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	<title>unternehmen praxis - up-aktuell.de &#187; Westfalen-Lippe</title>
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	<description>Praxismanagement für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie</description>
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		<title>Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Krankenkassen veröffentlichen Verordnungsdaten 1. bis 3. Quartal 2011</h2>
<h1>Trotz Verlusten im dritten Quartal: fast sieben Prozent Wachstum</h1>
<p><strong>Spätestens 15 Wochen nach dem Ende eines Quartals müssen die Krankenkassen die ungeprüften Abrechnungsdaten der Heilmittelerbringer als Statistik liefern, in dem so genannten GKV Heilmittel-Informations-System (GKV-HIS). Die gerade vorgelegten Zahlen bestätigen, was bereits die Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium angedeutet hatten: Das zweistellige Wachstum im ersten Halbjahr ist gebremst. Übrig bleibt zum Ende des dritten Quartals aber trotzdem ein überdurchschnittliches Wachstum von fast sieben Prozent.</strong><span id="more-17003"></span></p>
<p>2011 ist für die Heilmittelerbringer immer noch ein Rekordjahr: In allen drei bisher als Statistik vorliegenden Quartalen sind die Umsätze höher als jemals zuvor. Zum ersten Mal übersteigen die Ausgaben der GKV in jedem einzelnen Quartal 2011 die Milliarden Euro Grenze!</p>
<p>Logopäden sind die absoluten Wachstumsgewinner: 15,4 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr auf Bundesebene. Spitzenreiter sind Berlin (+23,1%), Hamburg (+18,5%) und Niedersachsen (+18,3%); das Schlusslicht Bayern (+9,6%) ist das einzige Bundesland mit einstelligem Wachstum.</p>
<p>Die Ergotherapeuten wachsen immerhin um 6,7 Prozent, was aber schon unter Durchschnitt ist. Die größten Zuwächse findet man in Nordrhein (+12,6%), Mecklenburg-Vorpommern (+12,4%) und Sachsen-Anhalt (+11,5%). Die schwächsten Zuwächse finden sich im Süden: Baden-Württemberg (+1,6%) und Bayern (+1,8%).</p>
<p>Physiotherapeuten wachsen mit 5 Prozent unterdurchschnittlich aber auf hohem Niveau (PT macht rund 80 Prozent der Heilmittelausgaben aus): Spitzenreiter ist Bremen (+12,9%), gefolgt von Sachsen-Anhalt (+10,7%) und Mecklenburg-Vorpommern (+9,3%); Schlusslicht ist erneut Bayern (+2,0%).</p>
<p>Eigentlich können sich die Podologen mit einem Zuwachs von rund 25 Prozent als Wachstumssieger fühlen, aber der Podologieumsatz ist im Vergleich zu allen anderen Fachgruppen so gering (&lt;2,5%), dass diese Berufsgruppe quasi außer Konkurrenz mitläuft.</p>
<p><span class="UProt">Service:</span> Alle Informationen findet man wie immer im Internet unter <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder fordert Hilfestellung bei der Aufarbeitung der Daten für Arztgespräche über die up-premium plus Hotline an.</p>
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		<title>Höhere Richtgrößen in Westfalen-Lippe</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 15:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die KV Westfalen-Lippe hat ihre Heilmittel- und Richtgrößenvereinbarung veröffentlicht. 6,5 Prozent höhere Richtgrößen stehen den Ärzten im Bereich der KV-Westfalen-Lippe 2012 zur Verfügung. Durch eine Protokollnotiz der Heilmittelvereinbarung werden die verordnenden Ärzte zusätzlich weiter vor Regressen geschützt. Das sind gute Voraussetzungen, um Ärzten in Westfalen-Lippe die Angst vor Heilmittel-Verordnungen zu nehmen und dafür zu sorgen, dass Patienten in Westfalen-Lippe endlich genau so viel Heilmittel bekommen, wie in anderen Bundesländern.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h1>Höhere Richtgrößen in Westfalen-Lippe</h1>
<p><strong>Die KV Westfalen-Lippe hat ihre Heilmittel- und Richtgrößenvereinbarung veröffentlicht. 6,5 Prozent höhere Richtgrößen stehen den Ärzten im Bereich der KV-Westfalen-Lippe 2012 zur Verfügung. Durch eine Protokollnotiz der Heilmittelvereinbarung werden die verordnenden Ärzte zusätzlich weiter vor Regressen geschützt. Das sind gute Voraussetzungen, um Ärzten in Westfalen-Lippe die Angst vor Heilmittel-Verordnungen zu nehmen und dafür zu sorgen, dass Patienten in Westfalen-Lippe endlich genau so viel Heilmittel bekommen, wie in anderen Bundesländern.</strong><span id="more-16807"></span></p>
<p>Genau um 20 Millionen Euro steigt das Heilmittelausgabenvolumen in Westfalen-Lippe. Das entspricht einem Wachstum von knapp 6,5 Prozent, das vollständig in die Richtgrößen für 2012 eingeflossen ist. So sind bei allen Facharztgruppen überraschend einheitlich rund 6,5 Prozent Zuwachs zu verzeichnen. Die Vorab-Praxisbesonderheiten dokumentiert die KV Westfalen-Lippe in ihrer Prüfvereinbarung. Diese gelten so weiter, wie bereits im Vorjahr 2011.</p>
<p>In einer Protokollnotiz der Heilmittelvereinbarung wird das Regress-Risiko für Ärzte in Westfalen-Lippe deutlich verkleinert. So sollen zukünftig überdurchschnittlich viele Verordnungen außerhalb des Regelfalls (Genehmigungsvorbehalt) bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen entschärft werden. Außerdem hat man sich mit den Kassen darauf verständigt, für den Bereich Logopädie und Ergotherapie „Kriterien für die standardisierte Erkennung von Praxisbesonderheiten“ zu erarbeiten. Damit durfte der Druck für die Ärzte deutlich geringer werden und Heilmittelerbringer in Westfalen-Lippe können ihre Patienten angemessen betreuen.</p>
