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Bayern schafft gesetzliche Grundlage für sektoralen Heilpraktiker

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  • Holger Seuß
    Holger Seuß

    Hallo! Nach der Zulassung als sektoraler HP PT wäre es für mich in Bayern sehr hilfreich zu wissen, was ich alles an räumlichen oder/und zeitlichen und verwaltungstechnischen Bedingungen zu erfüllen habe, damit mir keine Kasse oder Institution etwas anhaben kann! Die Foren sind zwar ganz nett, aber was bringt mir eine gut gemeinte Info aus einem anderen Bundesland, wenn sie für Bayern nicht relevant ist! Wäre das nicht auch für eine tabellarische Aufstellung in up etwas? Es wäre ganz toll!!!!

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    • Ralf Buchner

      Es gibt eine Sonderausgabe “up – der sektoraler Heilpraktiker”, das steht alles drin…

  • Petra K.
    Petra K.

    Es ist schon absurd, dass ein Berufsgestz aus dem “dritten Reich”, exakt von 1939, heute noch de jure akzeptabel ist und für so viel Lobbyismus und Verwirrung sorgt. Wie schon beschrieben, stehen die HP-Ausbildungen sowie auch die Zugangsanforderungen (Hauptschulabschluss) in keinem Vergleich zur quantitativen und qualitativen Struktur der Physiotherapieausbildung. Hausfrauen und andere “Berufene” können mit entsprechendem finanziellen Backround durch Wochenendkurse ohne evidenzbasierte, qualitativ sowie quantitativ verbindlich geregelte Ausbildungsstruktur, die zumindestens grundlegend vergleichbar wäre, als HP tätig sein. Von denen sollen sich dann Physiotherapeuten, die heute schon oft akademisierte Qualifikationen mit Bachelor bzw. Masterabschluss besitzen, abgrenzen. Die Frage ist doch wohl eindeutig beantwortbar, wer dann eher eine Gefahr für die Patienten darstellt. Das wäre so ungefähr das Gleiche, als würde man einem Chirurgen die Tätigkeit als Notarzt verwehren, bzw. dafür noch eine Nachschulung verlangen. Im Übrigen gibt es diese exorbitante Gesetzeslage auch nur in Deutschland. Im Kontext der Bildungsnivellierung innerhalb der EU ist das HP-Berufsgesetz zur seriösen Heilbehandlung längst überfällig. Aber es drängt sich sehr der Verdacht auf, dass ganz andere Geschäftsinteressenten bemüht sind, diese maroden, alten Gesetze aufrecht zu erhalten, so z.B. die Vertreiber von Küglchen, Wässerchen und obligatorischen Schulungsveranstaltungen. Ebenso verstehe ich unsere Berufsgruppe nicht, welche weiterhin an Verbände löhnt, von denen sie nicht im Geringsten vetreten werden, da diese so einen Unsinn noch fördern. In den Ländern, wo Physiotherapie mit den heutigen hohen und spezifizierten Fachinhalten innerhalb eines Studiums mit akademischen Abschluss vermittelt wird, sind Therapeuten selbstverständlich im First Contakt tätig und können ihre Kenntnisse ohne ärztliche Verordnung, aber in guter Kooperation mit Medizinern anwenden. Das ist für beide Seiten, als auch die Patienten, erleichternd und bereichernd. Hier, so glaube ich, liegt in Deutschland das Hauptproblem, man hält an alten überholten Strukturen fest und verhindert eine moderne und evidente Therapie, die problemlos für alle zugänglich wäre. Oder will man gar durch billige Therapeuten mit billigen Methoden den Massenanfall von Patienten des GKV-Systems sinnlos verwalten lassen? Ein böser Geist, der so etwas vermutet?
    Diplomierte Physiotherapeuten wollen und brauchen sich zur freien Ausübung ihres Berufes nicht als Heilpraktiker diskriminieren zu lassen. Das sollten Politiker begreifen und unsere Verbände endlich durchsetzen.

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  • Karo
    Karo

    Hallo, habe im Oktober 12 meinen sek.Heilpraktiker in Hannover gemacht (nicht beim Verband in Sachsen-Anhalt) wohne in Sachsen-Anhalt auch Praxis-Sitz,
    bekomme einfach nicht Zuerkennung vom Gesundheitsamt Sachsen-Anhalt, Börde-Kreis, weiss auch nicht was das soll, denke einfach nur “Kohle”. weil ich Prüfung im Bundesland Niedersachsen gemacht habe, soll ich mich jetzt noch einer erneuten Überprüfung (Kosten 200 €) unterziehen.auch alle Anträge neu stellen. Finde es einfach unerhört.
    Wer kann mir helfen?

