Ausgabe up 1-2019 | Rubrik Branchennews

GKV-Finanzen: Heilmittelausgaben steigen um zehn Prozent

vom: 07.12.2018

Mit zehn Prozent sind die Ausgaben für Heilmittel deutlich überproportional gestiegen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) hervor.  Grund hierfür seien vor allem die schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

Im ersten bis dritten Quartal 2018 haben sich die Einnahmen der Kassen um 3,4 Prozent erhöht. Einnahmen in Höhe von rund 180,6 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 178,7 Milliarden Euro gegenüber. Die Krankenkassen konnten somit rund 1,86 Milliarden Euro zurücklegen. Ihre Finanzreserven stiegen bis Ende September auf einen Wert von rund 21 Milliarden Euro. Im Durchschnitt entspreche dies etwa 1,1 Monatsausgaben und damit mehr als dem Vierfachen der gesetzlichen Mindestreserve. Aufgrund dieser Zahlen fordert Gesundheitsminister Jens Spahn die Kassen auf, die Beitragszahler an den Überschüssen zu beteiligen.

Bildnachweis: Fotolia.com: K.-U. Häßler

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