<p><span class="UProt">Ganz konkret:</span> Sowohl das Wachstum des Heilmittelausgabenvolumens und der Richtgrößen als auch die erweiterten Regelungen zum Thema Wirtschaftlichkeitsprüfung bei Heilmitteln sind wichtige Informationen für die verordnenden Ärzte in Westfalen-Lippe. Die Zeitschrift der KV „pluspunkt“ vom Dezember 2011 enthält alle wichtigen Informationen, die Ärzte erfahrungsgemäß aber nicht alle lesen. Deswegen können Praxisinhaber die Informationen (siehe unten) selbst lesen, diese kopieren und ihren Hauptverordnern zur Verfügung zu stellen. Den „pluspunkt“ gibt es auf der Internetseite der <a href="http://www.kvwl.de/" target="_blank">KV Westfalen-Lippe</a> oder bei der <em>up premium plus</em>-Hotline 0800-9477360.</p>
<h3>Protokollnotiz zur Heilmittelvereinbarung Westfalen-Lippe:</h3>
<p>„Eine überdurchschnittliche Verordnung von Heilmitteln, für die die Krankenkasse eine generelle Freistellung vom Genehmigungsvorbehalt erklärt hat, kann einen Mehraufwand begründen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass ein Vertragsarzt mit seinen Heilmittelverordnungen insgesamt in eine Wirtschaftlichkeitsprüfung einbezogen werden kann. In 2012 werden die Vertragspartner im Bereich Logopädie/Ergotherapie Kriterien für die standardisierte Erkennung von Praxisbesonderheiten erarbeiten. Bis dahin empfehlen die Vertragspartner der Prüfungsstelle, in diesem Bereich ausschließlich Beratungen auszusprechen. Die Vorschläge sind bis spätestens Oktober 2012 gemeinsam abzustimmen und im Rahmen der für 2013 anstehenden Verhandlungen auf Umsetzbarkeit zu prüfen. Für die Erarbeitung geeigneter Kriterien zur standardisierten Erkennung von Praxisbesonderheiten in den Bereichen Logopädie/Ergotherapie werden sie u. a. Kontakt mit solchen Praxen aufnehmen, deren Verordnungsvolumen in einem der Bereiche auffällig hoch ist.“</p>
<p><em>Quelle: Heilmittelvereinbarung nach<a href="http://dejure.org/gesetze/SGB_V/84.html" target="_blank"> § 84 Abs. 1 SGB V</a> für das Jahr 2012 für Westfalen-Lippe – Zitiert aus „pluspunkt“ , Ausgabe Dezember 2011</em></p>
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		<title>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/10/mehr-heilmittel-fur-jeden-wie-lange-noch-16107.html</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 18:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittel - Umsatz - Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Daten für 1. Halbjahr zeigen weiter starkes Wachstum</h2>
<h1>Mehr Heilmittel für jeden – wie lange noch?</h1>
<p><strong>Die gerade veröffentlichten Zahlen des Heilmittel-Informations-System der GKV (GKV-HIS) müssten den verordnenden Ärzten eigentlich richtig Angst machen. Denn das Heilmittelumsatz-Wachstum ist im 1. Halbjahr 2011 so hoch, dass man sich ernsthaft fragen muss, wann die Regress-Keule von den Kassen aus dem Sack gelassen wird. Für alle Heilmittelerbringer gibt es viel Freude über guten Umsatzzuwachs von mehr als 9 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2010.</strong><span id="more-16107"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/10/Wachstum-in-FB-sehr-unterschiedlich.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Über 200 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz als im Vorjahreshalbjahr wurde in Deutschland mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von 9,28 Prozent. Zuwachsgewinner sind wieder die Podologen (+27,4%) und Logopäden (+21,9%), während das Wachstum bei den Ergotherapeuten (+9%) und Physiotherapeuten (+7,2%) zwar deutlich schwächer ist, aber trotzdem noch auf hohem Niveau bleibt.</p>
<h3>Physiotherapie mit großen regionalen Unterschieden</h3>
<p>Die Umsatzzuwächse für den Bereich der Physiotherapie sind regional sehr unterschiedlich. Berlin (+3,8%), Baden-Württemberg (+4,6%) und das Saarland (+5,2%) sind die Wachstums-Schlusslichter, während Rheinland-Pfalz (+11%), Sachsen-Anhalt (+14,6%) und Bremen (+16,4%) die Spitzengruppe darstellen. Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr als 116 Millionen Euro mehr Physiotherapie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahreshalbjahr.</p>
<h3>Logopädie in allen KVen zweistellig gewachsen</h3>
<p>Wie auf einem anderen Stern wirkt dagegen das Wachstum der Logopäden: „Schlusslichter“ sind hier Bayern (+14,3%), Sachsen (+15,7%) und Thüringen (+16,1%). Die Top-Länder sind Hessen (+27,2%), Hamburg (+32,6%) und Berlin (34,9%). Im 1. Halbjahr. 2011 wurden insgesamt über 46 Millionen Euro mehr Logopädie-Leistungen abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Ergotherapie entwickelt sich uneinheitlich</h3>
