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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Gesundheitswirtschaft</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Langfristige Genehmigung von extrabudgetären Heilmittelverordnungen</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/themenliste/themen/2012/02/langfristige-genehmigung-von-extrabudgetaren-heilmittelverordnungen-17237.html</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ein Antrag auf eine langfristige Genehmigung von Heilmittelverordnungen gemäß § 32 SGB V in Verbindung mit § 8 Abs. 5 der HeilM-RL kann formlos vom Versicherten in Zusammenhang mit einer Verordnung außerhalb des Regelfalls gestellt werden. Die Kasse kann nicht auf das Genehmigungsverfahren verzichten, sondern muss innerhalb von vier Wochen nach Antragstellung entscheiden. Sonst gilt der Antrag als genehmigt. Der Antrag und die den Antrag begründende Verordnung werden einer genauen Prüfung unterzogen, die wir hier beschreiben.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>So hoch sind die Prüfhürden bei der Chroniker-Regelung</h2>
<h1>Langfristige Genehmigung von extrabudgetären Heilmittelverordnungen</h1>
<p><strong>Ein Antrag auf eine langfristige Genehmigung von Heilmittelverordnungen gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/32.html" target="_blank">§ 32 SGB V</a> in Verbindung mit § 8 Abs. 5 der HeilM-RL kann formlos vom Versicherten in Zusammenhang mit einer Verordnung außerhalb des Regelfalls gestellt werden. Die Kasse kann nicht auf das Genehmigungsverfahren verzichten, sondern muss innerhalb von vier Wochen nach Antragstellung entscheiden. Sonst gilt der Antrag als genehmigt. Der Antrag und die den Antrag begründende Verordnung werden einer genauen Prüfung unterzogen, die wir hier beschreiben.</strong><span id="more-17237"></span></p>
<p>Bei einer langfristigen Genehmigung von Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls (<a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/32.html" target="_blank">§ 32 SGB V</a> in Verbindung mit § 8 Abs. 5 der HeilM-RL) werden exakt dieselben Prüfschritte wie bei einer normalen Verordnung außerhalb des Regelfalls vollzogen, sowohl formal als auch inhaltlich (<a href="http://www.up-aktuell.de/?p=17230&amp;preview=true" target="_blank">vgl. Artikel</a>). Zeigt sich in der formalen oder inhaltlichen Prüfung ein Fehler, empfehlen die Bearbeitungshinweise, die langfristige Genehmigung mit Hinweis auf Verordnungsmängel abzulehnen. Im nächsten Schritt wird dann eine erweiterte inhaltliche Prüfung vorgenommen. Dabei werden vier Bedingungen des konkreten Behandlungsfalls überprüft, die nach Ansicht der Krankenkassen alle erfüllt sein müssen, um eine langfristige Genehmigung erteilen zu können. Wir zitieren aus den „Bearbeitungshinweisen“:</p>
<p><span class="UProt">Bedingung 1:</span> Schwere der Schädigung (funktionell und/oder strukturell) / der Beeinträchtigung der Aktivitäten Die Schwere der Schädigung bzw. die Schwere der Beeinträchtigung der Aktivitäten muss bekannt sein, bzw. sich aus der ärztlichen Begründung der Verordnung ergeben. Der Versicherte sollte seinen Antrag ggf. auch durch medizinische Dokumente, wie zum Beispiel durch Vorlage seines Schwerbehindertenausweises, Pflegegutachten etc. untermauern.<br /><span class="UProt">Bedingung 2:</span> Langfristigkeit der Schädigung / der Beeinträchtigung der Aktivitäten Von einer Langfristigkeit der Schädigung ist insbesondere auszugehen, wenn diese angeboren ist oder der Schädigungszeitpunkt länger zurückliegt und wenn eine relevante Änderung der Schädigung nicht (mehr) zu erwarten ist. Gleiches gilt für die Beeinträchtigung der Aktivitäten.<br /><span class="UProt">Bedingung 3:</span> Keine Veränderung hinsichtlich der Notwendigkeit einer Therapie mit den verordneten Heilmitteln Aus den verfügbaren Heilmittel-Abrechnungen oder den eingereichten medizinischen Dokumenten der bisher durchgeführten Behandlungen mit Heilmitteln in den letzten ein bis zwei Jahren sollte möglichst hervorgehen, dass der Versicherte fortlaufend mit den jetzt verordneten Heilmitteln in gleicher oder ähnlicher Frequenz behandelt wurde.<br /><span class="UProt">Bedingung 4:</span> Langfristiger Therapiebedarf (&gt; 1 Jahr) Es sollte, mit hinreichender Wahrscheinlichkeit (Prognose), für mindestens ein Jahr der gleiche Krankheitsstatus vorliegen. Aus den in der Verordnung dargelegten funktionellen / strukturellen Schädigungen und den ggf. bekannten Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen) bzw. aus den vom Versicherten vorgelegten medizinischen Unterlagen (u. a. Krankenhausentlassungsberichte, Rehabilitationsberichte, ärztliche Bescheinigungen, Schwerbehindertenausweis) muss deutlich werden, dass der Therapiebedarf nach wie vor besteht und dass ohne die vorgesehene Heilmitteltherapie eine unmittelbare Verschlechterung des Gesundheitszustandes bzw. Funktionszustandes eintreten wird.</p>
