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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Bremen</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Bremer Ärzte nutzen Verordnungsvolumen nicht aus</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Bremen.jpg" alt="" width="168" height="119" />Seit Jahren bleiben die Heilmittelausgaben im Bereich der KV Bremen unter den vereinbarten Budgets. Die jetzt veröffentlichen Zuwächse von 6,7 Prozent bei Heilmittelausgabenvolumen und Richtgrößen werden die Patienten in Bremen vermutlich erneut nicht erreichen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Heilmittelausgabenvolumen 2012 steigt um 6,7 Prozent</h2>
<h1>Bremer Ärzte nutzen Verordnungsvolumen nicht aus</h1>
<p><strong>Seit Jahren bleiben die Heilmittelausgaben im Bereich der KV Bremen unter den vereinbarten Budgets. Die jetzt veröffentlichen Zuwächse von 6,7 Prozent bei Heilmittelausgabenvolumen und Richtgrößen werden die Patienten in Bremen vermutlich erneut nicht erreichen.</strong><span id="more-17088"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 265px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Bremen.jpg" alt="" width="255" height="169" /><p class="wp-caption-text">© Thomas Hansen - Fotolia.com</p></div>
<p>In der KV Bremen wird seit Jahren bei den Heilmittelausgaben gespart. So hat man es im Bereich der KV Bremen geschafft, mit den Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte zu den bundesweiten Schlusslichtern zu gehören. Jahr für Jahr werden die zwischen KV und GKV auf Landesebene vereinbarten Heilmittelausgaben um einige Millionen unterschritten.<br />Dennoch gibt es Zuwachs bei den Richtgrößen und zwar je nach Facharztgruppe zwischen 6,1 und 7,1 Prozent. Insgesamt ist das Heilmittelausgabenvolumen in der KV Bremen um rund zwei Millionen auf fast 34 Millionen Euro gewachsen. Benötigt werden diese zwei Millionen nicht wirklich, denn die Bremer Ärzte werden auch in 2011 wieder das vereinbarte Heilmittelausgabenvolumen unterschreiten.<br />Vielleicht liegt das restriktive Verordnungsverhalten der Ärzte unter anderem daran, dass es in diesem Bundesland keine Vorab-Praxisbesonderheiten gibt – obwohl auf Bundesebenen zwischen KBV und GKV-Spitzenverband die entsprechende Empfehlung ausgesprochen wurde, solche Vorab-Praxisbesonderheiten zu vereinbaren.</p>
<p><span class="UProt">Ganz konkret:</span> Sobald die Verordnungsdaten für das ganze Jahr 2011 Ende März vorliegen, lässt sich im Gespräch mit den Ärzten gut darstellen, dass die Patienten in Bremen deutlich unterdurchschnittlich versorgt werden. Ein Hinweis auf die Vorab-Praxisbesonderheiten in anderen Bundesländern hilft den Vielverordnern, in der eigenen Praxis die Besonderheiten zu erkennen, die im Falle einer Richtgrößenüberschreitung einen Regress verhindern. Die Richtgrößen 2012 und das aktuelle Richtgrößen-Controlling-Toll finden Sie wie immer unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de" target="_blank">www.heilmittel-regress.de </a>→ KV Bremen.</p>
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		<title>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/10/mehr-heilmittel-fur-jeden-wie-lange-noch-16107.html</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 18:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittel - Umsatz - Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Daten für 1. Halbjahr zeigen weiter starkes Wachstum</h2>
<h1>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</h1>
<p><strong>Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittelumsatz-Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</strong><span id="more-16107"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Über 200 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz als im Vorjahreshalbjahr wurde in Deutschland mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von 9,28 Prozent. Zuwachsgewinner sind wieder die Podologen (+27,4%) und Logopäden (+21,9%), während das Wachstum bei den Ergotherapeuten (+9%) und Physiotherapeuten (+7,2%) zwar deutlich schwächer ist, aber trotzdem noch auf hohem Niveau bleibt.</p>
<h3>Physiotherapie mit großen regionalen Unterschieden</h3>
<p>Die Umsatzzuwächse für den Bereich der Physiotherapie sind regional sehr unterschiedlich. Berlin (+3,8%), Baden-Württemberg (+4,6%) und das Saarland (+5,2%) sind die Wachstums-Schlusslichter, während Rheinland-Pfalz (+11%), Sachsen-Anhalt (+14,6%) und Bremen (+16,4%) die Spitzengruppe darstellen. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr als 116 Millionen Euro mehr Physiotherapie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahreshalbjahr.</p>
