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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Rheinland-Pfalz</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 18:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittel - Umsatz - Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Daten für 1. Halbjahr zeigen weiter starkes Wachstum</h2>
<h1>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</h1>
<p><strong>Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittelumsatz-Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</strong><span id="more-16107"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Über 200 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz als im Vorjahreshalbjahr wurde in Deutschland mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von 9,28 Prozent. Zuwachsgewinner sind wieder die Podologen (+27,4%) und Logopäden (+21,9%), während das Wachstum bei den Ergotherapeuten (+9%) und Physiotherapeuten (+7,2%) zwar deutlich schwächer ist, aber trotzdem noch auf hohem Niveau bleibt.</p>
<h3>Physiotherapie mit großen regionalen Unterschieden</h3>
<p>Die Umsatzzuwächse für den Bereich der Physiotherapie sind regional sehr unterschiedlich. Berlin (+3,8%), Baden-Württemberg (+4,6%) und das Saarland (+5,2%) sind die Wachstums-Schlusslichter, während Rheinland-Pfalz (+11%), Sachsen-Anhalt (+14,6%) und Bremen (+16,4%) die Spitzengruppe darstellen. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr als 116 Millionen Euro mehr Physiotherapie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahreshalbjahr.</p>
<h3>Logopädie in allen KVen zweistellig gewachsen</h3>
<p>Wie auf einem anderen Stern wirkt dagegen das Wachstum der Logopäden: „Schlusslichter“ sind hier Bayern (+14,3%), Sachsen (+15,7%) und Thüringen (+16,1%). Die Top-Länder sind Hessen (+27,2%), Hamburg (+32,6%) und Berlin (34,9%). Im 1. Halbjahr. 2011 wurden insgesamt über 46 Millionen Euro mehr Logopädie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Ergotherapie entwickelt sich uneinheitlich</h3>
<p>Die Ergotherapeuten müssen, ähnlich wie die Physiotherapeuten, mit großen regionalen Unterschieden leben. So fällt das Wachstum am schwächsten in Baden-Württemberg (+3,5%), im Saarland (+3,8%) und in Sachsen (+4,3%) aus. Dagegen sieht man in Hamburg (+14,7%), Nordrhein (+15,3%) und Bremen (+15,4%) die Entwicklung mit großer Freude. Rund 27 Millionen Euro Ergotherapieleistungen wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Regionale Unterschiede nehmen langsam ab</h3>
<p>Auffällig ist, dass sich die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte langsam näher kommen. Zwar ist der Unterschied zwischen Hamburg (44,7 TEURO) und Westfalen-Lippe (25,5 TEURO) erheblich und medizinisch nicht nachvollziehbar, trotzdem lässt sich beobachten, dass sich die Heilmittelumsätze in den Bundesländern ganz langsam auf den Durchschnitt hin bewegen. Inzwischen sind die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte in Bayern und Niedersachsen fast genauso hoch wie der Bundesdurchschnitt (34,5 TEURO).</p>
<p>Jetzt darf man auf die nächsten Monate gespannt sein. Im Oktober sollten die Kassen und die KVen die Heilmittelausgabenvolumen für 2012 veröffentlichen. Hoffentlich werden dann die erheblichen nicht geplanten Umsatzsteigerungen in diesem Jahr in die Planzahlen für 2012 mit eingearbeitet. Dann dürften die KVen langsam anfangen, ihre Ärzte darauf aufmerksam zu machen, dass zu viele Heilmittel verordnet werden. Außerdem ist zu erwarten, dass im letzten Quartal die ersten Regressandrohungen für das Jahr 2010 verschickt werden. Mal sehen, in wie weit das Einfluss auf den Heilmittelumsatz im 2. Halbjahr 2011 haben wird.</p>
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		<title>Heilmittel im Dauerhoch</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/07/heilmittel-im-dauerhoch-15358.html</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Zahlen 1. Quartal 2011</h2>
<h1>Heilmittel im Dauerhoch</h1>
