Schwerpunktthema: Preispolitik

Die fehlende amtliche Gebührenordnung im Bereich der Heilmittel führt immer wieder zu Unklarheiten im Umgang mit Privatpatienten. Denn eine Honorarvereinbarung allein klärt noch lange nicht alle Fragen, die zwischen Privatpatient und Therapiepraxis aufkommen können. Eine Art Praxis-AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen für Therapiepraxen – kann helfen, der Honorarvereinbarung einen verbindlichen Rahmen zu geben.

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Eine amtliche Gebührenordnung für Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten gibt es nicht. Das Kartellamt findet, dass die Berufsverbände sich zu den Privatpreisen nicht äußern dürfen. Bleibt also nur, einfach mal nachzufragen und zu dokumentieren, wie Privatpreise für Heilmitteltherapie in Deutschland zu Stande kommen. Die Gebührenübersicht für Therapeuten (GebüTh) macht das seit 2007/2008 regelmäßig und zeigt wie Preise üblicherweise ermittelt werden.

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Wenn Patienten selbst den Preis für ihre Behandlung aussuchen können, wählen sie in der Regel die teurere Behandlung. Erstaunlich? Ganz und gar nicht. Denn bei einer transparenten Preisstaffelung weiß der Patient genau, welche Leistung er für welchen Preis erhält. Da die meisten Menschen nur das Beste für die eigene Gesundheit wollen, entscheiden sie sich auch in der Regel für die qualitativ beste Behandlung. Wie das geht? Wir zeigen es Ihnen.

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Die Erstattungshöhe der PKV hängt in der Regel von dem Preis je Therapiesitzung ab. Die PKV haben zudem unterschiedliche Vertragsbedingungen für die Kostenerstattung von Heilmitteltherapien. Häufig wissen die Patienten nicht, bis zu welcher Höhe ihre Kasse die Kosten der Therapie übernimmt. Wird dies nicht bereits im Vorfeld mit der Kasse geklärt, fangen die Diskussionen an. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Argumente der PKV, warum sie nicht die volle Höhe der Kosten zahlen wollen – und wie Sie diese in zwei Sätzen widerlegen können.

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Die meisten Privatpatienten wollen ihre Therapie erst dann zahlen, wenn die Kasse den Betrag erstattet hat. Das kann einige Monate dauern, inklusive der zeitraubenden Diskussionen um die Höhe der Erstattung. Wer einen schriftlichen Behandlungsvertrag im Vorfeld abgeschlossen hat, kann sich das lange Warten sparen. Denn dieser regelt, dass die Vergütung sofort nach der erbrachten Leistung stattfinden muss. Wer trotzdem lieber mit Rechnung arbeiten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, seine Ansprüche geltend zu machen.

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Immer wieder das Gleiche. Jutta M. hat keine Lust mehr. Bereits zum dritten Mal in dieser Woche hatte sie eine Diskussion mit einem Privatpatienten über die von ihr gestellte Rechnung. Der Preis sei viel zu hoch, die Privatkasse würde die Kosten nicht übernehmen und er – der Patient – bliebe auf den Kosten sitzen. „Hallo?“, fragt sich die Praxischefin, „worum geht es denn hier eigentlich? Um den allerbesten Dumpingpreis oder um eine gute Therapie?“.

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Einer der häufigsten Fälle, warum die PKV eine Leistung nicht erstattet, ist das Fehlen einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Therapeut und Patient. Liegt ein schriftlicher Vertrag hingegen vor, muss die PKV die Kosten auch erstatten und zwar relativ unabhängig von der Höhe des Preises. Aus diesem Grund sollte immer vor der Behandlung das Vertragsverhältnis schriftlich fixiert werden. Folgende Punkte gehören in einen korrekten Behandlungsvertrag zwischen Praxis und Patient.

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