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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Betrug</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Physiotherapeuten des Betrugs beschuldigt</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/12/physiotherapeuten-des-betrugs-beschuldigt-16703.html</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 20:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Einspruch.jpg" alt="" width="168" height="119" />Dr. Norbert Metke, Vorsitzender des Vorstandes der KV Baden-Württemberg, hat seinem Ärger über die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie Luft gemacht. In der aktuellen Sonderausgabe des „Verordnungsforums“ der KV Baden-Württemberg stellt er die abenteuerliche Behauptung auf, Physiotherapeuten würden kontinuierlich Leistungen erbringen, die in dieser Form nicht in der Heilmittel-Richtlinie stünden. Physiotherapeuten sind demnach alle Betrüger? Das war hoffentlich nicht so gemeint, muss aber umgehend richtig gestellt werden!</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>KV Baden-Württemberg schimpft über Heilmittel-Richtlinie</h2>
<h1>Physiotherapeuten des Betrugs beschuldigt</h1>
<p><strong>Dr. Norbert Metke, Vorsitzender des Vorstandes der KV Baden-Württemberg, hat seinem Ärger über die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie Luft gemacht. In der aktuellen Sonderausgabe des „Verordnungsforums“ der KV Baden-Württemberg stellt er die abenteuerliche Behauptung auf, Physiotherapeuten würden kontinuierlich Leistungen erbringen, die in dieser Form nicht in der Heilmittel-Richtlinie stünden. Physiotherapeuten sind demnach alle Betrüger? Das war hoffentlich nicht so gemeint, muss aber umgehend richtig gestellt werden!<span id="more-16703"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 265px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Einspruch.jpg" alt="" width="255" height="169" /><p class="wp-caption-text">Die Aussagen von Dr. Norbert Metke gehen zuweit. Foto: © runzelkorn - Fotolia.com</p></div>
<p>Die KV Baden-Württemberg informiert ihre Ärzte regelmäßig in ihrer Publikation „Verordnungsforum“ unter anderem auch über das Thema Heilmittelverordnungen. In der Ausgabe 19, die Ende November erschienen ist, geht es um die Neufassung der HeilM-RL. Mit fünf Monaten Verspätung erhalten die baden-württemberger Kassenärzte nun endlich den Richtlinientext und die Heilmittel-Kataloge. Dazu verfasste Dr. Norbert Metke ein pointiertes Vorwort. Unter der Überschrift „HeilM-RL – nicht mehr akzeptables Überbürokratie-Organisationsmonster“ lässt der Mediziner seinem Ärger so richtig freien Lauf. Während der Artikelbeginn sich noch mit den schwierigen bürokratischen Hürden für Ärzte auseinandersetzt, wird im weiteren Verlauf scharf und gezielt gegen Heilmittelerbringer geschossen. Dabei werden Ärzte als hilflose Opfer von rezeptfordernden Therapeuten dargestellt, die sich gegen den Verordnungsdruck nicht wehren können: „Wir Ärzte werden durch die Möglichkeit der Rezeptierung von Heilmitteln auf verschiedenem Preisniveau einem konstanten Druck von Heilmittelerbringern und Patienten zur Verordnung teurer Heilmittel oder noch teurerer Heilmittelkombinationen ausgesetzt.“</p>
<p>Der nächste Abschnitt kommt einer Diffamierung des ganzen Berufsstandes gleich. Unter Punkt 3 heißt es: „Aus der Erfahrung mit den Heilmittelrichtlinien in der Vergangenheit zeigt sich, dass die Physiotherapeuten nur noch in Teilen die rezeptierten Heilmittel auch tatsächlich abgeben. Vielmehr wird von den [Physio-]Therapeuten kontinuierlich gefordert, dass der Verschreibung optionale oder ergänzende Heilmittel hinzugefügt werden, um dann letztendlich mit diesen hochpreisigen Rezeptierungen Heilmittel abzugeben, die in dieser Form nicht im Heilmittelkatalog genannt sind (zum Beispiel in der Osteopathie).“ Wie jeder Physiotherapeut weiß, ist das, was Metke hier beschreibt, rechtlich nicht zulässig und wird gerade zum Beispiel in Bremen von der Staatsanwaltschaft strafrechtlich verfolgt. Dem Geschriebenen von Metke nach zu folgern, müssten dann Physiotherapeuten mehrheitlich Betrüger sein. Das kann er doch wohl nicht gemeint haben?!</p>
