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Spezifischer Kreuzschmerz: Neue Versorgungsleitlinie empfiehlt Heilmitteltherapie

Nach Veröffentlichung der aktualisierten Leitlinie „Nichtspezifischer Kreuzschmerz“ im März 2017 (up berichtete), ist nun ergänzend die S2k-Leitlinie Spezifischer Kreuzschmerz erschienen. Darin enthalten sind Empfehlungen zum Umgang mit spezifischen und bedrohlichen Kreuzschmerzen. Ziel der Leitlinie sei es, durch geeignete Diagnosemaßnahmen eine zeitnahe diagnostische Zuordnung der Störung und eine entsprechende Therapie zu ermöglichen, so die Autoren. Herausgeber sind die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) gemeinsam mit 13 weiteren medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden. Interessierte können die Versorgungsleitlinie auf www.awmf.org kostenlos herunterladen.
© Fotolia: mangostock

Die Leitlinie beschreibt für die klassischen Krankheitsbilder des spezifischen Kreuzschmerzes die Epidemiologie und die Pathogenese. Sie gibt zudem Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie. Für alle aufgeführten Krankheitsbilder empfehlen die Autoren der Leitlinie bei der konservativen Behandlung neben oder ergänzend zur medikamentösen Therapie v.a. Physiotherapie und physikalische Therapie, aber auch Ergotherapie mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Auch das Vorliegen von psychischen Komorbiditäten soll bei diesen Krankheitsbildern in der Anamnese immer beachtet werden, so der Konsens der Leitlinienkommission.

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