<p><strong>Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<span id="more-15358"></span></strong></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Im Herbst vergangenen Jahres hatten Kassen und Ärzte vereinbart, dass die Heilmittelausgaben in 2011 um rund 140 Millionen Euro wachsen können. Allein im ersten Quartal 2011 sind die Heilmittelumsätze um 124 Millionen Euro gestiegen. Aufgrund der Zuzahlung der Patienten entspricht das einem Ausgabenzuwachs für Heilmittel der GKV von rund 113 Millionen Euro &#8211; mit Sicherheit zu viel, um so den Rest des Jahres weiterzumachen. Dennoch, der Trend für Heilmittelumsätze scheint nur eine Richtung zu kennen, nämlich nach oben. Zwölf Prozent Wachstum in einem Quartal in absoluten Zahlen ist schon beeindruckend. Nimmt man die Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte beträgt das Wachstum sogar 12,4 Prozent.</p>
<h3><strong>Bundesweites Wachstum </strong></h3>
<p>Ein Wachstum, das diesmal in ganz Deutschland zu beobachten ist und mit einem Zuwachs von „nur“ fünf Prozent für Physiotherapie in Berlin anfängt und bis deutlich über 40 Prozent Zuwachs für Logopädie (Rheinland-Pfalz) und Podologie (Hamburg) endet.</p>
<p>Bundesweit ist die Podologie mit 28,9 Prozent (5,6 Mill. €) Zuwachs wiederum Wachstumsgewinner, dicht gefolgt von den Logopäden mit 27,1 Prozent (26,5 Mill. €). Die Ergotherapeuten erreichen mit einem Wachstum von 12,3 Prozent (17,6 Mill. €) gerade knapp den Durchschnitt, während die Physiotherapeuten mit 9,6 Prozent (74,5 Mill. €) wiederum unterdurchschnittlich wachsen. Diese unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten spiegeln sich auch der TOP-15-Liste wieder: Im Vorjahr lagen die Logopäden mit der 45-Minuten-Behandlung noch deutlich hinter der ergotherapeutischen sensomotorisch/perzeptiven Behandlung. Jetzt liegen diese beiden Leistungen gleichauf und die Logopäden werden vermutlich noch in diesem Jahr die Ergotherapeuten vom Platz zwei der Liste verdrängen. Die Position KGG (KG am Gerät) ist im Gegensatz zum Vorjahr nun Schlusslicht der Liste und die Podologie hat erwartungsgemäß mehr Umsatz gemacht als die Position KG-ZNS-Kinder (Platz 11).</p>
<h3><strong>Umsätze verteilen sich auf immer mehr Praxen</strong></h3>
<p>Die Frage mancher Heilmittelerbringer, wo denn bitte dieser Umsatz geblieben ist, lässt sich nur indirekt beantworten. Zum einen dürften Existenzgründungen nach wie vor eine große Rolle bei der Entwicklung der Heilmittelumsätze spielen. Die Hürden einer Praxiseröffnung sind so niedrig, dass es Jahr für Jahr auch frische Berufsanfänger dazu treibt, sich selbstständig zu machen. Dabei wird bevorzugt neu gegründet. So nimmt die Anzahl der Praxen seit Jahren zu und der Mehrumsatz verteilt sich auf deutlich mehr Leistungserbringer. Dazu kommen Ausgründungen von Ärzten, mehrheitlich Orthopäden, die eigene Praxen aufmachen. Dort wird Heilmittelumsatz abgewickelt, der auf Verordnungen basiert, die nur deshalb ausgestellt werden, weil der Umsatz in der eigenen Tasche bleibt.(bu)</p>
<p><strong><span class="UProt">Ganz konkret</span>:</strong> Praxisinhaber können die Zahlen der eigenen Praxis mit den Zahlen ihres Fachbereichs und Bundeslandes vergleichen. Dazu nimmt man die Zahlen auf der Internetseite <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder lässt sich die Daten an der <em>up-premium plus Hotline</em> geben. Sieht die Entwicklung in der eigenen Praxis deutlich anders aus als der Trend aus dem GKV-HIS, kann man analysieren, woran das liegt. Verhalten sich bestimmte Zuweiser anders als sonst? Sind Umsätze von bestimmten Ärzten ausgeblieben? Dann könnte man mit den betreffenden Ärzten sprechen und klären, woran das liegt. Solche Informationsgespräche machen auch dann Sinn, wenn man den ausgefallenen Umsatz durch andere Zuweiser kompensieren konnte.</p>