<h3>Logopädie in allen KVen zweistellig gewachsen</h3>
<p>Wie auf einem anderen Stern wirkt dagegen das Wachstum der Logopäden: „Schlusslichter“ sind hier Bayern (+14,3%), Sachsen (+15,7%) und Thüringen (+16,1%). Die Top-Länder sind Hessen (+27,2%), Hamburg (+32,6%) und Berlin (34,9%). Im 1. Halbjahr. 2011 wurden insgesamt über 46 Millionen Euro mehr Logopädie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Ergotherapie entwickelt sich uneinheitlich</h3>
<p>Die Ergotherapeuten müssen, ähnlich wie die Physiotherapeuten, mit großen regionalen Unterschieden leben. So fällt das Wachstum am schwächsten in Baden-Württemberg (+3,5%), im Saarland (+3,8%) und in Sachsen (+4,3%) aus. Dagegen sieht man in Hamburg (+14,7%), Nordrhein (+15,3%) und Bremen (+15,4%) die Entwicklung mit großer Freude. Rund 27 Millionen Euro Ergotherapieleistungen wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Regionale Unterschiede nehmen langsam ab</h3>
<p>Auffällig ist, dass sich die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte langsam näher kommen. Zwar ist der Unterschied zwischen Hamburg (44,7 TEURO) und Westfalen-Lippe (25,5 TEURO) erheblich und medizinisch nicht nachvollziehbar, trotzdem lässt sich beobachten, dass sich die Heilmittelumsätze in den Bundesländern ganz langsam auf den Durchschnitt hin bewegen. Inzwischen sind die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte in Bayern und Niedersachsen fast genauso hoch wie der Bundesdurchschnitt (34,5 TEURO).</p>
<p>Jetzt darf man auf die nächsten Monate gespannt sein. Im Oktober sollten die Kassen und die KVen die Heilmittelausgabenvolumen für 2012 veröffentlichen. Hoffentlich werden dann die erheblichen nicht geplanten Umsatzsteigerungen in diesem Jahr in die Planzahlen für 2012 mit eingearbeitet. Dann dürften die KVen langsam anfangen, ihre Ärzte darauf aufmerksam zu machen, dass zu viele Heilmittel verordnet werden. Außerdem ist zu erwarten, dass im letzten Quartal die ersten Regressandrohungen für das Jahr 2010 verschickt werden. Mal sehen, in wie weit das Einfluss auf den Heilmittelumsatz im 2. Halbjahr 2011 haben wird.</p>
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		<title>Heilmittel im Dauerhoch</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/07/heilmittel-im-dauerhoch-15358.html</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Zahlen 1. Quartal 2011</h2>
<h1>Heilmittel im Dauerhoch</h1>
<p><strong>Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<span id="more-15358"></span></strong></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Im Herbst vergangenen Jahres hatten Kassen und Ärzte vereinbart, dass die Heilmittelausgaben in 2011 um rund 140 Millionen Euro wachsen können. Allein im ersten Quartal 2011 sind die Heilmittelumsätze um 124 Millionen Euro gestiegen. Aufgrund der Zuzahlung der Patienten entspricht das einem Ausgabenzuwachs für Heilmittel der GKV von rund 113 Millionen Euro &#8211; mit Sicherheit zu viel, um so den Rest des Jahres weiterzumachen. Dennoch, der Trend für Heilmittelumsätze scheint nur eine Richtung zu kennen, nämlich nach oben. Zwölf Prozent Wachstum in einem Quartal in absoluten Zahlen ist schon beeindruckend. Nimmt man die Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte beträgt das Wachstum sogar 12,4 Prozent.</p>
<h3><strong>Bundesweites Wachstum </strong></h3>
<p>Ein Wachstum, das diesmal in ganz Deutschland zu beobachten ist und mit einem Zuwachs von „nur“ fünf Prozent für Physiotherapie in Berlin anfängt und bis deutlich über 40 Prozent Zuwachs für Logopädie (Rheinland-Pfalz) und Podologie (Hamburg) endet.</p>
<p>Bundesweit ist die Podologie mit 28,9 Prozent (5,6 Mill. €) Zuwachs wiederum Wachstumsgewinner, dicht gefolgt von den Logopäden mit 27,1 Prozent (26,5 Mill. €). Die Ergotherapeuten erreichen mit einem Wachstum von 12,3 Prozent (17,6 Mill. €) gerade knapp den Durchschnitt, während die Physiotherapeuten mit 9,6 Prozent (74,5 Mill. €) wiederum unterdurchschnittlich wachsen. Diese unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten spiegeln sich auch der TOP-15-Liste wieder: Im Vorjahr lagen die Logopäden mit der 45-Minuten-Behandlung noch deutlich hinter der ergotherapeutischen sensomotorisch/perzeptiven Behandlung. Jetzt liegen diese beiden Leistungen gleichauf und die Logopäden werden vermutlich noch in diesem Jahr die Ergotherapeuten vom Platz zwei der Liste verdrängen. Die Position KGG (KG am Gerät) ist im Gegensatz zum Vorjahr nun Schlusslicht der Liste und die Podologie hat erwartungsgemäß mehr Umsatz gemacht als die Position KG-ZNS-Kinder (Platz 11).</p>
<h3><strong>Umsätze verteilen sich auf immer mehr Praxen</strong></h3>
