Einkommensteuer
Krankheitskosten sollen vollständig als außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung abgezogen werden können. Das hat der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) gefordert, der die zumutbare Belastung bei Krankheitskosten teilweise für verfassungswidrig hält. Er empfiehlt, bei Ablehnung durch das Finanzamt Einspruch einzulegen.
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Zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen können Praxisinhaber Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten bilden. Der Bundesfinanzhof (BFH) begrenzte jetzt jedoch die Aufbewahrungsfrist auf 5,5 Jahre.
Praxisinhaber mit volljährigen Kinder in der Ausbildung aufgepasst: Kindergeld gibt es ab 2012 für Volljährige in Ausbildung nur unter bestimmten Voraussetzungen. So darf die Einkommensgrenze von derzeit 8.004 Euro nicht überschritten werden. Das sieht das geplante „Steuervereinfachungsgesetz 2011“ vor, das am 1. Januar 2012 in Kraft tritt.
Ein interessantes Urteil auch für Praxisinhaber: Das Finanzamt darf einen Steuerbescheid nicht wegen „neuer Tatsachen“ zu Ungunsten des Steuerpflichtigen nachträglich ändern, wenn es zuvor die Angaben in der Steuererklärung übernommen hat. Das hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz jetzt entschieden.
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die Finanzverwaltung (Steuerbehörden) mit einem Schreiben vom 12.8.2010 angewiesen, bei Steuerklärungen bis auf Weiteres einen Betrag in Höhe von 1.250 Euro als Betriebsausgaben bzw. Werbekosten zu berücksichtigen.
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Das Arbeitszimmer im privaten Haushalt muss vom Finanzamt als steuermindernd anerkannt werden. Das gilt allerdings nur dann, wenn der Praxisinhaber bzw. der Steuerpflichtige kein extra Arbeitszimmer (für Schreibtischarbeiten) in der Praxis hat. Ein entsprechendes Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht jetzt veröffentlicht.
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Schokolade, Chips und Co – herrlich. Ab und zu sündigt jeder gern. In Zukunft könnte sich das aber direkt auf den Kontostand auswirken. Denn der CDU Abgeordneten Marco Wanderwitz forderte jetzt: Dicke sollen für Ihre Gesundheit zahlen! „Es muss die Frage erlaubt sein, ob die immensen Kosten, die zum Beispiel durch übermäßigen Esskonsum entstehen, dauerhaft aus dem solidarischen System beglichen werden können“, sagte er der Bild-Zeitung.
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Wenn Praxisinhaber im Laufe des Jahres merken, dass der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr zurückgeht, sollten sie beim Finanzamt eine Herabsetzung der Steuervorauszahlung beantragen. Dass solche Anträge zukünftig mehr Erfolg haben, dafür hat sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück jetzt eingesetzt.
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