Saarland
Kein Heilberuf hat eine so große Lobby wie die Ärzte. Dies ist auch auf die funktionierende ärztliche Selbstverwaltung zurück zu führen. Die Pflegeberufe haben dies erkannt – und wollen den Medizinern nun nacheifern.
Im vergangenen Jahr wurde jedes elfte Kind in Deutschland mit einer Sprachtherapie behandelt. Jungen erhalten Zweidrittel der Therapien. Der Trend: Prozentual brauchen mehr Kinder eine Therapie, absolut aber sinkt die Zahl.
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Die Ersatzkassen wollen die medizinisch-pflegerische Versorgung sterbender Menschen verbessern. Daher haben sie einen Mustervertrag zur „Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV)“ entwickelt, der bereits in Hessen und Nordrhein-Westfalen umgesetzt wurde. Auch Therapeuten können sich engagieren und an Palliativzentren wenden.
Ärzte halten im Bundesdurchschnitt das Heilmittelbudget mit einer Überschreitung von einem Prozent ein. Das ist das Ergebnis der aktuell vorliegenden Zahlen des Heilmittelinformationssystems (GKV-HIS).
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Schlechte Nachricht für die Kinderärzte im Saarland: Sie erhalten künftig 7,82 Prozent geringere Richtgrößen als im Vorjahr. Das geht aus der Veröffentlichung der Richtgrößen für das Gebiet der KV Saarland hervor. Sogenannte Vorab-Praxisbesonderheiten wurden nicht vereinbart.
Neue aber bekannte Argumente für die Betriebliche Gesundheitsförderung liefert der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK). Danach geht jeder zehnte Fehltag auf das Konto von Rückenleiden.
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Mehr als 49 Millionen Euro stehen 2009 als Budget für Heilmittelverordnungen im Saarland zur Verfügung – eine Steigerung um 4,6 Prozent. Darauf einigten sich die Kassenärztliche Vereinigung und die Gesetzlichen Krankenversicherungen.
Die ambulante Ergotherapie für ein Kind, das bei einer Mutter-Kind-Kur eine entsprechende ärztliche Verordnung erhalten hatte, wollte die AOK Saarland nicht übernehmen. Obwohl der Vorgang schon über ein halbes Jahr zurücklag, konnte die Kasse mithilfe von Musterschreiben der praxiswissen24-Hotline zur Zahlung bewegt werden.
Rund 1,5 Millionen Menschen aus unterschiedlichsten nicht ärztlichen Gesundheitsberufen warten auf ihre elektronischen Berufsausweise. Viele von ihnen werden auf den Ausweis schon deshalb nicht verzichten können, weil sie auf Daten der elektronischen Gesundheitskarte zugreifen müssen. Kosten für die Ausweise müssen selbst getragen werden.
Nachdem wir in der letzten Ausgabe auf das Marketingthema “Einschulung und Schulranzencheck” aufmerksam machten, wollen wir Ihnen das Ergebnis einer Studie der Universität des Saarlandes nicht vorenthalten, nach der nicht zu belegen ist, dass zu schwere Schulranzen zu Schäden führen.
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