<p>Bestimmt nicht, denn Metke vertut sich bei diesem Punkt hier gleich doppelt: Erstens kann man „optionale“ Heilmittel nicht einem „vorrangigen“ Heilmittel „hinzufügen“. Und zweitens müsste Metke in seiner Eigenschaft als KV-Chef die Prüfstelle seiner KV und der Kassen sofort darüber informieren, wenn ihm bekannt wäre, dass von Physiotherapeuten betrogen würde. Hat er aber unseres Wissens nicht – also ist ihm die Brisanz seiner Ausführungen vermutlich gar nicht klar.</p>
<p>Physiotherapeuten in Baden-Württemberg dürfen sich also nicht wundern, wenn in Zukunft Ärzte merkwürdig auf den Wunsch nach ergänzenden Heilmitteln reagieren. Deswegen sollten sie ihre Ärzte darüber informieren, dass sie selbstverständlich genau die Leistungen erbringen, die der Arzt auf der Heilmittel-Verordnung benennt.</p>
<p>Die Verbände der Physiotherapeuten in Baden-Württemberg hätten hier durchaus die Chance, rechtlich Schritte gegen diese drastische Fehlinformation zu ergreifen – wenn sie sich denn trauten. Dem obersten Repräsentant einer Körperschaft öffentlichen Rechts darf man solche Fehlleistungen nicht durchgehen lassen. Hier wird ein Berufsstand öffentlich diskreditiert – das ist abmahnwürdig!</p>
<p>Liest man das gesamte Vorwort, so wird ziemlich deutlich, dass auch die KV mit dem Thema Heilmittel-Richtlinie nicht wirklich souverän und informiert umgeht. Einzig und allein um die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Therapeuten endlich zielführend zu organisieren, könnte man auf eine Abmahnung von Metke und der KV Baden-Württemberg verzichten. Aber vielleicht braucht die KV ja einfach einmal ein deutliches Signal von Seiten der Heilmittel-Erbringer, um zu erkennen, dass die beste Regress-Prophylaxe darin besteht, zusammenzuarbeiten.  </p>
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		<title>Falscher „Verbraucherservice“ wirbt für „neue Volks-Versicherung“</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/06/falscher-verbraucherservice-wirbt-fur-neue-volks-versicherung-15081.html</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 16:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/06/Spam.jpg" alt="" width="168" height="119" />Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor einer  neuen Flut von Spam-Mails, die die Verbraucher zu einem Wechsel zur  privaten Krankenversicherung auffordern. Praxisinhaber sollten diese  Mails am besten sofort löschen und die Information an ihre Patienten  weitergeben.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt:</strong></h2>
<h1><strong>Falscher „Verbraucherservice“ wirbt für „neue Volks-Versicherung“</strong></h1>
<p><strong>Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor einer neuen Flut von Spam-Mails, die die Verbraucher zu einem Wechsel zur privaten Krankenversicherung auffordern. Praxisinhaber sollten diese Mails am besten sofort löschen und die Information an ihre Patienten weitergeben. <span id="more-15081"></span></strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 265px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/06/Spam.jpg" alt="" width="255" height="170" /><p class="wp-caption-text">© Franz Pfluegl - Fotolia.com</p></div>
<p>Absender sei eine angebliche „Verbraucherberatung“ oder ein „Verbraucherservice“, so dass die Empfänger fälschlicherweise glaubten, die Verbraucherschützer hätten die Aktion gestartet, heißt es in einer Pressemitteilung der Verbraucherzentrale.</p>
<p>Die Verbraucherschützer warnen davor, die in den Mails hinterlegten Links anzuklicken. Diese führten nämlich zu einer Internetseite, die mit dem Slogan werbe: „Privatpatient ab 59 Euro im Monat – die neue Volks-Versicherung“. Zunächst müssten allerdings Angaben wie Name, Wohn- und E-Mail-Adresse sowie Telefonnummern und Beruf in eine Datenmaske eingetragen werden. Wer anschließend den Vergleichs-Button drücke, liefere zwar seine Daten ab, erhalte aber weder den versprochenen Beitragsvergleich noch ein Vertragsangebot, warnte die Verbraucherzentrale.</p>
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		<title>Bundesfinanzministerium warnt vor falschen Steuer-Mails</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/05/bundesfinanzministerium-warnt-vor-falschen-steuer-mails-14605.html</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 18:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/05/E-Mail-Betrug.jpg" alt="" width="168" height="119" />Achtung: Eine per E-Mail in Aussicht gestellte  Steuerrückerstattung erweist sich als Falle. Betrüger versenden seit dem  Wochenende E-Mails im Namen des Bundesfinanzministeriums, um über ein  verlinktes Online-Formular Konto- und Kreditkartendaten auszuspionieren.  Das Ministerium warnt davor, auf solche Mails zu reagieren.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Betrüger wollen Daten ausspionieren</strong></h2>