<p><strong class="UProt">Regress-Prophylaxe:</strong> Bei so heftigen Umsatzzuwächsen wird es nicht lange dauern, bis die Krankenkassen und KVen wieder die Regress-Keule aus dem Schrank holen und den Ärzten Angst vor der Wirtschaftlichkeitsprüfung machen. Daher ist es sehr sinnvoll, mit den Ärzten darüber zu sprechen, wie man Verordnungen „regresssicher“ ausstellt. Ein angemessenes Berichtswesen unterstützt solche Aktivitäten. Außerdem sollte jeder Therapeut die Vorab-Praxisbesonderheiten seines KV-Gebietes kennen. Diese Informationen findet man im Internet unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de/" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a> oder lässt sich die Informationen von der <em>up-premium plus Hotline</em> zumailen.</p>
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		<title>Mehr Heilmittel gab es noch nie!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 20:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/04/GKV_HIS_2010_So_viel_Heilmitte_webl.jpg" alt="" width="168" height="119" />So viel Umsatz hat die Heilmittelbranche noch nie gemacht: Mehr als 4,4  Milliarden Euro Einnahmen konnten Heilmittelerbringer in 2010 verbuchen.  Das entspricht einem Wachstum von 8,9 Prozent und ist der höchste  jemals ausgewiesenen Umsatz im Heilmittel-Informations-System der  Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-HIS), das seit 2004 jedes Quartal  differenzierte Verordnungsdaten aus der Heilmittelbranche liefert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Zahlen für 2010 veröffentlicht</h2>
<h1>Mehr Heilmittel gab es noch nie!</h1>
<p><strong>So viel Umsatz hat die Heilmittelbranche noch nie gemacht: Mehr als 4,4 Milliarden Euro Einnahmen konnten Heilmittelerbringer in 2010 verbuchen. Das entspricht einem Wachstum von 8,9 Prozent und ist der höchste jemals ausgewiesenen Umsatz im Heilmittel-Informations-System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-HIS), das seit 2004 jedes Quartal differenzierte Verordnungsdaten aus der Heilmittelbranche liefert.</strong><span id="more-14269"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/04/GKV_HIS_2010_So_viel_Heilmitte_webl.jpg" alt="" width="400" height="283" />Das Wachstum der einzelnen Fachgruppen in der Heilmittelbranche 2010 im Vergleich zu 2009 kann sich sehen lassen. Spitzenreiter sind die Logopäden und Sprachtherapeuten mit einen Zuwachs von rund 19 Prozent, gefolgt von den Ergotherapeuten mit 9,5 Prozent und den Physiotherapeuten, die immerhin noch fast 7 Prozent Umsatzwachstum verbuchen können. Die heimlichen Gewinner sind die Podologen mit einem Zuwachs von 33 Prozent, die allerdings aufgrund der geringen Abrechnungssummen nicht wirklich mit den anderen Fachbereichen verglichen werden können.</p>
<p>Auffallend sind die erheblichen Unterschiede der Umsatzentwicklung sowohl in den Regionen, als auch in den einzelnen Fachgruppen. Bei den Logopäden wird für den Bereich der KV Hamburg ein Zuwachs von rund 44 Prozent vermeldet. In allen anderen Bundeländern wird mindestens zweistellig zugelegt, nur im Saarland bleibt man mit 7 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 19 Prozent.</p>
<p>Die Physiotherapeuten verlieren in Baden-Württemberg über eine Million Euro Umsatz, das entspricht einem Rückgang von 0,3 Prozent. Dafür wachsen Hamburg und Niedersachsen um über 14 Prozent. Das ewige Schlusslicht Westfalen-Lippe holt mit 8,45 Prozent Wachstum nur langsam auf.</p>
<p>Die Ergotherapeuten wachsen am stärksten in Niedersachsen (+17,7%), Hamburg (+16,6%) und Westfalen-Lippe mit 13,8 Prozent. Schlusslicht sind auch hier das Saarland (+1,7%) und Baden-Württemberg (+2,8%).</p>
<p>Veränderungen gibt es auch in der Top-15-Liste der Heilmittelverordnungen. Massagen verlieren, Manuelle Therapie und Podologie wachsen weiter.</p>
<p>Stellt man die Heilmittelausgabenvolumina für 2010 den tatsächlichen Ausgaben der GKV gegenüber, ergeben sich für einige KV Gebiete erhebliche Regressgefahren: Niedersachsen, Sachsen, Thüringen, Berlin und Sachsen-Anhalt haben deutlich mehr Heilmittel verordnet als vereinbart. In Hamburg lebt man immer noch mit dem Heilmittelausgabenvolumen von 2008, das mit den Ausgaben von 2010 zu 50 Prozent überschritten wird!</p>
<p>Die Ärzte in Bremen, im Saarland, in Hessen und Brandenburg haben wie schon im Vorjahr das Heilmittelausgabenvolumen nicht ausgenutzt und einige Millionen Euro, die für Heilmittel vorgesehen waren, nicht ausgegeben.</p>
