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Entlassmanagement im Heilmittelbereich scheitert am G-BA

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7 Kommentare

  • Karina D.
    Karina D.

    Gesetz hin, Änderungen her, … Was bringt den niedergelassenen Ärzten eine „Prüfsoftware“, wenn diese nicht weiß, dass bereits andere Ärzte zu dieser Diagnose Verordnungen ausgestellt haben??? Der PC sagt „Erstverordnung“, obwohl es bereits die 2. Folgeverordnung ist, denn zwei andere Ärzte haben bereits ein entsprechendes Rezept ausgestellt – beim 2. Arzt muss geändert werden und beim 3. (!) Arzt dann auch! Wenn die Patienten dann noch zu 3 verschiedenen Therapeuten gehen, dann fällt es erst nach der Abrechnung bei der Prüfung auf – dann ist der Zug schon abgefahren, der Therapeut hat Rennerei (oder bleibt auf den Kosten sitzen) und die Ärzte haben mehr Arbeit!
    Bevor die Krankenhäuser verordnen sollen, sollte zuerst mal eine Lösung für den ambulanten Bereich gesucht werden, dann müssen vielleicht nicht mehr gut 33% der ambulanten Rezepte geändert werden – spart Zeit, Geld, Ärger und Nerven…

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  • Gertrud Wagner
    Gertrud Wagner

    Dies ist doch nur wieder ein Gesetz auf dem Papier. Was ist ein Gesetz wert, wenn es die Heilmittel-Verbände ablehnen können. Es wird immer so bleiben, Verordnungen, die dem Patienten wirklich helfen würden, bekommt er nicht, vielleicht müssen die Krankenkassen geschont werden. Oft ist es doch so, der Patient bezahlt sich, das was ihm gut tut, selbst, falls er geldlich dazu in der Lage ist, wenn nicht, muss er Schmerzen leiden. Dies ist leider die Wirklichkeit.

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  • TheraTrain
    TheraTrain

    Hallo Ralf,

    wenn denn geklagt werden kann, müßte dies von Seiten der Berufsverbände erfolgen oder könnten auch Einzelpersonen oder Gruppen klagen?
    Und wo sind diese Zweifel geäußert worden?

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    • Ralf Buchner

      Die Verbände haben sehr exakt ihre Zweifel an der Umsetzbarkeit der Änderung der HeilM-RL bei der Anhörung zur Änderung sowohl schriftlich als auch mündlich vorgetragen. Das kann man sehr genau nachvollziehen in dem Dokument “Tragende Gründe”.
      Im Prinzip kann jede/r klagen, der von den Beschlüssen des G-BA betroffen ist. Der G-BA ist durchaus schon durch einzelne Leistungserbringer dazu verklagt worden, z. B. eine Beratungstheam aufnehmen zu müssen. Ein Verband oder eine Gruppe von Leistungserbringer kann sicherlich auch klagen. Wenn man klagen will, muss man sich sehr genau überlegen, wer klagt.

  • TheraTrain
    TheraTrain

    Hier geht es offensichtlich nicht um Regelungen die sinnvoll und praktikabel sind, sondern lediglich um den äußeren Eindruck, nach dem man sagen kann: wir haben die Vorgaben einer verbesserten Einbindung des ambulanten Bereiches erfüllt.
    Es ist schlichtweg erschreckend und unerträglich, mit welcher Ignoranz unserer Berufsgruppe begegnet wird.
    Ich weiß nicht, wie lange man sich ein solches Verhalten auf nahezu allen Ebenen des Gesundheitswesens noch gefallen lassen muß?!

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    • Ralf Buchner

      Muss man sich gar nicht gefallen lassen. Höchste Richter haben schon mehrfach Zweifel daran geäußert, dass man eine ganze Berufsgruppe so einfach aus dem G-BA aussperren kann. Man müsste sich nur mal aufraffen, zu klagen!

    • Kerstin Müller
      Kerstin Müller

      Oder die Gründung der Therapeutenkammer unterstützen und aktiv mit vorantreiben. Dann haben wir ein ganz anderes einfach durch den Gesetzgeber gewolltes Mitbestimmungsrecht.

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