Pflegeversicherung wird teurer

vom: 14.12.2018

Die Beiträge zur Pflegeversicherung steigen: Zum 1. Januar 2019 erhöht sich der Beitragssatz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils die Hälfte. Für Beitragszahler ohne Kinder kommt noch der Kinderlosenzuschlag von 0,25 Prozent hinzu. Die Anhebung soll die Finanzen der Pflegekassen stabilisieren.

Durch die Erhöhung werden jährliche Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro erwartet. Nach aktuellen Berechnungen droht der Pflegeversicherung bis Jahresende 2018 ein Defizit von 3,1 Milliarden Euro. Mit der Anhebung soll der Beitragssatz laut Bundesregierung bis 2022 stabil gehalten werden können.

Im Freistaat Sachsen zahlen die Arbeitgeber nicht 50 Prozent des Beitragssatzes, da in diesem Bundesland kein Feiertag gestrichen wurde. Dort beträgt der Anteil für Arbeitnehmer ab dem Januar 2,025 Prozent und für Arbeitgeber 1,025 Prozent. In den übrigen Bundesländern wurde dagegen zum Ausgleich der Mehrbelastung für die Arbeitgeber der Buß- und Bettag gestrichen.

Bildnachweis: sozialversicherung-kompetent.de

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