<h1><strong>Bundesfinanzministerium warnt vor falschen Steuer-Mails</strong></h1>
<p><strong>Achtung: Eine per E-Mail in Aussicht gestellte Steuerrückerstattung erweist sich als Falle. Betrüger versenden seit dem Wochenende E-Mails im Namen des Bundesfinanzministeriums, um über ein verlinktes Online-Formular Konto- und Kreditkartendaten auszuspionieren. Das Ministerium warnt davor, auf solche Mails zu reagieren.<span id="more-14605"></span></strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 213px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/05/E-Mail-Betrug.jpg" alt="" width="203" height="136" /><p class="wp-caption-text">© detailblick - Fotolia.com</p></div>
<p>Änderungsbescheide würden nicht per Mail verschickt und Kontoverbindungen nie in dieser Form abgefragt, heißt es in einer Presseerklärung des Ministeriums. Zuständig für Änderungen von Steuerbescheiden und für die Abgabe von Steuererklärungen seien außerdem die Finanzämter und nicht das Bundesministerium für Finanzen.</p>
<p>Das Ministerium empfiehlt, die E-Mails zu ignorieren und ungelesen zu löschen. Immer häufiger versuchten Online-Kriminelle zu betrügen, indem sie Bundesbehörden und andere staatliche Institutionen als Absender fälschen. Erst Anfang April war eine angebliche Mail vom Bundeskriminalamt erschienen, die Polizei-Logos missbrauchte.</p>
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		</item>
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		<title>Mehr Praxisbesonderheiten &#8211; weniger Schmiergeld</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/04/mehr-praxisbesonderheiten-weniger-schmiergeld-14340.html</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 19:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/04/Fotolia_19708970_XS.jpg" alt="" width="168" height="119" />Das Bundes­ministerium für Gesundheit (BMG) hat jetzt konkrete  Eckpunkte für das kommende Versorgungs­gesetz vorgelegt. Hauptsächlich  geht es darin um die bessere ärztliche Versorgung der Landbevölkerung.  Doch auch für Heilmittelerbringer dürfte der Gesetzentwurf von  erheblicher Bedeutung sein, denn geplant sind auch eine neue Regelung  zur Richtgrößenprüfung bei Heilmittelverordnungen und ein gesetzliches  Verbot der Zahlungen von Heilmittelerbringern an zuweisende Ärzte.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>BMG legt Eckpunkte zur medizinischen Versorgung vor</h2>
<h1><strong>Mehr Praxisbesonderheiten &#8211; weniger Schmiergeld</strong></h1>
<p><strong>Das Bundes­ministerium für Gesundheit (BMG) hat jetzt konkrete Eckpunkte für das kommende Versorgungs­gesetz vorgelegt. Hauptsächlich geht es darin um die bessere ärztliche Versorgung der Landbevölkerung. Doch auch für Heilmittelerbringer dürfte der Gesetzentwurf von erheblicher Bedeutung sein, denn geplant sind auch eine neue Regelung zur Richtgrößenprüfung bei Heilmittelverordnungen und ein gesetzliches Verbot der Zahlungen von Heilmittelerbringern an zuweisende Ärzte.<span id="more-14340"></span></strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 340px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/04/Fotolia_19708970_XS.jpg" alt="" width="330" height="221" /><p class="wp-caption-text">© Frank Täubel - Fotolia.com</p></div>
<p>Noch ist es nur ein erster Entwurf, den das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorgelegt hat. In einer Pressmitteilung berichtet das BMG nur über die Sicherstellung einer flächendeckenden, wohnortnahen medizinischen Versorgung. Schaut man sich das Eckpunktepapier genauer an, finden sich zwei Regelungsbereiche, die für Heilmittelerbringer ganz erhebliche wirtschaftliche Bedeutung haben könnten.</p>
<h3><strong>Einheitliche Regelung der Praxisbesonderheiten </strong></h3>