<p>Sind alle diese Bedingungen erfüllt, kann nach Ansicht der Krankenkassen eine langfristige Genehmigung erwogen werden.</p>
<p>Aber Achtung, aufpassen! Nach Ansicht der Krankenkassen sind „akut schwere Schädigungen (z. B. akute Querschnittlähmung)“ hiervon abzugrenzen. Denn in diesen frühen Phasen, in denen intensive medizinische bzw. rehabilitative Maßnahmen zweifellos erforderlich seien, müsse die Behandlung dem Krankheitsverlauf / -stadium entsprechend engmaschig angepasst werden. Aus diesem Grund sei eine fortlaufend gleichbleibende Therapie mit dem gleichen Heilmittel nicht wahrscheinlich, dementsprechend würde eine langfristige Genehmigung dem Heilmittelbedarf dieser Patientengruppe nicht gerecht, so die Sicht der Krankenkassen. Auch bei dauerhaften langfristigen Schädigungen bestehe nach Ansicht der Krankenkassen häufig eine wechselnde Leitsymptomatik. In diesen Fällen sei ein über mindestens ein Jahr gleichbleibender Therapiebedarf mit gleichen Heilmitteln nicht begründet, oftmals auch nicht zielführend und unter Umständen für die betroffenen Versicherten sogar schädlich. Dies würde beispielsweise für entzündlich-rheumatische Erkrankungen oder auch neurologische Erkrankungen mit schubhaften oder fortschreitenden Verläufen gelten. Dabei sei es allgemein kennzeichnend, dass die erforderlichen Heilmittel und die erforderliche Frequenz an die Leitsymptomatik und den Therapiebedarf angepasst werden müssten und somit Änderungen der Verordnungen notwendig seien. Dies erfordere also zwischenzeitliche ärztliche Kontakte mit einer individuellen engmaschigen Anpassung der Therapie. <br />Auch wenn man inhaltlich anderer Auffassung ist, können diese Hinweise helfen, bei Anträgen auf langfristige Genehmigung für Verordnungen außerhalb des Regelfalls, die richtigen Argumente zu finden.</p>
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		<title>Heilmittel-Hauptstadt im Aufwärtstrend</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/heilmittel-hauptstadt-im-aufwartstrend-17158.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Berlin-Wappen.jpg" alt="" width="168" height="119" />Berlin ist die Heilmittel-Hauptstadt, denn solche Zuwachsraten wie dort gibt es sonst nirgendwo und so unglaublich komfortable Vorab-Praxisbesonderheiten wird man nicht noch einmal finden. Die Heilmittelausgaben 2012 in Berlin wachsen um rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Logopädie und Ergotherapie gelten weiterhin als Vorab-Praxisbesonderheiten.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Richtgrößen für 2012 in Berlin veröffentlicht</h2>
<h1>Heilmittel-Hauptstadt im Aufwärtstrend  </h1>
<p><strong>Berlin ist die Heilmittel-Hauptstadt, denn solche Zuwachsraten wie dort gibt es sonst nirgendwo und so unglaublich komfortable Vorab-Praxisbesonderheiten wird man nicht noch einmal finden. Die Heilmittelausgaben 2012 in Berlin wachsen um rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Logopädie und Ergotherapie gelten weiterhin als Vorab-Praxisbesonderheiten.</strong><span id="more-17158"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 191px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Berlin-Wappen.jpg" alt="" width="181" height="117" /><p class="wp-caption-text">© schaltwerk - Fotolia.com</p></div>
<p>Die Richtgrößen für Berliner Ärzte legen ordentlich zu: Alle Facharztgruppe verzeichnen einen Zuwachs von mehr oder weniger neun Prozent. Diese Wachstumsraten sind schon erstaunlich, denn in Berlin ist die Überschreitung des Heilmittelausgabenvolumens schon Tradition. So wurden in 2010 fast 20 Prozent zu viel Heilmittel verordnet; in 2009 waren es sogar mehr als 22 Prozent Überschreitung! Berlin ist seit langem dabei, sich auf Platz eins der Top-Heilmittel-Verordner zu stellen. In 2010 mussten sich die Berliner Ärzte noch knapp von den sächsischen Ärzten schlagen lassen. Am Ende des dritten Quartals 2011 waren die Berliner mit fast 64.000 Euro Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte dann ganz vorn. Zum Vergleich: Westfalen-Lippe hat im selben Zeitraum nur 38.000 Heilmittel in 1.000 Versicherte investiert.<br />Nach wie vor erstaunlich sind die umfangreichen Vorab-Praxisbesonderheiten in Berlin. Jede Ergotherapie- und Logopädieverordnung ist extrabudgetär. Ein Abzug dieser Verordnung erfolgt – wenn sie formal korrekt ist – ab dem ersten Behandlungsfall. Deswegen ist klar: Berlin wird schon nach Abrechnung des vierten Quartals 2011 mit den Heilmittelausgaben ganz vorn liegen und in 2012 vermutlich deutlich an allen anderen Bundesländern vorbeiziehen. Hauptstadt eben – in jeder Hinsicht.</p>
