Berlin
Das Thema Harninkontinenz war eine der großen Überraschungen des BARMER GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2011. Circa sechs bis acht Millionen Menschen in Deutschland seien von einer Harninkontinenz betroffen, so die Ergebnisse. Die Behandlung erfolge in erster Linie durch Arznei- und Hilfsmittel. Nur zwei Prozent der Gesamtausgaben werden für physiotherapeutische Maßnahmen aufgewendet. „Eine dramatische Fehlversorgung“, stellen die Autorinnen Martina Grosch und Claudia Kemper fest, die nur durch zeitnahe therapeutische Intervention behoben werden könne.
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In manchen Bundesländern dauert es etwas länger bis sich KVen und Kassen auf die Heilmittelrichtgrößen einigen. Über den Sommer hat es hinsichtlich der Heilmittel-Richtgrößen 2011 neue Ergebnisse in Berlin, Thüringen und in Schleswig-Holstein gegeben. In Schleswig-Holstein gab es zusätzlich auch noch Änderungen zu den Vorab-Praxisbesonderheiten.
Das Bundesgesundheitsministerium vermeldet für das 1. Halbjahr 2011 weiterhin Gewinne für die Krankenkassen. Heilmittelerbringer freuen sich für denselben Zeitraum über einen Zuwachs von 210 Millionen Euro. Das entspricht einem prozentualen Wachstum von fast 10 Prozent!
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Die Bundesregierung hat kein Interesse daran, ihre erlassenen Gesetze zu kontrollieren oder eine Kontrollfunktion über deren korrekte und sinnvolle Umsetzung auszuüben. Diesen Verdacht legt die Antwort der Bundesregierung auf eine aktuelle kleine Anfrage der Grünen zum Thema „Wirtschaftlichkeitsprüfungen in der vertragsärztlichen Versorgung nach § 106 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch“ nahe.
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Premiere in Deutschland: Unter dem Thema „Thorax – Bewegung, Atmung, Leben“ tagen Osteopathen und Osteopathische Ärzte erstmals gemeinsam vom 29. September bis 2. Oktober in Potsdam. Referenten aus aller Welt befassen sich mit dem Einfluss der Osteopathie auf Beschwerden rund um den Thorax.
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Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit tritt diese wie geplant am 1. Juli 2011 in Kraft.
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Seit 2004 werden die Interessen der Patienten im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von Patientenorganisationen vertreten. Dabei handelt es sich um Organisationen, die auf Bundesebene maßgeblich die Interessen von Patienten sowie der chronisch kranken und behinderten Menschen in Deutschland wahrnehmen. Diese haben vom Gesetzgeber ein Mitberatungs-und Antrags-/Anhörungsrecht im G-BA erhalten. Heidi Hauer ist seit 2010 Sprecherin im Unterausschuss „Veranlasste Leistungen“. Sie erklärt im Gespräch mit Ralf Buchner, wie eine Änderung der Heilmittel-Richtlinie zustande kommen kann.
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Um 120 Millionen Euro sind die Heilmittelumsätze im 1. Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von mehr als elf Prozent. Glücklicherweise scheint das dem Bundesministerium entgangen zu sein, denn dort meldet man bei der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen an der Ausgabenfront sei alles im Plan.
Mit dem Inkrafttreten der Neufassung der Heilmittel-Richtlinie am 1. Juli 2011 ändert sich nichts an den bestehenden Verordnungsformularen. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung auf Nachfrage von up hingewiesen. Der Übergang von der alten zu neuen Heilmittel-Richtlinie sollte damit problemlos möglich sein.
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