Vereinbarung

25.08.2011

Daumen drücken für das Versorgungsgesetz

Haben Sie schon mal überlegt, warum Sie von bestimmten Ärzten keine Heilmittelverordnung bekommen? Es könnte zum Beispiel sein, dass der Arzt finanziell mit einem anderen Heilmittelerbringer verbunden ist und sich für seine Verordnungen bezahlen lässt. Damit soll jetzt nach dem Willen des Bundesgesundheitsministeriums Schluss sein. Mit dem Entwurf zum neuen Versorgungsgesetz sollen solche ohnehin schon rechtlich fragwürdigen Kooperationsmodelle ausdrücklich verboten. Wer sich trotzdem erwischen lässt, riskiert, seine Zulassung für zwei Jahre zu verlieren.

23.06.2011

Verbandszugehörigkeit bestimmt Verordnungsgültigkeit

Die Rahmenverträge zwischen den Heilmittelverbänden und den Krankenkassen regeln die Details der Abrechnung. Da es auf Landesebenen durchaus vorkommt, dass einzelne Verbände unterschiedliche Verträge vereinbaren, muss sich der Praxisinhaber genau überlegen, nach welchem Vertrag er abrechnen möchte – denn es gibt durchaus wichtige Unterschiede, die entscheidend für die Arztkommunikation sind.

26.05.2011

Jetzt schnell (ver-)handeln!

Der G-BA hat lange gebraucht, um die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie zu beschließen. Herausgekommen ist leider viel formales Klein-Klein, das sich erst in der täglichen Patientenversorgung wirklich bewerten lassen wird.

26.05.2011

Neue Heilmittelrichtlinie gilt vor Regelungen der Rahmenverträge

Wenn am 1. 2011 Juli die neue Heilmittel-Richtlinie in Kraft tritt, werden sich auch einige Fristen für Heilmittelerbringer ändern. Diese sind in der Richtlinie zum Teil anders geregelt, als in den Rahmenverträgen. Das kann zu Verwirrungen führen: welche Regelung gilt nun? Wir haben es für Sie geklärt.

26.05.2011

Wie halte ich mein unternehmerisches Risiko möglichst gering?

Wenn Praxisinhaber einen neuen Mitarbeiter einstellen, wollen sie sicher gehen, dass ihr unternehmerisches Risiko möglichst überschaubar bleibt. Deswegen ist ein Dauerbrenner an der up-premium plus Hotline auch die Frage: „Wie ist es möglich, als Praxisinhaber angestellte Therapeuten zu beschäftigen und dabei das finanzielle Risiko so gering wie möglich zu halten?“

12.05.2011

Bobath-Konzept für pflegende Angehörige

Die Krankenkasse BARMER GEK und der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK e.V.) haben heute einen Rahmenvertrag über Bobath-Pflegekurse für pflegende Angehörige in Bochum unterzeichnet. Das neue Projekt sieht vor, pflegende Angehörige von ausgebildeten Bobath-Therapeuten in dem Konzept schulen zu lassen.

24.03.2011

KBV: Delegation, nein Danke!

Ärzte finden nur das sinnvoll, was Sie kontrollieren können. So lässt sich die Reaktion der ärztlichen Standesvertreter, unter anderen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV),  auf die letzte Anhörung des Gemeinsamen Bundesausschusses(G-BA) zur Delegation von ärztlichen Leistungen an medizinische Assistenzberufe zusammenfassen. Selbst die Unterversorgung von Ärzten in einigen ländlichen Regionen ändert nichts an der Verweigerungshaltung der KBV.

24.02.2011

Lymphdrainage nur noch begrenzt verordnungsfähig?

Ein Ziel der Neufassung der Heilmittel­richtlinie war die Begrenzung der Anzahl von Massagen außerhalb des Regelfalls. Vermutlich ist ein Formulierungsfehler der Grund dafür, dass nun in der Neufassung nicht nur die Massagen, sondern auch die Anzahl der Lymphdrainagen außerhalb des Regelfalls begrenzt werden. Das ist medi­zinisch/therapeutisch fragwürdig und be­deutet für viele chronische Patienten eine deutliche Verschlechterung der Versor­gungssituation. Eine Präzisierung ist not­wendig, steht aber bisher noch nirgendwo auf der Agenda.

27.01.2011

Nur leichte Veränderungen

Langfristige Verordnungen für Menschen mit dau­erhaften schweren Behinderungen können künftig auch über einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten genehmigt werden – Kinder und Jugendliche dürfen wieder außerhalb der Praxis behandelt werden. Der Versuch der Kassenärzte, bestimmte Verordnungen grundsätzlich von der Wirtschaftlichkeitsprüfung auszuschließen, ist allerdings gescheitert. Das alles hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in Berlin mit der Änderung der Heilmittel-Richtlinien beschlossen.

13.01.2011

Neues Jahr – neue Preise

Die Preise für die Behandlungen von Patienten haben sich bei den verschiedenen Krankenkassen im neuen Jahr geändert. Wir geben Ihnen einen Überblick über die aktuell erschienenen Preislisten der Kassen.