Berufsverbände

29.09.2011

Abgrenzung Therapie und Pädagogik eindeutig geregelt

Die Abgrenzung zwischen der Heilmittel-Therapie einerseits und pädagogischen Interventionen andererseits ist mit der Neufassung der HeilM-RL im Juli dieses Jahres verschärft worden. Wie Therapie von pädagogischer Intervention formal korrekt abgegrenzt werden kann, ist allerdings Therapeuten und Ärzten oft nicht klar. Die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) gibt dazu eine klare Orientierung.

22.09.2011

Steigerungsrate 1,98 Prozent

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 13.09.2011 die Veränderungsrate der sogenannten Grundlohnsumme mit 1,98 Prozent bekannt gegeben.

15.09.2011

Welt-Ergotherapie-Tag am 27. Oktober

„Was der Mensch alles kann!“ lautet das Motto des Welt-Ergotherapie-Tages am 27. Oktober 2011, zu dem der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE) bundesweit alle Ergotherapeuten aufruft, die Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren.

01.09.2011

Qualitätsbericht für Heilmittelerbringer

Viele Menschen äußern sich in den Medien über Heilmittelerbringung. Krankenkassen, Ärzte und Experten debattieren über Sinn und Unsinn von Heilmittelerbringung, über therapeutische Unter- oder Überversorgung oder die Qualität der Leistung. Es scheint, als habe jeder etwas zu sagen – nur die Heilmittelerbringer selbst melden sich nicht zu Wort. Das wollten einige Logopäden in Baden-Württemberg ändern und gingen in die Offensive. Sie erstellten den ersten Qualitätsbericht in der Heilmittelbranche.

01.09.2011

„Wir melden uns zu Wort!“

Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsbericht Logopädie Baden-Württemberg hat den ersten Qualitätsbericht der Heilmittelbranche veröffentlicht. Nicht mehr nur reagieren, sondern selbstbewusst den eigenen Berufsstand einer breiten Öffentlichkeit präsentieren – das war das erklärte Ziel der Arbeitsgemeinschaft. Nicht bei allen Kollegen stieß dieses Engagement auf Begeisterung. Heidi Kohlwes sprach mit Petra Krätsch-Sievert über Motive, Arbeitsschweiß und Reaktionen.

01.09.2011

Nachhilfe für die Beihilfe

Daran, dass die Private Krankenversicherung (PKV) oft rechtswidrig die Erstattung von Heilmittelabrechnungen in voller Höhe verweigert, haben sich Praxisinhaber längst gewöhnt. Doch dass jetzt auch die offiziellen Beihilfestellen die Unwahrheit über die beihilfefähigen Höchstsätze verbreiten, ist vollkommen absurd. Zumal der oberste Dienstherr aller Bundesbeamten nach wie vor der Meinung ist, dass die beihilfefähigen Höchstsätze im Heilmittelbereich nicht kostendeckend sind.

25.08.2011

Osteopathen und Osteopathische Ärzte tagen erstmals gemeinsam

Premiere in Deutschland: Unter dem Thema „Thorax – Bewegung, Atmung, Leben“ tagen Osteopathen und Osteopathische Ärzte erstmals gemeinsam vom 29. September bis 2. Oktober in Potsdam. Referenten aus aller Welt befassen sich mit dem Einfluss der Osteopathie auf Beschwerden rund um den Thorax.

28.07.2011

Heilkunde oder Verwaltungsentscheidung?

Krankenkassenmitarbeiter korrigieren ärztliche Verordnungen außerhalb des Regelfalls im Genehmigungsverfahren und lehnen die Bezahlung bereits erbrachter Leistungen mit dem Hinweis auf eine „unzureichende“ Diagnose ab. Davon berichten zahlreiche Praxisinhaber in ganz Deutschland. Die Kassenärzte halten das Vorgehen für unzulässig – der Gemeinsame Bundesausschuss hält sich nicht für zuständig und Praxisinhaber müssen sich wehren – notfalls vor Gericht.

28.07.2011

Kommentar: Verwaltung korrigiert Heilkunde

Nicht genug, dass sich Heilmittelerbringer seit Jahren mit einer unglaublichen Bürokratie herumschlagen müssen – jetzt greifen die Krankenkassen auch noch in die medizinischen Inhalte einer Heilmittel-Verordnung ein.

28.07.2011

Bürokratie-Irrsinn sorgt für Verordnungsängste

Die Ärzte in Nordrhein haben eigentlich alles richtig gemacht. Sie stellten 2009 medizinisch sinnvolle Verordnungen im Sinne der Wirtschaftlichkeit aus und gewährleisteten damit eine gute Versorgung der Patienten. Dennoch drohte bis vor kurzen rund 300 Ärzten ein Regressvorwurf wegen „sonstigem Schaden“. Trotz mittlerweile eingestellten Verfahren kann der Bürokratie-Irrsinn Folgen für Heilmittelerbringer haben.