<p>Diesen Zahlen werden wir in der nächsten Printausgabe von <em>unternehmen praxis</em> mit Grafiken und Tabellen detailliert erläutern. Wer jetzt schon auf die Originaldaten zugreifen möchte, findet die aktuellen Zahlen wie immer unter www.gkv-his.de.</p>
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		<title>Wahlhilfe zum Thema Gesundheit per Mausklick</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 17:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/03/Mausklick.jpg" alt="" width="168" height="119" />Unter <a href="http://www.ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de/">www.ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de</a> können sich Therapeuten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ein  Bild davon machen, was die fünf großen Parteien vor den Landtagswahlen  am 27. März zum Thema „Gesundheit“ sagen. Mit Hilfe einiger Klicks  können auch Praxisinhaber ermitteln, welche der gesundheitspolitischen  Ziele der Parteien am besten zur eigenen Einstellung passen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Zu den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg</strong></h2>
<h1><strong>Wahlhilfe zum Thema Gesundheit per Mausklick </strong></h1>
<p><strong>Unter<a href="http://www.ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de" target="_blank"> </a></strong><a href="http://www.ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de" target="_blank"><strong>www.ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de</strong></a><strong> können sich Therapeuten in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ein Bild davon machen, was die fünf großen Parteien vor den Landtagswahlen am 27. März zum Thema „Gesundheit“ sagen. Mit Hilfe einiger Klicks können auch Praxisinhaber ermitteln, welche der gesundheitspolitischen Ziele der Parteien am besten zur eigenen Einstellung passen.<span id="more-13923"></span></strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/03/Mausklick.jpg" alt="" width="254" height="170" /><p class="wp-caption-text">Per Mausklick können Praxisinhaber ermitteln, welche der gesundheitspolitischen Ziele der Parteien am besten zur eigenen Einstellung passen. Foto: © hawi64 - Fotolia.com</p></div>
<p>Einige wenige Minuten reichten aus, um die 15 Fragen zu beantworten und die Ergebnisse mit den Wahlprogrammen der Parteien zu vergleichen, heißt es in einer Pressemitteilung der CompuGroup Medical, die den „Gesundheits-Wahlcheck“ schon zur Bundestagswahl 2009 und zur Landtagswahlen in NRW 2010 angeboten hatte.</p>
<p>Konkret wird u.a. danach gefragt, ob gesetzlich Versicherte weiterhin durch Zuzahlung einen Eigenanteil an den Behandlungskosten tragen sollen. Oder: Sollen Krankenhäuser verstärkt von privaten Trägern betrieben werden? Soll das Angebot der Palliativmedizin erweitert werden? Soll qualifiziertes Pflegepersonal ärztliche Aufgaben übernehmen? Am Ende klickt der Nutzer an, ob er als Arzt oder in einem anderen Gesundheitsberuf tätig ist und kann an seinem Ergebnis ablesen, welches Parteiprogramm am ehesten seinen Überzeugungen entspricht.</p>
<p>Das Internet-Angebot <a href="http://www.ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de/" target="_blank">www.ihre-gesundheit-steht-zur-wahl.de</a> ist bis zum Wahlsonntag am 27. März online und kostenlos verfügbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title> Formal korrekt durch die Urlaubszeit</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<title> So handhaben Sie Terminprobleme</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<title>Veränderungen in den TOP 15</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 19:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit  einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste  Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV  (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier  zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es  Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel  gegeben.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS veröffentlicht Daten</h2>
