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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Mecklenburg-Vorpommern</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Krankenkassen veröffentlichen Verordnungsdaten 1. bis 3. Quartal 2011</h2>
<h1>Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum</h1>
<p><strong>Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.</strong><span id="more-17003"></span></p>
<p>2011 ist für die Heilmittelerbringer immer noch ein Rekordjahr: In allen drei bisher als Statistik vorliegenden Quartalen sind die Umsätze höher als jemals zuvor. Zum ersten Mal übersteigen die Ausgaben der GKV in jedem einzelnen Quartal 2011 die Milliarden Euro Grenze!</p>
<p>Logopäden sind die absoluten Wachstumsgewinner: 15,4 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr auf Bundesebene. Spitzenreiter sind Berlin (+23,1%), Hamburg (+18,5%) und Niedersachsen (+18,3%); das Schlusslicht Bayern (+9,6%) ist das einzige Bundesland mit einstelligem Wachstum.</p>
<p>Die Ergotherapeuten wachsen immerhin um 6,7 Prozent, was aber schon unter Durchschnitt ist. Die größten Zuwächse findet man in Nordrhein (+12,6%), Mecklenburg-Vorpommern (+12,4%) und Sachsen-Anhalt (+11,5%). Die schwächsten Zuwächse finden sich im Süden: Baden-Württemberg (+1,6%) und Bayern (+1,8%).</p>
<p>Physiotherapeuten wachsen mit 5 Prozent unterdurchschnittlich aber auf hohem Niveau (PT macht rund 80 Prozent der Heilmittelausgaben aus): Spitzenreiter ist Bremen (+12,9%), gefolgt von Sachsen-Anhalt (+10,7%) und Mecklenburg-Vorpommern (+9,3%); Schlusslicht ist erneut Bayern (+2,0%).</p>
<p>Eigentlich können sich die Podologen mit einem Zuwachs von rund 25 Prozent als Wachstumssieger fühlen, aber der Podologieumsatz ist im Vergleich zu allen anderen Fachgruppen so gering (&lt;2,5%), dass diese Berufsgruppe quasi außer Konkurrenz mitläuft.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Alle Informationen findet man wie immer im Internet unter <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder fordert Hilfestellung bei der Aufarbeitung der Daten für Arztgespräche über die up-premium plus Hotline an.</p>
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		<title>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 18:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittel - Umsatz - Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Daten für 1. Halbjahr zeigen weiter starkes Wachstum</h2>
<h1>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</h1>
<p><strong>Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittelumsatz-Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</strong><span id="more-16107"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Über 200 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz als im Vorjahreshalbjahr wurde in Deutschland mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von 9,28 Prozent. Zuwachsgewinner sind wieder die Podologen (+27,4%) und Logopäden (+21,9%), während das Wachstum bei den Ergotherapeuten (+9%) und Physiotherapeuten (+7,2%) zwar deutlich schwächer ist, aber trotzdem noch auf hohem Niveau bleibt.</p>
<h3>Physiotherapie mit großen regionalen Unterschieden</h3>
<p>Die Umsatzzuwächse für den Bereich der Physiotherapie sind regional sehr unterschiedlich. Berlin (+3,8%), Baden-Württemberg (+4,6%) und das Saarland (+5,2%) sind die Wachstums-Schlusslichter, während Rheinland-Pfalz (+11%), Sachsen-Anhalt (+14,6%) und Bremen (+16,4%) die Spitzengruppe darstellen. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr als 116 Millionen Euro mehr Physiotherapie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahreshalbjahr.</p>
<h3>Logopädie in allen KVen zweistellig gewachsen</h3>
<p>Wie auf einem anderen Stern wirkt dagegen das Wachstum der Logopäden: „Schlusslichter“ sind hier Bayern (+14,3%), Sachsen (+15,7%) und Thüringen (+16,1%). Die Top-Länder sind Hessen (+27,2%), Hamburg (+32,6%) und Berlin (34,9%). Im 1. Halbjahr. 2011 wurden insgesamt über 46 Millionen Euro mehr Logopädie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Ergotherapie entwickelt sich uneinheitlich</h3>