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    • Heidi Kohlwes
      Heidi Kohlwes

      Über die Heilpraktikerzulassung entscheidet das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Örtlich zuständig ist das Gesundheitsamt, in dessen Bezirk der Antragsteller entweder wohnt oder als HP arbeiten wird. Ausführliche Informationen lesen Sie in unserem Schwerpunkt zum Thema sektoraler Heilpraktiker: https://www.up-aktuell.de/?Schwerpunktthema=sektoraler%20Heilpraktiker

  • Petra
    Petra

    Ich möchte hier noch einmal kurz zum ersten Kommentar in dieser Reihe Stellung beziehen.

    Ich möchte hiermit die Frage in den Raum stellen, wer denn besser qualifiziert ist: Die Reihe hoch qualifizierter Kollegen in der Diskussionsrunde oder die Bürokauffrau, die soeben mal weil die Kinder aus dem Haus sind den HP gemacht hat?

    Hätte ich die Wahl zu einem HP-Neuling zu gehen oder zu einem Kollegen mit sektoraler Zulassung und 25 Jahren Berufserfahrung, sowäre meine Entscheidung leicht zu treffen.

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  • Bettina

    Hallo,ich habe interessiert die Beiträge gelesen,bin seit 17 Jahren in eigener Physiopraxis tätig,seit fast 28 Jahren Physio,habe zig Zusatzausbildungen,darunter auch die 5 Jahre Osteopathie,und darin kostenträchtige Weiterbildungen,..bin jetzt umgezogen,habe meine Praxis aber noch im alten Ort.Dies soll sich ändern ,nur habe ich in dem heutigen Verwaltungsaktgeschehen weder Lust noch Geld einen Neustart mit einer Physiopraxis zu machen…. da ich natürlich als Osteopathin einen ganz anderen Denkansatz zum Behandeln bekommen habe,…
    was ist nötig um eine z-b-Privatpraxis für Physiotherapie und Osteopathie zu führen? hinsichtlich Abnahmen (???) von Praxisräume und Fachliche Zulassung? oder wie müsste sie benannt werden ?
    mir ist mittlerweile bekannt,das schon in einigen Bundesländern der “sektorale HP” an Physios ohne Überprüfung vergeben wurde,was ist dran ??? kann ich vorerst mit einer privaten Physiopraxis starten und dann das osteopathische nachziehen ?mit welchen Bedingungen?

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    • Ralf Buchner

      Bei Privatpraxen gibt es keine herkömmliche “Abnahme” der Praxis. Nur das Gesundheitsamt könnte sich zu Ihnen verirren, um zu sehen, ob Sie Hygienestandards einhalten und nicht gegen das Heilpraktiker-Gesetz verstoßen. Einfach Räume finden, die hinreichend sauber sind, ein Schild an die Tür, z.B. “Privatpraxis für Physiotherapie und Osteopathie”, beim Finanzamt (durch Steuerberater) und beim Gesundheitsamt schriftlich kund tun, dass Sie eine Praxis zum Datum eröffnet haben und schon sind alle Formalitäten weitestgehend geregelt.
      Allerdings dürfen Sie Kranke nur behandeln (Physiotherapie und Osteopathie), wenn Sie dazu die Verordnung eines Arztes haben. Wenn eine Krankheit nicht vorliegt können Sie im Rahmen Ihrer Ausbildung natürlich alle Arten von Befunderhebungen machen oder Prävention und Wellnessbehandlungen durchführen.
      Wollen Sie ohne Verordnung des Arztes auskommen, müssen Sie den (sektoralen) HP machen. Das wird von Bundesland zu Bundesland anders gehandhabt – da lohnt es sich durchaus ein wenige herumzufragen…
      Und nicht vergessen: Berufshaftpflicht und Praxisversicherung!
      Das sollte es dann gewesen sein – und nicht als “billiger Jacob” arbeiten – Ihre Arbeit hat hohen Nutzen, dass sollten Sie sich auch entsprechend bezahlen lassen. Vielleicht finden Sie dazu ja Anregungen auf unserer Internetseite https://www.privatpreise.de

  • Petra eckardt
    Petra eckardt

    Hallo, ich arbeite als Physiotherapeutin mit einem Arzt zusammen in einer reinen Privat-Praxis. Wenn ich jetzt den sektoralen HP Schein hätte, gelten dann für mich die selben Richtlinien wie für einen ” echten HP”? Dann könnte ich ja die Praxisgemeinschaft in dieser Form nicht mehr aufrechterhalten?!

