Ausgabe up 2-2018 | Rubrik Branchennews

Krankenkasse: Adipositas als Krankheit anerkennen

vom: 12.01.2018

Die DAK Gesundheit bekräftigt erneut ihre Forderung, Adipositas auch in Deutschland als Erkrankung mit Behandlungsbedarf anzuerkennen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte dies bereits im Jahr 2000 getan. Fast jeder vierte Erwachsene in der Bundesrepublik sei mittlerweile von Fettleibigkeit betroffen.

Zwischen 1999 und 2013 habe sich die Zahl der Adipositas-Patienten mehr als verdoppelt.  Doch nur sechs Prozent der extrem Übergewichtigen werden laut DAK Versorgungsreport 2016 leitliniengerecht behandelt, erklärte Bayerns DAK-Landesvertreterin Sophie Schwab kürzlich in München. Mit einem neuen Versorgungskonzept, das unter anderem die Ernährungstherapie als Heilmittel zulässt, könnten in zehn Jahren zwei Millionen Menschen weniger adipös sein als bei der heutigen Versorgung.

Bildnachweis: DAK-Gesundheit

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  • Eine fantastische Idee. . Ganz ganz toll!!!!!!!!So präventiv. ..so intelligent und zeitgemäß!
    Ich würde auch gerne dafür etwas tun bin bei der TK….
    Freundliche Grüße Fr.Rothe

  • Sehr gut!
    Ich suche seit Jahren nach unterstützenden präventiven ond/oder kurativen Beratungen und Angeboten für Adipöse, die gleichzeitig unter Depressionen leiden. Mit dieser Kombination steckt man in einem Teufelskreis, trotz Bereitschaft etwas zu tun.

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