<p>Die Frage mancher Heilmittelerbringer, wo denn bitte dieser Umsatz geblieben ist, lässt sich nur indirekt beantworten. Zum einen dürften Existenzgründungen nach wie vor eine große Rolle bei der Entwicklung der Heilmittelumsätze spielen. Die Hürden einer Praxiseröffnung sind so niedrig, dass es Jahr für Jahr auch frische Berufsanfänger dazu treibt, sich selbstständig zu machen. Dabei wird bevorzugt neu gegründet. So nimmt die Anzahl der Praxen seit Jahren zu und der Mehrumsatz verteilt sich auf deutlich mehr Leistungserbringer. Dazu kommen Ausgründungen von Ärzten, mehrheitlich Orthopäden, die eigene Praxen aufmachen. Dort wird Heilmittelumsatz abgewickelt, der auf Verordnungen basiert, die nur deshalb ausgestellt werden, weil der Umsatz in der eigenen Tasche bleibt.(bu)</p>
<p><strong><span class="UProt">Ganz konkret</span>:</strong> Praxisinhaber können die Zahlen der eigenen Praxis mit den Zahlen ihres Fachbereichs und Bundeslandes vergleichen. Dazu nimmt man die Zahlen auf der Internetseite <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder lässt sich die Daten an der <em>up-premium plus Hotline</em> geben. Sieht die Entwicklung in der eigenen Praxis deutlich anders aus als der Trend aus dem GKV-HIS, kann man analysieren, woran das liegt. Verhalten sich bestimmte Zuweiser anders als sonst? Sind Umsätze von bestimmten Ärzten ausgeblieben? Dann könnte man mit den betreffenden Ärzten sprechen und klären, woran das liegt. Solche Informationsgespräche machen auch dann Sinn, wenn man den ausgefallenen Umsatz durch andere Zuweiser kompensieren konnte.</p>
<p><strong class="UProt">Regress-Prophylaxe:</strong> Bei so heftigen Umsatzzuwächsen wird es nicht lange dauern, bis die Krankenkassen und KVen wieder die Regress-Keule aus dem Schrank holen und den Ärzten Angst vor der Wirtschaftlichkeitsprüfung machen. Daher ist es sehr sinnvoll, mit den Ärzten darüber zu sprechen, wie man Verordnungen „regresssicher“ ausstellt. Ein angemessenes Berichtswesen unterstützt solche Aktivitäten. Außerdem sollte jeder Therapeut die Vorab-Praxisbesonderheiten seines KV-Gebietes kennen. Diese Informationen findet man im Internet unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de/" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a> oder lässt sich die Informationen von der <em>up-premium plus Hotline</em> zumailen.</p>
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		<title>Mehr Heilmittel gab es noch nie!</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/04/mehr-heilmittel-gab-es-noch-nie-14269.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 20:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/04/GKV_HIS_2010_So_viel_Heilmitte_webl.jpg" alt="" width="168" height="119" />So viel Umsatz hat die Heilmittelbranche noch nie gemacht: Mehr als 4,4  Milliarden Euro Einnahmen konnten Heilmittelerbringer in 2010 verbuchen.  Das entspricht einem Wachstum von 8,9 Prozent und ist der höchste  jemals ausgewiesenen Umsatz im Heilmittel-Informations-System der  Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-HIS), das seit 2004 jedes Quartal  differenzierte Verordnungsdaten aus der Heilmittelbranche liefert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Zahlen für 2010 veröffentlicht</h2>
<h1>Mehr Heilmittel gab es noch nie!</h1>
<p><strong>So viel Umsatz hat die Heilmittelbranche noch nie gemacht: Mehr als 4,4 Milliarden Euro Einnahmen konnten Heilmittelerbringer in 2010 verbuchen. Das entspricht einem Wachstum von 8,9 Prozent und ist der höchste jemals ausgewiesenen Umsatz im Heilmittel-Informations-System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-HIS), das seit 2004 jedes Quartal differenzierte Verordnungsdaten aus der Heilmittelbranche liefert.</strong><span id="more-14269"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/04/GKV_HIS_2010_So_viel_Heilmitte_webl.jpg" alt="" width="400" height="283" />Das Wachstum der einzelnen Fachgruppen in der Heilmittelbranche 2010 im Vergleich zu 2009 kann sich sehen lassen. Spitzenreiter sind die Logopäden und Sprachtherapeuten mit einen Zuwachs von rund 19 Prozent, gefolgt von den Ergotherapeuten mit 9,5 Prozent und den Physiotherapeuten, die immerhin noch fast 7 Prozent Umsatzwachstum verbuchen können. Die heimlichen Gewinner sind die Podologen mit einem Zuwachs von 33 Prozent, die allerdings aufgrund der geringen Abrechnungssummen nicht wirklich mit den anderen Fachbereichen verglichen werden können.</p>
<p>Auffallend sind die erheblichen Unterschiede der Umsatzentwicklung sowohl in den Regionen, als auch in den einzelnen Fachgruppen. Bei den Logopäden wird für den Bereich der KV Hamburg ein Zuwachs von rund 44 Prozent vermeldet. In allen anderen Bundeländern wird mindestens zweistellig zugelegt, nur im Saarland bleibt man mit 7 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 19 Prozent.</p>