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  • Susanne
    Susanne

    Hallo,
    ich kann mich der Meinung von Frank nur anschliessen!
    Auf meine Frage,was bringt mir die Weiterbildung sektoraler Heilpraktiker, habe ich aus all den Berichten leider keine Antwort bekommen.
    Bin seit 25 Jahren Physiotherapeutin, seit 9 Jahren in eigener Praxis.

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  • Frank

    Viele diagnostischen Befunde von Ärzten, was Physiotherapieverordnungen anbetreffen sind medizinisch inkompetent. Was nützt uns eine lateinische Symptomatikbeschreibung? Ich habe ein staatliches Examen nachweisen müssen , um unterscheiden zu können, zwischen Indikation und Kontraindikation von Krankheitsbildern. Nur in Deutschland gibt es keinen Direktzugang zur Physiotherapie. Warum? Die Physiotherapeuten haben heute zum Teil einen größeren Fortbildungsstand als viele Fachbereiche in der Schulmedizin. Kein Physiotherapeut arbeitet noch an isolierten symptomatischen diagnostischen Befunden! Es könnte viel Geld gespart werden ( Studie 2007 Schweden), wenn Physiotherapie direkt zugänglich für Patienten wäre. Warum ist das in Deutschland so? Krankenkassen kürzen immer mehr die Verordnungsmengen hochqulifizierter Leistungen der Physiotherapeuten. Fortbildungen, in Höhe von mehreren Tausenden Euro, sind keine Seltenheit. Uralte Behandlungsmethoden( 30 Jahre) prägen den Abrechnungskatalog. Mittlerweile haben viele Therapeuten eigene Strategien aus aktuellen Fortbildungen, um Symptomatikdiagnosen erfolgreich zu behandeln. Und das zu Dumpingpreisen, welche in keinem Verhältnis zu Fortbldungskosten stehen. Warum ist das so? Warum haben wir 3 Physioverbände? Warum vertreten wir nicht gemeinsam unsere Interessen? Das sind Fragen der Zeit, denen wir uns stellen müssen, um was zu bewegen. Physiotherapeuten sind physiotherapeutische Heilpraktiker!

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  • C.Meinerling
    C.Meinerling

    Ich möchte mal auf diesen Link einer HP Schule aufmerksam machen, https://www.kreawi.de/physio-hp.html
    in dem weiter unten steht, dass die Osteopathie beim sektoralen Hp ausgenommen ist. Was stimmt denn nun ?

    Viele Grüße

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  • Thorsten Schauer
    Thorsten Schauer

    Hallo,

    meine Frage ist, darf ich mit der sektoralen HP Prüfung auch das sog. Dry Needeling zur Therapie von Triggerpoints machen. Ich bin Physio, habe noch nicht die Prüfung gemacht. Spiele aber mit dem Gedanken.

    Danke

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  • Wichert
    Wichert

    Bin ausgebildete Physiotherapeutin und 19 Jahre alt. Jetzt meine Frage muss ich warten bis ich 25 bin oder kann ich schon jetzt, aufgrund meiner Ausbildung den HP Physio machen ?

    Antworten
  • Denise Honefeld
    Denise Honefeld

    Hallo Zusammen,

    meine Freundin, auch Podologin in Bayern versucht auch die Möglichkeit zu bekommen, die Vorbereitung Prüfung zum sektoralen Heilpraktiker abzulegen, bislang ohne Erfolg. Die Gesundheitsämter wissen selbst noch nicht wirklich, wann, wo und ob überhaupt geprüft werden soll…hat jemand aus Bayern bereits einen Bescheid bekommen? Wenn ja von wo…?

    Danke

    Antworten
  • Bogenrieder Patricia
    Bogenrieder Patricia

    Hallo

    gibt es die Möglichkeit als staatl. geprüfte Podologin (also auch ein Gesundheitsfachberuf) diese Prüfung abzulegen?

    Wohin wende ich mich?

