Heilmittelrichtlinien

27.12.2013

Die Wünsche einer Praxisinhaberin für 2014

Beatrix Lindemann (58) ist von Beruf Physiotherapeutin und seit 28 Jahren PraxisinhaberinDie wirtschaftliche Situation ist für Heilmittelerbringer schon seit Jahren angespannt. Die Tendenz für die Zukunft nicht rosig. Anlass für uns, eine engagierte, erfahrene Praxisinhaberin einmal zu Wort kommen zu lassen. Wir denken, dass sie mit ihren Erfahrungen und Einschätzungen sehr vielen Therapeuten aus der Seele spricht.

27.12.2013

Wir stehen unsererseits für konstruktive Gespräche zur Verfügung

Heinz Christian Esser (68), Geschäftsführer von ZVK und BHV Deutschland hat einen neuen Gesundheitsminister: Hermann Gröhe (52), bisher bei der CDU der Mann fürs Grobe in seiner Funktion als Generalsekretär und von Haus aus Jurist. Was bedeutet das für die Heilmittelbranche? Besonders angesichts des Koalitionsvertrages und der geplanten Überarbeitung der Heilmittelrichtlinie. up hat nachgefragt:

27.12.2013

HeilM-RL soll „anwenderfreundlicher“ werden, aber wie?

HeilM-RL soll „anwenderfreundlicher“ werden, aber wie?Mitte Dezember sind die Heilmittel-Rahmenvorgaben für 2014 veröffentlicht worden. GKV-Spitzenverband und Kassenärztliche Bundesvereinigung haben sich in diesem Zusammenhang darauf geeinigt, „unmittelbar die Beratung zu einer Überarbeitung der Heilmittel-Richtlinie“ aufnehmen zu wollen. Damit steht in 2014 erneut eine Überarbeitung der Heilmittel-Richtlinie unter Ausschluss der Heilmittelerbringer an.

17.12.2013

IFK-Wirtschaftlichkeitsumfrage 2013

Der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK) hat die Abgabefrist für die Wirtschaftlichkeitsumfrage 2013 bis zum Ende des Jahres verlängert. Die Zahl der Teilnehmer liegt zwar mit mehreren hundert eingesandten Antworten schon jetzt über der letzten Umfrage. Aber eine möglichst breite Datenbasis ist wichtig, um die wirtschaftliche Seite der Physiotherapie in Deutschland exakt zu ermitteln.

25.10.2013

Wer zahlt Therapie bei Widerspruchsverfahren?

Lehnt die Krankenkasse einen Antrag auf Genehmigung einer Verordnung außerhalb des Regelfalls oder des langfristigen Heilmittelbedarfs ab, kann der Patient dagegen Widerspruch einlegen. Finden während des Widerspruchverfahrens Behandlungen statt, muss vorher geklärt werden, wer die Kosten im Fall einer erneuten Ablehnung trägt.

25.10.2013

Download der Woche KW 43-2013: Wer zahlt Therapie bei Widerspruchsverfahren?

Mit dem Download der Woche erhalten Sie ein Vertragsmuster, mit dem Sie die Kostenübernahme für den Fall regeln, bei dem die Kasse dem Antrag endgültig nicht zustimmt. Der Patient kann nun ohne Risiko für Sie weiter behandelt werden und er muss nur dann die Behandlungen selbst zahlen, wenn auch der Widerspruch nicht erfolgreich ist.

27.09.2013

Kommentar: Das Ende der Überversorgungs-Lüge

Seit Jahren kritisieren die Krankenkassen bei jeder passenden Gelegenheit die starke Zunahme von Heilmittel-Leistungen. Sie werden nicht müde, die Geschichte von der Überversorgung der Patienten mit Heilmitteln zu erzählen. Das tun sie schon so lange und ausdauernd, dass inzwischen sogar Heilmittelerbringer anfangen, daran zu glauben. So wie jüngst die Präsidentin des dbl in einem Interview mit der Ärztezeitung.

27.09.2013

Abrechnungstipp: Erst- und Folgeverordnung (der Regelfall)

Die Verordnung im Regelfall erfolgt nach Maßgabe des Heilmittel-Katalogs, also nach dessen konkreten Vorgaben. Im Praxisalltag fehlt jedoch häufig ein Kreuz oder es wurde an einer falschen Stelle gesetzt. Wie Sie sich in diesen Fällen korrekt verhalten und was zu beachten ist, damit Ihre Verordnung nicht von den Krankenkassen abgesetzt oder gekürzt wird, erfahren Sie in diesem Abrechnungstipp.

30.08.2013

12 Wochen-Frist bei VO a.d.R.

Bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls müssen Verordnungsmenge und Frequenz so bemessen sein, dass mindestens eine ärztliche Untersuchung innerhalb einer Zeitspanne von 12 Wochen nach der Verordnung gewährleistet ist (§ 8 Abs. 1, Satz 4 HeilM-RL). Doch was bedeutet das jetzt konkret für die Praxis?

26.07.2013

Kasse akzeptiert keine nachträgliche Heilung mehr

Die AOK Rheinland/Hamburg hat offenbar „die Nase voll“ von fehlerhaften Heilmittelverordnungen. Die Kasse teilte nun mit, dass sie rückwirkend zum 01.07.2013 nachträgliche Änderung oder Ergänzung von Verordnungen nicht mehr akzeptieren wird. So kann, nach Willen der AOK, zum Beispiel auch eine fehlende Arztunterschrift nicht mehr nachträglich geheilt werden. Therapeuten sollten sich durch diese Willensbekundung allerdings nicht einschüchtern lassen und weiterhin Widerspruch bei Rechnungskürzungen einlegen.