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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Prävention</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Physiotherapie für Ballerina und Co</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/20816660_KABUGUI_Fotolia_web.jpg" alt="" width="168" height="119" />Tänzer sind in erster Linie Künstler und bringen zudem sportliche Höchstleistungen. Das vergessen viele von ihnen und leiden früher oder später an kleineren oder größeren Verletzungen. Die Physiotherapeutin Sibylle Streich aus dem baden-württembergischen Weissach hat sich auf die Behandlung von Tänzern spezialisiert und ist inzwischen als Tanzmedizinerin geschätzt und gefragt.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Spezialisierung Tanzmedizin</h2>
<h1>Physiotherapie für Ballerina und Co</h1>
<p><strong>Tänzer sind in erster Linie Künstler und bringen zudem sportliche Höchstleistungen. Das vergessen viele von ihnen und leiden früher oder später an kleineren oder größeren Verletzungen. Die Physiotherapeutin Sibylle Streich aus dem baden-württembergischen Weissach hat sich auf die Behandlung von Tänzern spezialisiert und ist inzwischen als Tanzmedizinerin geschätzt und gefragt.</strong><span id="more-17258"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/20816660_KABUGUI_Fotolia_web.jpg" alt="" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">© Fotolia KABUGUI</p></div>
<p>Während jeder Hochleistungssportler ein Team von Ärzten, Physiotherapeuten und Masseuren um sich schart, ist das bei Berufstänzern eher die Ausnahme, bedauert die 47-jährige Therapeutin. „Viele können sich das einfach nicht leisten, obwohl sie es bestimmt nötig hätten.“ Sibylle Streich spricht aus Erfahrung, hat sie doch selbst seit Jahrzehnten getanzt, choreographiert und Tanz unterrichtet. Während ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin am Uniklinikum Essen fing sie als Ausgleich zum Lernen an, zu tanzen. Die Welt des Tanzes faszinierte sie, sie besuchte Aufführungen der Oper sowie der Folkwang- Schule, tanzte selbst täglich manchmal bis zu vier Stunden.</p>
<h3>Körperfreundliches Training notwendig</h3>
<p>Neben der Freude an der Bewegung wurde der angehenden Therapeutin sehr bald klar, dass es beim Tanzen auf ein körperfreundliches Training ankommt. „Es wurde schon damals zu meiner Herzensangelegenheit“, erinnert sie sich, „dass der Körper im Tanz zwar sein ganzes Potential entfalten sollte, aber nicht dadurch Schaden erleidet.“ Der erste Schritt zur Tanzmedizin war getan: Neben ihrem Tanzunterricht begann sie mit Seminaren für Hobbytänzer. Dort unterrichtete sie neben Tanz auch die anatomischen Grundlagen, funktionelles technisches Training und Massage. Bald war sie in ihrem eigenen Umfeld ein gefragter Experte und wurde zu Kursen eingeladen, um Tänzer im tanzmedizinischen Bereich zu schulen oder für ein Einzelcoaching. 1986 machte sie ihren Abschluss als Physiotherapeutin. Anschließend arbeitete sie freiberuflich als Physiotherapeutin und Personal Trainerin oder Physiocoach – seit fünf Jahren im Großraum Stuttgart. Auch in ihrem Praxisalltag kann sie ihrer Leidenschaft zum gesunden Tanz nachkommen. „Es kommen viele junge Mädchen mit einer idiopathischen Skoliose“, sagt die Therapeutin, „die Ballett tanzen.“ In ihrer Behandlung versucht sie tanzspezifische Übungen zu entwickeln, die sie bei ihrem Tanztraining umsetzen können. Das gebe den Mädchen einen zusätzlichen Motivationsschub, freut sie sich, und langweilige Übungen bekämen gleich einen anderen „Kick“. „Wer Hip Hop tanzt, meist die Jungs aber auch viele Mädchen“, ergänzt sie, „braucht natürlich ein anderes Konzept.“ Dies auszutüfteln, macht der tanzbegeisterten Therapeutin viel Spaß.</p>
<p>Parallel zu ihrer physiotherapeutischen Arbeit gibt sie Tanzunterricht für Alt und Jung, u. a. in Modern Dance, Jazz, Pilates, Ballett, Improvisation Ausdruckstanz, Irish Step, und Hip Hop. Von 1996 bis 1998 leitete sie eine Tanzschule in Hannover. Sie gibt Workshops und Seminare, die sie bereits ins In- und Ausland geführt haben, u. a. in die USA, nach Russland, Irland, Schottland, in die Schweiz und nach Österreich. Ihre Tanzmedizin richtet sich sowohl an Tanzklassen und Hobbytänzer als auch an Tanzpädagogen. „Für den Tänzer ist es wichtig zu wissen“, erklärt sie auf ihrer Homepage, „was er dem eigenen Körper zumuten kann. Er muss die Stärken und Schwächen seines Körpers kennen, um gezielt an ihnen zu arbeiten.“ Nur so könne er falsche Bewegungsabläufe erkennen und korrigieren – zum Wohle seiner Gesundheit. Ihre freiberufliche Tätigkeit besteht zu etwa gleichen Teilen aus therapeutischer Arbeit, Tanzunterricht sowie Workshops – manchmal überwiegt ein Teil, sagt sie, „je nach Saison und Lebensphase“. Derzeit arbeitet sie als Dozentin an der privaten Bühnentanzschule „SOZO – visions in motion“ in Kassel – jeweils drei Blockzeiten à 10 Stunden. Außerhalb des Unterrichts nehmen die Tanzschüler mit ihren individuellen Schwächen mit Knien, Füßen oder Rücken ihr zusätzliches Angebot für eine persönliche Beratung mit Verletzungsprophylaxe wahr. Ihr tanzmedizinisches Standbein möchte die Therapeutin gerne ausbauen. „Ich habe noch viele Ideen“, ergänzt sie, „und ich suche derzeit geeignete Räume, die für meinen speziellen Bedarf alles bieten, was ich brauche.“</p>
