Patient

26.04.2012

Warum die Argumente der PKV nicht ziehen

Die Erstattungshöhe der PKV hängt in der Regel von dem Preis je Therapiesitzung ab. Die PKV haben zudem unterschiedliche Vertragsbedingungen für die Kostenerstattung von Heilmitteltherapien. Häufig wissen die Patienten nicht, bis zu welcher Höhe ihre Kasse die Kosten der Therapie übernimmt. Wird dies nicht bereits im Vorfeld mit der Kasse geklärt, fangen die Diskussionen an. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Argumente der PKV, warum sie nicht die volle Höhe der Kosten zahlen wollen – und wie Sie diese in zwei Sätzen widerlegen können.

19.04.2012

So klappt es mit der langfristigen Genehmigung einer Verordnung außerhalb des Regelfalls

Mit der Neufassung de Heilmittel-Richtlinie im Juli 2011 wurde es chronisch kranken Patienten möglich, sich per Antrag von der Genehmigungspflicht einer Verordnung außerhalb des Regelfalls für einen längeren Zeitraum befreien zu lassen (§ 8 Abs. 5 HeilMRL).

19.04.2012

Aktive Beteiligung garantiert Erfolg bei Sturzprophylaxe

Sturzprophylaxe bei älteren Menschen allein garantiert noch keinen Erfolg. Die Senioren müssen sich aktiv daran beteiligen. Das ist offenbar häufig nicht der Fall, wie jetzt eine ergänzende Analyse zu zwei Cochrane-Reviews ergab: Schon nach zwölf Monaten machte etwa nur die Hälfte der Teilnehmer an den Sturzprophylaxe-Maßnahmen aktiv mit. Eine ernüchternde Bilanz, die Therapeuten bei ihren Sturzprophylaxe-Angeboten beachten sollten.

19.04.2012

Medical Wellness und Prävention sind Zukunftstrends

Gesundheit wird nicht länger als das Fernbleiben von Krankheiten, sondern zunehmend als höhere Lebensqualität verstanden. Nach einer Studie der Berenberg Bank und des Hamburgischen WeltWirtschaftInstituts (HWWI) steigt der Trend zu Medical Wellness und Prävention. Privat finanzierte Gesundheitsausgaben werden in Zukunft weiter wachsen. Therapeuten finden in der Studie interessante Daten, die sie für die Entwicklung von Selbstzahlerleistungen nutzen können.

12.04.2012

Therapeuten müssen sich auf wachsende Marktmacht der Patienten einstellen

Der Gesundheitsmarkt bleibt auch in den kommenden Jahren ein Wachstumsmarkt. Bis 2020 werden die Umsätze im Gesundheitswesen weltweit auf insgesamt zehn Billionen US-Dollar steigen. Das ist ein Ergebnis der Langfriststudie der internationalen Managementberatung Bain & Company. Ein für Therapeuten interessantes Fazit: Patienten werden einen steigenden Anteil der Gesundheitsausgaben künftig selber zahlen müssen, wodurch ihre Marktmacht wächst. Auch Heilmittelerbringer müssen sich auf die Veränderungen im Gesundheitsmarkt einstellen.

12.04.2012

Physio- und Schmerztherapie hilfreiche Alternative zur OP

Etwa 85 Prozent der operativen Eingriffe bei Patienten mit Rückenbeschwerden sind überflüssig. Das erklärt die Techniker Krankenkasse (TK). In vielen Fällen helfe auch eine Physio- oder Schmerztherapie, wie erste Auswertungen des TK-Angebots „Zweitmeinung vor Wirbelsäulen-Operationen“ ergeben haben. Therapeuten können ihre Patienten über die Studie informieren.

12.04.2012

Hepatitis C auch ohne Nadelstichverletzung eine Berufskrankheit

Schon die erhöhte Infektionsgefahr kann aus einer Hepatitis-C-Erkrankung eine Berufskrankheit machen. Dies gelte auch ohne den Nachweis über eine konkrete Nadelstichverletzung. Das hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (LSG) jetzt entschieden. Das Urteil ist für Heilmittelbringer interessant, die Risiko-Patienten behandeln.

12.04.2012

Mediziner testen neue Therapie zur Apraxie

Schlaganfall-Patienten leiden am häufigsten unter motorischen Bewegungsstörungen. Neben Lähmungen gehören dazu auch sogenannte Apraxien, weniger offensichtliche Funktionsstörungen, die bisher nur schlecht zu behandeln waren. Für eine internationale Studie suchen jetzt Aachener und Leipziger Neurologen gemeinsam mit Kollegen aus Israel, Canada und Italien nach neuen Therapieverfahren.

12.04.2012

Wer an sich glaubt, leistet im Job freiwillig mehr

Wer an sich selbst glaubt, kann Berge versetzen. Bochumer Sozialpsychologen der Ruhr-Universität Bochumhaben jetzt herausgefunden, dass Mitarbeiter, die in ihrem Glauben an die eigenen Fähigkeiten bestärkt werden, stärker motiviert sind und freiwillig in ihrem Job mehr leisten – eine interessante Erkenntnis auch für Praxischefs. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie“ veröffentlicht.

05.04.2012

Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Allein in Deutschland leiden rund 250.000 Menschen unter Parkinson. Der Welt-Parkinson-Tag am 11. April bietet auf zahlreichen Veranstaltungen Informationen für Menschen mit der Parkinson-Erkrankung und ihren Angehörigen. Die Initiative „Neurologie direkt“ unterstützt diese Aktionen von Lüneburg bis Freiburg und von Aachen bis Regensburg. Auch für Therapeuten ist dieser Tag ein Anlass, ihre Patienten über therapeutische Möglichkeiten aufzuklären.