<p>Die Ergotherapeuten müssen, ähnlich wie die Physiotherapeuten, mit großen regionalen Unterschieden leben. So fällt das Wachstum am schwächsten in Baden-Württemberg (+3,5%), im Saarland (+3,8%) und in Sachsen (+4,3%) aus. Dagegen sieht man in Hamburg (+14,7%), Nordrhein (+15,3%) und Bremen (+15,4%) die Entwicklung mit großer Freude. Rund 27 Millionen Euro Ergotherapieleistungen wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Regionale Unterschiede nehmen langsam ab</h3>
<p>Auffällig ist, dass sich die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte langsam näher kommen. Zwar ist der Unterschied zwischen Hamburg (44,7 TEURO) und Westfalen-Lippe (25,5 TEURO) erheblich und medizinisch nicht nachvollziehbar, trotzdem lässt sich beobachten, dass sich die Heilmittelumsätze in den Bundesländern ganz langsam auf den Durchschnitt hin bewegen. Inzwischen sind die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte in Bayern und Niedersachsen fast genauso hoch wie der Bundesdurchschnitt (34,5 TEURO).</p>
<p>Jetzt darf man auf die nächsten Monate gespannt sein. Im Oktober sollten die Kassen und die KVen die Heilmittelausgabenvolumen für 2012 veröffentlichen. Hoffentlich werden dann die erheblichen nicht geplanten Umsatzsteigerungen in diesem Jahr in die Planzahlen für 2012 mit eingearbeitet. Dann dürften die KVen langsam anfangen, ihre Ärzte darauf aufmerksam zu machen, dass zu viele Heilmittel verordnet werden. Außerdem ist zu erwarten, dass im letzten Quartal die ersten Regressandrohungen für das Jahr 2010 verschickt werden. Mal sehen, in wie weit das Einfluss auf den Heilmittelumsatz im 2. Halbjahr 2011 haben wird.</p>
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		<title>Heilmittel im Dauerhoch</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/07/heilmittel-im-dauerhoch-15358.html</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Zahlen 1. Quartal 2011</h2>
<h1>Heilmittel im Dauerhoch</h1>
<p><strong>Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<span id="more-15358"></span></strong></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Im Herbst vergangenen Jahres hatten Kassen und Ärzte vereinbart, dass die Heilmittelausgaben in 2011 um rund 140 Millionen Euro wachsen können. Allein im ersten Quartal 2011 sind die Heilmittelumsätze um 124 Millionen Euro gestiegen. Aufgrund der Zuzahlung der Patienten entspricht das einem Ausgabenzuwachs für Heilmittel der GKV von rund 113 Millionen Euro &#8211; mit Sicherheit zu viel, um so den Rest des Jahres weiterzumachen. Dennoch, der Trend für Heilmittelumsätze scheint nur eine Richtung zu kennen, nämlich nach oben. Zwölf Prozent Wachstum in einem Quartal in absoluten Zahlen ist schon beeindruckend. Nimmt man die Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte beträgt das Wachstum sogar 12,4 Prozent.</p>
<h3><strong>Bundesweites Wachstum </strong></h3>
<p>Ein Wachstum, das diesmal in ganz Deutschland zu beobachten ist und mit einem Zuwachs von „nur“ fünf Prozent für Physiotherapie in Berlin anfängt und bis deutlich über 40 Prozent Zuwachs für Logopädie (Rheinland-Pfalz) und Podologie (Hamburg) endet.</p>
<p>Bundesweit ist die Podologie mit 28,9 Prozent (5,6 Mill. €) Zuwachs wiederum Wachstumsgewinner, dicht gefolgt von den Logopäden mit 27,1 Prozent (26,5 Mill. €). Die Ergotherapeuten erreichen mit einem Wachstum von 12,3 Prozent (17,6 Mill. €) gerade knapp den Durchschnitt, während die Physiotherapeuten mit 9,6 Prozent (74,5 Mill. €) wiederum unterdurchschnittlich wachsen. Diese unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten spiegeln sich auch der TOP-15-Liste wieder: Im Vorjahr lagen die Logopäden mit der 45-Minuten-Behandlung noch deutlich hinter der ergotherapeutischen sensomotorisch/perzeptiven Behandlung. Jetzt liegen diese beiden Leistungen gleichauf und die Logopäden werden vermutlich noch in diesem Jahr die Ergotherapeuten vom Platz zwei der Liste verdrängen. Die Position KGG (KG am Gerät) ist im Gegensatz zum Vorjahr nun Schlusslicht der Liste und die Podologie hat erwartungsgemäß mehr Umsatz gemacht als die Position KG-ZNS-Kinder (Platz 11).</p>