<h3>Damit Tanzmedizin eine Stimme hat</h3>
<p>Sibylle Streich ist Mitglied bei der 1997 gegründeten tamed, der mit knapp 500 Mitgliedern größten nationalen Organisation für Tanzmedizin. Für einen Jahresbeitrag von 65 Euro können die Mitglieder zu günstigeren Konditionen die Workshops buchen oder auch die zweijährige berufsbegleitende Ausbildung mit dem Zertifikat Tanzmedizin besuchen. Und „ich unterstütze damit die Möglichkeit eines Netzwerkes, damit Tanzmedizin eine Stimme hat“.</p>
<address><span class="UProt">Kontakt:</span></address>
<address>die physio &amp; tanzwerkstatt</address>
<address>Sibylle Streich,<br />Ölmühle 1-3</address>
<address>71287 Weissach</address>
<address>Tel.: 07152-359795<br />E-Mail: info@physio-tanz.de</address>
<address>www.physio-tanz.de</address>
<address> </address>
<address> </address>
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		<title>Weniger Kosten durch mehr Prävention</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/weniger-kosten-durch-mehr-pravention-17118.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Kinzigtal-Verminderte-Ausgaben-web.jpg" alt="" width="168" height="119" />Das Integrierte Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“ zeigt erste Erfolge: Die präventiv ausgerichtete medizinische Versorgung hat in den Jahren 2005 bis 2010 zu einem geringeren Kostenanstieg geführt. Das ergab eine Auswertung von knapp 2.000 Versicherten der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK). Insgesamt lagen die Ausgaben pro Versicherten um 327 Euro niedriger als bei LKK-Versicherten anderer Regionen Baden-Württembergs.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Integriertes Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“</h2>
<h1>Weniger Kosten durch mehr Prävention</h1>
<p><strong>Das Integrierte Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal“ zeigt erste Erfolge: Die präventiv ausgerichtete medizinische Versorgung hat in den Jahren 2005 bis 2010 zu einem geringeren Kostenanstieg geführt. Das ergab eine Auswertung von knapp 2.000 Versicherten der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK). Insgesamt lagen die Ausgaben pro Versicherten um 327 Euro niedriger als bei LKK-Versicherten anderer Regionen Baden-Württembergs.</strong><span id="more-17118"></span></p>
<p> <img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Kinzigtal-Verminderte-Ausgaben-web.jpg" alt="" width="400" height="396" />„Das Ergebnis ist umso erstaunlicher, da es die durchschnittliche Pro-Kopf-Differenz aller LKK-Versicherten im Kinzigtal und nicht nur der in Gesundes Kinzigtal eingeschriebenen und von kooperierenden Leistungserbringern behandelten Mitglieder wiedergibt“, erklärte Helmut Hildebrandt, Geschäftsführer Gesundes Kinzigtal GmbH und Vorstand OptiMedis AG in einer Pressemitteilung. „Diese Effizienzgewinne werden durch gezielte Vorsorge, eine sektorübergreifende, interdisziplinäre Versorgung und mehr als 20 spezielle Gesundheitsprogramme für einzelne Indikationen und Lebenssituationen ermöglicht.“</p>
<h3>Größte Einsparungen bei Krankenhauskosten</h3>
<p>Die größten Einsparungen wurden bei den Krankenhauskosten erzielt, die um 151 Euro geringer waren als in der Kontrollgruppe aus LKK-Versicherten in Baden-Württemberg. „Durch kontinuierliche Verbesserungen in der ambulanten Versorgung können unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden werden“, betonte Dr. Horst E. Michalek, Sprecher des Ärztlichen Beirats im Kinzigtal. Stieg die Zahl der Krankenhausaufenthalte im Kinzigtal zwischen 2005 und 2010 um 10,2 Prozent auf 286 Fälle pro 1.000 Versicherte, so gab es in der Vergleichsgruppe einen Anstieg um 33,1 Prozent auf rund 316 Fälle.   <br />Für sonstige Leistungsausgaben inklusive Krankengeld, unter die auch Heilmitteltherapien fallen, gab es Einsparungen von 110 Euro pro Versicherten.</p>
<h3>Doppelter Nutzen für die Region</h3>