<p>Die Physiotherapeuten verlieren in Baden-Württemberg über eine Million Euro Umsatz, das entspricht einem Rückgang von 0,3 Prozent. Dafür wachsen Hamburg und Niedersachsen um über 14 Prozent. Das ewige Schlusslicht Westfalen-Lippe holt mit 8,45 Prozent Wachstum nur langsam auf.</p>
<p>Die Ergotherapeuten wachsen am stärksten in Niedersachsen (+17,7%), Hamburg (+16,6%) und Westfalen-Lippe mit 13,8 Prozent. Schlusslicht sind auch hier das Saarland (+1,7%) und Baden-Württemberg (+2,8%).</p>
<p>Veränderungen gibt es auch in der Top-15-Liste der Heilmittelverordnungen. Massagen verlieren, Manuelle Therapie und Podologie wachsen weiter.</p>
<p>Stellt man die Heilmittelausgabenvolumina für 2010 den tatsächlichen Ausgaben der GKV gegenüber, ergeben sich für einige KV Gebiete erhebliche Regressgefahren: Niedersachsen, Sachsen, Thüringen, Berlin und Sachsen-Anhalt haben deutlich mehr Heilmittel verordnet als vereinbart. In Hamburg lebt man immer noch mit dem Heilmittelausgabenvolumen von 2008, das mit den Ausgaben von 2010 zu 50 Prozent überschritten wird!</p>
<p>Die Ärzte in Bremen, im Saarland, in Hessen und Brandenburg haben wie schon im Vorjahr das Heilmittelausgabenvolumen nicht ausgenutzt und einige Millionen Euro, die für Heilmittel vorgesehen waren, nicht ausgegeben.</p>
<p>Diesen Zahlen werden wir in der nächsten Printausgabe von <em>unternehmen praxis</em> mit Grafiken und Tabellen detailliert erläutern. Wer jetzt schon auf die Originaldaten zugreifen möchte, findet die aktuellen Zahlen wie immer unter www.gkv-his.de.</p>
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		<title>Viele KVen haben vorgelegt</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/01/viele-kven-haben-vorgelegt-13256.html</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 17:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/01/heilmittelgroessen_karte_2011.jpg" alt="" width="104" height="148" />Für viele der KVen liegen inzwischen Heilmittelrichtgrößen und auch  immer um­fangreichere Listen mit Praxisbesonderheiten vor, die Ärzte  davor schützen, in ei­nen Verordnungsregress genommen zu werden. Nachdem  wir schon in der Januar Ausgabe von up über die ersten  Richtgrößenvereinbarungen berichten, zeigen wir hier einen Überblick  aller KVen, die bis zum 20. Januar 2011 ihre Daten veröffent­licht  haben.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Heilmittelrichtgrößen 2011 </strong></h2>
<h1><strong>Viele KVen haben vorgelegt</strong></h1>
<p><strong>Für viele der KVen liegen inzwischen Heilmittelrichtgrößen und auch immer um­fangreichere Listen mit Praxisbesonderheiten vor, die Ärzte davor schützen, in ei­nen Verordnungsregress genommen zu werden. Nachdem wir schon in der Januar Ausgabe von up über die ersten Richtgrößenvereinbarungen berichten, zeigen wir hier einen Überblick aller KVen, die bis zum 20. Januar 2011 ihre Daten veröffent­licht haben.<span id="more-13256"></span></strong></p>
<h3><strong><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/01/heilmittelgroessen_karte_2011.jpg" alt="" width="351" height="502" />Baden-Württemberg </strong></h3>
<p><strong>Die arztindividuellen Heilmittelrichtgrößen in Baden- Württemberg für 2011 sind identisch mit den Richt­größen 2010. Das hat die KV Baden-Württemberg auf Nachfrage bestätigt. Weiterhin behalten die Vorab- Praxisbesonderheiten ihre Gültigkeit. Damit besteht keine akute Regressgefahr in Baden-Württemberg. Große Zuwächse dürfte es aber im nächsten Jahr ebenfalls nicht geben. </strong></p>
<p>Rechnet man die Heilmittelkosten des 1. Halbjahres 2010 auf das ganze Jahr hoch (584 Mill. Euro), dann dürften die Ärzte in Baden-Württemberg das Heil­mittelausgabenvolumen von 584 Mill. Euro genau er­reichen. Mit dieser Punktlandung sollte Regressstress im Südwesten Deutschlands zu vermeiden sein. Die Fixierung der Richtgrößen 2011 auf dem Vorjahres­niveau wird allerdings dafür sorgen, dass in Baden- Württemberg auch in 2011 keine Umsatzzuwächse zu erwarten sind.</p>
<p>Umso wichtiger ist es, die Ärzte immer wieder auf die Praxisbesonderheiten aufmerksam zu machen, um dafür zu sorgen, dass Budgets zielführend genutzt werden.</p>
<h3><strong>Bremen </strong></h3>
<p><strong>Auf über 31 Millionen Euro ist das Heilmittelausgaben­volumen in Bremen erhöht worden. Die Richtgrößen wurden entsprechend um rund 3,7 Prozent erhöht. Doch trotz dieser Erhöhung droht Verordnungszu­rückhaltung, denn die KV lockt mit dem Verzicht auf Wirtschaftlichkeitsprüfungen, wenn Ärzte die Vor­jahresausgaben um 10 Prozent unterschreiten. </strong></p>