<p>Die Ergotherapeuten müssen, ähnlich wie die Physiotherapeuten, mit großen regionalen Unterschieden leben. So fällt das Wachstum am schwächsten in Baden-Württemberg (+3,5%), im Saarland (+3,8%) und in Sachsen (+4,3%) aus. Dagegen sieht man in Hamburg (+14,7%), Nordrhein (+15,3%) und Bremen (+15,4%) die Entwicklung mit großer Freude. Rund 27 Millionen Euro Ergotherapieleistungen wurden im 1. Halbjahr 2011 mehr abgerechnet als im Vorjahr.</p>
<h3>Regionale Unterschiede nehmen langsam ab</h3>
<p>Auffällig ist, dass sich die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte langsam näher kommen. Zwar ist der Unterschied zwischen Hamburg (44,7 TEURO) und Westfalen-Lippe (25,5 TEURO) erheblich und medizinisch nicht nachvollziehbar, trotzdem lässt sich beobachten, dass sich die Heilmittelumsätze in den Bundesländern ganz langsam auf den Durchschnitt hin bewegen. Inzwischen sind die Heilmittelumsätze je 1.000 Versicherte in Bayern und Niedersachsen fast genauso hoch wie der Bundesdurchschnitt (34,5 TEURO).</p>
<p>Jetzt darf man auf die nächsten Monate gespannt sein. Im Oktober sollten die Kassen und die KVen die Heilmittelausgabenvolumen für 2012 veröffentlichen. Hoffentlich werden dann die erheblichen nicht geplanten Umsatzsteigerungen in diesem Jahr in die Planzahlen für 2012 mit eingearbeitet. Dann dürften die KVen langsam anfangen, ihre Ärzte darauf aufmerksam zu machen, dass zu viele Heilmittel verordnet werden. Außerdem ist zu erwarten, dass im letzten Quartal die ersten Regressandrohungen für das Jahr 2010 verschickt werden. Mal sehen, in wie weit das Einfluss auf den Heilmittelumsatz im 2. Halbjahr 2011 haben wird.</p>
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		<title>Heilmittel im Dauerhoch</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/07/heilmittel-im-dauerhoch-15358.html</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 16:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="168" height="119" />Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Zahlen 1. Quartal 2011</h2>
<h1>Heilmittel im Dauerhoch</h1>
<p><strong>Umsatzwachstum in jedem Bundesland und für jedes Fachgebiet – das ist die Zusammenfassung der soeben veröffentlichten Daten des Heilmittel-Informations-Systems der Krankenkassen (GKV-HIS). Über 124 Millionen Euro mehr Heilmittelumsatz wurde im 1. Quartal 2011 mit den Kassen abgerechnet. Das entspricht einem Zuwachs von genau 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<span id="more-15358"></span></strong></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/07/2011_Bestes_erstes_Quartal.jpeg" alt="" width="400" height="283" />Im Herbst vergangenen Jahres hatten Kassen und Ärzte vereinbart, dass die Heilmittelausgaben in 2011 um rund 140 Millionen Euro wachsen können. Allein im ersten Quartal 2011 sind die Heilmittelumsätze um 124 Millionen Euro gestiegen. Aufgrund der Zuzahlung der Patienten entspricht das einem Ausgabenzuwachs für Heilmittel der GKV von rund 113 Millionen Euro &#8211; mit Sicherheit zu viel, um so den Rest des Jahres weiterzumachen. Dennoch, der Trend für Heilmittelumsätze scheint nur eine Richtung zu kennen, nämlich nach oben. Zwölf Prozent Wachstum in einem Quartal in absoluten Zahlen ist schon beeindruckend. Nimmt man die Heilmittelausgaben je 1.000 Versicherte beträgt das Wachstum sogar 12,4 Prozent.</p>
<h3><strong>Bundesweites Wachstum </strong></h3>
<p>Ein Wachstum, das diesmal in ganz Deutschland zu beobachten ist und mit einem Zuwachs von „nur“ fünf Prozent für Physiotherapie in Berlin anfängt und bis deutlich über 40 Prozent Zuwachs für Logopädie (Rheinland-Pfalz) und Podologie (Hamburg) endet.</p>
<p>Bundesweit ist die Podologie mit 28,9 Prozent (5,6 Mill. €) Zuwachs wiederum Wachstumsgewinner, dicht gefolgt von den Logopäden mit 27,1 Prozent (26,5 Mill. €). Die Ergotherapeuten erreichen mit einem Wachstum von 12,3 Prozent (17,6 Mill. €) gerade knapp den Durchschnitt, während die Physiotherapeuten mit 9,6 Prozent (74,5 Mill. €) wiederum unterdurchschnittlich wachsen. Diese unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten spiegeln sich auch der TOP-15-Liste wieder: Im Vorjahr lagen die Logopäden mit der 45-Minuten-Behandlung noch deutlich hinter der ergotherapeutischen sensomotorisch/perzeptiven Behandlung. Jetzt liegen diese beiden Leistungen gleichauf und die Logopäden werden vermutlich noch in diesem Jahr die Ergotherapeuten vom Platz zwei der Liste verdrängen. Die Position KGG (KG am Gerät) ist im Gegensatz zum Vorjahr nun Schlusslicht der Liste und die Podologie hat erwartungsgemäß mehr Umsatz gemacht als die Position KG-ZNS-Kinder (Platz 11).</p>
<h3><strong>Umsätze verteilen sich auf immer mehr Praxen</strong></h3>
<p>Die Frage mancher Heilmittelerbringer, wo denn bitte dieser Umsatz geblieben ist, lässt sich nur indirekt beantworten. Zum einen dürften Existenzgründungen nach wie vor eine große Rolle bei der Entwicklung der Heilmittelumsätze spielen. Die Hürden einer Praxiseröffnung sind so niedrig, dass es Jahr für Jahr auch frische Berufsanfänger dazu treibt, sich selbstständig zu machen. Dabei wird bevorzugt neu gegründet. So nimmt die Anzahl der Praxen seit Jahren zu und der Mehrumsatz verteilt sich auf deutlich mehr Leistungserbringer. Dazu kommen Ausgründungen von Ärzten, mehrheitlich Orthopäden, die eigene Praxen aufmachen. Dort wird Heilmittelumsatz abgewickelt, der auf Verordnungen basiert, die nur deshalb ausgestellt werden, weil der Umsatz in der eigenen Tasche bleibt.(bu)</p>