<h3><strong>Umsätze verteilen sich auf immer mehr Praxen</strong></h3>
<p>Die Frage mancher Heilmittelerbringer, wo denn bitte dieser Umsatz geblieben ist, lässt sich nur indirekt beantworten. Zum einen dürften Existenzgründungen nach wie vor eine große Rolle bei der Entwicklung der Heilmittelumsätze spielen. Die Hürden einer Praxiseröffnung sind so niedrig, dass es Jahr für Jahr auch frische Berufsanfänger dazu treibt, sich selbstständig zu machen. Dabei wird bevorzugt neu gegründet. So nimmt die Anzahl der Praxen seit Jahren zu und der Mehrumsatz verteilt sich auf deutlich mehr Leistungserbringer. Dazu kommen Ausgründungen von Ärzten, mehrheitlich Orthopäden, die eigene Praxen aufmachen. Dort wird Heilmittelumsatz abgewickelt, der auf Verordnungen basiert, die nur deshalb ausgestellt werden, weil der Umsatz in der eigenen Tasche bleibt.(bu)</p>
<p><strong><span class="UProt">Ganz konkret</span>:</strong> Praxisinhaber können die Zahlen der eigenen Praxis mit den Zahlen ihres Fachbereichs und Bundeslandes vergleichen. Dazu nimmt man die Zahlen auf der Internetseite <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder lässt sich die Daten an der <em>up-premium plus Hotline</em> geben. Sieht die Entwicklung in der eigenen Praxis deutlich anders aus als der Trend aus dem GKV-HIS, kann man analysieren, woran das liegt. Verhalten sich bestimmte Zuweiser anders als sonst? Sind Umsätze von bestimmten Ärzten ausgeblieben? Dann könnte man mit den betreffenden Ärzten sprechen und klären, woran das liegt. Solche Informationsgespräche machen auch dann Sinn, wenn man den ausgefallenen Umsatz durch andere Zuweiser kompensieren konnte.</p>
<p><strong class="UProt">Regress-Prophylaxe:</strong> Bei so heftigen Umsatzzuwächsen wird es nicht lange dauern, bis die Krankenkassen und KVen wieder die Regress-Keule aus dem Schrank holen und den Ärzten Angst vor der Wirtschaftlichkeitsprüfung machen. Daher ist es sehr sinnvoll, mit den Ärzten darüber zu sprechen, wie man Verordnungen „regresssicher“ ausstellt. Ein angemessenes Berichtswesen unterstützt solche Aktivitäten. Außerdem sollte jeder Therapeut die Vorab-Praxisbesonderheiten seines KV-Gebietes kennen. Diese Informationen findet man im Internet unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de/" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a> oder lässt sich die Informationen von der <em>up-premium plus Hotline</em> zumailen.</p>
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		<title>AOK Mecklenburg hat Angst vor höheren Heilmittelausgaben</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/09/aok-mecklenburg-fuhrt-genehmigungsverfahren-wieder-ein-11369.html</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 17:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heidi Kohlwes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die AOK Mecklenburg hat das Genehmigungsverfahren für Verordnungen  außerhalb des Regelfalls nach einem Jahr Testphase wieder eingeführt.  Die AOK begründete diesen Schritt mit einer überproportionalen  Steigerung der Heilmittelverordnungen im letzten Jahr.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Verordnungen außerhalb des Regelfalls</h2>
<h1>AOK Mecklenburg hat Angst vor höheren Heilmittelausgaben</h1>
<p><strong>Die AOK Mecklenburg hat das Genehmigungsverfahren für Verordnungen außerhalb des Regelfalls nach einem Jahr Testphase wieder eingeführt. Die AOK begründete diesen Schritt mit einer überproportionalen Steigerung der Heilmittelverordnungen im letzten Jahr.</strong><span id="more-11369"></span></p>
