Krankenkasse

01.03.2012

Auch BKK Essanelle erstattet Teilkosten

Anfang des Jahres änderte die Techniker Krankenkasse bereits ihre Satzung und erstattet seitdem 80 Prozent der Kosten für maximal sechs osteopathische Behandlungen je Kalenderjahr und Versicherten. Jetzt zieht auch die BKK Essanelle nach und erweitert ihr Leistungsangebot ab sofort um osteopathische Behandlungen. Das teilte die Kasse in einer Pressemitteilung mit.

23.02.2012

Physiotherapeuten auf Platz eins der Betrügerliste

Auch in diesem Jahr stehen die Physiotherapeuten wieder nach Fallzahlen auf Platz eins der Betrügerliste der KKH Allianz. Geht es allerdings um die Schadenssumme, machen ihnen die Apotheker den Rang streitig. Das teilte die KKH Allianz jetzt mit. Praxisinhaber sollten sofort auf die schlechte Presse reagieren und ihre Patienten über die korrekte Vorgehensweise in der eigenen Praxis aufklären.

16.02.2012

Rückenleiden sorgen nach wie vor für die meisten Fehltage

Neuer Negativrekord: Die Zahl der Krankmeldungen erreichte 2011 den höchsten Stand seit 15 Jahren. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 auf 3,6 Prozent an – das sind im Schnitt 13,2 Fehltage pro Arbeitnehmer. Zu diesem Ergebnis kommt der DAK-Gesundheitsreport 2012. Die meisten Fehltage gehen nach wie vor auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurück – eine Herausforderung für Therapeuten in Sachen Prävention.

16.02.2012

Therapie-Erfolge durch mobile Therapeuten

In Berlin und Brandenburg haben alte Menschen die Chance auf größere Reha-Erfolge. Ein neuer Versorgungsvertrag des BKK Landesverbands Mitte macht es möglich. Er hilft, alte Patienten in der heimischen Umgebung wieder auf die Beine bringen. Die Reha-Versorgung übernehmen mobile Teams unter anderem aus Ergo- und Physiotherapeuten.

09.02.2012

Rechts-Nachhilfe für Krankenkassen

Wer als Versicherter bei der AOK Rheinland/Hamburg einen Antrag auf langfristige Genehmigung bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls nach § 32 Abs. 1a SGB V i. V. m. § 8 Abs. 5 der HeiIM-RL stellt, erhält von der Kasse den Hinweis, dass dieser aufgrund des Genehmigungsverzichts der Kasse nicht bearbeitet wird. Damit verstößt die AOK gegen geltendes Recht. Vermutlich gibt es noch andere Krankenkassen, die sich um die Langfristgenehmigung drücken wollen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie betroffenen Patienten helfen können.

09.02.2012

Abgrenzung zwischen Therapie und Pädagogik nach wie vor schwierig

Jedes dritte Kind im Vorschulalter hat eine Sprachentwicklungsstörung. Bundesweit liegt der Anteil an Kindern mit Sprech- und Sprachstörungen bei 10,3 Prozent. Insgesamt sind innerhalb eines Jahres 1,12 Millionen Kinder zwischen 0 und 14 Jahren betroffen. Das ist ein das Ergebnis des Barmer GEK Arztreports 2012 mit Schwerpunkt „Kindergesundheit“, der jetzt veröffentlicht wurde. Zudem zeigt der Report die nach wie vor bestehenden Abgrenzungsprobleme zwischen „Förderbedarf“ und „Therapiebedürftigkeit“ auf.

02.02.2012

Langfristige Genehmigung von extrabudgetären Heilmittelverordnungen

Ein Antrag auf eine langfristige Genehmigung von Heilmittelverordnungen gemäß § 32 SGB V in Verbindung mit § 8 Abs. 5 der HeilM-RL kann formlos vom Versicherten in Zusammenhang mit einer Verordnung außerhalb des Regelfalls gestellt werden. Die Kasse kann nicht auf das Genehmigungsverfahren verzichten, sondern muss innerhalb von vier Wochen nach Antragstellung entscheiden. Sonst gilt der Antrag als genehmigt. Der Antrag und die den Antrag begründende Verordnung werden einer genauen Prüfung unterzogen, die wir hier beschreiben.

26.01.2012

Anträge können per Fax an die Krankenkasse gestellt werden

Heilmittelpraxen können ihren Patienten einen „Genehmigungs-Service“ für die Abwicklung des Genehmigungsverfahrens bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls anbieten. Der Antrag kann problemlos per Fax gestellt werden. Doch wie sieht eigentlich die Rechtslage aus? Ist ein Fax-Sendeprotokoll ein Vollbeweis dafür, dass das Telefax-Schreiben auch wirklich zugegangen ist? Um Streitigkeiten mit der Kasse über den Erhalt von Faxen vorzubeugen, sollten Praxisinhaber einige Dinge beachten.

05.01.2012

Ergotherapie und Logopädie unterstützen Kinder

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat seinen jährlichen Heilmittelbericht 2011 veröffentlicht. Die Lektüre lohnt sich besonders für Kindertherapeuten, denn hier werden die Verordnungsdaten der AOKen patientenbezogen analysiert und erhebliche Versorgungsunterschiede im Bereich der Heilmitteltherapie aufgezeigt. Damit liefert der (kostenlos erhältliche) Bericht erstklassiges Material für die Arztkommunikation.

22.12.2011

In 2012 einfach alles selbst ändern!

Die AOK Baden-Württemberg hat die Grenzen für ungültige Abrechnungen mit einer aktuellen Prüfliste schärfer gezogen. Zugleich schafft sie aber mit einem neuen Rahmenvertrag der Physiotherapeuten die Möglichkeit für Heilmittelerbringer, selbstständig ihre Verordnungen zu korrigieren.