Schwerpunktthema: ICD-10-Code

Seit Wochen werden Praxisinhaber darauf eingestimmt, dass sie zum 1. Juli 2014 Änderungen bezüglich der ICD-10-Codes auf Heilmittelverordnungen zu erwarten haben. Jetzt sind die Neuerungen veröffentlicht und der GKV-Spitzenverband erklärt: Für Praxisinhaber im Heilmittelbereich ändert sich nichts, nur einige Streitpunkte werden jetzt besser erläutert.

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Das Thema ICD-10-Code schlägt hohe Wellen. Der Informationsbedarf in den Praxen ist offensichtlich hoch und hat einen Berufsverband sogar zur Veröffentlichung eines 19 Fragen umfassenden Fragen- /Antwortenkatalogs bewogen. Eine prima Idee, die wir hier gern unterstützen. Die Fragen des Berufsverbandes haben wir aufgegriffen, die Antworten allerdings vollständig neu aus der Sicht von Praxisinhabern aller Fachbereiche verfasst, so dass man jetzt auch alle Quellenangaben direkt bei den Antworten findet. Alle hier genannten Quellen findet man im Internet oder können up|plus Kunden kostenlos bei der Hotline anfordern. weiterlesen
Die Rahmenempfehlungen für die Stimm-, Sprech- und Sprachtherapeuten sagen, ICD-10-Codes sind eine Option. Doch der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) hat gemeldet, dass ab dem 1. Juli 2014 auf Verordnungen zulasten der GKV der ICD-10-Code verpflichtend einzutragen wäre. Praxisinhaber fragen sich jetzt erstaunt, warum der dbl seine eigenen Rahmenempfehlungen ignoriert. weiterlesen
Viele Krankenkassen in Deutschland sehen auch ab dem 1. Juli 2014 keine Rechtsgrundlage für Rechnungskürzungen bei fehlendem ICD-10-Code auf Heilmittelverordnung. Das haben auf Anfrage bereits viele Krankenkassen bestätigt. Allerdings erinnern die meisten Kassen daran, dass auf der Verordnung eingetragene Codes unbedingt bei der Abrechnung übermittelt werden müssen. weiterlesen
Ab dem 1. Juli wird auf den meisten Heilmittel-Verordnungen mindestens ein ICD-10-Code stehen. Solche Codes müssen zwingend bei der Abrechnung angegeben werden. Fehlt der Code im Abrechnungsdatensatz, können die Kassen für die Nacherfassung pauschal fünf Prozent des Verordnungswertes einbehalten.
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Fotolia_42410934_LSeit über 10 Jahren müssen Ärzte zur Abrechnungszwecken ICD-10-Codes erfassen. Die Krankenkassen und selbst die Interessenvertreter der Ärzte wünschen sich möglichst genaue Angaben zur Diagnose durch die ICD-10-Codes aus verschiedenen Gründen. Für den einzelnen Arzt bedeutet es jedoch einen zusätzlichen Aufwand ohne direkten Nutzen. Darum trifft die Mehrarbeit durch Diagnosen-Codierung auf wenig Begeisterung. Das gilt auch für das neue Feld für ICD-10-Codes auf der Heilmittel-Verordnung. Wie stark sich die Mediziner gegen zusätzliche Bürokratie wehren können, zeigte 2011 die Auseinandersetzung um die „Ambulanten Kodierrichtlinien“ (AKR). Heilmittelerbringer sollten daraus lernen und sich nicht in den Codierungskonflikt zwischen Ärzten und Krankenkassen hineinziehen lassen. weiterlesen