<p>Am 1. August 2009 hatte die AOK Mecklenburg „zur Vereinfachung und zum Abbau von Bürokratie“ auf das Genehmigungsverfahren verzichtet, erklärte Pressesprecher der AOK Mecklenburg Markus Juhls gegenüber up. Dieser Versuch sei evaluierend verfolgt worden mit dem Ergebnis, dass eine überproportionale Steigerung der Heilmittelverordnungen beobachtet worden sei. Wie hoch diese Steigerung genau war, dazu äußerte sich die Kasse bislang nicht. Juhls erklärte weiter, dass diese Zahlen zur der Wiedereinführung des Genehmigungsverfahrens geführt haben.</p>
<p>Laut Heilmittelkatalog müssen Therapeuten Verordnungen außerhalb des Regelfalls vor der Fortsetzung der Therapie der zuständigen Krankenkasse zur Genehmigung vorlegen. Ab Vorlage der Verordnung bei der Krankenkasse kann die Therapie fortgesetzt werden. Nach Beginn der Behandlung übernimmt diese die Kosten unabhängig von dem Ergebnis der Entscheidung, spätestens jedoch bis zu dem Zeitpunkt einer Ablehnung der Genehmigung. Eine Rückforderung der Kosten bereits erbrachter Leistungen ist unzulässig.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Screening Entwicklungsstörungen erkennen</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/08/mit-screening-entwicklungsstorungen-erkennen-11303.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 17:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Schnack</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Kita-Kinder an der Ostsee werden einem Screening zur Erkennung von  Entwicklungsstörungen unterzogen. Das Modellprojekt stößt bei den  Erzieherinnen auf positive Resonanz.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Individuelle Förderung </strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Mit Screening Entwicklungsstörungen erkennen<br />
</strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kita-Kinder an der Ostsee werden einem Screening zur Erkennung von Entwicklungsstörungen unterzogen. Das Modellprojekt stößt bei den Erzieherinnen auf positive Resonanz.<span id="more-11303"></span></strong></p>
<p>„Auch in unserem Bundesland weisen viele Kinder bei der Einschulungsuntersuchung Entwicklungsverzögerungen auf. Daher ist es sinnvoll, möglichst frühzeitig im vorschulischen Bereich präventiv tätig zu werden. Dies erfordert jedoch verlässliche Informationen über die kindliche Entwicklung“, sagte Wolfgang Hoffmann vom Institut für Community Medicine an der Universität Greifswald.</p>
<p>Hoffmanns Institut führt das 2008 gestartete und vom Landessozialministerium finanzierte Modellprojekt „Kinder in Kitas“ (KiK) durch. KiK soll zur Weiterentwicklung der individuellen Förderung in Kitas in Mecklenburg-Vorpommern beitragen. Das auf 2 ½ Jahre angelegte Modellprojekt umfasst rund 1.000 drei- bis sechsjährige Kinder und rund 200 Erzieherinnen aus zwölf Kitas in den Städten Greifswald, Stralsund, Wismar sowie in den Landkreisen Ostvorpommern, Uecker-Randow und Demmin.</p>
<p>Nach Angaben Hoffmanns bewerten über 97 Prozent der befragten Erzieherinnen das für sie im Alltag leicht umzusetzende Testverfahren als hilfreich zur Erkennung von Entwicklungsgefährdungen. Im Projekt werden mit Hilfe eines standardisierten Testverfahrens (Screening) individuelle Stärken und Schwächen der Kinder in den Bereichen Motorik, Sprache, Kognition (Gedächtnisleistungen, Problemlösefähigkeiten, abstraktes Denken) und soziale Entwicklung untersucht. Die Aufgaben im Screening sind nach Angaben des Instituts kindgerecht gestaltet und in ein so genanntes Zirkusspiel integriert.</p>
<p>Dabei wird u.a. überprüft, ob ein Kind mit einem Stift ein vorgezeichnetes Kreuz nachfahren kann, ob es in der Lage ist, einen Ball zu fangen und ob es ihm gelingt, die Silben eines Wortes zu klatschen. Das Screening übernehmen zuvor geschulte Erzieherinnen. Ein sich anschließendes Übungsprogramm soll den Kindern helfen, individuell vorhandene Kompetenzen zu stärken und Defizite abzubauen. Eltern werden über die Ergebnisse zum Entwicklungsstand des Kindes informiert. Wenn ein besonderer individueller Förderbedarf</p>