<p><span class="UProt">Ganz konkret:</span> Leider sind viele Berline Ärzte immer noch nicht angemessen über die Vorab-Praxisbesonderheiten informiert. Deswegen helfen persönliche Aufklärung, um die gute Versorgung der Patienten mit Heilmitteln aufrecht zu erhalten. Die aktuelle Heilmittelvereinbarung 2012, die Richtgrößenprüfung und die Anlage mit den Vorab-Praxisbesonderheiten finden Sie wie immer unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de">www.heilmittel-regress.de</a></p>
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		<title>Patienten versorgen oder Sparen?</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/meinung/2012/01/patienten-versorgen-oder-sparen-17199.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Fragt man sich, was die Aufgabe einer Krankenkasse ist, dann scheint die zuvorderst das Sparen zu sein. Anders lässt sich der Versuch der Krankenkassen, chronisch Kranke systematisch von der Heilmitteltherapie abzuhalten, nicht erklären.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kommentar</h2>
<h1>Patienten versorgen oder Sparen?</h1>
<p><strong>Fragt man sich, was die Aufgabe einer Krankenkasse ist, dann scheint die zuvorderst das Sparen zu sein. Anders lässt sich der Versuch der Krankenkassen, chronisch Kranke systematisch von der Heilmitteltherapie abzuhalten, nicht erklären.</strong><span id="more-17199"></span></p>
<p>In erster Linie geht es dabei nicht um die optimale und vor allem erleichterte Versorgung von chronisch Kranken, sondern um das gezielte, bürokratische Verhindern von budgetfreien langfristigen Verordnungen. Dabei hat das Bundesgesundheitsministerium ein klares Statement gesetzt, als es die Chroniker-Regelung der Heilmittel-Richtlinie in den <a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/32.html" target="_blank">§ 32 SGB V</a> aufgenommen hat. Im Gegensatz zur Bundesregierung scheinen die Kassen allerdings nicht das Wohl ihrer Versicherten vor Augen zu haben, sondern allein ihr „unabsehbares Kostenrisiko“.</p>
<p>Man erhält den Eindruck, dass sich die gesetzlichen Krankenkassen mit einem Bankinstitut verwechseln und Heilmittelverordnungen allein nach dem Kostenrisiko genehmigen. Dafür scheuen sie auch keinen noch so großen bürokratischen Aufwand, der in keinem Verhältnis zum winzigen Kosten-Kuchenstück Heilmittel im Gesundheitswesen steht. Wahrscheinlich ist aber das genau der Grund, warum die Kassen mit ihrem bürokratischen Hürdenmarathon durchkommen.</p>
<p>Denn wer sollte sich dagegen wehren? Die chronisch kranken Patienten vielleicht? Oder etwa die Heilmittelerbringer, die damit beschäftigt sind, Verordnungen nur ja formal richtig auszufüllen, um ihren Patienten eine optimale Therapie zu ermöglichen? Die traurige Antwort ist wohl: keiner. Solange jedenfalls nicht, bis eine breite Öffentlichkeit über das Prozedere der Krankenkassen informiert ist. Und das wird nur passieren, wenn Heilmittelerbringer unermüdlich Patienten und Ärzte über die Zustände aufklären.</p>
<p>Herzlichst Ihre<br />Heidi Kohlwes<br />Chefredakteurin</p>
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		</item>
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		<title>Weniger Kosten durch mehr Prävention</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/weniger-kosten-durch-mehr-pravention-17118.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Kinzigtal-Verminderte-Ausgaben-web.jpg" alt="" width="168" height="119" />Das Integrierte Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“ zeigt erste Erfolge: Die präventiv ausgerichtete medizinische Versorgung hat in den Jahren 2005 bis 2010 zu einem geringeren Kostenanstieg geführt. Das ergab eine Auswertung von knapp 2.000 Versicherten der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK). Insgesamt lagen die Ausgaben pro Versicherten um 327 Euro niedriger als bei LKK-Versicherten anderer Regionen Baden-Württembergs.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Integriertes Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“</h2>
