Gesundheit

12.04.2012

Mediziner testen neue Therapie zur Apraxie

Schlaganfall-Patienten leiden am häufigsten unter motorischen Bewegungsstörungen. Neben Lähmungen gehören dazu auch sogenannte Apraxien, weniger offensichtliche Funktionsstörungen, die bisher nur schlecht zu behandeln waren. Für eine internationale Studie suchen jetzt Aachener und Leipziger Neurologen gemeinsam mit Kollegen aus Israel, Canada und Italien nach neuen Therapieverfahren.

05.04.2012

Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Allein in Deutschland leiden rund 250.000 Menschen unter Parkinson. Der Welt-Parkinson-Tag am 11. April bietet auf zahlreichen Veranstaltungen Informationen für Menschen mit der Parkinson-Erkrankung und ihren Angehörigen. Die Initiative „Neurologie direkt“ unterstützt diese Aktionen von Lüneburg bis Freiburg und von Aachen bis Regensburg. Auch für Therapeuten ist dieser Tag ein Anlass, ihre Patienten über therapeutische Möglichkeiten aufzuklären.

05.04.2012

Schmerzreduktion als Motivation

Abnehmen ist das beste Rezept gegen Knieschmerzen. Einer dänischen Studie zufolge besserten sich die Schmerzen trotz nachgewiesener Schäden im Kniegelenk, wenn die übergewichtigen Patienten ihr Gewicht um zehn Prozent reduzierten. Das meldet die Ärztezeitung und bezieht sich auf eine Veröffentlichung der Studie in der Fachzeitschrift „Osteoarthritis and Cartilage 2012“. Therapeuten können ihre Patienten auf die Studie hinweisen.

29.03.2012

Stromimpulse fördern Reha von Handlähmungen nach Schlaganfall

Durch Stromimpulse der Fingernerven lässt sich der Reha-Erfolg bei Handlähmungen nach einem Schlaganfall deutlich steigern. Das meldet die Ärztezeitung und bezieht sich auf eine Studie, die auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) in Köln vorgestellt wurde.

29.03.2012

Sinnvolle Selbstzahlerleistungen sind notwendig

Die IGeL-Leistungen der Ärzte sind in den vergangen Wochen vermehrt in die Schlagzeilen geraten. Von „aggressiver IGel Abzocke“ ist da die Rede, von wirtschaftlichen Interessen der Ärzte und mangelnder medizinischer Notwendigkeit. Dass Patienten derzeit verunsichert sein können, welche IGeL-Leistung denn nun medizinisch sinnvoll sind und welche überflüssig, ist verständlich. Deswegen sollten Therapeuten ihre Patienten noch einmal deutlich über den Unterschied einer Selbstzahlerleistung beim Therapeuten und einer IGel-Leistung beim Arzt aufklären.

22.03.2012

Seniorensport gut für Körper und Geist

Wer sich mit über 65 Jahren regelmäßig körperlich bewegt, verbessert nicht nur seine körperliche Verfassung, sondern auch die geistige Entwicklung. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Paris-Sud, die in „Les Echos“ veröffentlicht wurde. Sie sollte Therapeuten erneut ermuntern, mehr Angebote für ältere Menschen zu schaffen.

15.03.2012

Kostenlose App für Rheuma-Patienten

„Rheuma AKTIV“ ist ein Bewegungsprogramm für Patienten mit Rheumatoider Arthritis, das als „App“ auf das iPhone geladen werden kann. Das kostenlose Programm per Handy bietet Tipps, Informationen und Übungen, um im Alltag besser gerüstet zu sein. Therapeuten können sich die App selbst anschauen und gemeinsam mit ihren Patienten die Bewegungsübungen für zuhause besprechen.

08.03.2012

Rückenschmerzen bleiben häufigster Grund für Fehltage

Immer mehr Beschäftigte in Deutschland melden sich krank. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) lag der Krankenstand 2011 bundesweit bei 3,51 Prozent. Im Schnitt fehlten Arbeitnehmer 12,8 Tage. Zu den Top 5-Diagnosen gehören wie schon im Vorjahr Depressionen, Rückenschmerzen, Bandscheibenschäden und Infektionen der Atemwege. Für Therapeuten gibt es nach wie vor in Sachen Prävention noch viel zu tun.

08.03.2012

High-Tech-Helfer für Therapeuten

Ein intelligentes Fahrrad soll bald keine Zukunftsmusik mehr sein. Mit dem MENTORbike hat das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken ein elektrisches Fahrrad mit einem Mobiltelefon verbunden. Über das Smartphone kann das Rad mit seinem Fahrer kommunizieren und das Training an seine individuellen Bedürfnisse anpassen. Therapeuten können die neue Technologie frühestens in zwei Jahren im Bereich der Prävention und Rehabilitation einsetzen.

08.03.2012

Kriegstanzen bei der Physiotherapeutin

AROHA heißt der neue Trendsport, der auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Er ist ein Mix aus Haka, dem Kriegstanz der Maoris aus Neuseeland, und traditionellen Bewegungen von Kung Fu und Tai Chi. Seit anderthalb Jahren bietet die Berliner Physiotherapeutin Ines Nabiar in ihrer Praxis in Berlin-Marzahn AROHA-Kurse an.