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KVWL: Praxisbesonderheiten bei Logopädie und Ergotherapie bis 2007

KVWL: Praxisbesonderheiten bei Logopädie und Ergotherapie bis 2007

Gute Nachrichten aus Westfalen-Lippe: Bis Ende 2007 werden für Vertragsärzte keine Regresse für Ergotherapie und Logopädie erfolgen. In der neuen Prüfvereinbarung soll es dann auch für 2008 Praxisbesonderheiten geben.

»Ab sofort gibt es also wieder mehr Raum für die Verordnung von Heilmitteln, und die Risiken werden geringer«, fasst der erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), Dr. Ulrich Thamer, in einem Brief an seine Kollegen das Ergebnis seiner Bemühungen zusammen. Danach liegt eine mit den Kassen und dem Prüfungsausschuss abgestimmte Liste von Praxisbesonderheiten vor, die für alle Wirtschaftlichkeitsprüfungen bis Ende 2007 gilt. Das bedeutet, Logopädie und Ergotherapie werden 2007 erstmalig geprüft, aber in keinem Fall in Regress genommen. Für festgelegte Indikationen im Bereich der physikalischen Therapie wurden ebenfalls Praxisbesonderheiten vereinbart.
Laut Thamer werden auch in der ab Januar 2008 geltenden neuen Prüfvereinbarung Praxisbesonderheiten für die Heilmittelprüfung festgeschrieben.
Service: praxiswissen24-Kunden können das Schreiben der KVWL sowie die Praxisbesonderheiten bis Ende 2007 als PDF von der Hotline anfordern.

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