<h1>Weniger Kosten durch mehr Prävention</h1>
<p><strong>Das Integrierte Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“ zeigt erste Erfolge: Die präventiv ausgerichtete medizinische Versorgung hat in den Jahren 2005 bis 2010 zu einem geringeren Kostenanstieg geführt. Das ergab eine Auswertung von knapp 2.000 Versicherten der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK). Insgesamt lagen die Ausgaben pro Versicherten um 327 Euro niedriger als bei LKK-Versicherten anderer Regionen Baden-Württembergs.</strong><span id="more-17118"></span></p>
<p> <img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Kinzigtal-Verminderte-Ausgaben-web.jpg" alt="" width="400" height="396" />„Das Ergebnis ist umso erstaunlicher, da es die durchschnittliche Pro-Kopf-Differenz aller LKK-Versicherten im Kinzigtal und nicht nur der in Gesundes Kinzigtal eingeschriebenen und von kooperierenden Leistungserbringern behandelten Mitglieder wiedergibt“, erklärte Helmut Hildebrandt, Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH und Vorstand OptiMedis AG in einer Pressemitteilung. „Diese Effizienzgewinne werden durch gezielte Vorsorge, eine sektorübergreifende, interdisziplinäre Versorgung und mehr als 20 spezielle Gesundheitsprogramme für einzelne Indikationen und Lebenssituationen ermöglicht.“</p>
<h3>Größte Einsparungen bei Krankenhauskosten</h3>
<p>Die größten Einsparungen wurden bei den Krankenhauskosten erzielt, die um 151 Euro geringer waren als in der Kontrollgruppe aus LKK-Versicherten in Baden-Württemberg. „Durch kontinuierliche Verbesserungen in der ambulanten Versorgung können unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden werden“, betonte Dr. Horst E. Michalek, Sprecher des Ärztlichen Beirats im Kinzigtal. Stieg die Zahl der Krankenhausaufenthalte im Kinzigtal zwischen 2005 und 2010 um 10,2 Prozent auf 286 Fälle pro 1.000 Versicherte, so gab es in der Vergleichsgruppe einen Anstieg um 33,1 Prozent auf rund 316 Fälle.   <br />Für sonstige Leistungsausgaben inklusive Krankengeld, unter die auch Heilmitteltherapien fallen, gab es Einsparungen von 110 Euro pro Versicherten.</p>
<h3>Doppelter Nutzen für die Region</h3>
<p>„Wir erzielen im Kinzigtal einen doppelten Nutzen. Die Ausgaben steigen unterproportional, gleichzeitig verbessert sich die medizinische Versorgungsqualität für unsere Versicherten“, sagt Harald Riedel, Leiter des Vertragsreferats der LKK Baden-Württemberg in Stuttgart. Die Krankenkasse der Land- und Forstwirte ist seit Ende 2006 Vertragspartner der Gesundes Kinzigtal GmbH. <br />Das Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal GmbH“, in dem rund 31.000 Versicherte von AOK und LKK eingeschrieben sind, ist eine Gemeinschaftsgründung der auf Integrierte Versorgung spezialisierten Management- und Beteiligungsgesellschaft OptiMedis AG und des Medizinischen Qualitätsnetzes – Ärzteinitiative Kinzigtal e.V. (MQNK).</p>
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		<title>Ergotherapie und Logopädie unterstützen Kinder</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/heilmittelbericht-2011-der-aok-16969.html</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Kinder-Heilmittel.jpg" alt="" width="168" height="119" />Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat seinen jährlichen Heilmittelbericht 2011 veröffentlicht. Die Lektüre lohnt sich besonders für Kindertherapeuten, denn hier werden die Verordnungsdaten der AOKen patientenbezogen analysiert und erhebliche Versorgungsunterschiede im Bereich der Heilmitteltherapie aufgezeigt. Damit liefert der (kostenlos erhältliche) Bericht erstklassiges Material für die Arztkommunikation.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Heilmittelbericht 2011 der AOK</h2>
<h1>Ergotherapie und Logopädie unterstützen Kinder</h1>
<p><strong>Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat seinen jährlichen Heilmittelbericht 2011 veröffentlicht. Die Lektüre lohnt sich besonders für Kindertherapeuten, denn hier werden die Verordnungsdaten der AOKen patientenbezogen analysiert und erhebliche Versorgungsunterschiede im Bereich der Heilmitteltherapie aufgezeigt. Damit liefert der (kostenlos erhältliche) Bericht erstklassiges Material für die Arztkommunikation.</strong><span id="more-16969"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 307px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Kinder-Heilmittel.jpg" alt="" width="297" height="198" /><p class="wp-caption-text">© Kzenon - Fotolia.com</p></div>
