur noch rund sechs Prozent. Faktisch bedeutet das, dass das Wachstum im dritten Quartal nur noch ungefähr 2,4 Prozent ausmacht: Herzlich Willkommen im Mittelfeld!</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Die aktuellen Daten zur GKV-Finanzentwicklung gibt es als Download auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums oder bei der uppp-Hotline.   </p>
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		<title>Zuwachs bei Heilmittelausgaben 2012 geplant</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/11/zuwachs-bei-heilmittelausgaben-2012-geplant-16494.html</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 19:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/11/Heilmittelausgaben_Vereinbarung.jpg" alt="" width="168" height="119" />Bei der diesjährigen Vereinbarung zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband über die Heilmittelausgaben 2012 wurden ungewöhnlich hohe Zuwächse vereinbart. Mindestens 4,5 Prozent sollen die Heilmittelausgaben wachsen. Wenn auf Landesebene gut verhandelt wird, sind noch mal zusätzlich zwei bis vier Prozent drin. Das ist auch dringend notwendig, denn vielen Ärzten wird bei den tatsächlichen Zuwächsen in diesem Jahr von rund 10 Prozent ein Heilmittelregress drohen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Heilmittelausgabenvolumen vereinbart</h2>
<h1>Zuwachs bei Heilmittelausgaben 2012 geplant</h1>
<p><strong>Bei der diesjährigen Vereinbarung zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband über die Heilmittelausgaben 2012 wurden ungewöhnlich hohe Zuwächse vereinbart. Mindestens 4,5 Prozent sollen die Heilmittelausgaben wachsen. Wenn auf Landesebene gut verhandelt wird, sind noch mal zusätzlich zwei bis vier Prozent drin. Das ist auch dringend notwendig, denn vielen Ärzten wird bei den tatsächlichen Zuwächsen in diesem Jahr von rund 10 Prozent ein Heilmittelregress drohen.<span id="more-16494"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/11/Heilmittelausgaben_Vereinbarung.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">KBV und GKV-Spitzenverband tagten über die Heilmittelausgaben 2012. Foto: © Kzenon - Fotolia.com</p></div>
<p>Zunächst einigten sich die Vertragspartner darauf, dass das Heilmittelausgabenvolumen für 2011 als Basis für die Berechnung für 2012 noch einmal neu bewertet werden muss und nachträglich um zwei Prozent erhöht werden soll. Auf Landesebene kann zusätzlich eine weitere Anhebung von bis zu weiteren zwei Prozent vorgenommen werden. Damit erhöht sich die Ausgangsbasis für 2012, wobei die Anpassung leider keine Auswirkungen auf die Heilmittelrichtgrößen für das Jahr 2011 haben.</p>
<p>Für das Jahr 2012 müssen auf Bundesebene Anpassungsfaktoren festgelegt werden. Dazu einigte man sich darauf, das Heilmittelausgabenvolumen um 2,5 Prozent zu erhöhen. Jetzt können auf Landesebenen noch einmal Verhandlungen über weitere Anpassungen stattfinden, z.B. aufgrund von Preiserhöhungen.</p>
<p>Doch die Regressangst der Ärzte wird auch durch diese relativ großzügig Anpassung nicht weniger werden. Zu groß ist das Wachstum der Heilmittelausgaben (<a href="http://www.up-aktuell.de/news/2011/10/mehr-heilmittel-fur-jeden-wie-lange-noch-16107.html" target="_blank">wir berichteten</a>) in 2011, ganz egal wie hoch die Anpassung in 2012 auf Landesebenen jetzt wird, man wird immer hinter den tatsächlichen Ausgaben hinterherhinken und Regresse werden zunehmen.</p>
<p>Immer im Herbst werden die Heilmittelausgaben für das kommende Jahr zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband festgelegt. Das Sozialgesetzbuch schreibt vor, dass zwischen KBV und GKV-Spitzenverband in sogenannten Rahmenempfehlungen auf Bundesebene festgelegt werden muss, wie auf Landesebene zwischen den jeweiligen KVen und Kassen eine Heilmittelvereinbarung geschlossen werden soll.</p>