<p>„Wir erzielen im Kinzigtal einen doppelten Nutzen. Die Ausgaben steigen unterproportional, gleichzeitig verbessert sich die medizinische Versorgungsqualität für unsere Versicherten“, sagt Harald Riedel, Leiter des Vertragsreferats der LKK Baden-Württemberg in Stuttgart. Die Krankenkasse der Land- und Forstwirte ist seit Ende 2006 Vertragspartner der Gesundes Kinzigtal GmbH. <br />Das Versorgungsmodell „Gesundes Kinzigtal GmbH“, in dem rund 31.000 Versicherte von AOK und LKK eingeschrieben sind, ist eine Gemeinschaftsgründung der auf Integrierte Versorgung spezialisierten Management- und Beteiligungsgesellschaft OptiMedis AG und des Medizinischen Qualitätsnetzes – Ärzteinitiative Kinzigtal e.V. (MQNK).</p>
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		<title>Starker Anstieg von Übergewicht bei Migranten</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/starker-anstieg-von-ubergewicht-bei-migranten-17126.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/uebergewicht_adipositas_nach-bodymassindex_diagramm-web.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Nach wie vor gibt es teils noch große Unterschiede zwischen den Deutschen und den 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, unter anderem im Bereich der Gesundheit. Weniger Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen, mehr Übergewicht und Adipositas bei Migranten. Das ist das Ergebnis des Zweiten Integrationsindikatorenberichts der Bundesregierung. Therapeuten können gezielte Präventions- und Bewegungsangebote für diese Zielgruppe machen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zweiter Integrationsindikatorenbericht der Bundesregierung</h2>
<h1>Starker Anstieg von Übergewicht bei Migranten</h1>
<p><strong>Nach wie vor gibt es teils noch große Unterschiede zwischen den Deutschen und den 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, unter anderem im Bereich der Gesundheit. Weniger Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen, mehr Übergewicht und Adipositas bei Migranten. Das ist das Ergebnis des Zweiten Integrationsindikatorenberichts der Bundesregierung. Therapeuten können gezielte Präventions- und Bewegungsangebote für diese Zielgruppe machen.</strong> <span id="more-17126"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/uebergewicht_adipositas_nach-bodymassindex_diagramm-web.jpeg" alt="" width="320" height="278" /> Während in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Frühförderung ein positiver Trend zu verzeichnen sei, gebe es beim Thema Gesundheit noch erhebliche Defizite, heißt es in dem 260-seitigen Bericht, der unter der wissenschaftlichen Leitung des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik in Köln und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung erstellt wurde. Zu den untersuchten Indikatoren gehören Krankenquote, Impfungen, Kindergesundheitsuntersuchungen, Übergewicht/Adipositas sowie Mundgesundheit. Die Daten basieren auf dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts (KiGGS), an dem zwischen 2003 und 2006 knapp 18.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen hatten.<br />Sowohl bei den Impfungen als auch bei den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, die als Indikatoren für die Inanspruchnahme von Angebote zur Gesundheitsvorsorge gewertet werden, gibt es Unterschiede: Über 90 Prozent aller Kinder und Jugendlichen zwischen 2 und 17 Jahren verfügten über eine Grundimmunisierung gegen Polio, Diphterie und Tetanus. Bei allen drei Impfungen zeigte sich jedoch, dass der Anteil der geimpften Kinder mit Migrationshintergrund unter diesem Wert lag.<br />Größere Unterschiede zeigten sich bei der Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen: Während 82,3 Prozent der Kinder in der Gesamtbevölkerung die U3 bis U9 vollständig durchlaufen, seien dies bei Kindern mit Migrationshintergrund nur 70,4 Prozent, bei Kindern ohne deutsche Staatsbürgerschaft sogar nur 62,5 Prozent, heißt es weiter. Entscheidend sei dabei, ob nur ein Elternteil Ausländer ist oder beide.<br />Der Bericht führt weiter aus, dass der Anteil der Personen sowohl mit Übergewicht als auch mit Adipositas zwischen 2005 und 2009 leicht gestiegen sei – sowohl bei der Gesamtbevölkerung (+ 2 % bei Übergewicht und + 8 % bei Adipositas) als auch bei Menschen mit Migrationshintergrund (+ 4 % / + 8 %). Der stärkste Anstieg bezüglich des Übergewichts zeigte sich mit + 6 % bei den ausländischen Mitbürger und mit + 11 % bei Personen ohne eigene Migrationserfahrung.<br />Auch bei den Kindern und Jugendlichen sind über alle Altersklassen und bei beiden Geschlechtern jene mit Migrationshintergrund stärker übergewichtig und adipös (17,7 %) als die gleichaltrige Gesamtbevölkerung (15 %). Ausländische Jugendliche seien mit 21,7 % noch häufiger von Übergewicht und Adipositas betroffen. Am besten schnitten Kinder und Jugendliche mit einseitigem Migrationshintergrund ab (13,7 %).</p>