<p><strong><span class="UProt">Ganz konkret</span>:</strong> Praxisinhaber können die Zahlen der eigenen Praxis mit den Zahlen ihres Fachbereichs und Bundeslandes vergleichen. Dazu nimmt man die Zahlen auf der Internetseite <a href="http://www.gkv-his.de/" target="_blank">www.gkv-his.de</a> oder lässt sich die Daten an der <em>up-premium plus Hotline</em> geben. Sieht die Entwicklung in der eigenen Praxis deutlich anders aus als der Trend aus dem GKV-HIS, kann man analysieren, woran das liegt. Verhalten sich bestimmte Zuweiser anders als sonst? Sind Umsätze von bestimmten Ärzten ausgeblieben? Dann könnte man mit den betreffenden Ärzten sprechen und klären, woran das liegt. Solche Informationsgespräche machen auch dann Sinn, wenn man den ausgefallenen Umsatz durch andere Zuweiser kompensieren konnte.</p>
<p><strong class="UProt">Regress-Prophylaxe:</strong> Bei so heftigen Umsatzzuwächsen wird es nicht lange dauern, bis die Krankenkassen und KVen wieder die Regress-Keule aus dem Schrank holen und den Ärzten Angst vor der Wirtschaftlichkeitsprüfung machen. Daher ist es sehr sinnvoll, mit den Ärzten darüber zu sprechen, wie man Verordnungen „regresssicher“ ausstellt. Ein angemessenes Berichtswesen unterstützt solche Aktivitäten. Außerdem sollte jeder Therapeut die Vorab-Praxisbesonderheiten seines KV-Gebietes kennen. Diese Informationen findet man im Internet unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de/" target="_blank">www.heilmittel-regress.de</a> oder lässt sich die Informationen von der <em>up-premium plus Hotline</em> zumailen.</p>
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		<title>Mehr Heilmittel gab es noch nie!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 20:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/04/GKV_HIS_2010_So_viel_Heilmitte_webl.jpg" alt="" width="168" height="119" />So viel Umsatz hat die Heilmittelbranche noch nie gemacht: Mehr als 4,4  Milliarden Euro Einnahmen konnten Heilmittelerbringer in 2010 verbuchen.  Das entspricht einem Wachstum von 8,9 Prozent und ist der höchste  jemals ausgewiesenen Umsatz im Heilmittel-Informations-System der  Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-HIS), das seit 2004 jedes Quartal  differenzierte Verordnungsdaten aus der Heilmittelbranche liefert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>GKV-HIS Zahlen für 2010 veröffentlicht</h2>
<h1>Mehr Heilmittel gab es noch nie!</h1>
<p><strong>So viel Umsatz hat die Heilmittelbranche noch nie gemacht: Mehr als 4,4 Milliarden Euro Einnahmen konnten Heilmittelerbringer in 2010 verbuchen. Das entspricht einem Wachstum von 8,9 Prozent und ist der höchste jemals ausgewiesenen Umsatz im Heilmittel-Informations-System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-HIS), das seit 2004 jedes Quartal differenzierte Verordnungsdaten aus der Heilmittelbranche liefert.</strong><span id="more-14269"></span></p>
<p><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/04/GKV_HIS_2010_So_viel_Heilmitte_webl.jpg" alt="" width="400" height="283" />Das Wachstum der einzelnen Fachgruppen in der Heilmittelbranche 2010 im Vergleich zu 2009 kann sich sehen lassen. Spitzenreiter sind die Logopäden und Sprachtherapeuten mit einen Zuwachs von rund 19 Prozent, gefolgt von den Ergotherapeuten mit 9,5 Prozent und den Physiotherapeuten, die immerhin noch fast 7 Prozent Umsatzwachstum verbuchen können. Die heimlichen Gewinner sind die Podologen mit einem Zuwachs von 33 Prozent, die allerdings aufgrund der geringen Abrechnungssummen nicht wirklich mit den anderen Fachbereichen verglichen werden können.</p>
<p>Auffallend sind die erheblichen Unterschiede der Umsatzentwicklung sowohl in den Regionen, als auch in den einzelnen Fachgruppen. Bei den Logopäden wird für den Bereich der KV Hamburg ein Zuwachs von rund 44 Prozent vermeldet. In allen anderen Bundeländern wird mindestens zweistellig zugelegt, nur im Saarland bleibt man mit 7 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 19 Prozent.</p>
<p>Die Physiotherapeuten verlieren in Baden-Württemberg über eine Million Euro Umsatz, das entspricht einem Rückgang von 0,3 Prozent. Dafür wachsen Hamburg und Niedersachsen um über 14 Prozent. Das ewige Schlusslicht Westfalen-Lippe holt mit 8,45 Prozent Wachstum nur langsam auf.</p>
<p>Die Ergotherapeuten wachsen am stärksten in Niedersachsen (+17,7%), Hamburg (+16,6%) und Westfalen-Lippe mit 13,8 Prozent. Schlusslicht sind auch hier das Saarland (+1,7%) und Baden-Württemberg (+2,8%).</p>
<p>Veränderungen gibt es auch in der Top-15-Liste der Heilmittelverordnungen. Massagen verlieren, Manuelle Therapie und Podologie wachsen weiter.</p>
<p>Stellt man die Heilmittelausgabenvolumina für 2010 den tatsächlichen Ausgaben der GKV gegenüber, ergeben sich für einige KV Gebiete erhebliche Regressgefahren: Niedersachsen, Sachsen, Thüringen, Berlin und Sachsen-Anhalt haben deutlich mehr Heilmittel verordnet als vereinbart. In Hamburg lebt man immer noch mit dem Heilmittelausgabenvolumen von 2008, das mit den Ausgaben von 2010 zu 50 Prozent überschritten wird!</p>