<p>In Zukunft wird es für Ärzte viel leichter möglich sein, chronisch Kranke mit Heilmitteltherapie zu versorgen ohne dafür in Regress genommen zu werden. Denn unter Punkt 11 des Papiers, „Maßnahmen zu Richtgrößen und Wirtschaftlichkeitsprüfung“, plant das Ministerium grundsätzliche Änderungen bei den Heilmitteln. Es bestehe Handlungsbedarf, so das BMG, insbesondere hinsichtlich sehr unterschiedlicher regionaler Vorgehensweisen bei der Anerkennung von Praxisbesonderheiten. Zumindest bei chronisch Kranken soll mit der „Wirtschaftlichkeitsfiktion“ aufgeräumt werden: „Versicherte erhalten einen gesetzlichen Anspruch, notwendige Heilmittelbehandlungen bei entsprechendem Behandlungsbedarf langfristig genehmigen zu lassen. Solche Behandlungen sollen nicht mehr Gegenstand von Wirtschaftlichkeitsprüfungen sein.“</p>
<p>Desweiteren sollen die von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband gemeinsam beschlossenen Vorab-Praxisbesonderheiten „mit bindender Wirkung für die regionalen Vereinbarungen und die Prüfgremien“ endlich festgelegt werden. Die Liste der Praxisbesonderheiten gibt es schon heute, aber die Umsetzung auf die Landesebenen findet nicht überall statt. Für den Fall, dass sich die Vertragspartner nicht über die Praxisbesonderheiten einigen können, soll das Schiedsamt entscheiden.</p>
<p>Auch die Regelungen für die Durchführung von Wirtschaftlichkeitsprüfungen sollen erweitert werden. Der „Grundsatz &lt;Beratung vor Regress&gt; [soll] gestärkt werden.“ Konkret stellt sich das Ministerium vor, dass für einen „Prüfzeitraum (Jahr) kein Regress festgesetzt werden kann, wenn nicht im vorherigen Prüfzeitraum (Jahr) eine Beratung stattgefunden hat. Außerdem ist geplant, dass Ärzte einen „Feststellungsanspruch“ erhalten. Damit erhalten Mediziner die Möglichkeit, „bei relevanter Überschreitung des Richtgrößenvolumens schon vor Einleitung eines Prüfverfahrens zeitnah von der Prüfungsstelle eine verbindliche Aussage über die Anerkennung weiterer Praxisbesonderheiten zu erhalten“.</p>
<p>Insgesamt werden diese Regelungen – wenn sie denn durch das Gesetzgebungsverfahren hindurch kommen – dazu führen, dass das Thema Heilmittelregress sehr viel weniger das Verordnungsverhalten der Ärzte bestimmt. Somit wird die Bereitschaft, Patienten die notwendige Heilmitteltherapie zukommen zu lassen deutlich zunehmen.</p>
<h3><strong>Schmiergelder sollen verboten werden </strong></h3>
<p>In Punkt 14 „Verbot der Zuweisung gegen Entgelt“ geht es darum, besser als bisher zu verhindern, dass Ärzte durch Schmiergelder dazu bewogen werden, Patienten gezielt nur zu einem bestimmten Leistungserbringer zu schicken. „Das Verbot der Zuweisung soll deshalb präziser und praktikabler gestaltet werden durch eine &#8211; ausdrückliche gesetzliche Regelung, dass Zuweisungen gegen Entgelt einen Verstoß gegen vertragsärztliche Pflichten darstellten“.</p>
<p>Zum einen gehört das direkte Bezahlen durch Heilmittelerbringer für ärztliche Zuweisungen dazu: „Auch den Leistungserbringern im Heilmittelbereich [sollen] Geldzahlungen sowie die Gewährung sonstiger wirtschaftlicher Vorteile an Ärztinnen und Ärzte im Zusammenhang mit der Verordnung von Heilmitteln verboten werden“. Zum anderen soll die inzwischen gängige Praxis, Ärzte an Heilmittelpraxen zu beteiligen, in Zukunft verboten werden. Dazu will das BMG eine gesetzliche Klarstellung formulieren, „dass auch Einkünfte aus Beteiligungen an Unternehmen von Leistungserbringern, die Vertragsärzte durch ihr Verordnungs- und/oder Zuweisungsverhalten selbst maßgeblich beeinflussen können, unzulässige Zuwendungen im Sinne des § <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/128.html" title="&sect; 128 SGB V: Unzul&auml;ssige Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern und Vertrags&auml;rzten">128 SGB V</a> sind.“</p>
<p>Das Eckpunktepapier dient als Diskussionsgrundlage für das angekündigte Versorgungsgesetz. Nach Angabe von Daniel Bähr, Staatssekretär im BMG, plant das Ministerium aber noch in diesem Jahr die Verabschiedung des Gesetzes, so dass es bereits am 1. Januar 2012 in Kraft treten könnte.</p>
<p><strong>Service:</strong> Die Eckpunkte zum Versorgungsgesetzt können Sie kostenlos unter <a href="http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/ambulante-versorgung/versorgungsgesetz.html">www.bmg.bund.de/krankenversicherung/ambulante-versorgung/versorgungsgesetz.html</a> downloaden</p>