<p><strong>Service</strong>: Der Zweite Integrationsindikatorenbericht der Bundesregierung ist als pdf-Datei im <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2012/01/2012-01-12-integrationsbericht.pdf;jsessionid=4B133232A0B6E5C87450CA46751D269A.s1t1?__blob=publicationFile" target="_blank">Internet</a> einzusehen.</p>
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		<title>15 Minuten für ein längeres Leben</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2012/01/15-minuten-fur-ein-langeres-leben-17038.html</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Stoppuhr.jpg" alt="" width="168" height="119" />Schon eine Viertelstunde Bewegung am Tag kann die Lebenserwartung um drei Jahre verlängern. Das ist das Ergebnis einer großen Studie aus Taiwan, die jetzt in der Fachzeitschrift Lancet erschienen ist. Praxisinhaber können den Jahresanfang nutzen und verstärkt die Werbetrommel für gesundheitsfördernde Bewegungsangebote rühren.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Studie belegt Effektivität von Bewegung</h2>
<h1>15 Minuten für ein längeres Leben</h1>
<p><strong>Schon eine Viertelstunde Bewegung am Tag kann die Lebenserwartung um drei Jahre verlängern. Das ist das Ergebnis einer großen Studie aus Taiwan, die jetzt in der Fachzeitschrift Lancet erschienen ist. Praxisinhaber können den Jahresanfang nutzen und verstärkt die Werbetrommel für gesundheitsfördernde Bewegungsangebote rühren.</strong><span id="more-17038"></span></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 307px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2012/01/Stoppuhr.jpg" alt="" width="297" height="198" /><p class="wp-caption-text">© Mumpitz - Fotolia.com</p></div>
<p>Für die Studie waren in den Jahren 1996 bis 2008 in Taiwan mehr als 400.000 Frauen und Männer bei jährlichen Reihenuntersuchungen nach der Dauer und Intensität ihrer körperlichen Aktivität befragt worden. Anschließend wurden die Teilnehmer in fünf Gruppen eingeteilt: inaktive Menschen, die sich in ihrer Freizeit überhaupt nicht bewegten, niedrige, mittlere, hohe oder sehr hohe körperliche Aktivität. Im Schnitt verfolgten die Wissenschaftler um Chi Pang Wen von den Nationalen Gesundheitsforschungsinstituten in Zhunan acht Jahre lang den Gesundheitszustand der Studienteilnehmer und verglichen, wie viele Menschen in den fünf Gruppen gestorben waren.</p>
<h3>Sterblichkeit um 14 Prozent gesenkt</h3>
<p>Es zeigte sich, dass schon 15 Minuten Sport am Tag einen erheblichen Nutzen für die Gesundheit mit sich bringen: So war die Sterberate der Gruppe mit geringer Aktivität (Teilnehmer hatten sich durchschnittlich nur 92 Minuten pro Woche/ oder 15 Minuten am Tag bewegt) um 14 Prozent geringer als die der Inaktiven. Zudem hatten sie – umgerechnet auf ein Alter von 30 Jahren – eine im Schnitt um drei Jahre höhere Lebenserwartung. Ferner stellten die Forscher fest, dass bereits das Mindestmaß an Bewegung von einer Viertelstunde täglich die Wahrscheinlichkeit für Krebs (minus 10 Prozent), Gefäßerkrankungen (minus 19 Prozent), Herzleiden (minus 25 Prozent), Schlaganfälle (minus 12 Prozent) und Diabetes (minus 11 Prozent) verringere.<br />Die Studie bestätigte auch frühere Erkenntnisse, nach denen das Krankheitsrisiko weiter sinke, je mehr man sich bewegt: Die Gesamtsterblichkeit nahm mit jeder weiteren Viertelstunde täglicher Bewegung um vier Prozent, die Krebssterblichkeit um ein Prozent ab. Und alle Teilnehmergruppen profitierten gleichermaßen, sowohl Männer wie Frauen, Jüngere wie Ältere, Gesunde ebenso wie Kranke, Übergewichtige, Raucher, Trinker oder Menschen mit einem erhöhten Risiko für Gefäßleiden. In Taiwan könne man damit ein Sechstel aller Todesfälle verzögern, errechneten die Wissenschaftler um Wen.</p>
<h3>Inneren Schweinehund überwinden</h3>
<p>Auch wenn sich die in dem asiatischen Land gewonnen Erkenntnisse vielleicht nicht in vollem Umfang auf deutsche Verhältnisse übertragen lassen, seien sie doch ein großer Anreiz, den „inneren Schweinhund“ zu überwinden. Zeitmangel ist nun jedenfalls keine Ausrede mehr.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> Chi Pang Wen et. al.: Minimum amount of physical activity for reduced mortality and extended life expectancy: a prospective cohort study; The Lancet 2011, Volume 378, Issue 9798, Pages 1244 – 1253.</p>
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		<title> „PowerPause“ statt MittagsPause</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/konzepte/2012/01/powerpause-statt-mittagspause-16925.html</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.up-aktuell.de/wp-pass.php" method="post">