<p>Die Bremer Ärzte sind die Vorreiter beim Unterschrei­ten des Heilmittelausgabenvolumens. Seit drei Jah­ren in Folge nutzen sie das Budget nicht aus, das ih­nen grundsätzlich für die Heilmittelversorgung ihrer Patienten zur Verfügung steht. Das wird auch in 2010 nicht anders werden, denn bis zum Ende des dritten Quartals 2010 waren erst knapp 20 Millionen Euro Budget verordnet – 30 Millionen stehen für das ganz Jahr zur Verfügung.</p>
<p>„Erweiterte Befreiungsregelungen von der Richtgrö­ßenprüfung“ titelt die KV in einer Sonderinforma­tion an ihre Ärzte. Und weiter: „Vertragsärzte, die ihre Verordnungskosten im Jahr 2011 um mindestens 10%-Punkte senken und ihr Budget nach der Absen­kung um nicht mehr als 40 v. H. überschreiten, wer­den von der Richtgrößenprüfung befreit. Ebenfalls von der Richtgrößenprüfung befreit werden Vertragsärzte, die ihre Richtgrößen für 2011 um nicht mehr als 35 v. H. überschreiten und ihre Kosten pro Fall gegenüber dem Vorjahr (2010) nicht steigern.“</p>
<p>Das ist natürlich in erster Linie eine Information für die Arzneimittelrichtgrößen. Trotzdem wird sich der eine oder andere Arzt in Bremen auch im Heilmittelbereich an dieser Regelung orientieren. Deswegen ist es wich­tig, die Ärzte über das gestiegenen Heilmittelausga­benvolumen zu informieren und deutlich darauf auf­merksam zu machen, dass in Bremen seit Jahren die Budgets nicht ausgenutzt werden.</p>
<h3><strong>Hamburg </strong></h3>
<p><strong>In Hamburg können Heilmittelerbringer und ver­ordnende Ärzte dem Jahreswechsel entspannt ent­gegensehen. Denn die Heilmittelrichtgrößen haben erheblich zugelegt und das Heilmittelausgabenvolu­men ist deutlich gewachsen. Die vereinbarten Vorab- Praxisbesonderheiten zeigen, dass in Hamburg fast jeder Patient genau die Heilmitteltherapie erhalten kann, die notwendig ist. </strong></p>
<p>Seit Ende 2008 haben sich die KV Hamburg und die Krankenkassen nicht auf neue Heilmittelrichtgrößeneinigen können. Deshalb galten seitdem die alten Richtgrößen aus 2008. Doch nun ist man sich einig geworden und hat sehr regresssichere, vertragliche Rahmenbedin­gungen für Heilmittelverordnungen geschaffen:</p>
<p>Das Heilmittelausgabenvolumen wächst mit über 99 Millionen Euro um immerhin 39 Prozent. Zum Ver­gleich: 2009 wurden in Hamburg von den Krankenkas­sen knapp über 91 Millionen Euro für Heilmittel ausge­geben. Da ist für 2011 also noch ein wenig Luft, obwohl allein in 2010 der Anstieg fast 14 Prozent beträgt.</p>
<p>Die festgelegten Richtgrößen für die einzelnen Facharztgruppen sind sehr deutlich gewachsen: Kin­derärzte (+263 Prozent) sind die Spitzenreiter, Inter­nisten legen noch dreistellig zu (bis zu +104 Prozent), Allgemeinmediziner (+48 Prozent/+95 Prozent) be­kommen mehr Verordnungssicherheit. Orthopäden sind mit einem Zuwachs von nur knapp über 20 Pro­zent die Schlusslichter der Fachgruppen mit Heilmittelrichtgrößen.</p>
<p>Die in der Prüfungsvereinbarung festgelegten Vorab-Praxisbesonderheiten gelten nicht nur für die Richtgrößenprüfungen, sondern auch für Ärzte, die nach Durchschnittswerten geprüft werden – in Ham­burg sind das zum Beispiel die HNO-Ärzte. Die Liste der Vorabpraxisbesonderheiten ist ausführlich und lang, spezielle Abrechnungsziffern erleichtern den Ärzten die Meldung von Praxisbesonderheiten bei der KV.</p>
<h3><strong>Nordrhein </strong></h3>
<p><strong>Ärzte im Gebiet der KV Nordrhein können für 15 Mil­lionen Euro mehr im kommenden Jahr Heilmittel verordnen. Als Ausgabenvolumen ist eine Summe von 419 Millionen Euro vorgesehen. Das entspricht einer Steigerung von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</strong></p>
<p>2010 lag das Ausgabenvolumen der KV Nordrhein noch bei 404 Millionen Euro. Würde man die Heilmit­telausgaben des ersten Halbjahres 2010 der KV Nord­rhein auf das gesamte Jahr hochrechnen, dann bekä­me man eine Summe von rund 409 Millionen Euro. Mit der jetzigen Steigerung bleibt für das Jahr 2011 ge­nug Luft, um die Regressangst der verordnenden Ärz­te in Grenzen zu halten.</p>
<p>Umgerechnet auf die Richtgrößen der einzelnen Fach­gruppen sind zum Teil erhebliche Korrekturen vorge­nommen worden, die sich nach Versichertengruppe (AV = Allgemeinversicherte/RV = Rentenversicherte) unterscheiden. Gewinner sind die Chirurgen, die mit +9,6% (AV) den Spitzenplatz besetzen, gefolgt von den Kinderärzten mit +4,11% (AV). Allgemeinmediziner und hausärztliche Internisten können mit jeweils 3,18% (AV) einen schwachen Zuwachs verbuchen, aber müs­sen im Bereich der Rentner mit ‒10,4 % deutlich höhe­re Abschläge hinnehmen. Verlierer sind die fachärztli­chen Internisten mit einem Rückgang von ‒19,26% (AV) und die HNO-Ärzte mit ‒16% (AV). Wie gehabt, gelten die Vorabpraxisbesonderheiten der KV Nordrhein.</p>
