Gesundeitsausgaben
Seit Jahren bleiben die Heilmittelausgaben im Bereich der KV Bremen unter den vereinbarten Budgets. Die jetzt veröffentlichen Zuwächse von 6,7 Prozent bei Heilmittelausgabenvolumen und Richtgrößen werden die Patienten in Bremen vermutlich erneut nicht erreichen.
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Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat seinen jährlichen Heilmittelbericht 2011 veröffentlicht. Die Lektüre lohnt sich besonders für Kindertherapeuten, denn hier werden die Verordnungsdaten der AOKen patientenbezogen analysiert und erhebliche Versorgungsunterschiede im Bereich der Heilmitteltherapie aufgezeigt. Damit liefert der (kostenlos erhältliche) Bericht erstklassiges Material für die Arztkommunikation.
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Das Versorgungsstrukturgesetzt macht es möglich: Ab dem 1. Januar 2012 erstattet die Techniker Krankenkasse (TK) 80 Prozent der Kosten für maximal sechs osteopathische Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten (nicht mehr als 60 Euro pro Sitzung). Voraussetzung dafür ist eine Bescheinigung eines Arztes, der er die Notwendigkeit einer osteopathischen Behandlung bestätigt.
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In seinem aktuellen Bericht 2011 zeigt der Bundesrechnungshof finanzielle Missstände und Einsparpotential unter anderem auch für das Gesundheitswesen auf. Bei dem forschenden Blick auf die gesetzlichen Krankenkassen stellte sich dabei heraus, dass eine Kasse einen Mietvertrag über 15 Jahre für ein Bürogebäude mit 20.000 Quadratmetern abgeschlossen hatte. Davon benötigte die Kasse selbst nur 8.000 Quadratmeter – der Rest wurde nicht etwa weitervermietet, sondern stand leer. Schaden: satte sechs Millionen Euro.
Für das Jahr 2012 sollten alle Krankenkassen über genug Geld verfügen, um den erwarteten Ausgabenanstieg in Höhe von 4,5 Prozent problemlos zu verkraften. Dies sagte der „GKV-Schätzerkreis“ in seiner jüngstenSitzung voraus
Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittel – Umsatz – Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.
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Bislang waren sich die Finanzbehörden bundesweit darüber einig, dass „Behandlungen im Anschluss/Nachgang einer ärztlichen Diagnose“ umsatzsteuerfrei sind. Das will die Oberfinanzdirektion Frankfurt (OFD) jetzt ändern und solche Leistungen zukünftig ab dem 1. Januar 2012 mindestens mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz (7 Prozent) besteuern. Ob dies vor den Finanzgerichten Bestand haben wird, bleibt abzuwarten.
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Das Thema Harninkontinenz war eine der großen Überraschungen des BARMER GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2011. Circa sechs bis acht Millionen Menschen in Deutschland seien von einer Harninkontinenz betroffen, so die Ergebnisse. Die Behandlung erfolge in erster Linie durch Arznei- und Hilfsmittel. Nur zwei Prozent der Gesamtausgaben werden für physiotherapeutische Maßnahmen aufgewendet. „Eine dramatische Fehlversorgung“, stellen die Autorinnen Martina Grosch und Claudia Kemper fest, die nur durch zeitnahe therapeutische Intervention behoben werden könne.
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Den Heilmittel-Katalog inhaltlich überarbeiten, mehr Physiotherapie anstelle von Medikamenten und Operationen verordnen, Elektrotherapie bei den richtigen Indikationen einsetzen und die Studienlage im Bereich der Heilmittel dringend verbessern! Das sind die zentralen Forderungen der Autoren des Heil- und Hilfsmittelreport 2011, den das Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) an der Universität Bremen für die Barmer GEK erstellt hat und der am 21. September in Berlin vorgestellt wurde.
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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am 13.09.2011 die Veränderungsrate der sogenannten Grundlohnsumme mit 1,98 Prozent bekannt gegeben.
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