<p><strong class="UProt">Ganz konkret:</strong> Die Rahmenvorgaben – Heilmittel – für das Jahr 2012 zwischen KBV und GKV-Spitzenverband können Sie kostenlos bei der up-premium Plus Hotline anfordern.</p>
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		<title>Fachtagung  zur Versorgung der Demenz</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/11/fachtagung-zur-versorgung-der-demenz-16355.html</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 14:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/11/Demenz.jpg" alt="" width="168" height="119" />„Versorgung der Demenz als gesellschaftliche Herausforderung“ lautet das Thema einer Fachtagung der ZENO Executive Conferences am 17. November in Berlin. Experten werden über den Status Quo der psychischen Erkrankung informieren sowie über Probleme und Lösungsansätze diskutieren. Die kostenlose Tagung ist auch für Therapeuten interessant.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Fachtagung  zur </strong><strong>Versorgung der Demenz </strong></h1>
<p><strong>„Versorgung der Demenz als gesellschaftliche Herausforderung“ lautet das Thema einer Fachtagung der ZENO Executive Conferences am 17. November in Berlin. Experten werden über den Status Quo der psychischen Erkrankung informieren sowie über Probleme und Lösungsansätze diskutieren. Die kostenlose Tagung ist auch für Therapeuten interessant.<span id="more-16355"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/11/Demenz.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© Hans-Dieter Holtz - Fotolia.com</p></div>
<p>Demenz gehört zu den häufigsten und folgenreichsten psychischen Erkrankungen. Die Zahl der Demenzkranken könnte bis zum Jahr 2050 auf 2,3 Millionen anwachsen, heißt es im Veranstaltungsprogramm. Die Tagung wird die Qualität in der Diagnostik, Behandlung und Versorgung von Patienten mit Alzheimer Demenz, des häufigsten Typs von Demenz, thematisieren.</p>
<p>Die Tagung, die allen Interessierten offen steht, findet am 17.11.2011 von 9.30 bis 17 Uhr im Novotel Berlin Am Tiergarten, Straße des 17. Juni 106 statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm finden Sie im Internet unter <a href="http://www.zeno24.de/content/e515/e516/e928/Demenz2011i.pdf" target="_blank">http://www.zeno24.de/content/e515/e516/e928/Demenz2011i.pdf</a>.</p>
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		<title>G-BA begrüßt Vorab-Praxisbesonderheiten</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/10/g-ba-begrust-vorab-praxisbesonderheiten-16243.html</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 19:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Geht es nach dem Willen des Bundesgesundheitsministeriums, dann wird das neue „Versorgungsstrukturgesetz“ zu Beginn des kommenden Jahres 2012 in Kraft treten. Doch davor hat das Gesetzgebungsverfahren die Anhörung des Bundestagsausschusses für Gesundheit zum geplanten Gesetz gesetzt, die jetzt stattgefunden hat. Die für Heilmittelerbringer wichtigen Änderungen wurden durchgängig positiv bewertet.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Anhörung zum Entwurf des Versorgungsstrukturgesetzes</h2>
<h1>G-BA begrüßt Vorab-Praxisbesonderheiten</h1>
<p><strong>Geht es nach dem Willen des Bundesgesundheitsministeriums, dann wird das neue „Versorgungsstrukturgesetz“ zu Beginn des kommenden Jahres 2012 in Kraft treten. Doch davor hat das Gesetzgebungsverfahren die Anhörung des Bundestagsausschusses für Gesundheit zum geplanten Gesetz gesetzt, die jetzt stattgefunden hat. Die für Heilmittelerbringer wichtigen Änderungen wurden durchgängig positiv bewertet.</strong><span id="more-16243"></span></p>