<p>Der „Heilmittelbericht 2011“ wertet die Heilmittelverordnungen der 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen aus. Rund 31,2 Millionen Rezepte für Maßnahmen der Physiotherapie, Sprachtherapie, Ergotherapie und Podologie wurden analysiert. Dabei erhielten gut 130.000 AOK Kinder im Alter zwischen fünf und neun Jahren in 2010 Sprachtherapie. Das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent bei den Jungen und 30 Prozent bei den Mädchen im Vergleich zum Jahr 2006. 14 Prozent der sechsjährigen Jungen und 5,6 Prozent der gleichaltrigen Mädchen erhielten Ergotherapie. „Wir beobachten seit Jahren, dass mehr Kinder für eine gesunde, altersgerechte Entwicklung vorübergehend therapeutische Unterstützung brauchen“ sagte der stellvertretende WIdO-Geschäftsführer Helmut Schröder in einer Pressemitteilung und verlor auch im weiteren kein Wort über vermeintliche Überversorgung oder „angebotsinduzierte Nachfrage“.</p>
<p>Der Bericht liefert eine sachliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Versorgungssituation von Heilmitteln in Deutschland und dokumentiert sehr anschaulich die erheblichen regionalen Unterschiede. Es werden nicht nur die Heilmittelumsätze je Region gegenübergestellt, sondern auch die Anzahl der Heilmittelbehandlungen je Versicherter. Die Unterschiede zwischen den Regionen werden damit noch deutlicher hervorgehoben. So erhielt zum Beispiel in Westfalen-Lippe in 2010 jeder Versicherter 2,3 Behandlungen, in Sachsen waren es dagegen 5,8 Behandlungen!</p>
<p>Für die 4,5 Millionen AOKVersicherten, die 2010 eine Heilmitteltherapie in Anspruch nahmen, werden in dem Heilmittelbericht zusätzlich patientenbezogene Therapiekosten und Diagnosen ausgewertet. Damit ist der Bericht deutlich genauer und differenzierter als z.B. die Auswertungen aus dem GKV-HIS.</p>
<p>Allerdings wird in dem Bericht auch die Anzahl der zugelassenen Heilmittelerbringer in Form der vergebenen Institutionskennzeichen (IK) je Bundesland dargestellt. Hier drängen sich Zusammenhänge zwischen der Anzahl der zugelassenen Praxen und der Anzahl erbrachter Heilmittelbehandlungen auf. Leider wird die Anzahl der vergebenen Institutionskennzeichen (IK) als Maßstab für die Therapeutendichte genommen. Faktisch bedeutet das, dass die Wirklichkeit deutlich anders aussieht, denn hinter einer IK können sich 20 angestellte Therapeuten genauso verbergen, wie eine One-man-Kleinstpraxis. Die Menge an IKen lassen also keine Aussagen über die Therapeutendichte zu.</p>
<p>Man fragt sich, wann es die Wissenschaftler endlich schaffen, die Anzahl der Therapeuten endlich sinnvoll auszuwerten, zumal die Daten z.B. bei den Berufsgenossenschaften detailliert und aktuell erfasst werden.</p>
<p>Nach dem Wunsch des WIdO sollen die Analysen Grundlage für Gespräche und Verhandlungen mit Ärzten, Therapeuten und Krankenkassen über zielgenaue qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Heilmittelversorgung sein. Ein guter Ansatz, um den Bericht zumindest einmal quer zu lesen.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Den Bericht des WIdO findet man im Internet unter<a href="http://www.wido.de/khreport.html" target="_blank"> www.wido.de</a> zum Download oder lässt sich die PDF-Datei von der up-premium plus Hotline zumailen.</p>
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		<title>Heilmittelaufschwung deutlich gebremst</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 20:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Finanzentwicklung der GKV ist in den ersten neun Monaten 2011 deutlich besser verlaufen als im vergangenen Jahr. Doch der Zuwachs bei den Heilmitteln schwächt sich deutlich ab und liegt nur noch bei sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist aber immer noch mehr als die durchschnittliche Steigerung der Leistungsausgaben, die mit 2,5 Prozent Wachstum deutlich geringer wachsen als die Heilmittel.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Krankenkassen geht es gut</h2>
<h1>Heilmittelaufschwung deutlich gebremst</h1>
