GKV-Spitzenverband

26.01.2012

Krankenkassen wollen keine langfristige Befreiung

Die Chroniker-Regelung in der Heilmittel-Richtlinie wurde in das Sozialgesetzbuch geschrieben und sollte eigentlich zu einer besseren Versorgung der Patienten führen. Jetzt haben die Krankenkassen allerdings in einer internen Regelung festgelegt, wie man am besten Anträge von chronisch Kranken ablehnt.

22.12.2011

Klarheit bei podologischen Verordnung

Welche Angaben sind auf podologischen Verordnungsblättern notwendig, damit die Zusammenarbeit zwischen den Podologen und den Kassen möglichst reibungslos funktioniert? Mehr Klarheit soll hier nun eine konkretisierende Arbeitshilfe schaffen, die der GKV-Spitzenverband, der Verband Deutscher Podologen und der Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands gemeinsam erarbeitet haben.

17.11.2011

Zuwachs bei Heilmittelausgaben 2012 geplant

Bei der diesjährigen Vereinbarung zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband über die Heilmittelausgaben 2012 wurden ungewöhnlich hohe Zuwächse vereinbart. Mindestens 4,5 Prozent sollen die Heilmittelausgaben wachsen. Wenn auf Landesebene gut verhandelt wird, sind noch mal zusätzlich zwei bis vier Prozent drin. Das ist auch dringend notwendig, denn vielen Ärzten wird bei den tatsächlichen Zuwächsen in diesem Jahr von rund 10 Prozent ein Heilmittelregress drohen.

30.06.2011

Erste Kasse erkennt Gesundheitswandern als Prävention an

Die AOK Plus (Sachsen und Thüringen) erkennt als erste Krankenkasse das Gesundheitswandern als Präventivmaßnahme an. Das meldet der Deutsche Wanderverband (DWV), der mit dem Projekt „LETs GO – jeder Schritt hält fit“ seit 2008 Fortbildungen zum Gesundheitswanderführer anbietet.

23.06.2011

Heilmittel-Richtlinie tritt pünktlich in Kraft

Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) verabschiedete Neufassung der Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) kann erst dann in Kraft treten, wenn der Text vollständig im Bundesanzeiger veröffentlich worden ist. Dazu hat die Pressestelle des G-BA in dieser Woche erklärt, dass man davon ausgeht, dass die Neufassung der HeilM-RL am 30. Juni 2011 veröffentlicht wird und damit die Neufassung wie geplant und beschlossen pünktlich am 1. Juli 2011 in Kraft treten wird.

26.05.2011

Neue Heilmittelrichtlinie gilt vor Regelungen der Rahmenverträge

Wenn am 1. 2011 Juli die neue Heilmittel-Richtlinie in Kraft tritt, werden sich auch einige Fristen für Heilmittelerbringer ändern. Diese sind in der Richtlinie zum Teil anders geregelt, als in den Rahmenverträgen. Das kann zu Verwirrungen führen: welche Regelung gilt nun? Wir haben es für Sie geklärt.

17.03.2011

Neuer Service für Therapeuten

Der GKV-Spitzenverband bereitet in regelmäßigen Abständen die jeweils aktuellen Statistiken zur gesetzlichen Krankenversicherung auf und vergleicht diese mit dem Vorjahreszeitraum. Jetzt gibt es die Statistiken auch als Grafiken kostenlos zum Download.

24.02.2011

Lymphdrainage nur noch begrenzt verordnungsfähig?

Ein Ziel der Neufassung der Heilmittel­richtlinie war die Begrenzung der Anzahl von Massagen außerhalb des Regelfalls. Vermutlich ist ein Formulierungsfehler der Grund dafür, dass nun in der Neufassung nicht nur die Massagen, sondern auch die Anzahl der Lymphdrainagen außerhalb des Regelfalls begrenzt werden. Das ist medi­zinisch/therapeutisch fragwürdig und be­deutet für viele chronische Patienten eine deutliche Verschlechterung der Versor­gungssituation. Eine Präzisierung ist not­wendig, steht aber bisher noch nirgendwo auf der Agenda.

17.02.2011

Unabhängige Patientenberatung startet neu

Unter www.upd-online.de und der kostenlosen bundesweiten Telefonnummer 0800-0117722 wird die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) neu gestartet. Hier finden Interessierte ab Mitte Februar wieder Rat zu allen Fragen der Gesundheit und Krankheit – ein Service, auf den Praxisinhaber ihre Patienten aufmerksam machen können.

09.09.2010

Überarbeiteter Leitfaden Prävention

Der GKV-Spitzenverband hat den neu überarbeiteten Leitfaden Prävention vorgelegt. Die Kriterien für Präventionsleistungen sollen nun genauer und systematischer vorgegeben sein. Für Therapeuten sind die Neuerungen Pflichtlektüre, um entsprechende Präventionsangebote zu entwickeln und zu ändern.