<p>Die Ärzte in Bremen, im Saarland, in Hessen und Brandenburg haben wie schon im Vorjahr das Heilmittelausgabenvolumen nicht ausgenutzt und einige Millionen Euro, die für Heilmittel vorgesehen waren, nicht ausgegeben.</p>
<p>Diesen Zahlen werden wir in der nächsten Printausgabe von <em>unternehmen praxis</em> mit Grafiken und Tabellen detailliert erläutern. Wer jetzt schon auf die Originaldaten zugreifen möchte, findet die aktuellen Zahlen wie immer unter www.gkv-his.de.</p>
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		<title>Viele KVen haben vorgelegt</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2011/01/viele-kven-haben-vorgelegt-13256.html</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 17:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/01/heilmittelgroessen_karte_2011.jpg" alt="" width="104" height="148" />Für viele der KVen liegen inzwischen Heilmittelrichtgrößen und auch  immer um­fangreichere Listen mit Praxisbesonderheiten vor, die Ärzte  davor schützen, in ei­nen Verordnungsregress genommen zu werden. Nachdem  wir schon in der Januar Ausgabe von up über die ersten  Richtgrößenvereinbarungen berichten, zeigen wir hier einen Überblick  aller KVen, die bis zum 20. Januar 2011 ihre Daten veröffent­licht  haben.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Heilmittelrichtgrößen 2011 </strong></h2>
<h1><strong>Viele KVen haben vorgelegt</strong></h1>
<p><strong>Für viele der KVen liegen inzwischen Heilmittelrichtgrößen und auch immer um­fangreichere Listen mit Praxisbesonderheiten vor, die Ärzte davor schützen, in ei­nen Verordnungsregress genommen zu werden. Nachdem wir schon in der Januar Ausgabe von up über die ersten Richtgrößenvereinbarungen berichten, zeigen wir hier einen Überblick aller KVen, die bis zum 20. Januar 2011 ihre Daten veröffent­licht haben.<span id="more-13256"></span></strong></p>
<h3><strong><img class="alignright" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2011/01/heilmittelgroessen_karte_2011.jpg" alt="" width="351" height="502" />Baden-Württemberg </strong></h3>
<p><strong>Die arztindividuellen Heilmittelrichtgrößen in Baden- Württemberg für 2011 sind identisch mit den Richt­größen 2010. Das hat die KV Baden-Württemberg auf Nachfrage bestätigt. Weiterhin behalten die Vorab- Praxisbesonderheiten ihre Gültigkeit. Damit besteht keine akute Regressgefahr in Baden-Württemberg. Große Zuwächse dürfte es aber im nächsten Jahr ebenfalls nicht geben. </strong></p>
<p>Rechnet man die Heilmittelkosten des 1. Halbjahres 2010 auf das ganze Jahr hoch (584 Mill. Euro), dann dürften die Ärzte in Baden-Württemberg das Heil­mittelausgabenvolumen von 584 Mill. Euro genau er­reichen. Mit dieser Punktlandung sollte Regressstress im Südwesten Deutschlands zu vermeiden sein. Die Fixierung der Richtgrößen 2011 auf dem Vorjahres­niveau wird allerdings dafür sorgen, dass in Baden- Württemberg auch in 2011 keine Umsatzzuwächse zu erwarten sind.</p>
<p>Umso wichtiger ist es, die Ärzte immer wieder auf die Praxisbesonderheiten aufmerksam zu machen, um dafür zu sorgen, dass Budgets zielführend genutzt werden.</p>
<h3><strong>Bremen </strong></h3>
<p><strong>Auf über 31 Millionen Euro ist das Heilmittelausgaben­volumen in Bremen erhöht worden. Die Richtgrößen wurden entsprechend um rund 3,7 Prozent erhöht. Doch trotz dieser Erhöhung droht Verordnungszu­rückhaltung, denn die KV lockt mit dem Verzicht auf Wirtschaftlichkeitsprüfungen, wenn Ärzte die Vor­jahresausgaben um 10 Prozent unterschreiten. </strong></p>
<p>Die Bremer Ärzte sind die Vorreiter beim Unterschrei­ten des Heilmittelausgabenvolumens. Seit drei Jah­ren in Folge nutzen sie das Budget nicht aus, das ih­nen grundsätzlich für die Heilmittelversorgung ihrer Patienten zur Verfügung steht. Das wird auch in 2010 nicht anders werden, denn bis zum Ende des dritten Quartals 2010 waren erst knapp 20 Millionen Euro Budget verordnet – 30 Millionen stehen für das ganz Jahr zur Verfügung.</p>
<p>„Erweiterte Befreiungsregelungen von der Richtgrö­ßenprüfung“ titelt die KV in einer Sonderinforma­tion an ihre Ärzte. Und weiter: „Vertragsärzte, die ihre Verordnungskosten im Jahr 2011 um mindestens 10%-Punkte senken und ihr Budget nach der Absen­kung um nicht mehr als 40 v. H. überschreiten, wer­den von der Richtgrößenprüfung befreit. Ebenfalls von der Richtgrößenprüfung befreit werden Vertragsärzte, die ihre Richtgrößen für 2011 um nicht mehr als 35 v. H. überschreiten und ihre Kosten pro Fall gegenüber dem Vorjahr (2010) nicht steigern.“</p>
<p>Das ist natürlich in erster Linie eine Information für die Arzneimittelrichtgrößen. Trotzdem wird sich der eine oder andere Arzt in Bremen auch im Heilmittelbereich an dieser Regelung orientieren. Deswegen ist es wich­tig, die Ärzte über das gestiegenen Heilmittelausga­benvolumen zu informieren und deutlich darauf auf­merksam zu machen, dass in Bremen seit Jahren die Budgets nicht ausgenutzt werden.</p>
<h3><strong>Hamburg </strong></h3>