<p><strong>Die Finanzentwicklung der GKV ist in den ersten neun Monaten 2011 deutlich besser verlaufen als im vergangenen Jahr. Doch der Zuwachs bei den Heilmitteln schwächt sich deutlich ab und liegt nur noch bei sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist aber immer noch mehr als die durchschnittliche Steigerung der Leistungsausgaben, die mit 2,5 Prozent Wachstum deutlich geringer wachsen als die Heilmittel.</strong><span id="more-16708"></span></p>
<p>Der Bericht des Bundesgesundheitsministeriums über die GKV-Finanzentwicklung im ersten bis dritten Quartal 2011 bietet Licht und Schatten. Auf der Einnahmenseite sieht es gut aus: die gesetzlichen Krankenversicherungen verfügen über ausreichende Geldmengen und sind teilweise sogar in der Lage, Rücklagen anzusparen. Auch auf der Ausgabenseite findet sich Positives: 5,7 Prozent weniger Ausgaben für Arzneimittel! Das ist doch aus Sicht der Heilmittelbranche eine erfreuliche Entwicklung. Vielleicht kann man diese Entwicklung als Indiz dafür werten, dass endlich die richtigen Prioritäten gesetzt werden?</p>
<p>Das in den Vorquartalen (<a href="http://www.up-aktuell.de/news/2011/09/210-millionen-euro-mehr-heilmittelumsatz-im-1-halbjahr-2011-15792.html" target="_blank">wir berichteten</a>) gemeldete Wachstum bei Heilmitteln ist allerdings inzwischen auf Normalniveau angekommen. Im ersten Quartal betrug das Wachstum bei Heilmitteln noch mehr als elf Prozent, im zweiten Quartal waren es dann nur noch knapp unter zehn Prozent Wachstumsrate und jetzt, bis zum dritten Quartal, beträgt der Zuwachs nur noch rund sechs Prozent. Faktisch bedeutet das, dass das Wachstum im dritten Quartal nur noch ungefähr 2,4 Prozent ausmacht: Herzlich Willkommen im Mittelfeld!</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Die aktuellen Daten zur GKV-Finanzentwicklung gibt es als Download auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums oder bei der uppp-Hotline.   </p>
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		<title>PKV spart bei Heilmitteln</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 19:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/11/PKV.jpg" alt="" width="168" height="119" />Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat seine Zahlen für 2010 vorgelegt. Danach sind die Ausgabenzuwächse für Heilmittel bei der PKV deutlich niedriger als in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und zwar sowohl bei den Gesamtausgaben als auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben. Offensichtlich ist die PKV außerordentlich erfolgreich darin, Heilmittelrechnung nicht in voller Höhe zu erstatten und Heilmittelpreise zu drücken. Dagegen hilft nur, in jeder Praxis konsequent Privatpreise zu verlangen, die deutlich über den beihilfefähigen Höchstsätzen liegt.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Private Krankenversicherung veröffentlichen Leistungszahlen</h2>
<h1>PKV spart bei Heilmitteln</h1>
<p><strong>Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat seine Zahlen für 2010 vorgelegt. Danach sind die Ausgabenzuwächse für Heilmittel bei der PKV deutlich niedriger als in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und zwar sowohl bei den Gesamtausgaben als auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben. Offensichtlich ist die PKV außerordentlich erfolgreich darin, Heilmittelrechnung nicht in voller Höhe zu erstatten und Heilmittelpreise zu drücken. Dagegen hilft nur, in jeder Praxis konsequent Privatpreise zu verlangen, die deutlich über den beihilfefähigen Höchstsätzen liegt.<span id="more-16587"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 315px"><img class=" " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/11/PKV.jpg" alt="" width="305" height="204" /><p class="wp-caption-text">© N-Media-Images - Fotolia.com</p></div>
<p>Die PKV verzeichnet weiterhin Mitgliederzuwächse und freut sich über nun bald neun Millionen vollversicherte Personen. Das ist das Ergebnis des 132-seitigen Zahlenberichtes der Privaten Krankenversicherung 2010/2011 Entwicklung. Hilfreich dabei war die Gesundheitsreform der bürgerlichen Koalition, die die 3-Jahres-Wartefrist für Angestellte gestrichen und damit für einen überdurchschnittlichen Zulauf bei der PKV gesorgt hat. Wichtiger als der Mitgliederzuwachs bei der PKV ist jedoch die Entwicklung der Ausgaben für Heilmittel.</p>