<p>Über die erfreulichen Änderungen des geplanten „Versorgungsgesetzes“ haben wir bereits im April 2011 <a href="http://www.up-aktuell.de/news/2011/04/mehr-praxisbesonderheiten-weniger-schmiergeld-14340.html" target="_blank">berichtet. </a>Diese sehen zum einen die Neuregelung für Versicherte vor, die langfristig Heilmittel benötigen (z. B. Patientinnen und Patienten mit schweren Behinderungen). Diese sollen sich die notwendigen Heilmittel für einen längeren Zeitraum von ihrer Krankenkasse genehmigen lassen können. Dazu merkt der G-BA in der Anhörung an, dass genau diese Regelung ja schon in der Neufassung der HeilM-RL aufgenommen worden sei. „Allerdings stößt die in der Heilmittelrichtlinie erfolgte Einbindung dieses Genehmigungsverfahrens in die erstmalige Verordnung des Vertragsarztes teilweise auf fehlende Akzeptanz von Krankenkassen“, schreibt der G-BA in seiner Stellungnahme und erhofft sich durch die gesetzliche Regelung nun endlich eine bessere Umsetzung. Diese Hoffnung dürfte sich in der Tat erfüllen, weil zwar auch bei diesen chronisch Kranken die Behandlungen vertragsärztlich verordnet werden müssen, allerdings unterliegen die entsprechenden Verordnungen dann nicht mehr der Wirtschaftlichkeitsprüfung.</p>
<p>Mit dem <acronym>GKV-Versorgungsstrukturgesetz</acronym> sollen auch die Regelungen zu Wirtschaftlichkeitsprüfungen weiterentwickelt werden, um die Heilmittel verordnenden Ärzte zu entlasten und Verunsicherungen zu vermeiden. Insbesondere soll die Anerkennung von Praxisbesonderheiten vereinheitlicht und erleichtert werden. Ziel ist es, dass Ärzte die medizinisch notwendigen Leistungen verordnen können, ohne befürchten zu müssen, hierfür in Regress genommen zu werden. Auch diese Regelung begrüßt der G-BA ausdrücklich. Zur Neureglung der HeilM-RL im Sommer hatte der G-BA noch einmal ausdrücklich erklärt, dass der G-BA eben keine Ausführungen zu Wirtschaftlichkeitsprüfungen machen könne. „Die Anfügung einer Regelung zur notwendigen Vereinbarung von Praxisbesonderheiten für die Verordnung von Heilmitteln wird begrüßt, da sie den bei der Novellierung der Heilmittel-Richtlinie aufgetretenen Rechtskonflikt lösen hilft, wonach in den Richtlinien des G-BA selbst keine in die Wirtschaftlichkeitsprüfung nach <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/106.html" target="_blank">§ 106 SGB V</a> eingreifende Regelung zur Anerkennung von Praxisbesonderheiten erfolgen kann.“</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/10/mehr-heilmittel-fur-jeden-wie-lange-noch-16107.html</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 18:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittel - Umsatz - Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Daten für 1. Halbjahr zeigen weiter starkes Wachstum</h2>
<h1>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</h1>
<p><strong>Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittelumsatz-Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</strong><span id="more-16107"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Über 200 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz als im Vorjahreshalbjahr wurde in Deutschland mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von 9,28 Prozent. Zuwachsgewinner sind wieder die Podologen (+27,4%) und Logopäden (+21,9%), während das Wachstum bei den Ergotherapeuten (+9%) und Physiotherapeuten (+7,2%) zwar deutlich schwächer ist, aber trotzdem noch auf hohem Niveau bleibt.</p>
<h3>Physiotherapie mit großen regionalen Unterschieden</h3>
<p>Die Umsatzzuwächse für den Bereich der Physiotherapie sind regional sehr unterschiedlich. Berlin (+3,8%), Baden-Württemberg (+4,6%) und das Saarland (+5,2%) sind die Wachstums-Schlusslichter, während Rheinland-Pfalz (+11%), Sachsen-Anhalt (+14,6%) und Bremen (+16,4%) die Spitzengruppe darstellen. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr als 116 Millionen Euro mehr Physiotherapie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahreshalbjahr.</p>