<p><strong>In Hamburg können Heilmittelerbringer und ver­ordnende Ärzte dem Jahreswechsel entspannt ent­gegensehen. Denn die Heilmittelrichtgrößen haben erheblich zugelegt und das Heilmittelausgabenvolu­men ist deutlich gewachsen. Die vereinbarten Vorab- Praxisbesonderheiten zeigen, dass in Hamburg fast jeder Patient genau die Heilmitteltherapie erhalten kann, die notwendig ist. </strong></p>
<p>Seit Ende 2008 haben sich die KV Hamburg und die Krankenkassen nicht auf neue Heilmittelrichtgrößeneinigen können. Deshalb galten seitdem die alten Richtgrößen aus 2008. Doch nun ist man sich einig geworden und hat sehr regresssichere, vertragliche Rahmenbedin­gungen für Heilmittelverordnungen geschaffen:</p>
<p>Das Heilmittelausgabenvolumen wächst mit über 99 Millionen Euro um immerhin 39 Prozent. Zum Ver­gleich: 2009 wurden in Hamburg von den Krankenkas­sen knapp über 91 Millionen Euro für Heilmittel ausge­geben. Da ist für 2011 also noch ein wenig Luft, obwohl allein in 2010 der Anstieg fast 14 Prozent beträgt.</p>
<p>Die festgelegten Richtgrößen für die einzelnen Facharztgruppen sind sehr deutlich gewachsen: Kin­derärzte (+263 Prozent) sind die Spitzenreiter, Inter­nisten legen noch dreistellig zu (bis zu +104 Prozent), Allgemeinmediziner (+48 Prozent/+95 Prozent) be­kommen mehr Verordnungssicherheit. Orthopäden sind mit einem Zuwachs von nur knapp über 20 Pro­zent die Schlusslichter der Fachgruppen mit Heilmittelrichtgrößen.</p>
<p>Die in der Prüfungsvereinbarung festgelegten Vorab-Praxisbesonderheiten gelten nicht nur für die Richtgrößenprüfungen, sondern auch für Ärzte, die nach Durchschnittswerten geprüft werden – in Ham­burg sind das zum Beispiel die HNO-Ärzte. Die Liste der Vorabpraxisbesonderheiten ist ausführlich und lang, spezielle Abrechnungsziffern erleichtern den Ärzten die Meldung von Praxisbesonderheiten bei der KV.</p>
<h3><strong>Nordrhein </strong></h3>
<p><strong>Ärzte im Gebiet der KV Nordrhein können für 15 Mil­lionen Euro mehr im kommenden Jahr Heilmittel verordnen. Als Ausgabenvolumen ist eine Summe von 419 Millionen Euro vorgesehen. Das entspricht einer Steigerung von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</strong></p>
<p>2010 lag das Ausgabenvolumen der KV Nordrhein noch bei 404 Millionen Euro. Würde man die Heilmit­telausgaben des ersten Halbjahres 2010 der KV Nord­rhein auf das gesamte Jahr hochrechnen, dann bekä­me man eine Summe von rund 409 Millionen Euro. Mit der jetzigen Steigerung bleibt für das Jahr 2011 ge­nug Luft, um die Regressangst der verordnenden Ärz­te in Grenzen zu halten.</p>
<p>Umgerechnet auf die Richtgrößen der einzelnen Fach­gruppen sind zum Teil erhebliche Korrekturen vorge­nommen worden, die sich nach Versichertengruppe (AV = Allgemeinversicherte/RV = Rentenversicherte) unterscheiden. Gewinner sind die Chirurgen, die mit +9,6% (AV) den Spitzenplatz besetzen, gefolgt von den Kinderärzten mit +4,11% (AV). Allgemeinmediziner und hausärztliche Internisten können mit jeweils 3,18% (AV) einen schwachen Zuwachs verbuchen, aber müs­sen im Bereich der Rentner mit ‒10,4 % deutlich höhe­re Abschläge hinnehmen. Verlierer sind die fachärztli­chen Internisten mit einem Rückgang von ‒19,26% (AV) und die HNO-Ärzte mit ‒16% (AV). Wie gehabt, gelten die Vorabpraxisbesonderheiten der KV Nordrhein.</p>
<h3><strong>Sachsen </strong></h3>
<p>Die KV Sachsen hat bereits die Richtgrößen für 2011 beschlossen. Allerdings liegt noch keine Veröffentli­chung vor, da die Verträge sich noch im Unterschrif­tenverfahren befinden.</p>
<h3><strong>Sachsen-Anhalt </strong></h3>
<p><strong>Um 6,5 Prozent haben sich in Sachsen-Anhalt die Richtgrößen für die verordnenden Ärzte erhöht. Bei den Praxisbesonderheiten bleibt alles wie in den Vor­jahren. Ausreichen wird diese Erhöhung nicht. Zum Ende des dritten Quartals 2010 liegt Sachsen-Anhalt bereits 8,3 Prozent über den Vorjahresausgaben. </strong></p>
<p>In Sachsen-Anhalt gibt es erneut identische Richt­größen für Mitglieder, deren Familienangehörige so­wie Rentner. Das führt zu einem vergleichsweise un­genauen Richtgrößenbudget der einzelnen Ärzte. Bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen in Sachsen-Anhalt wird es auch in 2011 Vorab-Praxisbesonderheiten für Logo­pädie, Ergo- und Physiotherapie (gemäß der Anlage 8 der Prüfungsvereinbarung) geben.</p>
<h3><strong>Westfalen-Lippe </strong></h3>
<p><strong>Um 2,6 Prozent ist das Heilmittelausgabenvolumen auf insgesamt 312 Millionen Euro im Bereich der KV Westfalen-Lippe erhöht worden. Für Überschreitun­gen im Bereich Ergotherapie und Logopädie wird es im kommenden Jahr erneut keine Regresse geben</strong></p>
<p><strong>Bleibt nur die Hoffnung, dass die Ärzte in Westfalen- Lippe den Spielraum auch wirklich nutzen und Heil­mittel endlich leitliniengerecht verordnen. </strong></p>
<p>2009 betrugen die Heilmittelausgaben im Bereich der KV Westfalen-Lippe 279 Millionen Euro, vereinbart waren 297 Millionen. Das entspricht einem nicht ge­nutzten Ausgabenvolumen für 2009 von rund 18 Mil­lionen Euro. Rechnet man die Heilmittelausgaben im 1. Halbjahr 2010 linear auf das Gesamtjahr hoch, dann würden die Ausgaben rund 304 Millionen Euro ausma­chen. Das wäre dann exakt der Wert, der zwischen KV und Kassen als Aufgabenvolumen für 2010 vereinbart wurde. Man darf gespannt sein auf das weitere Ver­ordnungsverhalten. An den Rahmenbedingungen liegt es jedenfalls nicht, wenn weniger verordnet wird.</p>