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		<title>Kindgerechte Gesundheitsaufklärung gefordert</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 19:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Kinder_Gesundheit.jpg" alt="" width="168" height="119" />Vier von fünf Grundschulkindern halten Gesundheit für sehr wichtig. An erster Stelle steht für die 7- bis 9-Jährigen eine gesunde Ernährung, gefolgt von Sport und Bewegung. Zu diesem Ergebnis kommt die „Elefanten-Kindergesundheitsstudie 2011 / 2012“, die jetzt vorgestellt wurde. Die Studie zeigt, dass der Wissendurst der Kinder an Gesundheitsthemen enorm groß ist. Auch Therapeuten sind hier gefragt, um diesen kindgerecht zu stillen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Gesundheit leicht erklärt</h2>
<h1><strong>Kindgerechte Gesundheitsaufklärung gefordert</strong></h1>
<p><strong>Vier von fünf Grundschulkindern halten Gesundheit für sehr wichtig. An erster Stelle steht für die 7- bis 9-Jährigen eine gesunde Ernährung, gefolgt von Sport und Bewegung. Zu diesem Ergebnis kommt die „Elefanten-Kindergesundheitsstudie 2011/2012“, die jetzt vorgestellt wurde. Die Studie zeigt, dass der Wissendurst der Kinder an Gesundheitsthemen enorm groß ist. Auch Therapeuten sind hier gefragt, um diesen kindgerecht zu stillen. <span id="more-16731"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Kinder_Gesundheit.jpg" alt="" width="252" height="171" /><p class="wp-caption-text">© Christian Schwier - Fotolia.com</p></div>
<p>An der Studie, die der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) und das auf Kinderforschung spezialisierte PROSOZ Institut für Sozialforschung PROKIDS mit finanzieller Unterstützung der Schuhherstellers Elefanten erstellte, nahmen knapp 5.000 Grundschüler teil.  Für 83 Prozent von ihnen ist Gesundheit „sehr wichtig“, heißt es in einer Pressemitteilung. Wichtigste Voraussetzung, um sich gesund zu fühlen, war für 62 Prozent der Kinder eine gesunde Ernährung, gefolgt von Sport und Bewegung (34 Prozent). An dritter Stelle nannten die Kinder Aspekte der seelischen Gesundheit  – zum Beispiel „Spaß haben“, „traurig sein dürfen“ oder „keine Angst haben“ (14 Prozent).   </p>
<h3><strong>Wichtigste Wissensquelle ist die Mutter</strong></h3>
<p>Fast drei Viertel aller Kinder nannten als wichtigste Quelle für ihr Wissen zum Thema Gesundheit die Mutter, gefolgt von Ärzten (62 Prozent), der Schule (60 Prozent) und dem Vater (57 Prozent). Auch die Medien spielten eine starke, aber zwiespältige Rolle, heißt es weiter: 15 Prozent der 7- bis 9-Jährigen glaubten, in hohem Maße aus der Werbung im Internet oder Fernsehen über Gesundheit zu lernen. Daher sei es wichtig, mehr kindgerechte Angebote zu schaffen, „um dem Einfluss der Werbung seriöse Informationen entgegenzusetzen“, forderte DKSB-Sprecher Friedhelm Güthoff.</p>
<p>Ein wichtiges Ergebnis der Studie: Kinder wüssten offenbar nicht nur gut Bescheid über Gesundheit, sie seien auch bereit, aktiv vorzusorgen. „Kinder zeigen ein ausgeprägtes Vorsorgeverhalten – und zwar aus eigener Motivation und nicht, um dem Wunsch der Eltern oder Lehrer zu entsprechen“, erklärt Diplom-Psychologin Anja Beisenkamp, Leiterin des PROSOZ-Instituts für Sozialforschung PROKIDS.</p>
<p>Die aktuelle Studie zeige, Kinder möglichst früh an einen gesundheitsorientierten Lebensstil heranzuführen. Sie seien bereit, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, und „die Chance muss besser genutzt werden, indem die Bereitschaft der Kinder angeleitet und in die Tat umgesetzt wird“, betonte Professor Dr. Dietrich Grönemeyer, der sich mit seiner Stiftung für Kindergesundheit und Prävention engagiert.</p>
<h3><strong>Gesundheit in Schulen kaum Thema</strong></h3>
<p>Allerdings weist die Studie auch auf Defizite hin: Immerhin gab ein Drittel der befragten Grundschüler an, dass Gesundheit im Unterricht nicht oder nur wenig vorkomme. Dabei könne aber gerade die Schule als Türöffner eine wichtige Rolle spielen. Daher sieht der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) die Grundschulen auch in einer zentralen Rolle: Zehn Prozent der 7- bis 9-Jährigen wüssten nur wenig darüber, wie sie gesund bleiben können; mehr als jedes vierte Kind sei unsicher.</p>
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		<title>Regionales Gesundheitsportal online</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 20:07:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Internet_Info.jpg" alt="" width="168" height="119" />Die Fachhochschule (FH) und die Stadt Flensburg haben gemeinsam die Internetplattform „Gesundheitsportal Flensburg“ entwickelt, die jetzt an den Start gegangen ist. Unter <a href="http://www.gesundheitsportal-flensburg.de/" target="_blank">www.gesundheitsportal-flensburg.de</a> finden Interessierte eine regionale, aktuelle und vollständige Übersicht zum Thema Gesundheit – auch ein Verzeichnis von Heilmittelerbringer in der Region ist dort zu finden.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Marketing für die Praxis </strong></h2>
