Krankenkasse

02.02.2012

Langfristige Genehmigung von extrabudgetären Heilmittelverordnungen

Ein Antrag auf eine langfristige Genehmigung von Heilmittelverordnungen gemäß § 32 SGB V in Verbindung mit § 8 Abs. 5 der HeilM-RL kann formlos vom Versicherten in Zusammenhang mit einer Verordnung außerhalb des Regelfalls gestellt werden. Die Kasse kann nicht auf das Genehmigungsverfahren verzichten, sondern muss innerhalb von vier Wochen nach Antragstellung entscheiden. Sonst gilt der Antrag als genehmigt. Der Antrag und die den Antrag begründende Verordnung werden einer genauen Prüfung unterzogen, die wir hier beschreiben.

26.01.2012

Anträge können per Fax an die Krankenkasse gestellt werden

Heilmittelpraxen können ihren Patienten einen „Genehmigungs-Service“ für die Abwicklung des Genehmigungsverfahrens bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls anbieten. Der Antrag kann problemlos per Fax gestellt werden. Doch wie sieht eigentlich die Rechtslage aus? Ist ein Fax-Sendeprotokoll ein Vollbeweis dafür, dass das Telefax-Schreiben auch wirklich zugegangen ist? Um Streitigkeiten mit der Kasse über den Erhalt von Faxen vorzubeugen, sollten Praxisinhaber einige Dinge beachten.

05.01.2012

Ergotherapie und Logopädie unterstützen Kinder

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat seinen jährlichen Heilmittelbericht 2011 veröffentlicht. Die Lektüre lohnt sich besonders für Kindertherapeuten, denn hier werden die Verordnungsdaten der AOKen patientenbezogen analysiert und erhebliche Versorgungsunterschiede im Bereich der Heilmitteltherapie aufgezeigt. Damit liefert der (kostenlos erhältliche) Bericht erstklassiges Material für die Arztkommunikation.

22.12.2011

In 2012 einfach alles selbst ändern!

Die AOK Baden-Württemberg hat die Grenzen für ungültige Abrechnungen mit einer aktuellen Prüfliste schärfer gezogen. Zugleich schafft sie aber mit einem neuen Rahmenvertrag der Physiotherapeuten die Möglichkeit für Heilmittelerbringer, selbstständig ihre Verordnungen zu korrigieren.

10.11.2011

Gesundheitspass für Senioren ab 60

Für ältere Menschen ab 60 Jahren gibt es jetzt den neuen „Gesundheitspass 60plus“, in dem alle wichtigen Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert werden können. Präventive Leistungen wie Sturztraining werden allerdings noch nicht berücksichtigt, seien aber in Zukunft auch als Teil des „Senioren-Check-ups“ denkbar. Therapeuten können sowohl ihre Patienten über den Pass informieren als auch ihre Ideen dazu einbringen.

03.11.2011

Yoga und Stretching lindern Rückenschmerzen

Yoga und besonders Dehnungsübungen der Rückenmuskulatur helfen bei chronischen Kreuzschmerzen. Das haben US-Wissenschaftler des Group Health Research Institute in Seattle jetzt herausgefunden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine – ein guter Grund für Praxisinhaber, vermehrt Yoga- und Stretching-Kurse anzubieten.

03.11.2011

„Fitness für Büro-ler“

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.

27.10.2011

Ärzte haften persönlich

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.

27.10.2011

Evidenzbasierte Politikfolgenforschung

Die BARMER-GEK scheint so richtig Spaß an der Sache mit der Evidenz bekommen zu haben. Erst forderte sie im Zusammenhang mit dem Heil-und Hilfsmittelreport mehr Studien über die Wirksamkeit von Heilmitteln (wir berichteten), jetzt sollen die Kassen mehr Geld bekommen für die Versorgungsforschung. 100 Millionen Euro für alle Kassen hielt BARMER Vorstand Dr. Rolf-Ulrich Schlenker anlässlich des 10. Kongress für Versorgungsforschung in Köln für angemessen.

13.10.2011

Prävention oft Frauensache

Prävention ist oft Frauensache. Das ergab eine Online-Umfrage der KKH-Allianz. Danach waren fünf von sechs Teilnehmern in Entspannungskursen weiblich. Dennoch könnte sich fast jeder zweite Mann vorstellen, einen Präventionskurs zu besuchen – ein Ansporn für Therapeuten, vermehrt Angebote für das starke Geschlecht zu schaffen.