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		<title>Daumendrücken für Minister Rösler</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/meinung/editorial/2011/04/daumendrucken-fur-minister-rosler-14351.html</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 19:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>So richtig mag man es nicht glauben: Die Regeln für die  Wirtschaftlichkeitsprüfungen von Heilmittelverordnungen sollen so  geändert werden, dass chronisch Kranke endlich die Versorgung bekommen,  die sie benötigen, ohne dass ein Arzt um sein Honorar fürchten muss. Das  ist doch mal ein vernünftiger Ansatz bei einem vollkommen  unvernünftigen Vorgang, der Heilmittelbudgetierung.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>BMG legt Eckpunkte zum Versorgungsgesetz vor</h2>
<h1>Daumendrücken für Minister Rösler</h1>
<p><strong>So richtig mag man es nicht glauben: Die Regeln für die Wirtschaftlichkeitsprüfungen von Heilmittelverordnungen sollen so geändert werden, dass chronisch Kranke endlich die Versorgung bekommen, die sie benötigen, ohne dass ein Arzt um sein Honorar fürchten muss. Das ist doch mal ein vernünftiger Ansatz bei einem vollkommen unvernünftigen Vorgang, der Heilmittelbudgetierung.</strong><span id="more-14351"></span></p>
<p>Weil die Ärzte dann kein so hohes Honorarrisiko mehr tragen müssen, plant der Bundesgesundheitsminister, andere Einnahmequellen mancher Ärzte zu stopfen: „Schmiergeldzahlungen“ und Beteiligungen von Ärzten an Heilmittelpraxen sollen vollständig verboten werden. Auch das ist vernünftig, weil Ärztebeteiligungen und Schmiergeldzahlungen nicht gerade geeignet sind, die Qualität von Patientenversorgung mit Heilmitteln zu verbessern.</p>
<p>Allerdings wird dem Minister bald heftiger Gegenwind ins Gesicht blasen: Die Kassen sind bestimmt nicht an gelockerten Wirtschaftlichkeitsprüfungen interessiert und zu viele Ärzte verdienen gutes Geld durch bezahlte Zuweisung, als dass diese Einnahmequelle ohne Wehklagen aufgegeben wird.</p>
<p>Also heißt es Daumendrücken für Minister Rösler. Damit sinnvolle Gesetzesinitiativen dann auch noch in diesem Jahr Wirklichkeit werden!</p>
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		<title>Sagen Sie uns Ihre Meinung!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 14:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Es vergeht kaum ein Monat, in dem wir nicht über irgendeine Form von  Betrug im Gesundheitswesen berichten. Krankenkassen, Gerichte und die  Bundesregierung beschäftigen sich damit. Der Bundesgerichtshof hat erst  jüngst die Zuweiserpraktiken der Ärzte in ihre Grenzen gewiesen (siehe  S. 10). Und natürlich erhitzt das gesamte Thema auch die Gemüter unserer  Leser, wie in den Kommentaren auf www.up-aktuell.de nachzulesen ist.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Sagen Sie uns Ihre Meinung!</h1>
<p>Es vergeht kaum ein Monat, in dem wir nicht über irgendeine Form von Betrug im Gesundheitswesen berichten. Krankenkassen, Gerichte und die Bundesregierung beschäftigen sich damit. Der Bundesgerichtshof hat erst jüngst die Zuweiserpraktiken der Ärzte in ihre Grenzen gewiesen (<a href="http://www.up-aktuell.de/news/2011/02/vorsicht-bei-zuweisung-zwischen-arzten-und-leistungserbringern-13732.html" target="_blank">wir berichteten</a>). Und natürlich erhitzt das gesamte Thema auch die Gemüter unserer Leser, wie in den Kommentaren auf <a href="http://www.up-aktuell.de " target="_blank">www.up-aktuell.de </a>nachzulesen ist.<span id="more-14052"></span></p>
<p>„Die Berufsgruppe der Logopaden/Sprachtherapeuten und Masseure wird diffamiert und kriminalisiert“ schreibt eine Leserin uber die Berichterstattung einer Krankenkasse. Ein andere Leserin sieht das Problem in den widrigen Umständen: „Wir achten auch sehr darauf, dass kein Betrug passiert, wie z. B. Unterschriften für nicht erhaltene Behandlungen. Aber um die „Schummeleien“ mit den Daten, wenn Patienten auf Dienstreise und nicht krank waren oder der Spezialtherapeut krank war – was er ja nie werden darf, das lasst sich bis heute kaum vermeiden.“ Dass der Lösungsansatz bei Arzten und Patienten liegt, findet ein weiterer Leser: „Wir achten seit vielen Jahren peinlich genau darauf, nicht in den Geruch Betrug‘ zu kommen. Es danken einem nur ein Drittel der Patienten und nur wenige Ärzte. Gerade die müssten fest ins Boot genommen werden. Aber sie sehen uns haufig nicht als Partner auf gleicher Ebene und sind genervt durch die auswuchernde Burokratie.“</p>
<p>Was ist Ihre Meinung zum dem Thema? Diskutieren Sie mit und schreiben uns!</p>