<p>800 Millionen Euro hat die PKV in 2010 für Heilmittel an ihre Versicherten ausgezahlt. Das entspricht einem Zuwachs von 4,76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei der GKV waren es rund 4,5 Mrd. Euro, die für Heilmittel ausgegeben wurden. Das entspricht einem Zuwachs von 5,5 Prozent. Deutlicher als die Heilmittel wuchsen bei der PKV in 2010 die Ausgaben für Heilpraktiker (218 Mill. Euro), die damit um 5,4 Prozent zulegten.</p>
<p>Große Unterschiede zwischen PKV und GKV Patienten zeigen sich, wenn man die Ausgabenzuwächse bei den Heilmitteln je Versicherten vergleicht. Während sich bei der PKV der Ausgabenanstieg je Versicherten mit 2,93 Prozent nur moderat veränderte, wuchsen die Heilmittelausgaben je Versicherten bei der GKV im selben Zeitraum um 5,97 Prozent.</p>
<p>Nicht ganz unschuldig an dieser unterschiedlichen Entwicklung dürfte die Erstattungspolitik vieler PKVen sein, die nach wie vor behaupten, die beihilfefähigen Höchstsätze wären die Erstattungsobergrenze &#8211; eine offensichtliche Unwahrheit, wie bereits gerichtlich und vom Bundesinnenministerium (<a href="http://www.up-aktuell.de/tipps/2011/09/nachhilfe-fur-die-beihilfe-15608.html" target="_blank">wir berichteten</a>) mehrfach bestätigt wurde.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Den Zahlenbericht 2010/2011 gibt es im Internet auf der Seite der PKV (<a href="http://www.pkv.de/" target="_blank">www.pkv.de</a>) oder bei der up-premium-plus Hotline.</p>
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		<title>Ein Therapeut ist nun mal kein Kassenvorstand</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/redaktionsblog/2011/11/ein-therapeut-ist-nun-mal-kein-kassenvorstand-16502.html</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 18:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>In seinem aktuellen Bericht 2011 zeigt der Bundesrechnungshof finanzielle Missstände und Einsparpotential unter anderem auch für das Gesundheitswesen auf. Bei dem forschenden Blick auf die gesetzlichen Krankenkassen stellte sich dabei heraus, dass eine Kasse einen Mietvertrag über 15 Jahre für ein Bürogebäude mit 20.000 Quadratmetern abgeschlossen hatte. Davon benötigte die Kasse selbst nur 8.000 Quadratmeter – der Rest wurde nicht etwa weitervermietet, sondern stand leer. Schaden: satte sechs Millionen Euro.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Ein Therapeut ist nun mal kein Kassenvorstand</h1>
<p><strong>In seinem aktuellen Bericht 2011 zeigt der Bundesrechnungshof finanzielle Missstände und Einsparpotential unter anderem auch für das Gesundheitswesen auf. Bei dem forschenden Blick auf die gesetzlichen Krankenkassen stellte sich dabei heraus, dass eine Kasse einen Mietvertrag über 15 Jahre für ein Bürogebäude mit 20.000 Quadratmetern abgeschlossen hatte. Davon benötigte die Kasse selbst nur 8.000 Quadratmeter – der Rest wurde nicht etwa weitervermietet, sondern stand leer. Schaden: satte sechs Millionen Euro.</strong><span id="more-16502"></span></p>
<p>Dass dafür natürlich kein Vorstandschef persönlich haftet, ist klar. Denn Vorstände haften ja leider grundsätzlich nicht für Fehler der Krankenkassen, ganz im Gegensatz zu Therapeuten. Diese müssen auch für Dinge geradestehen und persönlich haften, die sie gar nicht zu verantworten haben. Ungerecht? Dann hier ein Vorschlag zur ausgleichenden Gerechtigkeit:</p>
<p>Da ja nun für die nächsten Jahre 8.000 bezahlte Quadratmeter leer stehen, könnten die Kasse diese Räume kostenfrei Therapeuten zur Verfügung stellen. Durch die räumliche Nähe würden dann alle Diskussionen über das fach- und sachgerechte Ausfüllen von Heilmittelverordnungen ganz schnell bei einem Käffchen geklärt werden. Die Sachbearbeiter wären begeistert von so viel Kommunikation und sozialem Austausch und der Vorstand könnte mit „extrem guten Beziehungen zur Heilmittelbranche“ prahlen.</p>
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		<title>Stimmung unter Ärzten verschlechtert sich</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/10/stimmung-unter-arzten-verschlechtert-sich-16327.html</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 18:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Ärztin.jpg" alt="" width="168" height="119" /></strong>Die Stimmung unter Deutschlands niedergelassenen Ärzten sinkt: Mehr als die Hälfte der Mediziner erwartet in den kommenden sechs Monaten keine Veränderung ihrer wirtschaftlichen Lage, über 38 Prozent sogar eine ungünstigere Entwicklung. Das ist das Ergebnis des Medizinklimaindex (MKI) Herbst 2011 der Stiftung Gesundheit. Die schlechte Stimmung könnte das Thema Regress bei den Ärzten unter Umständen verschlechtern.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Medizinklimaindex Herbst 2011 </strong></h2>
