GKV-HIS
So viel Umsatz hat die Heilmittelbranche noch nie gemacht: Mehr als 4,4 Milliarden Euro Einnahmen konnten Heilmittelerbringer in 2010 verbuchen. Das entspricht einem Wachstum von 8,9 Prozent und ist der höchste jemals ausgewiesenen Umsatz im Heilmittel-Informations-System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-HIS), das seit 2004 jedes Quartal differenzierte Verordnungsdaten aus der Heilmittelbranche liefert.
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Das Heilmittelausgabenvolumen für das kommende Jahr wird jedes Jahr im Spätsommer des Vorjahres zwischen Kassen und Ärzten in Form einer Rahmenvorgabe auf Bundesebenen vereinbart. In diesem Jahr mit zwei erfreulichen Ergebnissen: Das Ausgabenvolumen für 2011 soll um 1,5 Prozent wachsen und die Zahlen für 2010 sollen nachträglich um 2 Prozent nach oben korrigiert werden!
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Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel gegeben.
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78 Millionen Euro hat die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 2009 mehr für Heilmittel ausgegeben als im Vorjahr. Das entspricht einem prozentualen Zuwachs von 2,2 Prozent. Nur in Bayern und Niedersachsen sind die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
Die Praxen im Norden und Süden von Deutschland müssen weiterhin teils erhebliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Der Westen und Osten ist stabil bzw. auf Wachstum ausgerichtet. Dies ergeben die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittelinformationssystem der GKV (GKV-HIS).
Finanzkrise, Bundestagswahl, Schweinegrippe – es fehlte 2009 nicht an Gesprächsstoff für den Small Talk mit den Patienten. Aber auch Heilmittelerbinger hatten branchenintern viel zu diskutieren. up schaut zurück und zeigt, was Therapeuten im letzten Jahr bewegte.
Das Heilmittel-Informations-System der Krankenkassen hatte die Heilmittelausgaben für 2008 nur unter Vorbehalt voröffentlich. Jetzt wurden die endgültigen Zahlen veröffentlich. Der Zuwachs beträgt insgesamt 0,3 Prozent. Nur Niedersachsen meldet deutlichere Zuwächse.
Die Ausgaben für Heilmittel je 1.000 Versicherte sind im 1. Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 3,5 Prozent gestiegen. Das gab das Bundesgesundheitsministeriums am 12. Juni 2009 bekannt. Damit entwickelten sich die Heilmittelausgaben deutlich schlechter als die Gesamtausgaben, die um insgesamt 6,5 Prozent angestiegen sind.
Die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) haben falsche Zahlen für das 4. Quartal 2008 im Internet veröffentlicht. Das ist einer Mitteilung der GKV-HIS zu entnehmen, die mit dreiwöchiger Verspätung erklärt, dass man noch prüfe, wie der Fehler zu korrigieren sei.
Der Trend geht abwärts. Seit langem zeigen die aktuellen Zahlen des GKV-Heilmittelinformationssystems (GKV-HIS) eine dramatische Verschlechterung. Die Umsatzzuwächse der Ergotherapeuten und Logopäden sind minimal, Physiotherapeuten verbuchen Rückgänge. Die Finanzzahlen beschönigen jedoch das Ergebnis. Denn der Umsatz verdeutlicht nicht die rückläufigen Zahlen der verordneten Behandlungen.
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