<h3>Logopädie in allen KVen zweistellig gewachsen</h3>
<p>Wie auf einem anderen Stern wirkt dagegen das Wachstum der Logopäden: „Schlusslichter“ sind hier Bayern (+14,3%), Sachsen (+15,7%) und Thüringen (+16,1%). Die Top-Länder sind Hessen (+27,2%), Hamburg (+32,6%) und Berlin (34,9%). Im 1. Halbjahr. 2011 wurden insgesamt über 46 Millionen Euro mehr Logopädie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Ergotherapie entwickelt sich uneinheitlich</h3>
<p>Die Ergotherapeuten müssen, ähnlich wie die Physiotherapeuten, mit großen regionalen Unterschieden leben. So fällt das Wachstum am schwächsten in Baden-Württemberg (+3,5%), im Saarland (+3,8%) und in Sachsen (+4,3%) aus. Dagegen sieht man in Hamburg (+14,7%), Nordrhein (+15,3%) und Bremen (+15,4%) die Entwicklung mit großer Freude. Rund 27 Millionen Euro Ergotherapieleistungen wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Regionale Unterschiede nehmen langsam ab</h3>
<p>Auffällig ist, dass sich die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte langsam näher kommen. Zwar ist der Unterschied zwischen Hamburg (44,7 TEURO) und Westfalen-Lippe (25,5 TEURO) erheblich und medizinisch nicht nachvollziehbar, trotzdem lässt sich beobachten, dass sich die Heilmittelumsätze in den Bundesländern ganz langsam auf den Durchschnitt hin bewegen. Inzwischen sind die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte in Bayern und Niedersachsen fast genauso hoch wie der Bundesdurchschnitt (34,5 TEURO).</p>
<p>Jetzt darf man auf die nächsten Monate gespannt sein. Im Oktober sollten die Kassen und die KVen die Heilmittelausgabenvolumen für 2012 veröffentlichen. Hoffentlich werden dann die erheblichen nicht geplanten Umsatzsteigerungen in diesem Jahr in die Planzahlen für 2012 mit eingearbeitet. Dann dürften die KVen langsam anfangen, ihre Ärzte darauf aufmerksam zu machen, dass zu viele Heilmittel verordnet werden. Außerdem ist zu erwarten, dass im letzten Quartal die ersten Regressandrohungen für das Jahr 2010 verschickt werden. Mal sehen, in wie weit das Einfluss auf den Heilmittelumsatz im 2. Halbjahr 2011 haben wird.</p>
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		<title> Beckenbodentraining statt Binden</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/themenliste/themen/2011/09/beckenbodentraining-statt-binden-15969.html</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 17:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.up-aktuell.de/wp-pass.php" method="post">
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		<title>Wachstum im Osten und Korrekturen im Norden</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 19:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>In manchen Bundesländern dauert es etwas länger bis sich KVen und Kassen auf die Heilmittelrichtgrößen einigen. Über den Sommer hat es hinsichtlich der Heilmittel-Richtgrößen 2011 neue Ergebnisse in Berlin, Thüringen und in Schleswig-Holstein gegeben. In Schleswig-Holstein gab es zusätzlich auch noch Änderungen zu den Vorab-Praxisbesonderheiten.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Späte Richtgrößenänderungen in drei Bundesländern für 2011</h2>
<h1>Wachstum im Osten und Korrekturen im Norden</h1>
<p><strong>In manchen Bundesländern dauert es etwas länger bis sich KVen und Kassen auf die Heilmittelrichtgrößen einigen. Über den Sommer hat es hinsichtlich der Heilmittel-Richtgrößen 2011 neue Ergebnisse in Berlin, Thüringen und in Schleswig-Holstein gegeben. In Schleswig-Holstein gab es zusätzlich auch noch Änderungen zu den Vorab-Praxisbesonderheiten.</strong><span id="more-15930"></span></p>
