Direct Access
Heilmittel sind oft sinnvoller als Medikamente, Operationen und Hilfsmittel! Das musste endlich mal gesagt werden. Gedacht haben das alle Heilmittelerbringer schon oft, aber so deutlich und öffentlichkeitswirksam, wie Prof. Dr. Gerd Glaeske dies bei der Veröffentlichung des diesjährigen Heil- und Hilfsmittelreports der BARMER GEK formuliert hat, wurde diese Tatsache wohl noch nie ausgesprochen.
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Die Hochschule Osnabrück baut ihr Studienangebot im Gesundheitsbereich weiter aus: Ab Wintersemester 2011/2012 bietet sie das neue Studienprogramm „Master of Science in Manueller Therapie (OMT)“ an. Besonders für Physiotherapeuten kann dieses Angebot interessant sein.
Über Therapiefreiheit bei Heilmitteln wurde heute, am zweiten Tag des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit, diskutiert. Heinz Christian Esser, Geschäftsführer des ZVK vertrat die These: „Wer kann, der darf“. Dr. Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der KV Berlin, glaubte hingegen nicht an eine Realisierung der Therapiefreiheit.
Ein Novum in Deutschland: Seit April bieten die Chiropraktik Akademie und die Dresden International University (DIU) gemeinsam den ersten Bachelor- und Masterstudiengang Chiropraktik an. Besonders für Physiotherapeuten kann diese Möglichkeit interessant sein.
Zusammen mit der gesetzlichen Krankenkasse BIG direkt gesund hat der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e.V. ein Modellprojekt auf den Weg gebracht, das für mehr Autonomie in der Physiotherapie sorgen soll. Ein Schritt in die richtige Richtung, der allerdings statt nach vorne auch nach hinten führen könnte.
Heilmittelerbinger klagen häufig über zu wenig verordnete Behandlungszeit. Die Physiotherapeuten entscheiden in dem Projekt selbst über Dauer und Frequenz der Behandlung. Gibt es noch weitere Entscheidungspunkte?
Die Verordnung einer indikationsgerechten Therapie setzt eine eingehende Untersuchung, Diagnostik, Auswählen der geeigneten Therapie sowie das Berücksichtigen von Kontraindikationen voraus und ist damit eine originäre ärztliche Aufgabe, da sie einer umfassenden medizinischen Ausbildung bedarf, die nicht nur den therapeutischen Teilaspekt der Physiotherapie umfasst.
Es gibt zu wenig Orthopäden für immer mehr Patienten. Das beklagte der Präsident des Berufsverbandes Orthopädie und Unfallchirurgie Helmut Mälzer beim Orthopädie-Kongress in Berlin. Wir hätten da noch einen weiteren Vorschlag für Herrn Mälzer: Physiotherapeuten übernehmen einen Teil der orthopädischen Versorgung!
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Zum Wintersemester 2010/11 wird die erste staatliche Hochschule für Gesundheit in Bochum ihren Studienbetrieb aufnehmen. Damit wird erstmals in fünf Gesundheitsberufen ein grundständiges, primär qualifizierendes Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ angeboten.
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