<p>Unter jedem Artikel auf<a href="http://www.aktuell.de"> </a><em><a href="http://www.aktuell.de">www.aktuell.de</a> </em>finden Sie ein Kommentarfeld fur Ihre Beitrage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichst Ihre</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Heidi Kohlwes,</em></p>
<p><em> Chefredakteurin</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So schnell kann´s gehen</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/03/so-schnell-kanns-gehen-13983.html</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 18:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Empfehlungsmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaber]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/03/MCS_Gruene_Logo_gru¦ên_RZ_web.jpg" alt="" width="168" height="119" />Die Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben eine  kleine Anfrage zum Thema „Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im  Gesundheitswesen“ an die Bundesregierung gestellt. In dieser Anfrage  wird ein physiotherapeutisches Unternehmen namentlich genannt und in  Verbindung mit Korruption gebracht. Es zeigt sich, dass rechtlich  zweifelhafte Kooperationsmodelle schneller bemerkt werden, als man  denkt.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an die Bundesregierung</h2>
<h1>So schnell kann´s gehen</h1>
<p><strong>Die Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben eine kleine Anfrage zum Thema „Stellen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen“ an die Bundesregierung gestellt. In dieser Anfrage wird ein physiotherapeutisches Unternehmen namentlich genannt und in Verbindung mit Korruption gebracht. Es zeigt sich, dass rechtlich zweifelhafte Kooperationsmodelle schneller bemerkt werden, als man denkt.</strong><span id="more-13983"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/03/MCS_Gruene_Logo_gru¦ên_RZ_web.jpg" alt="" width="240" height="170" />Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollten in ihrer Anfrage von der Bundesregierung unter anderem wissen, „welche Maßnahmen zur Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen geplant“ sind, inwieweit „Fehlverhalten durch die bislang existierenden gesetzlichen Maßnahmen verhindert werden konnte“ und ob „Formen von Fehlverhalten zu- beziehungsweise abgenommen“ haben.</p>
<p>Von Interesse für Heilmittelerbringer ist die Frage 22 der Anfrage, denn hier wird ein Leistungserbringer namentlich in einem Schriftzug mit  Korruptionsverdacht genannt: „Sieht die Bundesregierung in der Arbeit von Unternehmensgruppen wie der Unternehmensgruppe Michael Reeder Rehabilitation, die für Facharztpraxen beispielsweise die Führung, Steuerung und Abrechnung von Heilmitteln übernimmt, eine Einschränkung der freien Therapeutenwahl und des Wettbewerbes der Leistungserbringer, insbesondere in den Regionen, in denen sich der überwiegende Teil der Ärztinnen und Ärzte (zum Beispiel Orthopäden) einer solchen Unternehmensgruppe angeschlossen hat und der Wettbewerb  – beispielsweise unter Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten – damit nicht mehr gewährleistet ist?“</p>
<p>Auf Nachfrage von up erklärte die Fraktion, sie sei von einer Landtagsfraktion darauf aufmerksam gemacht worden. „Möglicherweise entstehen durch dieses Geschäftsmodell zwischen den Anbietern und den Leistungserbringern finanzielle Verflechtungen. Wir wollen einen Wettbewerb um die beste Versorgung und dafür sind Anbieterpluralität und Unabhängigkeit zu fairen Wettbewerbsbedingungen notwendig“, heißt es weiter.</p>
<p><span class="UProt">Konkret:</span> Die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN können Sie auf<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/049/1704943.pdf " target="_blank"> http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/049/1704943.pdf </a> ownloaden. Eine Stellungnahme der Grünen auf die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier: <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/gesundheit/dok/372/372955.halbherziger_kampf_gegen_korruption.html" target="_blank">www.gruene-bundestag.de/cms/gesundheit/dok/372/372955.halbherziger_kampf_gegen_korruption.html</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abrechnungsbetrug? Nicht in unserer Praxis!