Pflege

08.12.2011

Tipps für selbständiges Wohnen im Alter

„Länger zuhause leben“ lautet der Titel einer neuen Ratgeber-Broschüre, die das Bundesfamilienministerium zum Thema Wohnen im Alter jetzt herausgegeben hat. Sie klärt auf, worauf es bei der Gestaltung einer barrierefreien Wohnung ankommt und wo es Unterstützung bei Förderung und Finanzierung gibt. Therapeuten können ihre Patienten darüber informieren.

01.12.2011

Steigende Lebenserwartung löst keine Explosion der Gesundheitskosten aus

Die Deutschen werden immer älter und so ist zu erwarten, dass die Zahl der altersbedingten Krankheiten steigen wird. Dennoch wird der demografische Wandel die Finanzen der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) weit weniger belasten als vielfach angenommen, heißt es im aktuellen Versorgungs-Report 2012 „Gesundheit im Alter“ des Wissenschaftlichen Instituts (WIdO) der AOK. Neue Versorgungskonzepte sind dennoch auch von Seiten der Heilmittelerbringer gefragt.

03.11.2011

Fachtagung zur Versorgung der Demenz

„Versorgung der Demenz als gesellschaftliche Herausforderung“ lautet das Thema einer Fachtagung der ZENO Executive Conferences am 17. November in Berlin. Experten werden über den Status Quo der psychischen Erkrankung informieren sowie über Probleme und Lösungsansätze diskutieren. Die kostenlose Tagung ist auch für Therapeuten interessant.

22.09.2011

Lebenserwartung in Deutschland erneut gestiegen

Die Deutschen werden immer älter. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, ist die Lebenserwartung erneut leicht angestiegen. Auch ältere Menschen leben länger. Das bedeutet für Therapeuten, nicht nur allgemeine Präventionsangebote zu machen, sondern auch gezielt Konzepte für die ältere Generation zu entwickeln.

07.07.2011

Initiative „Mobil nach Schlaganfall“ gestartet

Die Deutsche Stiftung Schlaganfall-Hilfe und das Medizintechnikunternehmen Otto Bock HealthCare haben die Initiative „Mobil nach Schlaganfall“ gestartet. Damit soll die  Versorgung von Schlaganfall-Patienten in der Rehabilitation und der Nachsorge verbessert werden. Therapeuten sind aufgefordert, in sogenannten Rehaforen interdisziplinär an Lösungsmodellen mitzuarbeiten.

12.05.2011

Bobath-Konzept für pflegende Angehörige

Die Krankenkasse BARMER GEK und der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK e.V.) haben heute einen Rahmenvertrag über Bobath-Pflegekurse für pflegende Angehörige in Bochum unterzeichnet. Das neue Projekt sieht vor, pflegende Angehörige von ausgebildeten Bobath-Therapeuten in dem Konzept schulen zu lassen.

07.04.2011

Krankenkasse muss Hilfsmittel zahlen

Krankenkassen dürfen behinderten Menschen den Anspruch auf ein Hilfsmittel auch dann nicht verweigern, wenn dies durch Pflegekräfte entbehrlich werde. Das hat das Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz jetzt in einem Urteil beschlossen. Die Selbstbestimmung habe Vorrang, heißt es in der Begründung des Gerichts.

17.02.2011

Heimaufenthalt wegen Krankheit steuerlich absetzbar

Wer krankheitsbedingt in ein Seniorenheim zieht, kann die Kosten für die Unterbringung als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) jetzt entschieden. Entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung gilt dies auch dann, wenn weder ständige Pflegebedürftigkeit besteht noch zusätzliche Pflegekosten abgerechnet wurden. Heilmittelerbringer können diese Information als Service an ihre Patienten weitergeben.

09.12.2010

Bei Begleitung in Therapiepraxis unfallversichert

Pflegende Familienangehörige stehen während ihrer Tätigkeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel jetzt entschieden. Dies gelte auch dann, wenn der Pflegehelfer bei einer Tätigkeit zu Schaden komme, die nicht bei der Pflegestufe berücksichtigt werde.

25.11.2010

Therapeuten müssen sich auf Pflegebedürftige einstellen

Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren dramatisch anwachsen. Angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung erwartet das Statistische Bundesamt bis zum Jahr 2030 etwa 50 Prozent mehr Pflegebedürftige und 10 Prozent mehr Krankenhauspatienten – eine Entwicklung, auf die sich auch Therapeuten rechtzeitig einstellen müssen.