<h1>Veränderungen in den TOP 15</h1>
<p><strong>Das erste Quartal 2010 war für die Heilmittelbranche in Deutschland mit einem Wachstum von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das beste erste Quartal seit Bestehen des Heilmittelinformationssystems der GKV (GKV-HIS). Nicht ganz so schön ist der allgemeine Ausgabenverlauf. Hier zeigen sich im Detail erhebliche Unterschiede. Außerdem hat es Verschiebungen in der Liste der am meisten verordneten Heilmittel gegeben.</strong><span id="more-10960"></span></p>
<p>Mehr als eine Milliarde Euro Heilmittelumsatz im 1. Quartal 2010 (inkl. Zuzahlungen) &#8211; das gab es bisher nur im 1. Quartal 2007. Damals waren es allerdings fast 30 Millionen Euro weniger als in diesem Jahr. Die Summe zeigt, dass der Heilmittelmarkt nach wie vor lukrativ ist und die Umsatzraten über dem Durchschnitt der Ausgabenentwicklung liegen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/07/Balken_2_D_GKV_HIS_BUND_Heilmittel_allgemein_aktuell_geordnet_us_web.jpg" alt="" width="400" height="231" />Liest man die Zuwachsraten des ersten Quartals 2010 im Vergleich zum Vorjahr, dann wird man fast schwindelig: 14,9 Prozent Wachstum im Bundesdurchschnitt, das Saarland (+2,6%), Baden-Württemberg (+3,6%) und Rheinland-Pfalz (+5,6%) wachsen nur einstellig, alle anderen zweistellig. Spitzenreiter sind Mecklenburg-Vorpommern (+21,2%), Niedersachsen (+22,8%) und auf Platz eins steht Westfalen-Lippe (+24,7%). Solche prozentualen Zuwächse sind prima, allerdings dürfte kaum eine Praxis derartige Umsatzsteigerungen im 1. Quartal verbuchen können. Die Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr sind nur deswegen so hoch, weil das 1. Quartal 2009 das zweitschlechteste Quartal seit Bestehen des GKV-HIS war. Wer also wissen will, wie sich die Umsatzzahlen wirklich entwickelt haben, verfolge die Umsatzentwicklung in den einzelnen Bundesländern.</p>
<p>Vergleicht man die Heilmittelausgabenentwicklung der GKV des 1. Quartals 2010 mit den Heilmittelausgaben des 4. Quartals 2009 sieht alles ganz anders aus. Dann ergibt sich im Bundesschnitt ein Rückgang der Heilmittelausgaben um 0,2 Prozent. Verlierer sind das Saarland (-10%), Rheinland-Pfalz (-9%) und Baden-Württemberg (-5,6%). Gewinner sind Niedersachsen (+3,9%), Thüringen (+6,1%) und Sachsen (+7,8%).</p>
<p>Den größten Zuwachs unter allen Heilmittelleistungen verbuchte erneut die „Podologische Komplexbehandlung“. Im 1. Quartal 2008 wurde diese Leistung unter den TOP 15 der Heilmittel (Umsatzstärkste Heilmittel) noch gar nicht erwähnt. Im 1. Quartal 2009 lag sie schon auf Platz 14 vor der Position KG-Gerät. Im 1. Quartal 2010 findet sich Podologie auf Platz 12 nur knapp hinter KG-ZNS-Kinder. Bleibt es bei diesem Zuwachs – und danach sieht alles aus – dürfte der Umsatz mit Podologie zum Jahresende höher sein als der Umsatz mit KG-ZNS-Kinder.</p>
<p>An der Spitze der TOP 15 hat es eine weitere Verschiebung gegeben. Im Gegensatz zum Vorjahr ist im ersten Quartal 2010 deutlich mehr Manuelle Therapie verschrieben worden als KG-ZNS-Erwachsene. Beim Umsatz ist der Unterschied nicht ganz so deutlich.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Service: </span>Alle aktuellen Daten finden Sie wie gewohnt im Internet unter<a href="http://www.gkv-his.de" target="_blank"> www.gkv-his.de</a> oder Sie fordern diese an der Premium-Plus Hotline ab. Dort können Sie auch kostenlos konkrete Auswertungen für Ihre Region, z.B. für Ihre Arztkommunikation anfordern.</p>
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		<title>Bei Logopädie soll gespart werden</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/04/bei-logopadie-sollen-gespart-werden-9639.html</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 18:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[248 Millionen Euro Heilmittelausgabenvolumen haben die KV Sachsen und  die Landesverbände der GKV jetzt für das Bundesland Sachsen vereinbart.  Rund 0,6 Prozent mehr Geld für Heilmittel steht 2010 zur Verfügung als  noch in 2009. In der Richtgrößenvereinbarung werden die Ärzte  aufgefordert, weniger Logopädie zu verschreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Heilmittelvereinbarung 2010 für Sachsen vereinbart</h2>