<h3><strong>Sachsen </strong></h3>
<p>Die KV Sachsen hat bereits die Richtgrößen für 2011 beschlossen. Allerdings liegt noch keine Veröffentli­chung vor, da die Verträge sich noch im Unterschrif­tenverfahren befinden.</p>
<h3><strong>Sachsen-Anhalt </strong></h3>
<p><strong>Um 6,5 Prozent haben sich in Sachsen-Anhalt die Richtgrößen für die verordnenden Ärzte erhöht. Bei den Praxisbesonderheiten bleibt alles wie in den Vor­jahren. Ausreichen wird diese Erhöhung nicht. Zum Ende des dritten Quartals 2010 liegt Sachsen-Anhalt bereits 8,3 Prozent über den Vorjahresausgaben. </strong></p>
<p>In Sachsen-Anhalt gibt es erneut identische Richt­größen für Mitglieder, deren Familienangehörige so­wie Rentner. Das führt zu einem vergleichsweise un­genauen Richtgrößenbudget der einzelnen Ärzte. Bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen in Sachsen-Anhalt wird es auch in 2011 Vorab-Praxisbesonderheiten für Logo­pädie, Ergo- und Physiotherapie (gemäß der Anlage 8 der Prüfungsvereinbarung) geben.</p>
<h3><strong>Westfalen-Lippe </strong></h3>
<p><strong>Um 2,6 Prozent ist das Heilmittelausgabenvolumen auf insgesamt 312 Millionen Euro im Bereich der KV Westfalen-Lippe erhöht worden. Für Überschreitun­gen im Bereich Ergotherapie und Logopädie wird es im kommenden Jahr erneut keine Regresse geben</strong></p>
<p><strong>Bleibt nur die Hoffnung, dass die Ärzte in Westfalen- Lippe den Spielraum auch wirklich nutzen und Heil­mittel endlich leitliniengerecht verordnen. </strong></p>
<p>2009 betrugen die Heilmittelausgaben im Bereich der KV Westfalen-Lippe 279 Millionen Euro, vereinbart waren 297 Millionen. Das entspricht einem nicht ge­nutzten Ausgabenvolumen für 2009 von rund 18 Mil­lionen Euro. Rechnet man die Heilmittelausgaben im 1. Halbjahr 2010 linear auf das Gesamtjahr hoch, dann würden die Ausgaben rund 304 Millionen Euro ausma­chen. Das wäre dann exakt der Wert, der zwischen KV und Kassen als Aufgabenvolumen für 2010 vereinbart wurde. Man darf gespannt sein auf das weitere Ver­ordnungsverhalten. An den Rahmenbedingungen liegt es jedenfalls nicht, wenn weniger verordnet wird.</p>
<p>Die Richtgrößen der KV Westfalen-Lippe sind entspre­chend um rund 2,6 Prozent erhöht worden. Lediglich HNO-Ärzte (+/‒ 0 Prozent) und Allgemeinmediziner (+1,2 Prozent) konnten nicht von dieser Erhöhung pro­fitieren. Dagegen freuen sich die Chirurgen über einen satten Zuwachs ihrer Heilmittelrichtgrößen von mehr als 10 Prozent.</p>
<p>Im Vertrag zwischen KV und Kassen wurde weiter­hin vereinbart, dass 2011 im Bereich Logopädie/Ergo­therapie Kriterien für die standardisierte Erkennung von Praxisbesonderheiten erarbeitet werden. Bis da­hin empfehlen die Vertragspartner der Prüfungsstel­le, in diesem Bereich ausschließlich Beratungen auszu­sprechen – sprich keine Regresse vorzunehmen!</p>
<p>Außerdem sollen die Ärzte vor Regressen geschützt werden, indem eine besondere Arbeitsgruppe etab­liert wird. Noch bevor der Prüfungsausschuss sich mit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung eines Arztes befasst, soll diese Arbeitsgruppe eine Analyse der Heilmittel­verordnungssituation beim einzelnen Arzt vornehmen. Durch diese Maßnahme soll die Verordnungssicherheit im Bereich Heilmittel weiter verbessert werden.</p>
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		<title>Eine Millionen Euro mehr für Heilmittel in Bremen 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 19:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/01/Bremen.jpg" alt="" width="102" height="152" />Auf über 31 Millionen Euro ist das Heilmittelausgabenvolumen in  Bremen erhöht worden. Die Richtgrößen wurden entsprechend um rund 3,7  Prozent erhöht. Doch trotz dieser Erhöhung droht  Verordnungszurückhaltung, denn die KV lockt mit dem Verzicht auf  Wirtschaftlichkeitsprüfungen, wenn Ärzte die Vorjahresausgaben um 10  Prozent unterschreiten.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Befreiungsreglung könnte Heilmittelumsätze gefährden</h2>
<h1>Eine Millionen Euro mehr für Heilmittel in Bremen 2011</h1>