<h1><strong>Regionales Gesundheitsportal online</strong></h1>
<p><strong>Die Fachhochschule (FH) und die Stadt Flensburg haben gemeinsam die Internetplattform „Gesundheitsportal Flensburg“ entwickelt, die jetzt an den Start gegangen ist. Unter </strong><a href="http://www.gesundheitsportal-flensburg.de/" target="_blank"><strong>www.gesundheitsportal-flensburg.de</strong></a><strong> finden Interessierte eine regionale, aktuelle und vollständige Übersicht zum Thema Gesundheit – auch ein Verzeichnis von Heilmittelerbringer in der Region ist dort zu finden.<span id="more-16696"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Internet_Info.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© Tyler Olson - Fotolia.com</p></div>
<p>Das nach Angaben der Initiatoren deutschlandweit einmalige Projekt ist von Studenten des Masterstudiengangs „eHealth“ der Fachhochschule Flensburg unter der Leitung von Professor Dr. Roland Trill in zwei Jahren entwickelt worden, heißt es in einer Pressemitteilung.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Plattform stehen die Themenbereiche „Gesund werden“ und „Gesund leben“. Unter „Gesund werden“ finden Interessierte ein Verzeichnis der Gesundheitsanbieter, unter anderem auch Heilmitteltherapiepraxen – sortiert nach Flensburger Stadtteilen. In der Rubrik „Gesund leben“ werden Tipps für eine gesunde Lebensgestaltung gegeben.</p>
<p>Die Plattform soll stets weiterentwickelt werden. „Das Gesundheitsportal soll und wird leben“, betonte Mitinitiator Dr. Martin Oldenburg vom Gesundheitshaus Flensburg, „das heißt, es wird durch die Mitwirkung der Bürger und der Leistungserbringer immer besser werden.“ </p>
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		<title>Steigende Lebenserwartung löst keine Explosion der Gesundheitskosten aus</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/12/steigende-lebenserwartung-lost-keine-explosion-der-gesundheitskosten-aus-16656.html</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 20:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Seniorin.jpg" alt="" width="168" height="119" /></strong>Die Deutschen werden immer älter und so ist zu erwarten, dass die Zahl der altersbedingten Krankheiten steigen wird. Dennoch wird der demografische Wandel die Finanzen der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) weit weniger belasten als vielfach angenommen, heißt es im aktuellen Versorgungs-Report 2012 „Gesundheit im Alter“ des Wissenschaftlichen Instituts (WIdO) der AOK. Neue Versorgungskonzepte sind dennoch auch von Seiten der Heilmittelerbringer gefragt.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Versorgungs-Report 2012</strong></h2>
<h1><strong>Steigende Lebenserwartung löst keine Explosion der Gesundheitskosten aus</strong></h1>
<p><strong>Die Deutschen werden immer älter und so ist zu erwarten, dass die Zahl der altersbedingten Krankheiten steigen wird. Dennoch wird der demografische Wandel die Finanzen der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) weit weniger belasten als vielfach angenommen, heißt es im aktuellen Versorgungs-Report 2012 „Gesundheit im Alter“ des Wissenschaftlichen Instituts (WIdO) der AOK. Neue Versorgungskonzepte sind dennoch auch von Seiten der Heilmittelerbringer gefragt. <span id="more-16656"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 265px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Seniorin.jpg" alt="" width="255" height="169" /><p class="wp-caption-text">© Peter Maszlen - Fotolia.com</p></div>
<p>Anhand der Daten von 24 Millionen AOK-Versicherten haben 42 Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen die ambulante und stationäre Versorgung, die Arzneimitteltherapie, Pflege, Prävention und Palliativmedizin unter dem Blickwinkel der alternden Gesellschaft analysiert. Ihr Fazit: Deutschland brauche keine andere Medizin für ältere Menschen, aber eine deutlich bessere geriatrische Qualifizierung der Gesundheitsberufe.</p>
<p>Ausgangspunkt der Analysen war eine Darstellung der demografischen Entwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2060. „Derzeit kommen im Bundesschnitt 34 über 65-Jährige auf 100 erwerbsfähige Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren“, erläuterte WIdO-Geschäftsführer Jürgen Klauber. In den nächsten 50 Jahren werde sich der Altersquotient dramatisch verändern. Dabei weise Bremen mit einem Verhältnis von 63 zu 100 noch den günstigsten Altersquotient auf, in Ostdeutschland werde der Wert durchweg über 72 liegen.</p>