<h1>Bei Logopädie soll gespart werden</h1>
<p><strong>248 Millionen Euro Heilmittelausgabenvolumen haben die KV Sachsen und die Landesverbände der GKV jetzt für das Bundesland Sachsen vereinbart. Rund 0,6 Prozent mehr Geld für Heilmittel steht 2010 zur Verfügung als noch in 2009. In der Richtgrößenvereinbarung werden die Ärzte aufgefordert, weniger Logopädie zu verschreiben. <span id="more-9639"></span></strong></p>
<p>Die Richtgrößen sind schon länger bekannt (<a href="http://www.up-aktuell.de/news/2010/01/thuringen-und-rheinland-pfalz-legen-zu-%E2%80%93-baden-wurttemberg-auf-vorjahresniveau-7749.html" target="_blank">wir berichteten</a>).In der ebenfalls veröffentlichten Prüfvereinbarung finden sächsische Ärzte alles, um sich vor Heilmittelregressen zu schützen. Vergleicht man das jetzt vereinbarte Heilmittelausgabenvolumen für das Jahr 2010 (248 Mill.) mit den kürzlich veröffentlichten Ist-Heilmittelausgaben der KV Sachsen im Jahr 2009 (247 Mill), müssten die sächsischen Ärzte sich in diesem Jahr genau so verhalten wie in 2009, um nicht in Regressgefahr zu geraten. Denn immerhin steht 2010 rund 0,6 Prozent mehr Geld für Heilmittel zur Verfügung als 2009.</p>
<h3>Weniger Behandlungseinheiten für Logopäden</h3>
<p>Logopäden müssen damit rechnen, dass künftig weniger Behandlungseinheiten auf dem Verordnungsblatt stehen. Denn in der Heilmittelvereinbarung findet man unter der Überschrift „Zielvereinbarung“ den folgenden Text: „Zum Erreichen der vereinbarten Wirtschaftlichkeitsreserven gehen die Vertragspartner davon aus, dass im Jahr 2010 im Bereich Logopädie (Einzelbehandlung 45 min.) die Zahl der Behandlungseinheiten je Verordnung von 9,9 (Sachsen 2008) schrittweise in Richtung Bundesdurchschnitt auf 9,7 gesenkt werden.“</p>
<p>Gut für Ärzte und damit auch für Therapeuten sind die Prüfvereinbarungen zwischen Kassen und KV Sachsen. Dort werden sowohl Vorabpraxisbesonderheiten festgelegt als auch eine Möglichkeit geschaffen, dass verordnende Ärzte individuelle Praxisbesonderheiten im Vorwege bei der KV melden können. Dazu findet sich in der Prüfungsvereinbarung sogar ein praktischer Vordruck.</p>
<p><a href="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Meldebogen-Praxisbesonderheiten.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-9771" title="Meldebogen Praxisbesonderheiten" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Meldebogen-Praxisbesonderheiten.jpg" alt="" width="538" height="685" /></a></p>
<h3>Praxisbesonderheiten für alle drei Fachgebiete</h3>
<p>Die wichtigen Informationen finden Praxisinhaber in der Anlage 2 der sächsischen Prüfungsvereinbarung. Dort heißt es in§5: „(1) Kosten für verordnete Heilmittel, die durch gesetzlich bestimmte oder in Verträgen vorab anerkannte Praxisbesonderheiten bedingt sind, werden bei den Prüfungen von den Verordnungskosten abgezogen. (2) Dazu gelten auch die Verordnungskosten für die in Anlage 2.1 aufgeführten Indikationsgebiete…“ In dieser Anlage 2.1 werden für alle drei Fachgebiete (Logopädie, Ergo- und Physiotherapie) Praxisbesonderheiten benannt. Interessant ist, dass hier ausdrücklich Teilnehmer eines IV-Vertrages und köperbehinderte Kinder und Jugendliche an Förderschulen benannt werden. Für arztindividuelle Praxisbesonderheiten gilt: „(3) Weitere Praxisbesonderheiten einschließlich des damit verbundenen abzusetzenden Verordnungsvolumens ermittelt die Prüfungsstelle bzw. der Beschwerdeausschuss auf Antrag des Leistungserbringers [Arzt]. Dabei soll der Leistungserbringer [Arzt] grundsätzlich das in der Anlage 2.4 vereinbarte Formular verwenden.“</p>
<p class="UPkasten">