<p><strong>Auf über 31 Millionen Euro ist das Heilmittelausgabenvolumen in Bremen erhöht worden. Die Richtgrößen wurden entsprechend um rund 3,7 Prozent erhöht. Doch trotz dieser Erhöhung droht Verordnungszurückhaltung, denn die KV lockt mit dem Verzicht auf Wirtschaftlichkeitsprüfungen, wenn Ärzte die Vorjahresausgaben um 10 Prozent unterschreiten.<span id="more-13101"></span></strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 180px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/01/Bremen.jpg" alt="" width="170" height="254" /><p class="wp-caption-text">Eine Millionen Euro mehr für Heilmittel in Bremen 2011. Foto: © lassedesignen - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Bremer Ärzte sind die Vorreiter beim Unterschreiten des Heilmittelausgabenvolumens. Seit drei Jahren in Folge nutzen sie das Budget nicht aus, das ihnen grundsätzlich für die Heilmittelversorgung ihrer Patienten zur Verfügung steht. Das wird auch in 2010 nicht anders werden, denn bis zum Ende des dritten Quartals 2010 waren erst knapp 20 Millionen Euro Budget verordnet – 30 Millionen stehen für das ganz Jahr zur Verfügung.</p>
<p>„Erweiterte Befreiungsregelungen von der Richtgrößenprüfung“ titelt die KV in einer Sonderinformation an ihre Ärzte. Und weiter: „Vertragsärzte, die ihre Verordnungskosten im Jahr 2011 um mindestens 10%-Punkte senken und ihr Budget nach der Absenkung um nicht mehr als 40 v. H. überschreiten, werden von der Richtgrößenprüfung befreit. Ebenfalls von der Richtgrößenprüfung befreit werden Vertragsärzte, die ihre Richtgrößen für 2011 um nicht mehr als 35 v. H. überschreiten und ihre Kosten pro Fall gegenüber dem Vorjahr (2010) nicht steigern.“</p>
<p>Das ist natürlich in erster Linie eine Information für die Arzneimittelrichtgrößen. Trotzdem wird sich der eine oder andere Arzt in Bremen auch im Heilmittelbereich an dieser Regelung orientieren. Deswegen ist es wichtig, die Ärzte über das gestiegenen Heilmittelausgabenvolumen zu informieren und deutlich darauf aufmerksam zu machen, dass in Bremen seit Jahren die Budgets nicht ausgenutzt werden.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Service:</span> Die aktuellen Richtgrößen, Verträge und Kalkulationstabellen finden Sie wie üblich unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a>, bei der KV Bremen oder Sie fordern die Daten kostenlos bei der up-premium-plus Hotline (0800/9477360) an.</p>
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		</item>
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		<title>Polizei- und Feuerwehrbeamte sind extrabudgetär!</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/12/polizei-und-feuerwehrbeamte-sind-extrabudgetar-12681.html</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 19:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/12/Feuerwehr.jpg" alt="" width="91" height="61" />Heilmittelverordnungen für Polizei- und Feuerwehrbeamte in der Freien  Heilfürsorge fallen nicht unter die Richtgrößenregelung. Darauf hat  jetzt die KV Bremen ihre Heilmittel verordnenden Ärzte aufmerksam  gemacht.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Freie Heilfürsorge – Patienten in Arztpraxen oft falsch zugeordnet</h2>
<h1>Polizei- und Feuerwehrbeamte sind extrabudgetär!</h1>
<p><strong>Heilmittelverordnungen für Polizei- und Feuerwehrbeamte in der Freien Heilfürsorge fallen nicht unter die Richtgrößenregelung. Darauf hat jetzt die KV Bremen ihre Heilmittel verordnenden Ärzte aufmerksam gemacht.<span id="more-12681"></span></strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 224px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/12/Feuerwehr.jpg" alt="" width="214" height="143" /><p class="wp-caption-text">Verordnungen im Rahmen der Freien Heilfürsorge haben keinerlei Verbindungen mit den Budget der gesetzlichen Krankenversicherung. Foto: © Peter38 - Fotolia.com</p></div>
<p>Bei der in Bremen zuständigen Stelle für die Freie Heilfürsorge häufen sich Beschwerden von Patienten über nicht ausgestellte Heilmittelverordnungen, die mit einer „Budgetierung“ begründet wurden.</p>
<p>Mal davon abgesehen, dass das Argument der „Budgetierung“ auch bei GKV-Patienten unzulässig ist, lohnt es sich unter Umständen, die verordnenden Ärzte darauf aufmerksam zu machen, dass Verordnungen im Rahmen der Freien Heilfürsorge bzw. der truppenärztlichen Versorgung keinerlei Verbindungen mit den Budget der gesetzlichen Krankenversicherung haben. Demzufolge belasten sie auch nicht das Richtgrößenvolumen der einzelnen Arztpraxis.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Hintergrund: </span><em><strong>Freie Heilfürsorge</strong></em></p>
<p>Vollzugsbeamten des Bundesgrenzschutzes, Polizeivollzugsbeamten, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit steht für ihre Person freie Heilfürsorge bzw. unentgeltliche truppenärztliche Versorgung zu. Das gleiche gilt für Wehrpflichtige für die Zeit des Wehrdienstes. Soldaten, die eine Wehrdienstbeschädigung erlitten haben, erhalten Leistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz, wenn diese günstiger sind.</p>