    Vielen Dank
    Patricia Bogenrieder

    Antworten
    • Ralf Buchner

      Das Urteil des BSG kann man so lesen, dass Sie auch als Podologin einen sektoralen Heilpraktiker ablegen können. Wenden Sie sich dazu einfach an Ihr Gesundheitsamt, die müssten Ihnen da weiterhelfen können.

  • Becker Peter u.Ute
    Becker Peter u.Ute

    Guten Abend Herr Buchner,
    wir haben gerade den Beitrag zur Durchführung der Osteopathie als
    sektoraler Heilpraktiker gelesen.Wir haben den sektoralen Hp und auch eine 5- jährige Osteopathieausbildung mit Prüfung. Die Verbände in Sachsen teilten uns jedoch mit, dass wir den großen HP machen müssen um die Osteopathie als private Leistung anbieten zu dürfen.Können Sie uns dazu verbindliche Auskünfte geben ?
    Mit freundlichen Grüßen Ute und Peter Becker

    Antworten
  • D. Pöhlmann
    D. Pöhlmann

    Hallo,
    ich bin seit mehr als 20 Jahren Physiotherapeutin und seit 8 Jahren fertige ;O) Osteopathin(5Jahresstudium mit Prüfung).
    Nun meine Frage:
    Kann ich mit einem sektoralen HP in meiner Praxis dann die Osteopathie anbieten?
    Ich habe Gerüchte gehört, dass sehr viele den sektoralen HP nicht bestanden haben???Diese Diskussion ist ja nun schön ein wenig älter!Ich hoffe trotzdem noch Antworten zu bekommen!
    Danke
    D.Pöhlmann

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    • Ralf Buchner

      Ja, mit sektoralem HP geht das. Und wenn Sie die Prüfung nicht beim ersten Mal bestehen, dann probieren Sie es einfach noch mal. Vermutlich lohnt es sich, an entsprechenden Vorbereitungskursen teilzunehmen, dann ist die Durchfallquote geringer.

  • Michael Zimmer
    Michael Zimmer

    Hallo,

    bin auch HP + Physio.
    Als HP kann man aus der Gebührenordnung die Ziffern für Osteopathie anlog verwenden.

    Ich sehe aber manches bei den Physio-Hps kritisch, da ich jetzt schon jede Menge Physiotherapeuten die da viel “energetisch” oder “psychologisch” … arbeiten, das geht bis zu nadelnden Physios (man interessiert sich ja für Akupunktur), Gesundbeten, Nahrungsergänzung, verordnen von Homöopathika …
    Dabei sind Kenntnisse in innerer Medizin, Infektionskrakheiten … die in der regulären HP-Prüfung abgefragt werden, häufig nur rudimentär vorhanden.
    Zumindest in meinem Umfeld gibt es einige Physios die sich zum Heiler berufen fühlen und aus dem physiotherapeutischen Milieu hinaus drängen.
    Hier fehlt mir etwas die Abgrenzung!
    Das trifft nicht die Therapeuten die wirklich nur physiotherapeutisch arbeiten.
    MfG
    Michael Zimmer

    Antworten
  • Andreas Lieschke
    Andreas Lieschke

    Hallo Zusammen,

    ich habe vor kurzem die sek. HP-Prüfung in Bayern bestanden.
    Trotzdem muss ich “mein Licht unter den Scheffel” stellen:
    Ärzte werden es als Konkurrenz ansehen oder man wird (ggf. absichtlich)verwechselt mit dem Naturheilkundler (“echter Heilpraktiker”)und in die “Quacksalber-Ecke” gestellt (was nicht meine Meinung entspricht).
    In meiner Zulassung steht noch mal ausdrücklich, dass ich nur als Physiotherapeut arbeiten darf. Der einzige Unterschied ist also die Rechtssicherheit, Patienten ohne ärztliche Verordnung zu behandeln. Andere Kompetenzen (aller Gerüchte zum Trotz!) entstehen nicht.