<h1><strong>Stimmung unter Ärzten verschlechtert sich</strong></h1>
<p><strong>Die Stimmung unter Deutschlands niedergelassenen Ärzten sinkt: Mehr als die Hälfte der Mediziner erwartet in den kommenden sechs Monaten keine Veränderung ihrer wirtschaftlichen Lage, über 38 Prozent sogar eine ungünstigere Entwicklung. Das ist das Ergebnis des Medizinklimaindex (MKI) Herbst 2011 der Stiftung Gesundheit. Die schlechte Stimmung könnte das Thema Regress bei den Ärzten unter Umständen weiter verschlechtern. <span id="more-16327"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Ärztin.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© WavebreakmediaMicro - Fotolia.com</p></div>
<p>Im Frühjahr hatte der Wert des MKI noch bei minus 11,7 gelegen. Jetzt sank der Wert auf minus 14,9. Ihre aktuelle wirtschaftliche Lage schätzten allerdings die Ärzte, Zahnärzte und Psychologischen Psychotherapeuten leicht positiv ein: Fast jeder Vierte (24,7 Prozent) bewertete sie als gut, mehr als die Hälfte (54,3 Prozent) als befriedigend und etwa jeder Fünfte (21,1 Prozent) als schlecht.</p>
<p>Deutliche Unterschiede bestehen nach dem aktuellen MKI zwischen den Fachbereichen: Bei den Humanmedizinern liegt der Wert bei minus 21,5, bei den Zahnärzten dagegen bei minus 3,3. Die Psychologischen Psychotherapeuten zeigten sich optimistisch: Ihr Wert liegt bei plus 4,2.</p>
<p>Ähnlich schlecht wie im Medizinmarkt ist die Stimmung nur noch im Bauhauptgewerbe mit einem MKI von minus 9,9. In den anderen Branchen, der Gewerblichen Wirtschaft, im Verarbeitenden Gewerbe, im Groß- und Einzelhandel liegen die Werte im positiven Bereich. </p>
<p>Der MKI wird seit 2006 von der Hamburger GGMA Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse mbH im Auftrag der Stiftung Gesundheit halbjährlich ermittelt und zeigte seither durchgehend negative Werte. Das bisherige Rekordtief von minus 36,7 erreichte der MKI auf dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise im Frühjahr 2009. Seitdem war der Wert kontinuierlich angestiegen bis auf minus 11,7 im Frühjahr 2011.</p>
<p><span class="UProt">Service</span>: Den Medizinklimaindex Herbst 2011 finden Sie im Internet unter<a href="http://www.stiftung-gesundheit.de/PDF/studien/Medizinklimaindex_Herbst_2011.pdf" target="_blank"> http://www.stiftung-gesundheit.de/PDF/studien/Medizinklimaindex_Herbst_2011.pdf</a>.  </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Krankenkassen haben genug Geld</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/10/krankenkassen-haben-genug-geld-16240.html</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 19:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Budget]]></category>
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		<category><![CDATA[GKV]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Geld.jpg" alt="" width="168" height="119" />Für das Jahr 2012 sollten alle Krankenkassen über genug Geld verfügen, um den erwarteten Ausgabenanstieg in Höhe von 4,5 Prozent problemlos zu verkraften. Dies sagte der „GKV-Schätzerkreis“ in seiner jüngstenSitzung voraus</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Planzahlen für 2012</h2>
<h1>Krankenkassen haben genug Geld</h1>
<p><strong>Für das Jahr 2012 sollten alle Krankenkassen über genug Geld verfügen, um den erwarteten Ausgabenanstieg in Höhe von 4,5 Prozent problemlos zu verkraften. Dies sagte der „GKV-Schätzerkreis“ in seiner jüngstenSitzung voraus. </strong><span id="more-16240"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 265px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Geld.jpg" alt="" width="255" height="170" /><p class="wp-caption-text">© Franz Pfluegl - Fotolia.com</p></div>
<p>Der sogenannte „GKV-Schätzerkreis“, der aus Experten des Bundesministeriums für Gesundheit, des Bundesversicherungsamtes und des GKV-Spitzenverbandes besteht, trifft sich, um zu einer einvernehmlichen Prognose der Einnahmen und Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung zu kommen.</p>
<p>Demnach werden in 2012 Einnahmen in Höhe von 185,7 Mrd. Euro erwartet, denen prognostizierte Ausgaben in Höhe von 185,4 Mrd. Euro gegenüberstehen. Die erwarteten Ausgaben in 2012 sind somit rund 4,5 Prozent höher als die erwarteten Ausgaben im laufenden Jahr 2011.</p>
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