Heilpraktiker
Ach nöööö, was muss man denn da lesen??? In Zukunft keine Erstattung mehr für Homöopathiekosten. Das fordert jedenfalls SPD-Politiker Karl Lauterbach und entfacht damit eine heiße Diskussion um Kostensenkung im Gesundheitswesen. Die einen schwadronieren über Zusatzleistungen, die anderen schreien nach Evidenz.
Tags: Arzt, Ausgaben, Behandlung, Berufspolitik, Evidence Based Medicine, Evidenz, Ganzheitlich, GKV, GKV-Spitzenverband, Heilpraktiker, Krankenkasse, Physiotherapie, Therapiekonzept Keine Kommentare
Akupunktur kann Schmerzen lindern. Das haben US-Wissenschaftler jetzt in Versuchen mit Mäusen herausgefunden: Die Akupunktur-Nadeln aktivieren offenbar das körpereigene Schmerzmittel Adenosin.
Es wurde viel diskutiert, ein Gerichtsverfahren jagte das andere – am Ende stand fest: Physiotherapeuten dürfen die sektorale Heilpraktikerprüfung bei den Gesundheitsämtern ablegen. Das ist nun in einigen Bundesländern bereits geschehen. Nicht jeder schafft die Prüfung auf Anhieb, doch bei dem Ergebnis „Durchgefallen“ ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Homöopathie wird immer beliebter: Nach einer Umfrage des Forschungsinstitutes Allensbach habe jeder Zweite in Deutschland schon homöopathische Arzneimittel verwendet, und jeder Vierte sei von deren Wirkung überzeugt. Mehr als 100 Krankenkassen zahlen für Homöopathie – aber nur beim Arzt, Heilpraktiker müssen die Patienten weiterhin selbst zahlen.
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden in Bayern können jetzt die Zulassung als Heilpraktiker beschränkt auf ihr jeweiliges Fachgebiet beantragen. Grundlage für diesen Antrag ist eine kürzlich veröffentliche Änderung zur Umsetzung des Heilpraktikergesetzes.
Ab März wird es in den ersten Bundesländern die neue Prüfung zur „Beschränkten Heilpraktikererlaubnis“ geben. Diese neue Prüfung war nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig notwendig geworden, dass den Gesundheitsämtern verbindlich vorgegeben hatte, die Heilpraktikererlaubnis beschränkt auf festgelegte Bereich – hier Physiotherapie – zu erteilen.
Entstehen einem Beamten Kosten für die Behandlung durch einen Heilpraktiker, so darf der Dienstherr nicht schematisch nur den Mindestsatz des im April 1985 geltenden Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker als beihilfefähig anerkennen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 12. November 2009 entschieden.
Zehn Millionen Deutsche leiden unter chronischen Schmerzen, darunter vor allem Frauen. Jede zweite Deutsche hat mindestens einmal in der Woche Schmerzen, mehr als die Hälfte von ihnen sogar täglich – ein weites Betätigungsfeld für Therapeuten. Das ist das Ergebnis einer forsa-Umfrage, die die Zeitschrift VITAL in Zusammenarbeit mit der DAK in Auftrag gab.
Nachdem in weit über 20 Fällen klagenden Physiotherapeuten die sektorale Heilpraktikererlaubnis zuerkannt bekommen hatten, ohne eine Heilpraktikerprüfung ablegen zu müssen, ist die Aussage des Bundesverwaltungsgerichtes überraschend.
Bundesverwaltungsgericht Leipzig Beschränkte Heilpraktikererlaubnis für ausgebildete Physiotherapeuten Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 26.08.2009 über die Klage eines ausgebildeten Physiotherapeuten entschieden, der die Erlaubnis zur eigenverantwortlichen Ausübung der Heilkunde nach §1 des Heilpraktikergesetzes beschränkt auf den Bereich der Physiotherapie erstrebt hat, ohne zuvor eine nach dem Heilpraktikerrecht vorgesehene Kenntnisüberprüfung absolvieren zu müssen. Tags: Bayern, Heilpraktiker, [...]
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