<p>festgestellt wird, werden sie über Hilfsangebote durch die pädagogischen Fachkräfte unterrichtet. Hilfsangebote und Fördermaßnahmen sollen durch die Kindertageseinrichtung eingeleitet werden, bei der Inanspruchnahme sollen die Eltern begleitet und unterstützt werden. Nach einem Jahr werden die Kita-Kinder nochmals untersucht, um die Wirksamkeit des Verfahrens zu analysieren.</p>
<p>Offen ist derzeit, ob das Projekt später landesweit ausgedehnt wird. Das Greifswalder Institut betonte, dass es beim Screening nicht um „Fehlerfahndung“ gehe, sondern um optimale Förderchancen für die Kinder. Vor einer Entscheidung über die Ausdehnung müssen die Ergebnisse des Modellprojekts abgewartet werden, die im kommenden Jahr vorgestellt und öffentlich diskutiert werden sollen.</p>
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		<title> So handhaben Sie Terminprobleme</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<title>Veränderungen in den TOP 15</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 19:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit  einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste  Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV  (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier  zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es  Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel  gegeben.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS veröffentlicht Daten</h2>
<h1>Veränderungen in den TOP 15</h1>
<p><strong>Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel gegeben.</strong><span id="more-10960"></span></p>
<p>Mehr als eine Milliarde Euro Heilmittelumsatz im 1. Quartal 2010 (inkl. Zuzahlungen) &#8211; das gab es bisher nur im 1. Quartal 2007. Damals waren es allerdings fast 30 Millionen Euro weniger als in diesem Jahr. Die Summe zeigt, dass der Heilmittelmarkt nach wie vor lukrativ ist und die Umsatzraten über dem Durchschnitt der Ausgabenentwicklung liegen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/07/Balken_2_D_GKV_HIS_BUND_Heilmittel_allgemein_aktuell_geordnet_us_web.jpg" alt="" width="400" height="231" />Liest man die Zuwachsraten des ersten Quartals 2010 im Vergleich zum Vorjahr, dann wird man fast schwindelig: 14,9 Prozent Wachstum im Bundesdurchschnitt, das Saarland (+2,6%), Baden-Württemberg (+3,6%) und Rheinland-Pfalz (+5,6%) wachsen nur einstellig, alle anderen zweistellig. Spitzenreiter sind Mecklenburg-Vorpommern (+21,2%), Niedersachsen (+22,8%) und auf Platz eins steht Westfalen-Lippe (+24,7%). Solche prozentualen Zuwächse sind prima, allerdings dürfte kaum eine Praxis derartige Umsatzsteigerungen im 1. Quartal verbuchen können. Die Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr sind nur deswegen so hoch, weil das 1. Quartal 2009 das zweitschlechteste Quartal seit Bestehen des GKV-HIS war. Wer also wissen will, wie sich die Umsatzzahlen wirklich entwickelt haben, verfolge die Umsatzentwicklung in den einzelnen Bundesländern.</p>
<p>Vergleicht man die Heilmittelausgabenentwicklung der GKV des 1. Quartals 2010 mit den Heilmittelausgaben des 4. Quartals 2009 sieht alles ganz anders aus. Dann ergibt sich im Bundesschnitt ein Rückgang der Heilmittelausgaben um 0,2 Prozent. Verlierer sind das Saarland (-10%), Rheinland-Pfalz (-9%) und Baden-Württemberg (-5,6%). Gewinner sind Niedersachsen (+3,9%), Thüringen (+6,1%) und Sachsen (+7,8%).</p>
<p>Den größten Zuwachs unter allen Heilmittelleistungen verbuchte erneut die „Podologische Komplexbehandlung“. Im 1. Quartal 2008 wurde diese Leistung unter den TOP 15 der Heilmittel (Umsatzstärkste Heilmittel) noch gar nicht erwähnt. Im 1. Quartal 2009 lag sie schon auf Platz 14 vor der Position KG-Gerät. Im 1. Quartal 2010 findet sich Podologie auf Platz 12 nur knapp hinter KG-ZNS-Kinder. Bleibt es bei diesem Zuwachs – und danach sieht alles aus – dürfte der Umsatz mit Podologie zum Jahresende höher sein als der Umsatz mit KG-ZNS-Kinder.</p>