<p><strong><span class="UProt">Ganz konkret</span>:</strong> In Sachsen müssen alle Ärzte darüber informiert werden, dass das vereinbarte Heilmittelausgabenvolumen für 2010 größer ist, als die in 2009 veranlassten Ausgaben. Außerdem könnte man noch einmal darauf aufmerksam machen, dass die arztindividuellen Richtgrößen seit Anfang des Jahres immerhin um 2,5 Prozent höher liegen als in 2009. Es lohnt sich, Ärzte auf die geänderte Prüfvereinbarung aufmerksam zu machen. Die Anlage 2.4 zur Meldung von Praxisbesonderheiten muss dem Arzt ebenso vorliegen, wie die in Anlage 2.1 festgelegten Indikationsgebiete zur Berücksichtigung bei Richtgrößenprüfungen.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Service:</span> Die aktuelle Heilmittelvereinbarung und die gültige Prüfvereinbarung können Sie wie immer an der <a href="mailto:kontakt@praxiswissen24.de" target="_blank">praxiswissen24 – Hotline</a> abrufen. Im Internet finden Sie diese Unterlagen zum Download auf <a href="http://www.heilmittel-regress.de" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a> oder bei der KV Sachsen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>82 Millionen ungenutztes Heilmittelbudget in 2009</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/04/82-millionen-ungenutztes-heilmittelbudget-in-2009-9429.html</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 18:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als 82 Millionen Euro sind trotz eines vereinbarten  Heilmittelbudgets in Deutschland nicht verordnet worden. Das ist das  Ergebnis der gerade veröffentlichten Daten zur Ausgabenentwicklung des  Heilmittelbereichs. Demnach wurde in neun von 16 KVen das  Heilmittelausgabenvolumen zum Teil erheblich unterschritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Regressangst torpediert vereinbarte Versorgungsziele</h2>
<h1>82 Millionen ungenutztes Heilmittelbudget in 2009</h1>
<p><strong>Mehr als 82 Millionen Euro sind trotz eines vereinbarten Heilmittelbudgets in Deutschland nicht verordnet worden. Das ist das Ergebnis der gerade veröffentlichten Daten zur Ausgabenentwicklung des Heilmittelbereichs. Demnach wurde in neun von 16 KVen das Heilmittelausgabenvolumen zum Teil erheblich unterschritten.<span id="more-9429"></span></strong></p>
<p>Das Heilmittelinformationssystem der <a href="http://www.GKV-HIS.de" target="_blank">GKV</a> hat Mitte März die aktuellen Verordnungsdaten für das Jahr 2009 veröffentlicht. Stellt man die Ausgaben der Kassen (GKV) den in den jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) vereinbarten Heilmittelausgabenvolumen gegenüber, kann man erkennen, wie viel geplante Heilmittelausgaben nicht genutzt wurden. Spitzenreiter ist wie schon in den Vorjahren die KV Bremen, in deren Einzugsbereich 18,7 Prozent des Heilmittelausgabenvolumens von den Ärzten nicht verordnet wurde. Es folgen Schleswig-Holstein (-7,8%), Westfalen-Lippe (-6%), Hessen (-5,2%), Nordrhein (-4,5%), Niedersachsen (-3,3%), Saarland (-2,7%), Mecklenburg-Vorpommern (-2,2%) und Bayern (-0,4%).</p>
<p>Rechnet man die Differenz zwischen tatsächlichen und geplanten Ausgaben von allen oben genannten KVen zusammen, dann kommt man auf den überraschend hohen Betrag von mehr als 82 Millionen Euro, die die Ärzte hätten verschreiben können, es aber aus Angst vor individuellen Regressen nicht getan haben.</p>
<p>Dafür haben andere KVen deutlich mehr ausgegeben als geplant. Hamburg (+27,5%), Berlin (+22,1%), Sachsen-Anhalt (+21%) und Thüringen (+12,8%) sind die wirklichen Ausreißer nach oben. Baden-Württemberg (+5,2%), Sachsen (+2%), Brandenburg (+1,4%) und Rheinland-Pfalz (+0,5%) haben dagegen nur leichte Überschreitungen zu vermelden.</p>
<p>Verrechnet man die Unter- und Überschreitungen des Heilmittelausgabenvolums auf Bundesebene, liegen die Heilmittelausgaben insgesamt rund 35 Millionen Euro über den vereinbarten Plänen. Das entspricht ziemlich genau einer Überschreitung der Heilmittelbudgets um lediglich 1 Prozent.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Ganz konkret</span>: Praxisinhaber, die ihre Praxis in einem KV Gebiet mit Unterschreitungen haben, sollten ihre Ärzte schnellstmöglich über die Datenlage informieren. Erfahrungsgemäß informieren die KVen ihre Mitglieder meist mit deutlicher Verzögerung. Deshalb können Therapeuten hier doppelt auftrumpfen: Aktuelle und gute Nachrichten!</p>