</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/02/abrechnungsbetrug-nicht-in-unserer-praxis-13769.html</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 15:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Abrechnung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/02/up_0311_abrechnungsbetrug_web.jpeg" alt="" width="168" height="119" /></strong>In den letzten Wochen berichtete up bereits ausführlich über  Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen. Nachdem immer mehr Krankenkassen   Heilmittelerbringer in den Medien als Haupttäter darstellten, war die  allgemeine Empörung groß. Doch wichtiger, effektiver und viel einfacher  ist es, die eigenen Patienten und Zuweiser konkret über die Situation  der eigenen Praxis zu informieren. Ein entsprechendes Schreiben haben  wir für Sie schon vorbereitet.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Reagieren auf schlechte Presse</h2>
<h1>Abrechnungsbetrug? Nicht in unserer Praxis!</h1>
<p><strong>In den letzten Wochen berichtete up bereits ausführlich über Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen. Nachdem immer mehr Krankenkassen  Heilmittelerbringer in den Medien als Haupttäter darstellten, war die allgemeine Empörung groß. Doch wichtiger, effektiver und viel einfacher ist es, die eigenen Patienten und Zuweiser konkret über die Situation der eigenen Praxis zu informieren. Ein entsprechendes Schreiben haben wir für Sie schon vorbereitet.<span id="more-13769"></span></strong></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/02/up_0311_abrechnungsbetrug_web.jpeg" alt="" width="240" height="340" />Statt sich über eine schlechte Presse aufzuregen, können Heilmittelerbringer sinnvoll auf einer Ebene  kommunizieren, auf der klare Aussagen möglich sind: In der eigenen Praxis. Wer hier ein Aufklärungsblatt für seine Patienten auslegt, auf dem steht: „Abrechnungsbetrug? – Nicht in unserer Praxis!“, der macht seinen Standpunkt klar. Das funktioniert sogar dann, wenn Sie bisher ein bisschen „geschummelt“ haben. Denn in Ihrem Aufklärungsblatt können Sie problemlos festlegen, dass ab sofort in Ihrer Praxis peinlich genau auf korrektes Abrechnen geachtet wird. Und Sie können Ihre Patienten bitten, Sie bei der Einhaltung von Fristen und dem korrekten Quittieren von Behandlungen zu unterstützen. Diese Art der Reaktion kommt dann auch genau da an, wo sie hin soll, nämlich bei den Patienten.</p>
<p class="UPkasten">
<p class="UProt">
<p><span class="UProt">Konkret:</span> Das Aufklärungsblatt haben wir für Sie schon vorbereitet: up-Premium-Plus Kunden können ein fertig formatiertes Aufklärungsblatt als PDF-Datei anfordern, oder eine Worddatei bekommen, um das Aufklärungsblatt auf eigenem Briefpapier auszudrucken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Heilmittelerbringer vermehrt im Visier der Fahnder</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 18:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezept]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/02/Handschellen.jpg" alt="" width="168" height="119" /></p>
<p>Jüngst meldete die Arbeitsgemeinschaft Bremer Krankenkassen einen  Schaden von rund 5 Millionen Euro durch Abrechnungsbetrug in den letzten  zehn Jahren im Gesundheitswesen (<a href="../news/2011/02/kompensationsgeschafte-sind-betrug-13473.html" target="_blank">wir berichten</a>).  Jetzt veröffentlich auch die KKH-Allianz ihre Zahlen für das Jahr 2009.  Ergebnis: 818 Betrugsfälle und ein Gesamtschaden von 913.470 Euro. In  228 Fällen waren Physiotherapeuten betroffen. Und auch die DAK spürt immer mehr Abrechnungsbetrüger auf.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Heilmittelerbringer vermehrt im Visier der Fahnder</strong></h1>
<p><strong>Jüngst meldete die Arbeitsgemeinschaft Bremer Krankenkassen einen Schaden von rund 5 Millionen Euro durch Abrechnungsbetrug in den letzten zehn Jahren im Gesundheitswesen (<a href="../news/2011/02/kompensationsgeschafte-sind-betrug-13473.html" target="_blank">wir berichten</a>). Jetzt veröffentlicht auch die KKH-Allianz ihre Zahlen für das Jahr 2009. Ergebnis: 818 Betrugsfälle und ein Gesamtschaden von 913.470 Euro. In 228 Fällen waren Physiotherapeuten betroffen. </strong><strong> </strong><strong>Und auch die DAK spürt immer mehr Abrechnungsbetrüger auf.</strong></p>
<p><strong><span id="more-13506"></span></strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/02/Handschellen.jpg" alt="" width="181" height="117" /><p class="wp-caption-text">© Carsten Steps - Fotolia.com</p></div>