<p>An der Spitze der TOP 15 hat es eine weitere Verschiebung gegeben. Im Gegensatz zum Vorjahr ist im ersten Quartal 2010 deutlich mehr Manuelle Therapie verschrieben worden als KG-ZNS-Erwachsene. Beim Umsatz ist der Unterschied nicht ganz so deutlich.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Service: </span>Alle aktuellen Daten finden Sie wie gewohnt im Internet unter<a href="http://www.gkv-his.de" target="_blank"> www.gkv-his.de</a> oder Sie fordern diese an der Premium-Plus Hotline ab. Dort können Sie auch kostenlos konkrete Auswertungen für Ihre Region, z.B. für Ihre Arztkommunikation anfordern.</p>
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		<title> Strand-Massagen als Selbstzahleridee</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 15:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<title>Dürfen Hausärtze heilkundliche Tätigkeiten übertragen?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 18:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Beneker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch in diesem Jahr soll entschieden werden ob - und wenn ja  welche - ärztlichen Aufgaben an Pflegefachkräfte übertragen werden können  und welche Richtlinien zum Tragen kommen. Das ist das Ergebnis einer  kleinen Anfrage der Grünen im Bundestag. Die Fraktion wollte unter  anderem wissen, ob Hausärzte heilkundliche Tätigkeiten auf  Pflegefachkräfte übertragen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Anfrage der Grünen im Bundestag</h2>
<h1>Dürfen Hausärzte heilkundliche Tätigkeiten übertragen?</h1>
<p><strong>Noch in diesem Jahr soll entschieden werden ob &#8211; und wenn ja welche &#8211; ärztlichen Aufgaben an Pflegefachkräfte übertragen werden können und welche Richtlinien zum Tragen kommen. Das ist das Ergebnis einer kleinen Anfrage der Grünen im Bundestag. Die Fraktion wollte unter anderem wissen, ob Hausärzte heilkundliche Tätigkeiten auf Pflegefachkräfte übertragen können.<span id="more-9901"></span></strong></p>
<p>Noch ist es nicht soweit, jedenfalls nicht flächendeckend. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) habe die Beratungen über entsprechende Richtlinien im vergangenen Jahr aufgenommen, so die Bundesregierung, in diesem Jahr solle es erste Ergebnisse geben. Für das Jahr 2010 stünden eine Reihe von Beratungsterminen zu diesem Thema an. Die Bundesregierung rechnet damit, dass dem Gesundheitsministerium dann entsprechende Richtlinien vorgelegt würden, hieß es. <strong></strong></p>
<p>„Anlass für unsere Anfrage war unsere Ansicht, dass Pflegekräfte, die zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern die Hausärzte bei den Besuchen eigenständig unterstützen, nicht genug Geld für ihre Arbeit erhalten“, sagte der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Dr. Harald Terpe, der die Anfrage mitformuliert hatte, „denn wenn mehr Leistungen delegiert werden könnten, dann müsste auch mehr Geld in die Taschen der Pflegefachkräfte fließen.“</p>
<p>Außerdem wollten die Grünen unter anderem wissen, ob die Bundesregierung Maßnahmen ergreifen werde, „um den vom Sachverständigenrat im Gutachten 2007 als künftig für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung angemahnten notwendigen Professionenmix (z. B. bei Multimorbidität) voranzutreiben“, so die Grünen-Fraktion. Die Antwort fiel mau aus. Die Regierung erlasse Vorgaben, die die Multiprofessionalität bei der Krankenversorgung verbessern soll. Die Umsetzung obliege aber den „zum Berufszugang zuständigen Stellen (Länder, Hochschulen, Schulen).“</p>
<p>In der Antwort heißt es weiter, die Krankenkassen dürften bereits bei Modellprojekten Arbeiten, die bisher von Ärzten erledigt wurden, auf andere Berufsgruppen übertragen, speziell auf Pflegefachkräfte. Das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung räume diese Möglichkeit ein. Für die Delegation hausärztlicher Tätigkeiten zeichne sich der einzelne Arzt verantwortlich. Er müsse sich vergewissern, ob eine Pflegekraft die ihr übertragene Arbeit auch leisten kann und sie beherrsche, schreibt die Regierung. In den Quartalen 1/ 09 und 2/09 seien in diesem Rahmen bundesweit 96 Genehmigungen an Hausärzte ausgesprochen worden.</p>