    Die Kostenübernahme gelingt übrigens im Einzelfall bei privaten Krankenkasse (GOÄ-Sätze werden als Grundlage angesehen).
    MFG
    A. Lieschke

    Antworten
    • Ralf Buchner

      Hallo Herr Lieschke,
      herzlichen Glückwunsch! Sie wollen doch als Therapeut leuchten und nicht als Heilpraktiker – also ist das Thema “Licht unter den Scheffel” stellen egal. Hauptsache Sie können in Ruhe und Rechtssicherheit Ihre Patienten betreuen!
      Viele Erfolg
      Ralf Buchner

  • Kerstin Kramer

    Ein Hallo an alle und eine Frage.

    generell erst mal finde ich das ganze sehr gut, da es dem Patienten vieles erleichtert und Physiotherapeuten tatsächlich auch mal arbeiten können, ohne derart limitiert zu werde.
    Ich habe 14 Jahre als Physiotherapeutin gearbeitet und vor Jahren meinen HP gemacht. Ich sehe die “Neuen HP´s” absolut nicht als Konkurrenz.
    Meine Frage ist jetzt aber. Ich bin in beiden Bereiche staatlich geprüft. Kann ich als “NormalerHP” auch Physiotherapeutisch arbeiten? An wen kann ich mich wenden, um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen. Muss ich das irgendwo beantragen und wenn ja, wo?

    Vielen Dank

    Antworten
    • Ralf Buchner

      Hallo Frau Kramer,
      wenn Sie ein staatliche Zulassung als Physiotherapeutin haben, können Sie in diesem Beruf selbstverständlich auch arbeiten. Ihre Frage lässt offen, in welchem Rahmen Sie zukünftig arbeiten wollen: mit GKV-Patienten, nur Selbstzahler, HP und Physiotherapie in der selben Praxis etc.??? Abhängig vom jeweiligen Szenario lässt sich dann auch Ihre Eingangsfrage beantworten. Am einfachsten wenden Sie sich an die up-premium-plus Hotline (0800-9477360 – Gebührenfrei Nummer), die Ihre konkreten Fragen dann den jeweiligen Fachleuten zur Beantwortung vorlegt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ralf Buchner

  • Dagmar Langeneck

    Wirsind keine Konkurrenz zu Heilpraktikern. Der Patient braucht diesen neuen Weg des Direktzuganges, da er über die GKV nur noch das medizinisch notwendige erhält und das wird jedes Jahr weniger- ich bin Baden- Württemberger und weiß, wovon ich spreche. GKV- Report hin oder her. Physiotherapeuten werden sich auch in Zukunft in der Schleife: Arzt-Therapeut- Patient- Kooperation bewegen. So ist unsere Arbeit und der Direktzugang bedeutet, dass Patienten, die es wünschen, unser Können anfordern können. Bisherige Erfahrung von mir ist auch, dass Patienten mit weniger Geld auch die private Behandlung wünschen und anfordern. Eben so, wie wichtig es jedem einzelnen ist. Wünschenswert wäre auch in BA-WÜ, dass unsere Fortbildungen und Qualifizierungen genauso Anerkennung finden, wie in Bayern. Denn wer bildet sich regelmäßig fort? Wir! Und wer verlangt das? Die GKV! So ist es doch ein sehr guter Weg, wenn wir den Direktzugang bekommen!

    Antworten
  • Uwe Eisner

    Ich sehe das sehr differenziert:

    Einerseits ist diese Öffnungsklausel nur ein Flickwerk in einem Gesetz welches schon lange novelliert gehört, anderseits gibt es mir als Physiotherapeut die Möglichkeit endlich dort meine Kompetenz zu zeigen, wo ich sie auch habe. Die Patienten, die bereits sehr erfolgreich physiotherapeutisch geholfen bekommen haben, suchen den Kontakt zum Physiotherapeut und wollen direkt behandelt werden, ohne wieder erst zum Arzt zu müssen.

    Ich muss Frau Kirsch allerdings widersprechen. Es wird mehr Physiotherapeuten geben, die gesetzlich eigenständig behandeln dürfen, – eine Konkurrenz zu Heilpraktikern wird von diesen Heilmittelerbringern keiner (Zumal es sich ja auch nur um eine Segementzulassung handelt).

    Leider bleibt die Frage der Kostenübernahme durch die GKVs völlig unbehandelt.

    Antworten
    • Ralf Buchner

      Hallo Herr Eisner,
      Sie haben vollkommen recht: Der Direktzugang zum Patienten (ohne Umweg über eine ärztliche Verordnung) durch die sektorale Heilpraktikerzulassung bedeutet keinesfalls, dass man mit der GKV abrechnen kann. Das ist eine vollkommen andere “Baustelle”!

  • Alexandra Kirsch
    Alexandra Kirsch

    Mein Komentar dazu!

    Das finde ich nicht sehr gut, dadurch gibt es noch mehr Heilpraktiker auf dem Gebiet und viele gute Heilpraktier werden Brotlos.

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