Ausgabe up 4-2018 | Rubrik Praxisführung

Große Potenziale auf dem Gesundheits- und Fitnessmarkt – Betriebliches Gesundheitsmanagement Top-Trend 2018

vom: 19.03.2018

Immer mehr Deutsche sind bereit, etwas für ihre Gesundheit zu tun: Mit 34 Prozent ist Fitness dabei die beliebteste Sportart, gefolgt vom Schwimmen mit 33 und Wandern mit 32 Prozent. Das ergab eine aktuelle Sportmarktstudie des Beratungsunternehmens Deloitte. Eine Entwicklung, von der auch Therapiepraxen profitieren und entsprechende Angebote machen können.

Sportlich Aktive verbringen mittlerweile über sechs Stunden pro Woche mit ihren Workouts und sind bereit, Zeit und Geld für Fitness und Gesundheit zu investieren: Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei 725 Euro pro Jahr, davon allein 166 Euro für Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen und Fitnessstudios. Etwa ein Drittel der Befragten rechnet sogar mit noch höheren sportbezogenen Ausgaben im Laufe der nächsten zwölf Monate, heißt es in der Studie.

Fitnessbranche weiter auf Wachstumskurs

In Deutschland trainierten 2016 erstmals über zehn Millionen Mitglieder in mehr als 8.600 Fitness- und Gesundheitsanlagen. Betreut wurden sie dabei von 209.200 qualifizierten Fachkräften. Das besagen aktuelle Zahlen, die der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) kürzlich veröffentlicht hat. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Mitgliederzahlen damit um 6,6 Prozent.

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird 2018 zunehmen

Die Fitnessbranche wird in diesem Jahr aber nicht ausschließlich vom allgemeinen Workout geprägt sein, heißt es in der DSSV-Jahresprognose. Als Top-Trend bezeichnet der Verband das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) und die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). „Es spricht vieles dafür, dass auch die Zahl der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die ein Betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen integrieren möchten, 2018 ansteigt“, heißt es in der Prognose.

Gut ausgebildete Trainer und Digitalisierung des Trainings gefragt

Als weitere langfristige Trends nennt der DSSV die höheren Ansprüche der Fitnesskunden an die Qualifikation der Trainer sowie des Trainings, das von neuen Technologien und Digitalisierung profitiert. Beim Zirkeltraining beispielsweise kann eine Chipkartensteuerung individuelle Körpermaße und Trainingsziele des Kunden berücksichtigen.

Der absolute Klassiker des Fitnesstrainings bleibe laut DSSV auch 2018 das Krafttraining. Daneben werde sich aber auch zunehmend das Functional Training, also das ganzheitliche Fitnesstraining etablieren.

Bildnachweis: DSSV

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