Niedersachsen
Zwei Prozent höhere Heilmittelrichtgrößen für Niedersachsen als im Jahr 2009 haben die KV Niedersachsen und die Kassen auf Landesebene vereinbart und diese bereits schon Mitte August 2010 veröffentlicht. Rund 365 Millionen Euro beträgt das Heilmittelausgabenvolumen für 2010 und liefert damit einen komfortablen Verordnungspuffer für die niedersächsischen Therapeuten und Ärzte.
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Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel gegeben.
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Das Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 27. Oktober 2009 zur Prüfpflicht der Heilmittelerbringer von Heilmittelverordnungen hat dazu geführt, dass einige Kassen verstärkt Verordnungen als ungültig deklarieren und Rechnungen entsprechend kürzen. Viele Praxisinhaber sind genervt und frustriert über die Situation und machen die verordnenden Ärzte dafür verantwortlich. Ein strukturiertes Verordnungsmanagement löst das Problem ganz ohne Frust und Schuldzuweisungen.
Gerüchte sind wie Ohrwürmer: hat man sie einmal gehört, schwirren sie im Hinterkopf herum und sind nur schlecht zu vertreiben. Da nützt kein Ohrenjucken und kein Kopfschütteln. Aber manchmal hilft nachfragen. Haben wir mal gemacht. Das ist so schön pragmatisch. Nachdem die Zahl von 2.700 strittigen Fällen, die in Sachen Rezeptabsetzung angeblich bei der AOK Niedersachsen vorliegen sollen, in der therapeutischen Gerüchteküche über dem Verbandskessel munter vor sich hin köchelte, wollten wir wissen: Jetzt mal konkret, liebe AOK: wieviele strittige Fälle gibt es denn nun wirklich?
„Jede Bewegung zählt! Bewegungsförderung für ältere Menschen in Kommune und Stadtteil“ heißt ein Workshop in Hamburg, der sich an Menschen in kommunalen Einrichtungen richtet. Praxisinhaber können hier lokale, zielgruppenspezifische Angebote interdisziplinär entwickeln.
In Deutschland nimmt der Anteil der Kinder mit ausländischen Eltern zu. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, hatte fast jedes vierte Kind, das 2008 das Licht der Welt erblickte, mindestens eine Mutter oder einen Vater ohne deutschen Pass – eine Tatsache, auf die sich auch Praxisinhaber künftig einstellen müssen.
259 Millionen Euro sind als Heilmittelausgabenvolumen in Hessen für das Jahr 2010 vereinbart worden. Damit liegen die Planzahlen für dieses Jahr deutlich über den Ist-Zahlen von 2009 (229 Mill. Euro). Das spiegelt sich auch in den Richtgrößen wieder, die um 6,19 Prozent angehoben werden, bei Kinderärzten sogar um mehr als 20 Prozent.
Unter www.geminie-online.de (Gesundheit für Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen) ist in Niedersachsen eine Online-Datenbank für Migranten gestartet worden. Im Internet können Zuwanderer jetzt gezielt nach Kliniken, Ärzten und anderen Therapeuten mit bestimmten Sprachkenntnissen suchen.
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