<p>Der Anspruch auf freie Heilfürsorge hat Vorrang vor dem Anspruch auf Gewährung von Beihilfen (Subsidiaritätsprinzip). Über die freie Heilfürsorge hinausgehende Aufwendungen sind im Rahmen der Beihilfevorschriften beihilfefähig.</p>
<p>Durch die freie Heilfürsorge für den Beamten bzw. Soldaten bleibt die Beihilfeberechtigung für die berücksichtigungsfähigen Angehörigen unberührt. Für seine berücksichtigungsfähigen Familienangehörigen erhält der Beamte (Soldat) mit freier Heilfürsorge also die gleichen Bei-hilfen wie alle anderen Beihilfeberechtigten. (Quelle: <a href="http://www.pkv-financial.de" target="_blank">www.pkv-financial.de</a>)</p>
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		<title> Formal korrekt durch die Urlaubszeit</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/themenliste/themen/2010/07/formal-korrekt-durch-die-urlaubszeit-11020.html</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
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		<title> So handhaben Sie Terminprobleme</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<title>Veränderungen in den TOP 15</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 19:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit  einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste  Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV  (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier  zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es  Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel  gegeben.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS veröffentlicht Daten</h2>
<h1>Veränderungen in den TOP 15</h1>
<p><strong>Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel gegeben.</strong><span id="more-10960"></span></p>
<p>Mehr als eine Milliarde Euro Heilmittelumsatz im 1. Quartal 2010 (inkl. Zuzahlungen) &#8211; das gab es bisher nur im 1. Quartal 2007. Damals waren es allerdings fast 30 Millionen Euro weniger als in diesem Jahr. Die Summe zeigt, dass der Heilmittelmarkt nach wie vor lukrativ ist und die Umsatzraten über dem Durchschnitt der Ausgabenentwicklung liegen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/07/Balken_2_D_GKV_HIS_BUND_Heilmittel_allgemein_aktuell_geordnet_us_web.jpg" alt="" width="400" height="231" />Liest man die Zuwachsraten des ersten Quartals 2010 im Vergleich zum Vorjahr, dann wird man fast schwindelig: 14,9 Prozent Wachstum im Bundesdurchschnitt, das Saarland (+2,6%), Baden-Württemberg (+3,6%) und Rheinland-Pfalz (+5,6%) wachsen nur einstellig, alle anderen zweistellig. Spitzenreiter sind Mecklenburg-Vorpommern (+21,2%), Niedersachsen (+22,8%) und auf Platz eins steht Westfalen-Lippe (+24,7%). Solche prozentualen Zuwächse sind prima, allerdings dürfte kaum eine Praxis derartige Umsatzsteigerungen im 1. Quartal verbuchen können. Die Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr sind nur deswegen so hoch, weil das 1. Quartal 2009 das zweitschlechteste Quartal seit Bestehen des GKV-HIS war. Wer also wissen will, wie sich die Umsatzzahlen wirklich entwickelt haben, verfolge die Umsatzentwicklung in den einzelnen Bundesländern.</p>
<p>Vergleicht man die Heilmittelausgabenentwicklung der GKV des 1. Quartals 2010 mit den Heilmittelausgaben des 4. Quartals 2009 sieht alles ganz anders aus. Dann ergibt sich im Bundesschnitt ein Rückgang der Heilmittelausgaben um 0,2 Prozent. Verlierer sind das Saarland (-10%), Rheinland-Pfalz (-9%) und Baden-Württemberg (-5,6%). Gewinner sind Niedersachsen (+3,9%), Thüringen (+6,1%) und Sachsen (+7,8%).</p>
<p>Den größten Zuwachs unter allen Heilmittelleistungen verbuchte erneut die „Podologische Komplexbehandlung“. Im 1. Quartal 2008 wurde diese Leistung unter den TOP 15 der Heilmittel (Umsatzstärkste Heilmittel) noch gar nicht erwähnt. Im 1. Quartal 2009 lag sie schon auf Platz 14 vor der Position KG-Gerät. Im 1. Quartal 2010 findet sich Podologie auf Platz 12 nur knapp hinter KG-ZNS-Kinder. Bleibt es bei diesem Zuwachs – und danach sieht alles aus – dürfte der Umsatz mit Podologie zum Jahresende höher sein als der Umsatz mit KG-ZNS-Kinder.</p>
<p>An der Spitze der TOP 15 hat es eine weitere Verschiebung gegeben. Im Gegensatz zum Vorjahr ist im ersten Quartal 2010 deutlich mehr Manuelle Therapie verschrieben worden als KG-ZNS-Erwachsene. Beim Umsatz ist der Unterschied nicht ganz so deutlich.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Service: </span>Alle aktuellen Daten finden Sie wie gewohnt im Internet unter<a href="http://www.gkv-his.de" target="_blank"> www.gkv-his.de</a> oder Sie fordern diese an der Premium-Plus Hotline ab. Dort können Sie auch kostenlos konkrete Auswertungen für Ihre Region, z.B. für Ihre Arztkommunikation anfordern.</p>
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