Betriebliche Gesundheitsförderung

04.11.2010

Kein Plan von Prävention

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) will in Zukunft niedergelassene Ärzte für Prävention besser honorieren. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Damit will er die Gesundheitsvorsorge in Deutschland fördern.

04.11.2010

Betriebliche Gesundheitsförderung erwünscht

Nahezu jeder dritte Beschäftigte in Deutschland klagt über Leistungs- und Termindruck am Arbeitsplatz. Fast jeder Vierte leidet ständig oder häufig unter Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Das ergab die Analyse bundesweiter Mitarbeiterbefragungen durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO), die jetzt in Berlin vorgestellt wurde. Für Praxisinhaber heißt das, mehr Konzepte für betriebliche Gesundheitsförderung zu entwickeln.

30.09.2010

2 Mrd. Euro zusätzlicher Umsatz für die Heilmittelbranche möglich

Jeder fünfte Euro wird bislang im Gesundheitswesen von Selbstzahlern ausgegeben. Tendenz steigend. Für die Heilmittelbranche tut sich hier ein erheblicher Umsatzmarkt auf. Die Voraussetzung dafür ist allerdings die genaue Kenntnis der Zielgruppe und eine kundengerechte Ansprache.

23.09.2010

Jeder Fünfte wegen Krankheit in Rente

Mehr als jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland ist 2008 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Erwerbsleben ausgeschieden. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden jetzt mit. Am stärksten betroffen seien Berufe mit anstrengender körperlicher Tätigkeit: Fast jeder zweite Hoch- und Tiefbauer ging früher in Rente. Für Therapeuten heißt das: Mehr präventive Konzepte für betriebliche Gesundheitsförderung anbieten.

16.09.2010

Zielgruppe „Mann“

„Männer haben´s schwer, nehmen´s leicht“, sang schon Herbert Grönemeyer. Die Gesundheitsvorsorge nehmen Männer besonders leicht: Nur knapp 27 Prozent ließen sich zur Vorsorgeuntersuchung im vergangenen Jahr beim Arzt blicken. Das teilte die DAK jetzt mit. Präventionskurse würden das starke Geschlecht nur wenig ansprechen – spezielle Angebote für die Zielgruppe „Mann“ seien mehr denn je gefragt.

09.09.2010

Überarbeiteter Leitfaden Prävention

Der GKV-Spitzenverband hat den neu überarbeiteten Leitfaden Prävention vorgelegt. Die Kriterien für Präventionsleistungen sollen nun genauer und systematischer vorgegeben sein. Für Therapeuten sind die Neuerungen Pflichtlektüre, um entsprechende Präventionsangebote zu entwickeln und zu ändern.

08.07.2010

BGF: Aber bitte mit fachlicher Anleitung!

Gesundheitsförderung im Betrieb kann zu einer Änderung des Lebensstils führen. Ein niederländisches Forschungsteam hat festgestellt, dass betriebliche Beratung oder Bewegungsübungen eine positive Wirkung besonders auf Risikogruppen unter den Arbeitnehmern haben, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen neigen. Sie beobachteten sowohl eine Reduzierung des Körperfetts wie auch des Körpergewichts.

01.07.2010

Aktiv gegen Rückenschmerzen

Bei Rückenschmerzen ist Bewegung besser als Bettruhe. Zu diesem Ergebnis kommt eine norwegische Studie des Centre For The Health Services, die im Fachmagazin „Cochrane Library“ erschienen ist. Für Therapeuten ist dies eine weitere Studie, die die Wirksamkeit von  präventiven Bewegungsangeboten unterstütz.

28.01.2010

Langes Sitzen schadet der Gesundheit

Bei „Vielsitzern“ steige die Gefahr von Wohlstandskrankheiten wie hohem Blutdruck und Übergewicht, warnten Forscher des schwedischen Karolinska Instituts in Stockholm. Ihre Empfehlung: Alle 45 Minuten aufstehen und sich fünf Minuten bewegen.  Praxisinhaber können als Serviceleistung ein Faltblatt mit praktischen Übungen entwerfen.

12.11.2009

Neue Arbeitsfelder für Heilmittelerbinger

Psychische und Atmenwegserkrankungen waren Jahr 2008 die häufigsten Gründe für krankheitsbedingte Fehlzeiten, die insgesamt deutlich angestiegen sind. Das macht  der Fehlzeiten-Report 2009 deutlich, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) und der Univeristät Bielefeld am 05. November 2009 veröffentlicht wurde. Für Therapeuten bietet der Report wichtige Informationen, um neue zielgruppengerechte Angebote entwickeln und anbieten zu können.