<p>Nach Schätzungen der KKH-Allianz<strong> </strong>entstehen durch kriminelles Fehlverhalten jährlich Schäden zwischen sechs und 20 Milliarden Euro. Ganz vorne auf der Liste der Ermittler und noch vor den Ärzten standen im Jahr 2009 mit 228 Fällen die Physiotherapeuten. In 128 Fällen gingen die Ermittler gegen Ärzte vor. Im Bereich der häuslichen Pflege gab es 81 Fälle zu verzeichnen. Es folgen Apotheker (67 Fälle) und Zahnärzte (37 Fälle).</p>
<p>Die größte Schadenssumme im Jahr 2009 verursachten Betrugsfälle von Apothekern mit 270.000 Euro, gefolgt von unzulässiger Zusammenarbeit zwischen den Leistungserbringern mit 121.000 Euro und stationären Krankenhausfällen mit 92.000 Euro.</p>
<p>Nach Auskunft der DAK nach aktuellem Stand vom 31.12.2010 befinden sich ca. 2.000 Fälle in Bearbeitung. Dabei handelt es sich sowohl um Fälle, in denen ein Betrugsverdacht bereits bestätigt wurde als auch um Fälle, in denen die Hinweisprüfung noch andauert, so die DAK. Bei diesen Fällen sei noch nicht absehbar, ob eine Abrechnungsmanipulation vorliege. Der Anteil der Heilmittelfälle an den aktuellen Fällen beträgt ca. 37 Prozent. Insgesamt wurden in  2010 Geldrückflüsse in Höhe von ca. 2 Millionen Euro realisiert. Der Anteil der Heilmittel an dieser Summe beträgt ca. 24 Prozent.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein schwarzes Schaf ist noch lange keine Herde</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/meinung/editorial/2011/02/ein-schaf-ist-noch-lange-keine-herde-13570.html</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 18:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Abrechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Heilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>
		<category><![CDATA[Verordnung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Thema Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen nimmt kein Ende. Eine  Kasse nach der anderen veröffentlicht ihre Zahlen. Heilmittelerbringer  kommen in den Pressemitteilungen schlecht weg, denn die Anzahl der  Betrugsfälle wird prominent hervorgehoben, während die verursachte  Schadenssumme offenbar nicht so wichtig ist und erst am Ende der  Mitteilung genannt wird. Durch diese Form der Berichterstattung könnte  der Eindruck erweckt werden, alle Heilmittelerbringer seien Betrüger.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Ein schwarze Schaf ist noch lange keine Herde</h1>
<p><strong>Das Thema Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen nimmt kein Ende. Eine Kasse nach der anderen veröffentlicht ihre Zahlen. Heilmittelerbringer kommen in den Pressemitteilungen schlecht weg, denn die Anzahl der Betrugsfälle wird prominent hervorgehoben, während die verursachte Schadenssumme offenbar nicht so wichtig ist und erst am Ende der Mitteilung genannt wird. Durch diese Form der Berichterstattung könnte der Eindruck erweckt werden, alle Heilmittelerbringer seien Betrüger.</strong><span id="more-13570"></span></p>
<p>Schaut man sich die Zahlen etwas genauer an, stellt man schnell fest, dass es zum Beispiel bei der KKH-Allianz  228 schwarze Betrugsschafe unter den Physiotherapeuten gab. Das ist gerade mal ein Viertel der gesamten Betrügerschaft von 818 Fällen. Und nicht etwa die Physiotherapeuten verursachten den größten finanziellen Schaden auf Kosten der Beitragszahler. Nein, es waren die Apotheker, die stolze 270.000 Euro hinterschlugen. Die Summe, die die Physiotherapeuten verursachten, war offenbar so gering, dass sie gar nicht erst nennenswert war.</p>
<p>Die DAK hingegen warf lieber erst einmal pauschale Angaben ins Rennen. 40 Prozent der aktuellen Fälle fielen auf Heilmittelerbringer zurück. Von der Gesamtschadenssumme von 2 Millionen Euro lag deren Anteil bei 24 Prozent. Aber  - DAK-Chefermittler Volker zur Heide bemerkte auch sehr weise: „Die breite Masse der Leistungserbringer rechnet vertragsgemäß ab und lässt sich nichts zu Schulden kommen.“ Und genau diese Information sollten Heilmittelpraxen auch ihren Patienten mitteilen und sich nicht von der allgemeinen Berichterstattung irritieren lassen.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Service: </span>up-premium plus Kunden können kostenlos eine Informationsvorlage für ihre Patienten an der Hotline anfordern.</p>
]]></content:encoded>
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