Finanzen

19.04.2012

Vorsicht beim „Schummeln“

Das Risiko für Leistungserbringer beim Abrechnungsschummeln erwischt zu werden, nimmt von Jahr zu Jahr zu. 60 Prozent mehr Hinweise auf Abrechnungsmanipulation im Vergleich zum Vorjahr hat die DAK im vergangenen Jahr untersucht. Das gab die Krankenkasse jetzt in einer Pressemitteilung bekannt.

19.04.2012

So klappt es mit der langfristigen Genehmigung einer Verordnung außerhalb des Regelfalls

Mit der Neufassung de Heilmittel-Richtlinie im Juli 2011 wurde es chronisch kranken Patienten möglich, sich per Antrag von der Genehmigungspflicht einer Verordnung außerhalb des Regelfalls für einen längeren Zeitraum befreien zu lassen (§ 8 Abs. 5 HeilMRL).

19.04.2012

Nachteile beim Elterngeld für selbständige Therapeuten in Teilzeit

Nachteile beim Elterngeld gibt es für selbständige Therapeuten, die nach der Geburt ihres Kindes in Teilzeit weiterarbeiten. Ihre freiwilligen Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherung führen nicht zu einem höheren Elterngeld. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel kürzlich entschieden.

05.04.2012

Vdek Bayern veröffentlicht Zahlen zum Abrechnungsbetrug

Die Landesvertretung Bayern des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) hat neue Zahlen zum Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen vorgelegt. Danach verursachten die Heil-und Hilfsmittel in Bayern den größten Schaden. Dennoch wollen die Ersatzkassen keine Berufsgruppen pauschal an den Pranger stellen.

05.04.2012

Schwangerschaft der Mitarbeiterin gut organisieren

Wird eine Mitarbeiterin schwanger, muss der Praxischef reagieren. Denn mit einer Schwangerschaft erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Mitarbeiterin immer wieder auch kurzfristig ausfällt. Eine Situation, die gerade für kleine und mittlere Praxen ein echtes Problem darstellt. Eine Möglichkeit, solchen Problemen aus dem Weg zu gehen, ist das Beschäftigungsverbot. Wir zeigen Ihnen, was Arbeitgeber wissen müssen.

05.04.2012

Hintergleiswerbung – da werben, wo die Zielgruppe wartet

München. U-Bahnhof Marienplatz. Wartende Fahrgäste lassen ihren Blick schweifen und bleiben an einem Werbeplakat hinter den Gleisen haften. „Ärzte rund um den Marienplatz“ ist dort zu lesen. Doch trotzdem wirbt hier auch die Physiotherapeutin Cecilia B. Klima für ihre Praxis. Eine Werbe-Idee, die sich lohnt?

05.04.2012

Privatpreise transparent gestalten

Mit dem Download der Woche informieren Sie Ihre Privatpatienten über die Preisgestaltung in Ihrer Praxis nach der GebüThe. Damit mache Sie Ihre Preisgestaltung transparent und erklären, aufgrund welcher Kriterien Sie den Preis für Ihre Leistung berechnen.

29.03.2012

Beihilfe muss Beitrag für Sportverein zahlen

Die Beihilfe muss im Einzelfall den Mitgliedsbeitrag für einen Sportverein zahlen, wenn die Mitgliedschaft Voraussetzung für die Teilnehme an einem Reha-Kurs ist. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin jetzt entschieden.

29.03.2012

Sinnvolle Selbstzahlerleistungen sind notwendig

Die IGeL-Leistungen der Ärzte sind in den vergangen Wochen vermehrt in die Schlagzeilen geraten. Von „aggressiver IGel Abzocke“ ist da die Rede, von wirtschaftlichen Interessen der Ärzte und mangelnder medizinischer Notwendigkeit. Dass Patienten derzeit verunsichert sein können, welche IGeL-Leistung denn nun medizinisch sinnvoll sind und welche überflüssig, ist verständlich. Deswegen sollten Therapeuten ihre Patienten noch einmal deutlich über den Unterschied einer Selbstzahlerleistung beim Therapeuten und einer IGel-Leistung beim Arzt aufklären.

29.03.2012

Für jede Leistung der richtigen Vertrag

Gerade beim Verkauf von Selbstzahlerleistungen ist Klarheit und Nachvollziehbarkeit bei der Leistungserbringung und -abrechnung ein wichtiger Faktor für die Patientenzufriedenheit. Für den behandelnden Therapeuten sind mögliche Haftungs- und Steuerfragen zu klären bzw. auszuschließen. Ein Behandlungsvertrag regelt solche Fragen bevor die Behandlung beginnt.