<h3><strong>Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf drei Millionen steigen</strong></h3>
<p>Die Folge: Die Zahl der Demenzkranken wird sich dramatisch erhöhen. „Bis zu 1,4 Millionen Deutsche leben heute mit einer Demenzerkrankung“, sagte Klauber, „von 100 Menschen über 80 Jahre ist jeder Fünfte betroffen. 2050 werden wir es mit bis zu drei Millionen Demenzkranken zu tun haben &#8211; 90 Prozent davon pflegebedürftig.“ Demenz müsse in der Wahrnehmung der Menschen eine normale Erkrankung werden, so Klauber weiter. Noch immer würden erste Symptome einer Erkrankung oft verleugnet und selbst von Hausärzten nicht richtig eingeordnet, „weil das Thema sehr negativ und vorurteilsbehaftet diskutiert wird“.</p>
<p>Die steigende Lebenserwartung verursacht in Zukunft auch höhere Kosten. Nach Berechnungen des Gesundheitsökonomen Professor Stefan Felder von der Universität Basel werden die Gesundheitsausgaben bis zum Jahr 2050 um 19 Prozent ansteigen, das entspricht einem Plus von 0,4 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Zwischen 2005 und 2009 sind die GKV-Ausgaben im Jahresmittel um 3,7 Prozent gestiegen.</p>
<p>Eine von Experten befürchtete „Kostenexpolsion“ werde es aber nicht geben, so der WIdO-Geschäftsführer. „Den Berechnungen liegt die Beobachtung zugrunde, dass die Behandlungskosten vor dem Tod eines Menschen besonders hoch sind – unabhängig, ob er mit 70, 80 oder 90 Jahren stirbt.“ Der Versorgungs-Report 2012 zeige zudem gelungene Beispiele für eine auf die Belange Älterer zugeschnittene Prävention, wie die von der AOK unterstützten Sturzprophylaxe-Projekten in Pflegeheimen.</p>
<h3><strong>Arzneimitteltherapie für Ältere muss verbessert werden</strong></h3>
<p>Als besorgniserregend bezeichnet der Versorgungs-Report dagegen die Arzneimitteltherapie für Ältere. Derzeit erhielten rund vier Millionen Patienten über 65 ein problematisches Medikament, bei dem die Nachteile den Nutzen übersteigen. 5,5 Millionen seien Risiken durch gleichzeitige Einnahme verschiedener Medikamente ausgesetzt. Dies müsse dringend verbessert werden, forderte der WIdO-Chef. „Dazu können evidenzbasierte Therapieempfehlungen, hausärztliche Therapiezirkel und eine auf ältere Menschen zugeschnittene Pharmakotherapieberatung für Ärzte beitragen.“</p>
<p>Der demografische Wandel dürfe nicht länger als Argument für die ständige Forderung nach mehr Geld und neuen Leistungen herhalten, betonte Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes. „Die Analysen des Versorgungs-Reports zeigen, dass das deutsche Gesundheitswesen sehr wohl in der Lage wäre, die Versorgung alter und hochbetagter Menschen auch künftig zu leisten. Das Problem ist vielmehr, dass dazu das nötige Umdenken, was Strukturen und Behandlungskonzepte anbelangt, vielfach noch nicht erfolgt ist.“</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Der Versorgungs-Report 2012 ist auch Thema in der neuen Ausgabe des AOK-Medienservice:<a href="http://www.aok-bv.de/presse/medienservice/thema/index_06920.html" target="_blank"> http://www.aok-bv.de/presse/medienservice/thema/index_06920.html</a>, Christian Günster, Joachim Klose, Norbert Schmacke (Hrsg.). Versorgungs-Report 2012. Schwerpunktthema: Gesundheit im Alter. 440 Seiten, 84 Abb., 64 Tab.; 51,40 EUR; ISBN 978-3-7945-2850-9</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vibration doch keine Auswirkung auf Knochendichte</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 19:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Power-Plate.jpg" alt="" width="168" height="119" />Die Ganzkörpervibrationstherapie (WBV) hat keine Auswirkungen auf die Knochendichte bei Frauen in der Postmenopause. Das berichtet das Fachportal für Ärzte „SpringerMedizin“ und bezieht sich auf das Ergebnis einer kanadischen Studie, die in den Annals of Internal Medicine jetzt veröffentlicht wurde.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2> <strong>Hype um Power Plate und Co </strong></h2>
<h1><strong>Vibration doch keine Auswirkung auf Knochendichte </strong></h1>
<p><strong>Die Ganzkörpervibrationstherapie (WBV) hat keine Auswirkungen auf die Knochendichte bei Frauen in der Postmenopause. Das berichtet das Fachportal für Ärzte „SpringerMedizin“ und bezieht sich auf das Ergebnis einer kanadischen Studie, die in den Annals of Internal Medicine jetzt veröffentlicht wurde.<span id="more-16650"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/12/Power-Plate.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© Kzenon - Fotolia.com</p></div>