<p>Die Richtgrößenvereinbarungen des eigenen KV-Gebietes (Bundesland) sollte man als Therapeut kennen. Denn die Ärzte kennen solche Vereinbarungen meistens nicht. Damit wissen die Ärzte eben leider auch nicht, welche Vorab-Praxisbesonderheiten vereinbart wurden und welche Heilmittel damit extrabudgetär verordnet werden können. Nehmen die Richtgrößen für Heilmittel im eigenen Gebiet zu, ist auch das eine Meldung, die man den verordneten Ärzten zukommen lassen sollte, denn auch diese Information geht an den meisten Ärzten schlicht vorbei.</p>
<h3>Schleswig-Holstein verliert 2,5 Mio. Heilmittel-Ausgabenvolumen in 2011</h3>
<p>In Schleswig-Holstein wurde das Heilmittelausgabenvolumen um 2,5 Millionen Euro reduziert. Das Ziel sei es, so ist es in einer Protokollnotiz der Heilmittelvereinbarung vermerkt, die Heilmittelausgaben in Schleswig-Holstein auf den Durchschnittswert der westlichen Bundesländer herunterzufahren. Insofern ist es kein Wunder, dass die Heilmittel-Richtgrößen, die daraus entstanden sind, ein überwiegend negatives Vorzeichen haben.</p>
<p>So müssen sich Allgemeinmediziner in der Stadt mit 5,5 Prozent geringeren Heilmittel-Richtgrößen arrangieren. Die Kollegen auf dem Land müssen leicht geringere Abschläge hinnehmen. Auch die Kinder- und HNO-Ärzte dürfen mit 5,5 Prozent niedrigeren Richtgrößen auskommen. Selbst die Orthopäden müssen Abschläge ertragen.</p>
<p>Leicht verbessert hat sich dagegen die Situation bei den Vorab-Praxisbesonderheiten. Hier ist in der Richtgrößenvereinbarung neu festgelegt worden, dass für behinderte oder von einer Behinderung bedrohte Kinder, die einer Frühförderung bedürfen, die Heilmittelkosten als Praxisbesonderheiten gelten, wenn die nächste Frühförderstelle mehr als 30 km entfernt ist. Insofern kann es sich für Kindertherapeuten lohnen, die Ärzte darauf aufmerksam zu machen, dass die nächste Frühförderstelle mehr als 30 km entfernt ist.</p>
<h3>Berlin bekommt mehr Heilmittel</h3>
<p>In Berlin ist nicht nur das Heilmittelausgabenvolumen auf insgesamt 182 Millionen Euro gewachsen, sondern alle Facharztgruppen mit Richtgrößen können sich über rund 6 Prozent höhere Heilmittel-Richtgrößen für 2011 freuen. Grund zur Freude besteht für alle Heilmittel verordnenden Ärzte auch hinsichtlich der nach wie vor bestehenden großzügig bemessenen Vorab-Praxisbesonderheiten. Nur noch in Berlin werden Logopädie und Ergotherapie zur Gänze als Vorab-Praxisbesonderheiten akzeptiert – vorausgesetzt man hält sich an die Formalien der HeilM-RL.</p>
<p>Noch eine Besonderheit gibt es in Berlin: Verordnet ein Arzt Gruppentherapie und der Therapeut entscheidet, dass Einzeltherapie durchgeführt wird (was gem. Heilmittel-Richtlinie möglich ist) ist in Berlin vereinbart, dass die Mehrkosten von Einzel- zu Gruppentherapie vom Heilmittelbudget des verordnenden Arztes abgezogen werden muss. Wichtig dabei: Dieser Abzug erfolgt nicht automatisch, sondern muss vom Arzt im Falle einer Wirtschaftlichkeitsprüfung angefordert werden. Deswegen ist es wichtig, dass der Therapeut seinen Arzt über die Änderung durch den Therapiebericht informiert.</p>
<h3>Thüringen gewinnt mehr als 6 Prozent</h3>
<p>97 Millionen Euro können Thüringens Vertragsärzte für Heilmittel in diesem Jahr zu Lasten der GKV veranlassen. Das bedeutet für die Entwicklung der Heilmittel-Richtgrößen eine Steigerung von rund 6,5 Porzent über alle Facharztgruppen.</p>
<p>Die sogenannten Vorab-Praxisbesonderheiten sind in Thüringen in der Prüfungsvereinbarung geregelt und gelten so fort, wie seit 2009 vereinbart.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Die aktuellen Richtgrößen, Verträge und Kalkulationstabellen finden Sie wie üblich unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de/" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a>, auf den Internetseiten der jeweiligen KVen oder Sie fordern die Daten kostenlos bei der up-premium-plus Hotline (0800/9477360) an.</p>
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