<p>Die Richtgrößen der KV Westfalen-Lippe sind entspre­chend um rund 2,6 Prozent erhöht worden. Lediglich HNO-Ärzte (+/‒ 0 Prozent) und Allgemeinmediziner (+1,2 Prozent) konnten nicht von dieser Erhöhung pro­fitieren. Dagegen freuen sich die Chirurgen über einen satten Zuwachs ihrer Heilmittelrichtgrößen von mehr als 10 Prozent.</p>
<p>Im Vertrag zwischen KV und Kassen wurde weiter­hin vereinbart, dass 2011 im Bereich Logopädie/Ergo­therapie Kriterien für die standardisierte Erkennung von Praxisbesonderheiten erarbeitet werden. Bis da­hin empfehlen die Vertragspartner der Prüfungsstel­le, in diesem Bereich ausschließlich Beratungen auszu­sprechen – sprich keine Regresse vorzunehmen!</p>
<p>Außerdem sollen die Ärzte vor Regressen geschützt werden, indem eine besondere Arbeitsgruppe etab­liert wird. Noch bevor der Prüfungsausschuss sich mit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung eines Arztes befasst, soll diese Arbeitsgruppe eine Analyse der Heilmittel­verordnungssituation beim einzelnen Arzt vornehmen. Durch diese Maßnahme soll die Verordnungssicherheit im Bereich Heilmittel weiter verbessert werden.</p>
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		<item>
		<title>+2,6 Prozent für das Heilmittelverordnungs-Schlusslicht</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 18:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/12/Prozent.jpg" alt="" width="125" height="125" />Um 2,6 Prozent ist das Heilmittelausgabenvolumen auf insgesamt 312  Millionen Euro im Bereich der KV Westfalen-Lippe erhöht worden. Das  haben Kassen und KV kürzlich vereinbart. Für Überschreitungen im Bereich  Ergotherapie und Logopädie wird es im kommenden Jahr erneut keine  Regresse geben. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Ärzte in  Westfalen-Lippe den Spielraum auch wirklich nutzen und Heilmittel  endlich leitliniengerecht verordnen.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2>Westfalen-Lippe mit leichtem Zuwachs</h2>
<h1>+2,6 Prozent für das Heilmittelverordnungs-Schlusslicht</h1>
<p><strong>Um 2,6 Prozent ist das Heilmittelausgabenvolumen auf insgesamt 312 Millionen Euro im Bereich der KV Westfalen-Lippe erhöht worden. Das haben Kassen und KV kürzlich vereinbart. Für Überschreitungen im Bereich Ergotherapie und Logopädie wird es im kommenden Jahr erneut keine Regresse geben. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Ärzte in Westfalen-Lippe den Spielraum auch wirklich nutzen und Heilmittel endlich leitliniengerecht verordnen.<span id="more-12880"></span></strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 218px"><img src="http://www.up-aktuell.de/wp-content/uploads/2010/12/Prozent.jpg" alt="" width="208" height="208" /><p class="wp-caption-text">Um 2,6 Prozent ist das Heilmittelausgabenvolumen im Bereich der KV Westfalen-Lippe erhöht worden. Foto: © Javierafael - Fotolia.com</p></div>
<p>2009 betrugen die Heilmittelausgaben im Bereich der KV Westfalen-Lippe 279 Millionen Euro, vereinbart waren 297 Millionen. Das entspricht einem nicht genutzten Ausgabenvolumen für 2009 von rund 18 Millionen Euro. Rechnet man die Heilmittelausgaben im 1. Halbjahr 2010 linear auf das Gesamtjahr hoch, dann würden die Ausgaben rund 304 Millionen Euro ausmachen. Das wäre dann exakt der Wert, der zwischen KV und Kassen als Aufgabenvolumen für 2010 vereinbart wurde. Man darf gespannt sein auf das weitere Verordnungsverhalten. An den Rahmenbedingungen liegt es jedenfalls nicht, wenn weniger verordnet wird.</p>
<p>Die Richtgrößen der KV Westfalen-Lippe sind entsprechend um rund 2,6 Prozent erhöht worden. Lediglich HNO-Ärzte (+/- 0 Prozent) und Allgemeinmediziner (+1,2 Prozent) konnten nicht von dieser Erhöhung profitieren. Dagegen freuen sich die Chirurgen über einen satten Zuwachs ihrer Heilmittelrichtgrößen von mehr als 10 Prozent.</p>
<p>Im Vertrag zwischen KV und Kassen wurde weiterhin vereinbart, dass 2011 im Bereich Logopädie/Ergotherapie Kriterien für die standardisierte Erkennung von Praxisbesonderheiten erarbeitet werden. Bis dahin empfehlen die Vertragspartner der Prüfungsstelle, in diesem Bereich ausschließlich Beratungen auszusprechen – sprich keine Regresse vorzunehmen!</p>
<p>Außerdem sollen die Ärzte vor Regressen geschützt werden, indem eine besondere Arbeitsgruppe etabliert wird. Noch bevor der Prüfungsausschuss sich mit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung eines Arztes befasst, soll diese Arbeitsgruppe eine Analyse der Heilmittelverordnungssituation beim einzelnen Arzt vornehmen. Durch diese Maßnahme soll die Verordnungssicherheit im Bereich Heilmittel weiter verbessert werden.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt"><strong>Ganz konkret:</strong></span> Die Ärzte sollten unbedingt auf die Regress-Situation bei Ergotherapie- und Logopädie-Verordnungen hingewiesen werden. Die aktuellen Richtgrößen, Verträge und Kalkulationstabellen finden Sie wie üblich unter <a href="http://www.heilmittel-regress.de/">www.heilmittel-regress.de</a>, bei der KV Westfalen-Lippe<a href="http://www.kvwl.de" target="_blank"> www.kvwl.de</a> oder Sie fordern die Daten kostenlos bei der up-premium-plus Hotline (<strong>0800/9477360</strong>) an.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefahr von Heilmittelregressen wird überschätzt</title>