<p><a href="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg"><img class="size-full wp-image-9768 alignleft" title="Heilmittelausgabenvolumen" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg" alt="" width="578" height="399" /></a></p>
<p><a href="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/04/Heilmittelausgabenvolumen.jpg"><br />
</a></p>
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		<title>Pflegekräfte bald Zuweiser für Therapeuten?</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/02/pflegekrafte-neue-zuweiser-fur-therapeuten-8539.html</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 18:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Schwabe-Fleitmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/02/Krankenschwester.jpg" alt="" width="61" height="92" />Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz lehnt ein Modellprojekt des Gesundheitsministeriums ab, das die Übertragung ärztlicher Leistungen auf Pflegepersonal erproben soll. Dies sei ein „Ausverkauf ureigener ärztlicher Leistungen“ kritisierte Kammer-Präsident Dr. Frieder Hessenauer in einer Pressemitteilung der Kammer. Grundsätzlich sei man offen für neue Delegationsideen – „allerdings nur unter der Maxime: Delegation Ja, Substitution Nein!“</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Landesärztekammer Rheinland-Pfalz lehnt Modellprojekt ab </strong></h2>
<h1><strong>Pflegekräfte bald Zuweiser für Therapeuten? </strong></h1>
<p><strong>Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz lehnt ein Modellprojekt des Gesundheitsministeriums ab, das die Übertragung ärztlicher Leistungen auf Pflegepersonal erproben soll. Dies sei ein „Ausverkauf ureigener ärztlicher Leistungen“ kritisierte Kammer-Präsident Dr. Frieder Hessenauer in einer Pressemitteilung der Kammer. Grundsätzlich sei man offen für neue Delegationsideen – „allerdings nur unter der Maxime: Delegation Ja, Substitution Nein!“ <span id="more-8539"></span></strong></p>
<p>Stein des Anstoßes ist das Modellprojekt „Aufgabenneuverteilung im Krankenhaus“, das im Sommer 2009 in vier Kliniken gestartet wurde, um die</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 112px"><img class="  " src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/02/Krankenschwester.jpg" alt="" width="102" height="153" /><p class="wp-caption-text">Dürfen Pflegekärfte bald selbständig Therapien verordnen?, Foto:© Yuri Arcurs - Fotolia.com</p></div>
<p>Aufgabenverteilung zwischen den Berufsgruppen und die Arbeitsabläufe zu verbessern. Ziel sei es, den Prozess der Pflege und Behandlung von der Aufnahme bis zur Entlassung zu optimieren. Grundlage des Projekts ist ein Gutachten der Katholischen Fachhochschule Mainz.</p>
<p>Erprobt wird dieses Modell unter anderem in der Nephrologie im Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern: Hier sollen die Pflegekräfte in bestimmten Bereichen eigenständig anstelle des Arztes arbeiten. Dazu gehören etwa die Erhebung der Anamnese, ausgewählte Therapien anhand von Behandlungsplänen durchzuführen, Laborergebnisse zu bewerten oder die tägliche Visite zu übernehmen.</p>
<p>„Unter dem Deckmantel angeblicher Entlastung des ärztlichen Dienstes wird hier massiv in ärztliche Verantwortung eingegriffen“, kritisiert Hessenauer. Entlastung sei zwar nötig, doch nur bei den vielen nicht-ärztlichen Aufgaben, die den Ärzten in den letzten Jahren zusätzlich aufgebürdet wurden. „Wer verantwortet Therapie und Behandlung, wenn der Arzt erst dann verständigt und hinzugezogen wird, wenn er sozusagen den entgleisten Zug wieder aufs Gleis heben soll?“</p>
<p>Modellversuche, die fachärztliche Leistungen in Diagnostik und Therapie durch minder-qualifiziertes Personal ersetzen, lehnt die Kammer entschieden ab. Die Delegation von arztfremden Arbeiten sei jedoch ausbaufähig, hieß es weiter – aber nur unter der therapeutischen Gesamtverantwortung des Arztes.</p>
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