<p>In jüngster Zeit war die Therapie auf Geräten wie PowerPlate oder Galileo als neue Präventionsmethode der Osteoporose gehandelt worden, nachdem sie bei Ratten Wirkung gezeigt hatte, heißt es bei „SpringerMedizin“. Doch die Studien, die die Wirkung des Trainings auf das Skelett von Frauen in der Postmenopause untersucht hatten, kamen bisher zu widersprüchlichen Ergebnissen. Für die aktuelle Studie hatten am Toronto General Hospital in Ontario 202 gesunde Frauen über einen Zeitraum von einem Jahr teilgenommen. Sie waren im Schnitt 65 Jahre alt, hatten bei der Knochendichtemessung einen T-Score zwischen – 1,0 und – 2,5 und nahmen keine Medikamente zur Regulierung des Knochenstoffwechsels ein.</p>
<p>Die Probanden wurden in drei Gruppen eingeteilt: Die ersten beiden standen täglich 20 Minuten auf einer Vibrationsplattform mit niedriger vertikaler Spitzenbeschleunigung (0,3 g) und einer Frequenz von 90 oder 30 Hz, die Kontrollgruppe erhielt keine Ganzkörpervibrationstherapie. Alle drei Gruppen nahmen zusätzlich Kalzium und Vitamin D ein.</p>
<p>Das Ergebnis: Die Messungen von Knochenmineraldichte und Knochenstruktur zeigten keine signifikanten Unterschiede. Die Knochendichte im Schienbein hatte sich bei der 90-Hz-Gruppe im Durchschnitt um + 0,4 mg/cm³, in der 30-Hz-Gruppe um – 0,1 mg/cm³ und in der Kontrollgruppe um – 0,2 mg/cm³ verändert. Ähnliche Ergebnisse gab es auch bei Messungen an Lendenwirbelsäule, Hüfte und Schenkelhals. Auch die Zahl der Frakturen blieb in dem Studienzeitraum in allen Gruppen gleich.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Ein kostenloses Abstract finden Sie im Internet unter <a href="http://www.annals.org/content/155/10/668.abstract" target="_blank">http://www.annals.org/content/155/10/668.abstract</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachtsgeschenk Gesundheit</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/11/weihnachtsgeschenk-gesundheit-16581.html</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 19:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/11/Weihnachten.jpg" alt="" width="168" height="119" />Weihnachten steht vor der Tür – für Praxisinhaber wird es höchste Zeit, spezielle Angebote für die Vorweihnachtszeit zu planen. Dass sich Geschenke zur Gesundheit lohnen, zeigt eine aktuelle Umfrage der Galeria Kaufhof: Für fast jeden Fünften steht 2011 Gesundheit ganz oben auf dem Wunschzettel.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Ganz oben auf dem Wunschzettel </strong></h2>
<h1><strong>Weihnachtsgeschenk Gesundheit </strong></h1>
<p><strong>Weihnachten steht vor der Tür – für Praxisinhaber wird es höchste Zeit, spezielle Angebote für die Vorweihnachtszeit zu planen. Dass sich Geschenke zur Gesundheit lohnen, zeigt eine aktuelle Umfrage der Galeria Kaufhof: Für fast jeden Fünften steht 2011 Gesundheit ganz oben auf dem Wunschzettel.<span id="more-16581"></span></strong></p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/11/Weihnachten.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">© Kzenon - Fotolia.com</p></div>
<p>Kreativität ist also jetzt gefragt. Wie wäre es beispielsweise mit einer Schokoladen- oder Honigmassage zum reduzierten Preis? Oder einer Probemitgliedschaft für ein gesundheitsbezogenes Fitnesstraining? Oder aber einen Geschenkgutschein, der auch noch Gutes tut: Mit „Gesundheit schenken &#8211; und dabei spenden“ wirbt ein Gesundheitszentrum in Nordrhein-Westfalen für seine Weihnachtsaktion: 30 Prozent des Verkaufserlöses gehen als Spende an die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet. Eine Praxis in Baden-Württemberg bietet mit ihrem Vital-Adventskalender sogar wechselnde Angeboten für jeden Tag an.</p>
<p>Weihnachtsaktionen dieser Art scheinen erfolgversprechend. Immerhin ergab die Umfrage unter mehr als 1.000 Männern und Frauen über 18 Jahren, die Galeria Kaufhof in Zusammenarbeit mit dem Bielefelder Marktforschungsinstitut Valid Research durchführte, dass knapp ein Fünftel der Befragten (18,9 Prozent) sich eine gute Gesundheit wünschten. Auf Platz Zwei der Wunschliste folgte Frieden (8,5 Prozent), während 7,1 Prozent keinen speziellen Wunsch nennen können. Ein Auto und mehr Geld landeten auf den Plätzen vier und fünf und das Bedürfnis nach Harmonie mit 4,4 Prozent auf Platz Sechs.</p>
<p>Waren es 2010 noch ein Drittel, die einen immateriellen Wunsch äußerten, sind es in diesem Jahr knapp die Hälfte, die sich Gesundheit, Frieden, Harmonie oder Glück wünschen, heißt es in einer Pressemitteilung des Kölner Warenhausunternehmens. Auffällig sei auch, dass die Zahl derer, die keinen speziellen Wunsch hegten, im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich zugenommen habe.</p>
<p><strong>   </strong></p>
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