		<link>http://www.up-aktuell.de/news/2010/10/gefahr-von-heilmittelregressen-wird-uberschatzt-12048.html</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 18:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Buchner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Arznei- und Heilmittelregresse machen Ärztinnen und Ärzten Angst. Das  ist das Ergebnis einer von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher  Bundesvereinigung im September 2010 vorgelegten Studie. Die  Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gibt jedoch  Entwarnung für Ihren Bereich und untermauert das mit aktuellen Zahlen  zur Prüfsituation.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>KV Westfalen-Lippe gibt Entwarnung für Ärzte</h2>
<h1>Gefahr von Heilmittelregressen wird überschätzt</h1>
<p><strong>Arznei- und Heilmittelregresse machen Ärztinnen und Ärzten Angst. Das ist das Ergebnis einer von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung im September 2010 vorgelegten Studie. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gibt jedoch Entwarnung für ihren Bereich und untermauert das mit aktuellen Zahlen zur Prüfsituation.<span id="more-12048"></span></strong></p>
<p>In Westfalen konnte der im Gesetz veränderte Prüfdruck auf die niedergelassenen Ärzte erheblich reduziert werden. Man sei nahezu frei von Verordnungsprüfungen und Regressen im Gebiet der KVWL, teilte die KV mit. „Gefühlte Bedrohung und Wirklichkeit klaffen hier weit auseinander“, weiß Dr. Wolfgang Axel Dryden, zweiter Vorsitzender der KVWL. Insbesondere die Ärztinnen und Ärzte in den ländlichen Regionen Westfalens arbeiteten nahezu frei von Verordnungsprüfungen und Regressen – das zeige eine Analyse aller Prüfungen und Regresse des Jahres 2008.</p>
<p>„Mit unseren Zahlen können wir ganz klar die oft kolportierte Mär widerlegen, dass gerade Ärzte in ländlichen Regionen aufgrund der höheren Verordnungsnotwendigkeiten einer erheblich höheren Regressgefahr ausgesetzt seien“, meint Dryden. „In der Realität ist das Gegenteil der Fall: Kein Kollege, der seine Patienten angemessen versorgt, muss Angst vor Prüfungen haben.“</p>
<p>Beispiel Heilmittel-Richtgrößenprüfungen: Die wenigsten Prüfverfahren gab es 2008 in den ländlichen Kreisen Steinfurt, Coesfeld, Soest, Hochsauerlandkreis, Paderborn, Höxter Lippe und Herford sowie in den beiden kreisfreien Städten Hagen und Bielefeld. Hier wurden ein bis maximal drei Prüfverfahren durchgeführt.</p>
<p>Zwischen fünf und zehn Verfahren gab es in den Kreisen Minden-Lübbecke, Gütersloh, Märkischer Kreis und Recklinghausen sowie in den kreisfreien Städten Gelsenkirchen, Bottrop und Münster.</p>
<p>&#8220;Spitzenreiter&#8221; mit jeweils 15 eingeleiteten Verfahren waren in 2008 der Landkreis Unna und die benachbarte kreisfreie Stadt Dortmund.</p>
<p>Von den mehr als 7.700 Heilmittel verordnenden Ärzten wurden für das Prüfungsjahr 2008 nur 136 um eine Stellungnahme zu ihrem Verordnungsverhalten gebeten. Im Arzneimittelbereich ist die Lage für die niedergelassenen Ärzte noch entspannter. Hier wurden von den mehr als 8.000 verordnenden Ärztinnen und Ärzten für das Prüfungsjahr 2008 nur etwa 50 um eine Stellungnahme zu ihrem Verordnungsverhalten gebeten.</p>
<p class="UPkasten">
<p><span class="UProt">Hintergrund</span>: Im Jahre 2008 haben rund 3.800 Arztpraxen ihre Heilmittelrichtgrößen nicht ausgeschöpft. Das hat dazu geführt, dass das vereinbarte Heilmittelausgabenvolumen für die KVWL 2008 um 9 Prozent und in 2009 um 6 Prozent unterschritten wurde. Das sind € 25 Millionen (2008) bzw. € 18 Millionen (2009), die die niedergelassenen Ärzte in Westfalen-Lippe hätten verordnen können, ohne dass es deswegen zu mehr Richtgrößenprüfungen hätte kommen müssen.</p>
<p>Schon Ende 2009 hat die KVWL ihre niedergelassenen Ärzte aufgefordert, mehr Heilmittel zu verordnen (wir<a href="http://www.up-aktuell.de/news/2009/12/kv-fordert-mehr-heilmittel-verschreiben-7058.html" target="_blank"> berichteten</a>). Im Frühjahr veröffentlichte die KVWL eine Sonderausgabe ihres Informationsblattes Pluspunkt, mit sehr aufschlussreichen Zahlen über die abnehmende Zahl von Heilmittelregressen. Dieses Heft können interessierte Kunden bei der up- premium plus Hotline kostenlos als PDF-Datei anfordern.</p>
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			<wfw:commentRss>http://www.up-aktuell.de/news/2010/10/gefahr-von-heilmittelregressen-wird-uberschatzt-12048.html/feed</wfw:commentRss>
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		<title> Formal korrekt durch die Urlaubszeit</title>
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		<title> So handhaben Sie Terminprobleme</title>
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