Schwerpunktthema: Heil- und Hilfsmittelreport 2011

Der BARMER GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2011 lasst sich wie ein Marktforschungsbericht für die eigenen Praxis lesen und nutzen – und ist dazu noch von der Krankenkasse bezahlt. Das ist fast Marktforschung „auf Rezept“. Wir zeigen Ihnen, wo und wie Sie wichtige Informationen finden.

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Das Thema Harninkontinenz war eine der großen Überraschungen des BARMER GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2011. Circa sechs bis acht Millionen Menschen in Deutschland seien von einer Harninkontinenz betroffen, so die Ergebnisse. Die Behandlung erfolge in erster Linie durch Arznei- und Hilfsmittel. Nur zwei Prozent der Gesamtausgaben werden für physiotherapeutische Maßnahmen aufgewendet. „Eine dramatische Fehlversorgung“, stellen die Autorinnen Martina Grosch und Claudia Kemper fest, die nur durch zeitnahe therapeutische Intervention behoben werden könne.

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Der Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2011 sorgte mit seiner Veröffentlichung nicht nur in der Heilmittelbranche für positive Schlagzeilen und rückte damit eine häufig unbeachtete Berufsgruppe in ein berechtigt gutes, öffentliches Scheinwerferlicht. Physiotherapeutin und frisch promovierte Doktorin der Gesundheitswissenschaften Claudia Kemper war eine der Autorinnen des Berichtes. Im Gespräch mit Heidi Kohlwes erzählt sie über Hintergrunde zur Erstellung des Berichts und gibt Denkanstöße für gesundheitspoltische Veränderungen.

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