Privatpatient

01.12.2011

Verjährungsfristen von Privathonoraren beachten!

Therapeuten sollten die Verjährungsfristen von Privathonoraren beachten. Nach § 195 BGB verfallen zum 31. Dezember die Ansprüche ausstehender Rechnungen aus dem Jahre 2008. Darauf weist die Arzt-Auskunft im aktuellen Stiftungsbrief-News hin.

01.09.2011

Nachhilfe für die Beihilfe

Daran, dass die Private Krankenversicherung (PKV) oft rechtswidrig die Erstattung von Heilmittelabrechnungen in voller Höhe verweigert, haben sich Praxisinhaber längst gewöhnt. Doch dass jetzt auch die offiziellen Beihilfestellen die Unwahrheit über die beihilfefähigen Höchstsätze verbreiten, ist vollkommen absurd. Zumal der oberste Dienstherr aller Bundesbeamten nach wie vor der Meinung ist, dass die beihilfefähigen Höchstsätze im Heilmittelbereich nicht kostendeckend sind.

21.07.2011

Keine Familienversicherung für Besserverdienende

Das Bundesverfassungsgericht bleibt dabei: Besserverdienende Ehepaare können ihre Kinder auch künftig nicht beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenkasse mitversichern, wenn der Ehepartner mit höherem Einkommen privat versichert ist. Die punktuelle gesetzliche Benachteiligung verstoße nicht gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz, urteilte jetzt das höchste deutsche Gericht.

03.03.2011

SGB V erlaubt Weitergabe von Daten an Abrechnungsstellen ohne Einwilligung des Patienten

Heilmittelerbringer (Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen) rechnen regelmäßig mit den Krankenkassen der GKV ab. Viele nutzen dazu private Anbieter von Abrechnungsstellen. Doch auf jeder Heilmittelverordnung stehen personenrele­vante Patientendaten, die unverschlüsselt weiter­geleitet werden. Ist das im Sinne des Datenschut­zes zulässig?

23.12.2010

Auch teure Therapie muss von PKV bezahlt werden

Private Krankenversicherungen(PKV) bezah­len lieber die Rechnung eines Patienten, als einen Streitfall vor Gericht in der letzten Instanz zu verlieren und damit ein Grund­satzurteil herbeizuführen. Dieses Vorge­hen der Krankenversicherer hat jetzt die Richterin Dr. Sybille Kessal-Wulf in einem Fachaufsatz bestätigt. Therapeuten kön­nen ihre Patienten unterstützen, gegen die PKV gerichtlich vorzugehen.

23.12.2010

Von wegen „ Augenhöhe“!

„Sollten wir nicht mal anfangen, uns auf Augenhöhe zu treffen?“, fragt der junge Mann in dem aktuellen Werbespot der ERGO Versicherungsgruppe. Doch so schön die Hochglanzheilewelt der Werbung auch ist, sie hält selten, was sie verspricht. Konsultiert ein Privatpatient, der bei der DKV (der Krankenversicherung in der ERGO-Gruppe) versichert ist, nämlich einen Therapeuten, der mehr kostet als das, was die Kasse für „angemessen“ oder „ortsüblich“ hält, ist das Gejaule groß. Die Kasse will nicht er­statten, verweist auf zahlreiche Gerichtsurteile und lamentiert über viel zu teure Therapeuten. Dann gibt es einfach weniger oder kein Geld! Von wegen „Augenhöhe“!

09.12.2010

Neue Rechengrößen für die Sozialversicherung ab 2011

Ab Januar müssen gesetzlich versicherte Gutverdiener im Osten mehr für die Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt in den neuen Ländern von 4.650 auf 4.800 Euro. Das sieht die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2011 vor, die das Bundeskabinett im Oktober beschlossen hat und der der Bundesrat jetzt zustimmte.

25.11.2010

Neuer PKV-Ombudsmann altbekannt

Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) hat den früheren Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Dr. Klaus Theo Schröder mit Wirkung zum 1. Januar 2011 zum neuen Ombudsmann der privaten Kranken- und Pflegeversicherung berufen.

25.11.2010

Als Privatpatient Prämien sparen

Wie man mit Hilfe eines weitgehend unbekannten Gesetzestextes als Privatpatient in einen günstigeren Tarif kommt, berichtet spiegel-online am 25.11.2010.

04.11.2010

Gesetzlich Versicherte fühlen sich nicht als Patienten zweiter Klasse

Die Mehrheit der gesetzlich Versicherten fühlt sich nicht als Patienten zweiter Klasse. Das ergab eine Umfrage des „Wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (TK) für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen“ (WINEG).