<p>Terpe kritisierte die Antwort der Bundesregierung: „Da steht nicht viel drin. Wollte man böswillig sein, müsste man sagen: Der Bundesregierung ist die Sache egal.“</p>
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		<title>82 Millionen ungenutztes Heilmittelbudget in 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als 82 Millionen Euro sind trotz eines vereinbarten  Heilmittelbudgets in Deutschland nicht verordnet worden. Das ist das  Ergebnis der gerade veröffentlichten Daten zur Ausgabenentwicklung des  Heilmittelbereichs. Demnach wurde in neun von 16 KVen das  Heilmittelausgabenvolumen zum Teil erheblich unterschritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Regressangst torpediert vereinbarte Versorgungsziele</h2>
<h1>82 Millionen ungenutztes Heilmittelbudget in 2009</h1>
<p><strong>Mehr als 82 Millionen Euro sind trotz eines vereinbarten Heilmittelbudgets in Deutschland nicht verordnet worden. Das ist das Ergebnis der gerade veröffentlichten Daten zur Ausgabenentwicklung des Heilmittelbereichs. Demnach wurde in neun von 16 KVen das Heilmittelausgabenvolumen zum Teil erheblich unterschritten.<span id="more-9429"></span></strong></p>
<p>Das Heilmittelinformationssystem der <a href="http://www.GKV-HIS.de" target="_blank">GKV</a> hat Mitte März die aktuellen Verordnungsdaten für das Jahr 2009 veröffentlicht. Stellt man die Ausgaben der Kassen (GKV) den in den jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) vereinbarten Heilmittelausgabenvolumen gegenüber, kann man erkennen, wie viel geplante Heilmittelausgaben nicht genutzt wurden. Spitzenreiter ist wie schon in den Vorjahren die KV Bremen, in deren Einzugsbereich 18,7 Prozent des Heilmittelausgabenvolumens von den Ärzten nicht verordnet wurde. Es folgen Schleswig-Holstein (-7,8%), Westfalen-Lippe (-6%), Hessen (-5,2%), Nordrhein (-4,5%), Niedersachsen (-3,3%), Saarland (-2,7%), Mecklenburg-Vorpommern (-2,2%) und Bayern (-0,4%).</p>
<p>Rechnet man die Differenz zwischen tatsächlichen und geplanten Ausgaben von allen oben genannten KVen zusammen, dann kommt man auf den überraschend hohen Betrag von mehr als 82 Millionen Euro, die die Ärzte hätten verschreiben können, es aber aus Angst vor individuellen Regressen nicht getan haben.</p>
<p>Dafür haben andere KVen deutlich mehr ausgegeben als geplant. Hamburg (+27,5%), Berlin (+22,1%), Sachsen-Anhalt (+21%) und Thüringen (+12,8%) sind die wirklichen Ausreißer nach oben. Baden-Württemberg (+5,2%), Sachsen (+2%), Brandenburg (+1,4%) und Rheinland-Pfalz (+0,5%) haben dagegen nur leichte Überschreitungen zu vermelden.</p>
<p>Verrechnet man die Unter- und Überschreitungen des Heilmittelausgabenvolums auf Bundesebene, liegen die Heilmittelausgaben insgesamt rund 35 Millionen Euro über den vereinbarten Plänen. Das entspricht ziemlich genau einer Überschreitung der Heilmittelbudgets um lediglich 1 Prozent.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Ganz konkret</span>: Praxisinhaber, die ihre Praxis in einem KV Gebiet mit Unterschreitungen haben, sollten ihre Ärzte schnellstmöglich über die Datenlage informieren. Erfahrungsgemäß informieren die KVen ihre Mitglieder meist mit deutlicher Verzögerung. Deshalb können Therapeuten hier doppelt auftrumpfen: Aktuelle und gute Nachrichten!</p>
<p><a href="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg"><img class="size-full wp-image-9768 alignleft" title="Heilmittelausgabenvolumen" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg" alt="" width="578" height="399" /></a></p>
<p><a href="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg"><br />
</a></p>
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