Praxismanagement

05.04.2012

Hintergleiswerbung – da werben, wo die Zielgruppe wartet

München. U-Bahnhof Marienplatz. Wartende Fahrgäste lassen ihren Blick schweifen und bleiben an einem Werbeplakat hinter den Gleisen haften. „Ärzte rund um den Marienplatz“ ist dort zu lesen. Doch trotzdem wirbt hier auch die Physiotherapeutin Cecilia B. Klima für ihre Praxis. Eine Werbe-Idee, die sich lohnt?

29.03.2012

Sozialausschuss begrüßt Erleichterungen in der Abrechnungspraxis von Heilmittelverordnungen

Der Rahmenvertrag zwischen den physiotherapeutischen Berufsverbänden und der AOK Baden-Württemberg eröffnet Heilmittelerbringern die Möglichkeit, innerhalb bestimmter Grenzen selbstständig ungültige Verordnungen zu korrigieren (wir berichteten). In der täglichen Arbeit merken viele Heilmittelerbringer allerdings noch keine Verbesserung. Der Sozialausschuss des Landtages in Baden-Württemberg hat sich nun in einem entsprechenden interfraktionellen Antrag von CDU, Grünen, SPD und FDP/DVP auf seiner Sitzung am Donnerstag, 22. März 2012, der Problematik angenommen.

29.03.2012

Praxischefs fragen – die Expertin antwortet

Die Frage: Wie sollten Chefs mit Beschwerden von Patienten über ihre Mitarbeiter umgehen?

Die Situation: Der Patient Carsten Jost beschwert sich lautstark an der Rezeption beim Praxischef Hans Marten: „Zehn Minuten musste ich auf Herrn Marten warten, bis ich endlich dran kam! Dabei bin ich heute wirklich im Stress und kann meine Zeit nicht sinnlos mit Warten verplempern. Wenn ich mir das in meinem Job erlauben wurde… das geht wirklich nicht!“ „Wem sagen Sie das, Herr Jost!“, erwidert der Praxischef, „hier wissen doch alle, dass Herr Marten sich zu fein ist, sich an die abgesprochenen Praxisablaufe zu halten”.

22.03.2012

Praxisinhaber müssen auch bei gelegentlichen Fahrten zahlen

Wer als Praxisinhaber seinen Privat-Pkw gelegentlich geschäftlich nutzt, muss für das Autoradio gesonderte Rundfunkgebühren zahlen. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg jetzt entschieden. Dabei sei der Umfang für die geschäftliche Nutzung des Privatwagens nicht entscheidend.

15.03.2012

Mietminderung bei ständiger Ruhestörung zulässig

Ständiger Lärm aus der Nachbarwohnung kann die Arbeit in einer Heilmittelpraxis empfindlich stören. Praxisinhaber können in solchen Fällen die Miete kürzen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) jetzt entschieden. Die Mieter seien nicht verpflichtet, ein Protokoll über die Lärmbelastungen zu führen, eine grundsätzliche Beschreibung reiche aus.

08.03.2012

Der Abrechnungstipp:Behandlungsbeginn

Immer wieder werden Verordnungen von Krankenkassen wegen formaler und inhaltlicher Fehler abgesetzt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Absetzungen vermeiden und fassen zu verschiedenen Abrechnungsthemen alle wichtigen Regeln und Besonderheiten auf einen Blick zusammen. Sie können die Rubrik nutzen, um bei Fragen nachzuschlagen. Sie können den Artikel Ihren Mitarbeitern und Rezeptionsfachkräften als Nachschlaghilfe geben oder Ihrem zuweisenden Arzt als Information. Alle Artikel können up-premium plus Kunden kostenfrei an der Hotline abrufen oder im buchner Shop downloaden. So kommen Sie formal korrekt durch den Verordnungsdschungel und schützen sich vor Absetzungen.

01.03.2012

Das Problem mit der Lücke

Nimmt ein Patient den vereinbarten Termin mit seinem Therapeuten nicht wahr, bedeutet das einen Ausfall für den Therapeuten, den er nicht mit der Krankenkasse abrechnen kann. Deswegen gibt es das Instrument der „Ausfallgebühr“. Wir haben dazu in unserem Schwerpunktthema viel Material für Sie zusammengestellt, damit Sie das Thema Ausfälle in 2012 gut in den Griff bekommen können.

01.03.2012

Das ist Ihr gutes Recht

Zur Ausfallgebühr gibt es zahlreiche Gerichtsentscheidungen, die einen Anspruch auf das Ausfallhonorar bejaht haben. Allerdings beziehen sich die Urteile in der Regel auf Arztpraxen, die sich in der Bestellpraxis deutlich von Heilmittelpraxen unterscheiden. Die Rechtslage für Therapeuten ist eindeutig, so dass die Erhebung einer Ausfallgebühr aus rechtlicher Sicht unproblematisch ist.

01.03.2012

Was ist zu beachten bei der Forderung eines Ausfallhonorars?

Grundsätzlich kommt es bei dem Anspruch auf ein Ausfallhonorar nicht darauf an, ob es sich um einen gesetzlich oder privat Versicherten handelt. Die Ansprüche gelten nicht gegenüber der Krankenversicherung, sondern müssen bei dem Patienten geltend gemacht werden.

01.03.2012

Empathisch Ausfallgebühr berechnen

Der Verstand sagt, „Ausfallgebühren müssen sein“ – das Gefühl sagt, „der arme Patient“. Das, was bei der Therapie eine Stärke ist – viel Einfühlungsvermögen – wird beim Einfordern der Ausfallgebühr zu einem echten Hindernis. Doch Empathie und Wirtschaftlichkeit müssen keine Gegensätze sein, sondern können erfolgreich zusammen eingesetzt werden, um zukünftige Ausfälle gänzlich zu vermeiden.