Heilmittelausgaben

05.01.2012

Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum

Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.

05.01.2012

Ergotherapie und Logopädie unterstützen Kinder

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat seinen jährlichen Heilmittelbericht 2011 veröffentlicht. Die Lektüre lohnt sich besonders für Kindertherapeuten, denn hier werden die Verordnungsdaten der AOKen patientenbezogen analysiert und erhebliche Versorgungsunterschiede im Bereich der Heilmitteltherapie aufgezeigt. Damit liefert der (kostenlos erhältliche) Bericht erstklassiges Material für die Arztkommunikation.

22.12.2011

Richtgrößen KV Nordrhein: Kinderärzte plus 21 Prozent

26 Millionen Euro mehr als im Vorjahr für Heilmittel können Ärzte im Gebiet der KV Nordrhein 2012 verschreiben. Die neue Heilmittelvereinbarung zwischen KV und den Kassen sieht für das nächste Jahr ein Heilmittelausgabenvolumen von insgesamt 445 Millionen Euro vor. Das entspricht einer Steigerung von rund 6,5 Prozent. Die Richtgrößen der Kinder- und der HNO-Ärzte wachsen überdurchschnittlich.

22.12.2011

Höhere Richtgrößen in Westfalen-Lippe

Die KV Westfalen-Lippe hat ihre Heilmittel- und Richtgrößenvereinbarung veröffentlicht. 6,5 Prozent höhere Richtgrößen stehen den Ärzten im Bereich der KV-Westfalen-Lippe 2012 zur Verfügung. Durch eine Protokollnotiz der Heilmittelvereinbarung werden die verordnenden Ärzte zusätzlich weiter vor Regressen geschützt. Das sind gute Voraussetzungen, um Ärzten in Westfalen-Lippe die Angst vor Heilmittel-Verordnungen zu nehmen und dafür zu sorgen, dass Patienten in Westfalen-Lippe endlich genau so viel Heilmittel bekommen, wie in anderen Bundesländern.

15.12.2011

6,5 Prozent mehr Heilmittel in 2012

26 Millionen Euro mehr als im Vorjahr für Heilmittel können Ärzte im Gebiet der KV Nordrhein 2012 verschreiben. Die neue Heilmittelvereinbarung zwischen KV und den Kassen sieht für das nächste Jahr ein Heilmittelausgabenvolumen von insgesamt 445 Millionen Euro vor. Das entspricht einer Steigerung von rund 6,5 Prozent. Die Richtgrößen der Kinder- und der HNO-Ärzte wachsen überdurchschnittlich.

08.12.2011

Heilmittelaufschwung deutlich gebremst

Die Finanzentwicklung der GKV ist in den ersten neun Monaten 2011 deutlich besser verlaufen als im vergangenen Jahr. Doch der Zuwachs bei den Heilmitteln schwächt sich deutlich ab und liegt nur noch bei sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist aber immer noch mehr als die durchschnittliche Steigerung der Leistungsausgaben, die mit 2,5 Prozent Wachstum deutlich geringer wachsen als die Heilmittel.

24.11.2011

PKV spart bei Heilmitteln

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat seine Zahlen für 2010 vorgelegt. Danach sind die Ausgabenzuwächse für Heilmittel bei der PKV deutlich niedriger als in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und zwar sowohl bei den Gesamtausgaben als auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben. Offensichtlich ist die PKV außerordentlich erfolgreich darin, Heilmittelrechnung nicht in voller Höhe zu erstatten und Heilmittelpreise zu drücken. Dagegen hilft nur, in jeder Praxis konsequent Privatpreise zu verlangen, die deutlich über den beihilfefähigen Höchstsätzen liegt.

17.11.2011

Zuwachs bei Heilmittelausgaben 2012 geplant

Bei der diesjährigen Vereinbarung zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband über die Heilmittelausgaben 2012 wurden ungewöhnlich hohe Zuwächse vereinbart. Mindestens 4,5 Prozent sollen die Heilmittelausgaben wachsen. Wenn auf Landesebene gut verhandelt wird, sind noch mal zusätzlich zwei bis vier Prozent drin. Das ist auch dringend notwendig, denn vielen Ärzten wird bei den tatsächlichen Zuwächsen in diesem Jahr von rund 10 Prozent ein Heilmittelregress drohen.

27.10.2011

Gemeinsam Probleme besser lösen

Das Thema Heilmittelregress ist ein Dauerbrenner, sowohl bei Ärzten als auch bei Heilmittelerbringern. Auch wenn Therapeuten nur indirekt davon betroffen sind und nicht selbst zur Kasse gebeten werden, führt die Regress-Angst der Ärzte oft zu einem deutlichen Verordnungsrückgang, was sich direkt im Terminkalender der Praxis niederschlägt. Grund genug, sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen und gemeinsam mit den Ärzten Regressprophylaxe zu betreiben.

27.10.2011

Heilmittelbudget – was ist das?

„Unser Budget für Heilmittel ist erschöpft“, das erklären manche Ärzte ihren Patienten. Andererseits behaupten die Krankenkassen, Ärzte dürften alles verordnen, was medizinisch notwendig sei. Was stimmt denn nun: Gibt es das berüchtigte Heilmittelbudget oder nicht?